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Tribun Der Cineglobe Gladiator

Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 2177
Wohnort: Nickenich
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Verfasst am: Mi Dez 13, 2006 09:01 Titel: 21 Gramm Filmkritik |
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21 Grams
USA: 2003
Regie: Alejandro González Iñárritu
Darsteller: Sean Penn, Benicio Del Toro, Naomi Watts, Charlotte Gainsbourg, Melissa Leo
Drehbuch: Guillermo Arriaga
Kamera: Rodrigo Prieto, Fortunato Procopio
Musik: Dave Matthews, Gustavo Santaolalla
Länge: 125 min.
Handlung:
Paul (Sean Penn) hat nicht mehr lange zu leben – es sei denn, es findet sich noch rechtzeitig ein Spenderherz für eine Transplantation.
Jack (Benicio Del Toro) ist dabei, seine Vergangenheit als Alkoholiker und Krimineller zu überwinden. Sein fester Glaube an Jesus hilft ihm dabei.
Cristina führt ein glückliches Leben mit ihrem Mann und den beiden Töchtern.
Mit Jack geht es aufwärts. Bei einer Tombola hat er ein Auto gewonnen. Er ist davon überzeugt, dass Jesus persönlich für den Gewinn des Wagens gesorgt hat.
Doch alles Bemühen hilft nichts. Die Vergangenheit holt Jack ein. Er verliert seinen Job. Und genau mit jenem Auto, das er für ein Gottesgeschenk hielt, verursacht Jack einen verhängnisvollen Verkehrsunfall.
Beim Unfall sterben Cristinas Mann und die Kinder. Der verstorbene Mann wird zum Organspender für Paul. Der Tod des Einen verlängert die Lebensspanne des Anderen.
Kritik
Ein kurzer Augenblick verändert das Leben dreier Menschen und ihrer Angehörigen einschneidend.
Scheinbar zufällig reiht Alejandro González Iñárritu in seinem Film Augenblick an Augenblick. Zusammenhangslos wie die Teile eines Puzzles breitet er die Szenen ohne chronologische Ordnung vor den Augen der Zuschauer aus. Nach und nach fügen sich die Einzelteile zu einem Ganzen.
Alejandro González nimmt den tragischen Moment eines Autounfalls zum Ausgangspunkt für tiefsinnige Betrachtungen über menschliche Schicksale.
In seiner Grundstruktur ist der Plot sehr einfach. Das Meisterhafte erhält die Story durch die unterschiedlichen Handlungsansätze und Vorgeschichten der Figuren.
González stellt die Frage nach der Selbstbestimmung oder der Unausweichlichkeit des Schicksals. Rationalität steht Religiosität gegenüber. Drogen, Schuld und Sühne, die zerstörerische Kraft der Rache — González lässt keine Perspektive offen.
González ist ein hervorragender Beobachter menschlicher Reaktionen auf extreme Ereignisse. Definitive Antworten kann er freilich auch nicht geben.
Mit gut zwei Stunden Kino bietet 21 Gramm einen einigermaßen geschützten Raum, sich Gedanken über das Sterben zu machen.
© Günter Schoefl
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FrEaKnoT CineMaster


Anmeldedatum: 24.03.2008 Beiträge: 1166
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Mo März 24, 2008 15:33 Titel: |
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Als Vorbemerkung: hab weder einen der anderen beiden Teile der Triologie geguckt noch gewusst auf was ich mich da einlasse...es gab 21 Gramm in der AudioVideoFoto- Bild für 3,90 €, ich hab das Heft an der Tankstelle gesehen und in Erwartung eines kleinen Dramas für zwischendurch einfach mal mitgenommen.
Und ich bin hin und weg. Was für ein Film...grandiose Leistung der Darsteller, grandiose Tragik der Geschichte(n), ein Film der wirklich zum Nachdenken anregt. Bin echt total verblüfft und nachdenklich...
DIe anderen beiden Teile stehen jetzt weit oben auf meiner Amangoliste. 21 Gramm bekommt 7,5 von 10 Punkten, kein leichter Film aber ein verdammt Guter. _________________ Mehr als 1200 Kurzkritiken und einige Specials zu Filmen aller Genres und Zeiten:
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Auda CineMaster


Anmeldedatum: 14.08.2007 Beiträge: 885
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Verfasst am: Fr Mai 09, 2008 00:44 Titel: |
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21 Gramm kam gerade im Fernsehen, und, nachdem ich überall gehört habe, wie toll er sei, habe ich es endlich geschafft, ihn mir anzusehnen. Um so mehr habe ich mich darauf gefreut, da ich es tatsächlich mal geschafft hatte, mir alle Informationen über die Handlung vorzuenthalten und ich also einen ofterwähnten Film unbelastet von störender Vorabinformation anschauen konnte.
Die Themen des Films haben es in sich. Tod, Verlust, Trauer, Schmerz, Schuld und Sühne und der Umgang der Protagonisten mit diesen Gefühlen; nicht weniger ist es, was die Figuren zu bewältigen haben und was der Regisseur sich vorgenommen hat - und womit er scheitert.
Die Handlung führt durch drei Geschichten, die durch einen Unfall verbunden sind. Diese hat der Regisseur dicht miteinander verwebt, in gerade zu übersteigerter Schicksalhaftigkeit. Die Geschichten werden dabei zuerst, unter Verzicht auf eine chronologische Abfolge, "durcheinandergeschnitten" und zudem mit eingestreuten Rückblicken in die Zeit vor der eigentlichen Handlung unterschnitten. Die ganze Handlungsfolge der drei sich kreuzenden Geschichten fügt sich allerdings in der zweiten Hälfte des Films lückenlos zusammen, so daß echte Verwirrung zum Glück gar nicht aufkommt. Der Sinn und Zweck dieser Montage erschließt sich allerdings nicht. Möglicherweise hat Inarritu seiner Geschichte nicht getraut und meinte, mit dem Versuch der Komplizierung eine Tiefgründigkeit zu erzeugen, welche ein chronologisches Drehbuch nicht liefere.
Vielleicht hat er auch dem zweiten Pfund, das er in den Ring wirft, nicht getraut. Nämlich der schauspielerischen Tour de Force, die er 125 Minuten von drei Top-Akteuren auf die Leinwand zaubern lies. Die Leistung der Schauspieler ist unbestritten in jeder einzelnen Szene gut. Allerdings findet Inarritu einfach kein Maß, sondern läßt in praktisch jeder einzelnen Szene emotionale Stürme über die Leinwand fegen. Keine Pause, keine Szene der Ruhe. Auch in stillen Szenen lastet eine bleierne Schwere übersteigerter Gefühle auf den Bildern.
Was die Figuren von sich geben, ist ebenfalls von Emotionalität durchtränkt, kein kluges Wort, kein geistig gereifter Denkanstoß, der es Wert wäre im Zusammenspiel mit den geschürten Emotionen den (Erfahrungs-)Horizont zu erweitern. Der Schlußsatz eines Sterbenden löst schließlich die Bedeutung des Titels auf, als gesagt wird, 21 Gramm wäre das Gewicht, das eine Mensch im Moment des Todes verlöre und: „Das Gewicht von fünf Münzen, einem Schokoriegel oder einem Kolibri. Wieviel geht verloren? Wieviel ist gewonnen? Wie viele Leben leben wir?“ Hier ist der Film also auf dem Niveau von Kalendersprüchen angekommen.
Unterstützt wird das Ganze von modisch bewegter Kamera, in häufig körnigen Bildern im harten monochromen Licht, innen gern gelb und grün und - immerhin - zurückhaltender akustischer Untermalung. Die ganze Ästhetik schreit: Ich bin künstlerisch wertvoll.
Es bleibt abschließend zu sagen, daß der Film aus übersteigerter Dauer-Emotionalität, einer cleveren aber überflüssig umständlichen (allerdings sehr modischer) Montage in edler Kunst-Ästhetik und einem schicksalsschweren Handlungsgeflecht, wenig zu bieten hat. Für einen Film, der mehr will als unterhalten, der „wirklich wichtige Themen“ anschneidet, ist er zu substanzlos, bzw. er holt zu wenig heraus aus der Last an Tragödie, Drama und Schicksal. Er ist mehr Kunst-Attitüde mit Emotions-Überwältigungs-Strategie, als tatsächliche Kunst. Weniger wäre mehr gewesen. Weniger Schicksal, weniger Geschichten. Die Dialoge hätten allerdings mehr Substanz vertragen.
. _________________ "Mein Freund, die Wahrheit wie die Kunst liegen im Auge des Betrachters." (Jim Williams)
Zuletzt bearbeitet von Auda am So Mai 18, 2008 01:11, insgesamt einmal bearbeitet |
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FrEaKnoT CineMaster


Anmeldedatum: 24.03.2008 Beiträge: 1166
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Verfasst am: Fr Mai 09, 2008 05:28 Titel: |
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Fand den beim ersten Mal gucken auch nicht sooo doll. Aber guck ihn in 2 Monaten nochmal, dann könnte sich deine Meinung ändern...
Einer deiner Hauptkritikpunkte ist mein großer Pluspunkt: die inhaltliche Leere. Der Film ist inhaltlich leer wiel die Figuren so in ihren Problemen gefangen sind dass sie keine klaren Gedanken fassen können, sie leben alle nach i-welchen Prinzipien die nciht unbedingt einer gesunden Logik unterworfen sind (Penn raucht trotz krankheit, Del Toro ist tiefgläubig).
Mich nimmt der Film auf jeden Fall bei jedem Mal gucken richtig mit...7 von 10 Punke _________________ Mehr als 1200 Kurzkritiken und einige Specials zu Filmen aller Genres und Zeiten:
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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4973
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Verfasst am: Fr Mai 09, 2008 06:50 Titel: |
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Hm, als ich damals den Film gesehen habe (ist nun auch wieder ein Weilchen her) habe ich den Titel kurzerhand beiseite geschoben und das Ganze mehr als ein Bild dafür aufgefaßt, daß es unmöglich ist, Taten zu begehen, die keine Konsequenzen für andere haben. Da hatte natürlich die unlineare Erzählweise dann einen Sinn.
Daß das Ganze ab und an in ein Tragödienbrimborium ausartet ist mir allerdings auch etwas unangenehm aufgestoßen...
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FrEaKnoT CineMaster


Anmeldedatum: 24.03.2008 Beiträge: 1166
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Fr Mai 09, 2008 12:22 Titel: |
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Da es eine Tragödie ist...hab ich da gegen das Brimborium nichts
(und ich finde es gibt seeehr viele Filme die da weitaus mehr Brimborium machen, auf andere, schlimmere Art und Weise...gegen Brimborium als solches ist da ersteinmal nichts einzuwenden, aber wenn da ein Klitschee nach dem anderen kommt hörts für mich auf... _________________ Mehr als 1200 Kurzkritiken und einige Specials zu Filmen aller Genres und Zeiten:
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Auda CineMaster


Anmeldedatum: 14.08.2007 Beiträge: 885
Wohnort: Kölner Bucht
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Verfasst am: So Mai 18, 2008 01:59 Titel: |
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| FrEaKnoT hat Folgendes geschrieben: |
| Einer deiner Hauptkritikpunkte ist mein großer Pluspunkt: die inhaltliche Leere. Der Film ist inhaltlich leer wiel die Figuren so in ihren Problemen gefangen sind dass sie keine klaren Gedanken fassen können, ... |
Die Figuren dürfen ja leer sein, aber doch nicht der Film. Es ist doch immer noch ein Spielfilm.
| FrEaKnoT hat Folgendes geschrieben: |
| ... sie leben alle nach i-welchen Prinzipien die nciht unbedingt einer gesunden Logik unterworfen sind (Penn raucht trotz krankheit, Del Toro ist tiefgläubig). |
Was das mit der mangelnden Tiefe des Films zu tun hat, verstehe ich nicht.
Das Rauchen von Penn und der Kontrast zwischen Gläubigkeit und dem (ehemaligen) Lebenswandel von DelToro fand ich ganz gut. Der Wortwechsel über den Willen Jesu und Gläubigkeit zwischen DelToro und dem Kerl von der Kirche in der Zelle, war allerdings wiederum zu platt und simpel.
| FrEaKnoT hat Folgendes geschrieben: |
| Da es eine Tragödie ist...hab ich da gegen das Brimborium nichts |
Das leuchtet mir nicht so ganz ein
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| Namu hat Folgendes geschrieben: |
| Hm, als ich damals den Film gesehen habe ... habe ich ... das Ganze mehr als ein Bild dafür aufgefaßt, daß es unmöglich ist, Taten zu begehen, die keine Konsequenzen für andere haben. Da hatte natürlich die unlineare Erzählweise dann einen Sinn. |
Wenn es um das Aufzeigen derartiger Kausalitäten gegangen ist, sind so einschneidende Themen wie Totschlag und Organspende doch eine eher ungeeignete Handlungsgrundlage. Den, daß solche Dinge in das Leben anderer eingreifen, steht doch außer Frage. Genausogut könnte man die Zweckmäßigkeit von (sinnvollen) Verkehrsregeln beweisen, indem man alle Ampeln auf grün stellt. Das Ergebnis wird keiner in Frage stellen.
Inwieweit die unchronologische Montage Deine Aussage unterstützt, vermag ich aus meiner Erinnerung gar nicht zu sagen. Ich habe die Montage günstigstenfalls als Nebeneinanderstellen von Gefühlen gesehen, die bei chronologischem Schnitt anders ausgefallen wäre. Allerdings geht auch das bei der durchgehenden emotionalen Breitseite die der Film bietet ziemlich unter, wie ich finde. _________________ "Mein Freund, die Wahrheit wie die Kunst liegen im Auge des Betrachters." (Jim Williams) |
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FrEaKnoT CineMaster


Anmeldedatum: 24.03.2008 Beiträge: 1166
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: So Mai 18, 2008 11:45 Titel: |
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| Auda hat Folgendes geschrieben: |
| FrEaKnoT hat Folgendes geschrieben: |
| Einer deiner Hauptkritikpunkte ist mein großer Pluspunkt: die inhaltliche Leere. Der Film ist inhaltlich leer wiel die Figuren so in ihren Problemen gefangen sind dass sie keine klaren Gedanken fassen können, ... |
Die Figuren dürfen ja leer sein, aber doch nicht der Film. Es ist doch immer noch ein Spielfilm. |
Ich finde den Film nicht leer. Sicher er hat diesen philosophischen Ansatz, was wohl der Grund ist warum wir keine typische steigende Handlung haben die dann mit einem Höhepunkt wieder fällt.
Und andererseits geht es ja um die Personen. Und diese Personen sitzen in einigen Szenen "einfach nur rum". Meinst du das mit "leer"?
Finde es einfach total klasse wie z.B. Penn alleine mit dieser Sauerstoffflasche durch sein leeres Haus wandert, sich dann aufs Klo hockt und eine raucht. Finde ich sehr emotional, auch ohne Worte. Ich als Zuschauer frage mich dann immer was der Person jetzt wohl durch den Kopf geht. Was mir in dieser Situation durch den Kopf gehen würde. Gerade diese leisen Momente der Selbstreflektion gehören für mich zu den Highlights dieses Films.
| Auda hat Folgendes geschrieben: |
| FrEaKnoT hat Folgendes geschrieben: |
| ... sie leben alle nach i-welchen Prinzipien die nciht unbedingt einer gesunden Logik unterworfen sind (Penn raucht trotz krankheit, Del Toro ist tiefgläubig). |
Was das mit der mangelnden Tiefe des Films zu tun hat, verstehe ich nicht. |
Das bezog sich auf deinen Kritikpunkt dass die Personen keine "gereiften Denkanstöße" etc haben...
Was ich damit sagen will ist dass z.B. Religion auch kein gereiftes Denken ist i-wo, aber trotzdem sind Millionen auf der ganzen Welt gläubig und schöpfen daraus Kraft. Dasselbe gilt i-wo auch für das Rauchen.
Insofern versuchen die Personen auf ihre Art und Weise durchaus mit ihren Problemen fertig zu werden. Dass das nicht klappt ist ja ne ganz andere Geschichte. _________________ Mehr als 1200 Kurzkritiken und einige Specials zu Filmen aller Genres und Zeiten:
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