1 Kommentar

  1. Kat

    Passengers besteht aus zwei Hauptakteuren und zwei Nebendarstellern, die mittlerweile zu Hollywoods Elite gehören. Davon abgesehen, dass sich noch einer am Ende für wenige Sekunden die Ehre gibt.

    In den ersten Minuten hat der Film einen Flair von „Verschollen“ an sich. – Wenn Tom Hanks sich aller Sitten entledigt und das Gute auf seiner Insel genießt. Gleiches macht auch unser Protagonist. Er bricht in die Luxussuiten ein und vertreibt sich die Zeit mit den ganzen Annehmlichkeiten des Raumschiffes. Doch auch dieses wird langweilig und trostlos. – Und der einzige Kompagnon auf dem Schiff ist ein gefühlloser Roboter, der den Barkeeper mimt. Dieser steht zwar mit Rat und Tat zu Seite,- richtige Hilfe stellt er jedoch nicht dar. Doch schon wie Wilson damals auf der verlassenen Insel, ist er der einzige Ankerpunkt. Bis Jim sich Aurora auserwählt. Und hier ist es schwer zu urteilen. Was hätte man selber an seiner Stelle gemacht? Ein Leben ohne soziale Kontakte oder sich jemanden aussuchen, auch wenn man damit dessen Schicksal unwiderruflich besiegelt?

    Hier treffen zwei Welten auf sich. Arbeiterklasse und High Society, die sich mangels Auswahl kennen und lieben lernen. Wäre da nur nicht die große Lüge. Diese ist für das Drama zuständig, welches uns quasi ab der Mitte des Films beschert wird. Und zu allem Übel bricht auch noch die Elektronik auf dem Schiff zusammen und eine Katastrophe scheint unausweichlich. Um dieses Dilemma zu symbolisieren hat man Laurence Fishburne auf der Bildfläche auftauchen lassen, was für mich die seelige Dreisamkeit von PrattLawrence und Sheen etwas zerstört hat. Allerdings war Herr Fishburne nur dafür da, um den beiden den richtigen Weg zu zeigen.

    Ich persönlich bin kein Fan von Sci-Fi Filmen. Schon gar nicht, wenn diese im All spielen. Hier jedoch hat es mich gar nicht so sehr gestört, da die Story recht gut war. Obwohl am Ende ein bisschen zu dramatisch und gleichzeitig durchsichtig gestrickt. Aber da hatten mich die beiden schon so in ihren Bann gezogen, dass ich ihnen das gemeinsame Ende gönne.

    Bleibt zu sagen: Toller Sci-Fi Filmen mit klasse Darstellern und großartigen Spezial Effekten.

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