1 Kommentar

  1. DodelOfAspies

    Dredd.

     

    Judge Dredd.

     

    Die Verfilmung eines Comics.

     

    Eine weitere Verfilmung eines weiteren Comics.

     

    Vor einigen Jahren hat sich bereits Sylvester Stallone daran versucht, den Comic auf die grosse Leinwand zu bringen.

     

    Wie wir aber inzwischen wissen: er hat bei der Umsetzung des Comics ganz gründlich ins WC gefasst und zwar nicht nur mit einem Arm, sondern, ich sage das jetzt wirklich nicht gern, weil die bildliche Vorstellung davon beinahe meinen Magen durchlöchert, mit dem ganzen Oberkörper.

     

    Judge Dredd.

     

    Es gibt unter anderem eine Kleinigkeit, die den Comic auszeichnet: Judge Dredd trägt einen Helm, der nur den unteren Teil, den Mund, seines Gesichts freilässt.

     

    In den Comics wird sein ganzes Gesicht NIE gezeigt.

     

    Aber, Hollywood, die Regeln von und in Hollywood und dann noch ein Schauspieler wie Stallone: da MUSS das Gesicht einfach zu sehen sein. Wie sonst soll man die Fans von Herrn Stallone dazu bringen, sich den Film ansehen zu wollen.

     

    Es gibt aber eine ganz kleine, unwesentliche Kleinigkeit, die in so einem Falle regelmässig vergessen geht: es sind die FANS der VORLAGE.

     

    Ja, die Fans der Vorlage: die wollen, dass der Film so nahe wie möglich an der Vorlage kleben bleibt. Bis auf die zwei oder drei Dinge, die geändert werden müssen, damit der Film überhaupt gedreht werden kann.

     

    Gut; der Film ist untergegangen. Stallone hat nicht nur sein Gesicht gezeigt, war ja schon ein ganz grosser Fehler war.

     

    Meiner Meinung nach war es auch ein saudummer, riesenblöder Fehler, ihm einen Sidekick wie Rob Schneider an die Seite zu stellen. Nicht nur, dass der so gar kein Schauspieler ist, nicht nur, dass er sich immer wieder in Komödien versicht, was ihm auch nicht so recht gelingen will, nein, er hat sich dazu überreden lassen, den Sidekick eines Helden zu spielen. Eines Helden, der gar keinen Sidekick nötig hat.

     

    Meine Fresse, ich verfange mich im Netz der Vergangenheit, eines alten Filmes.

     

    Nun hat jemand sich gedacht: wir könnten es doch noch einmal versuchen.

     

    ABER, wir wenden uns nicht mehr an Stallone. Ein zweites Mal wollen wir nicht in den Müll greifen.

     

    Das erste, was sie perfekt umgesetzt haben: Judge Dredd trägt seinen Helm und nimmt ihn nie und nimmer runter. Wir bekommen sein Gesicht nie zu sehen.

     

    Ach ja, was sie auch noch, so ziemlich mit sehr wenigen Kompromissen, umgesetzt haben; es fliesst Blut. So wie es in den Comics gemacht und gehandelt wird.

     

    Auch redet Dredd nicht wirklich viel: er schiesst, schiesst dann noch einmal und dann, wenn wirklich nötig, lässt er das eine oder andere Wort fallen.

     

    Bis heute habe ich, wenn es hochkommt, zwei dieser Comics gelesen. Es ist nicht wirklich meine Welt, was da dargestellt und gezeigt und vor allem gezeichnet wird.

     

    Der Film selber. Was halte ich vom Film selber.

     

    Der Film ist von der Länge her genau richtig. Es sind keine Längen vorhanden, die mir negativ aufgefallen sind.

     

    Von der Action her sehr gut gemacht. Ich werde auf jeden Fall nicht gelangweilt.

     

    Um es kurz zu machen und noch kürzer zu schreiben:

     

    Dieser Film heitert mich auf eine gewisse Art und Weise auf. Nicht auf ha ha, sondern er lenkt mich von dem hier und jetzt ab und sorgt dafür, dass mein Geist und meine Gedanken ein wenig ruhigere Pfade gehen können.

     

    So gesehen und gesagt: dieser Film ist auch eine Art der Medizin.

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