4 Kommentare

  1. DodelOfAspies

    Es ist kaum zu fassen:

    Wieder einmal mehr ein Remake.

    Wieder einmal mehr ein Remake, das eigentlich keiner gewollt hat.

    Wieder einmal mehr ein Remake, nachdem keiner wirklich verlangt hat.

    Vor ein paar Minuten habe ich einen Artikel überflogen, in dem der Regisseur Paul Feig gejammer und gejammert hat, warum der Film so grausam gefloppt ist im Kino und warum so viele Kinogänger den Film einfach nicht mögen.

    Ich habe es gelesen und, da will ich ehrlich sein, nicht verstanden.

    Was ich aber verstanden habe: da ist ein erwachsener Mann, der das Remake zu einem ganz grossen Klassiker in Sachen Comedy gedreht hat und sich wundert, wirklich wundert, warum der Film nicht funktioniert hat.

    Im Grunde genommen ist es doch so:

    Immer und immer wieder haben die Fans nach einem dritten Teil verlangt (einem dritten Teil, nicht nach einem Remake, einem Reboot oder einen Tretboot).

    Es ist einmal daran gescheitert, weil Bill Murray nicht wollte, dann wieder, weil das vorhande Drehbuch nicht so gut war und an einigem mehr, vielleicht sogar am Geld.

    Die Fans haben nach Bill Murray, Dan Aykroyd, Harold Ramis verlangt und auch nach Slimer, dem Original-Slimer.

    Irgendwann hat dann aber auch der Hardcorefan angefangen zu akzeptieren, dass es wohl keinen dritten Teil geben würde.

    Aber, die Studiobosse, denen oft die Wünsche der Fans so richtig am Hintern vorbeiziehen, dachten sich: wenn nicht so, dann anders und schon war die Neuauflage beschlossene Sache.

    Eine Neuauflage wäre sicher eine coole Sache, wenn sie nur nicht so aussehen würde, wie das Original.

    Ein paar NEUE IDEEN, das hätte vielleicht geholfen. Aber, stattdessen, hat man sich die beiden Originale angesehen und so viel wie möglich übernommen.

    Aus den Männern hat man Frauen gemacht und aus der Sekretärin einen Sekretär.

    Ansonsten, stinkt alles nach dem Alten. Ja kein Risiko eingehen und ja die Fans nicht verschrecken, vor allem nicht mit neuen Ideen überfordern.

    Hätten sie sich doch wenigstens bei den weiblichen Darstellern ein wenig Mühe gegeben, ich meine, beim Casting und nicht einfach Schauspielerinnen genommen, die zur Zeit bei den Kinogängern gefragt sind.

    Vier Darstellerinnen, die jede für sich begabt, und in die richtige Rolle gesteckt, auch zeigen kann, was sie wirklich kann. Aber hier hat man deren Talent schlicht verschwendet.

    Sicher, die Effekte sind erste Sahne und vermögen zu überzeugen. Soll heissen: State of the Art. Aber, warum sehe ich dann die Effekte und bekomme trotzdem das grosse Gähnen? Weil ich das Gefühl habe, dass vieles einfach da ist, um die Lücken und Löcher im Film zu füllen und nicht, um die Story mit UnLeben anzufüllen.

    Auch die Anzahl der Geisterjägerinnen: 4. Auch hier hätten sie doch was machen können. Vielleicht zwei oder gar sechs oder was auch immer. Sogar die Anzahl der jeweiligen Hautfarbe ist gleich.

    Die Handlung? WTF!! Welche Handlung. Ach ja, ist auch ein wenig vorhanden.

    Der einzige, der zu überzeugen wusste, war Chris Hemsworth, weil er auch der einzige Darsteller ist, dem erlaubt wurde, gegen sein Image zu spielen. Das hätten die Macher bei jeder der Figuren machen sollen.

    Ich will es so sagen: wären die vier Geisterjägerinnen von den Geistern in eine andere Dimension entführt worden, wären sie nie mehr zurückgekommen; es wäre mir zu keiner Sekunde aufgefallen.

    Zu keiner konnte ich irgendwie eine Verbindung aufbauen. Keine schien mir irgendwie lebendig und menschlich zu sein. Da hatten die Untoten ja noch mehr zu bieten in Sachen leben und Sympathieträger.

    Wie dem auch sei.

    Der Regisseur jammert also den Reportern und den Fans die Hucke voll und gibt am Schluss den Zuschauern die Schuld, dass nicht genug Geld in die Kassen geflossen ist. Ein ganz klein wenig erbärmlich ist das schon.

    Vielleicht, aber auch nur vielleicht, hätte es funktioniert, wenn die Leute in den Studios noch etwa 20 Jahre gewartet hätten, die Fans des Originals langsam alle nicht mehr so vorhanden sind und das Original ein wenig in Vergessenheit geraten ist.

    Für mich ein Film, der trotz des Aufwandes, trotz aller Effekte, nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass er leerer ist, als der Kopf von Donald Trump.

    Auch hier beneide ich die Leute, die den Film noch nicht gesehen habe und möchte nur sagen: Lieber noch einmal das Original ansehen und dafür auf dieses Remake verzichten. Ist viel, viel besser und gesünder für die Nerven.

     

     

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