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A Bittersweet Life

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Nomak
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BeitragVerfasst am: Mi Dez 27, 2006 19:58    Titel: A Bittersweet Life

A Bittersweet Life

Regie: Ji-woon Kim
Drehbuch: Ji-woon Kim
Schauspieler: Byung-hun Lee (Sun-woo), Yeong-cheol Kim (Mr. Kang), Min-ah Shin (Hee-soo), Jeong-min Hwang (Präsident Baek), Roe-ha Kim (Mun-suk), Ku Jin (Min-gi), Dal-su Oh (Myung-gu)


Story:
Sun-woo ist die rechte Hand des Gangsterbosses Kang. Er erledigt seine Aufgaben stets mit absoluter Perfektion und eiskalter Effizienz. Als Kang beschließt, für ein paar Tage zu verreisen, erteilt er Sun-woo den Auftrag auf seine junge Geliebte Hee-soo aufzupassen, die er verdächtigt ihn zu betrügen. Falls sich Kangs Verdacht bestätigt, sollen Hee-soo und ihr Liebhaber sofort getötet werden. Schon nach kurzer Zeit erwischt Sun-woo die Beiden, doch er kann das Mädchen nicht töten und lässt Beide am Leben. Ein fataler Fehler, denn der Gansterboss ist darüber natürlich nicht sehr erfreut und nun wird der Jäger ein Gejagter.



Meinung:
Ein Action Noir Film welcher dichte Atmosphäre, teilweise harte Gewalt und klasse Optik mit sich bringt. Diese hochstilisierten Bilderfluten in Kombination mit Musik und Geschichte machen den Film zu einem Erlebnis welches man nicht verpassen sollte.
Die Story ansich ist nicht gerade revolutionär jedoch hält sie den Zuseher ohne Probleme bis zum Abspann gespannt vor dem Bildschirm



Fazit:
Spitzenfilm aus Korea! von mir gibts 8/10 punkte.

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AV-Receiver: Denon AVR-1911, DVD-Blu-Ray-Player: Playstation 3 (250GB), Projektor: Sanyo PLV-Z4000, Boxen: Elac Linie 120 5.1 Set, Sat-Receiver: Kathrein UFS 910, Leinwand: WS-Spalluto Elastic Frame
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Do Dez 28, 2006 09:05    Titel:

Mir hat A Bittersweet Life auch gefallen. Mein Lieblings-Korea-Film aus 2005.

Ich hab' den allerdings vor einiger Zeit mal mit einer größeren Gruppe gesehen und seit dem denke ich, man sollte ein paar Sachen über den Film wissen:


1. In Korea herrschen sehr, sehr strikte Regelungen, was den Waffenbesitz betrifft.

2. Falls man den Fim nur wegen der Action sehen will: der Film hat in der ersten Hälfte nur eine sehr kurze Actionsequenz und baut sich dann über die erste Hälfte des Films langsam auf. Action beginnt also erst ab der zweiten Hälfte. Dann aber ziemlich non stop.

3. Man sollte den Film nie mit Leuten schauen, die keine Gewaltszenen sehen können!
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nuazo
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BeitragVerfasst am: Do Dez 28, 2006 12:56    Titel:

Wunderbar, vielen Dank ihr beiden, das ging aber fix Froiiii

Das klingt alles sehr interessant, bisher habe ich noch nicht viel Erfahrung mit dem Asia-Kino gemacht (Eastern mal ausgenommen). Doch bei "A Bittersweet Life " komm' ich mir regelrecht verfolgt vor... an jeder Ecke ist das Teil im Angebot. Und nachdem er mir auch schön häufig empfohlen wurde wollt ich's jetzt doch mal genauer wissen, was es damit auf sich hat Wink

Also habt Dank, bei der nächsten Gelegenheit werd ich mir dem Film mal zu Gemüte führen. Sag dann Bescheid wie er mir gefallen hat.
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MyDVDs
Ich hab mal einem Mann ausgeredet den Sears Tower zu sprengen, aber ich schaffs nicht, dass meine Frau aus dem Bad kommt und meine Tochter aufhört zu telefonieren. - Verhandlungssache
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Mo Nov 05, 2007 08:23    Titel:

Durch das Gespräch im anderen Thread ist mir jetzt wieder eingefallen, daß ich hier das hier schon die ganze Zeit mal posten wollte:

Gehe zu Youtube Download Video



Kann mir nicht helfen, aber ich finde die Musik in A Bittersweet Life ganz klasse. (dabei ist das eigentlich gar nicht mal meine Richtung!)



Klicke hier, um den Artikel bei Amazon.de anzuschauen.
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scarlet diva
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 16, 2008 22:54    Titel:

Nach dem Trailer konnte man vermuten, einen ähnlich gelagerten Film wie OLDBOY präsentiert zu bekommen. Doch davon ist BITTERSWEET LIFE im Endeffekt doch sehr weit enfernt. Leider auch von der Qualität her.
Der Streifen ist weitestgehend sehr gelungen und spannend, hat einen guten Hauptdarsteller und ein paar recht harte Szenen die aber niemals übertrieben wirken.
Hauptkritikpunkt ist, dass genau das was asiatische Filme dieses Genre sonst so bemerkswert macht, diesmal nahezu gänzlich fehlt : die Beleuchtung des Innen- und Seelenleben des Protagonisten. Diese wird fast komplett außen vor gelassen. Die Miene von Hauptdarsteller Lee Byung-Hun bleibt fast immer unbewegt, wie es in Kim Sun-Woo aussieht bleibt weitestgehend verborgen.
Ansonsten ist BITTERSWEET LIFE ein phasenweise mitreißender Film, ständig an der Grenze zur körperlichen und psychischen Brutalität ... bis hin zum furiosen Finale. Fazit : ein Streifen, der einer der ganz Großen im Genre hätte werden können, aber auf Grund von einigen Schwächen in der Story leider nur als "gut" bezeichnet werden kann.

7 / 10

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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Mi Jan 16, 2008 23:49    Titel:

Irgendwie hatten viele Leute Problem mit der Ausdrucklosigkeit des Charakters. Ich muß aber zugeben, daß ich das immer als Absicht empfunden habe. Ich dachte Kim Ji-woon wolle Lee Byeong-heons Figur als innerlich hohl und leer darstellen. Er lebt ja in einer Welt aus kaltem, künstlichen Licht und stilvollem, aber ebenfalls kaltem Ambiente. Die Welt, mit der er durch Shin Minas Figur zusammenkommt, bildet da einen Kontrast (sie hat ja diese kitschigen Lampen, mit dem warmen Licht). Das löst bei der Hauptfigur eine Sehnsucht aus, realisierend, das ihm etwas fehlt. Daher ist das, was für mich zwischen diesen beiden Figuren abläuft, auch keine Liebesgeschichte.
Aber das ist jetzt eine sehr persönliche Ansicht....
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Nomak
CineMaster
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BeitragVerfasst am: Do Jan 17, 2008 08:11    Titel:

Namu hat Folgendes geschrieben:
Irgendwie hatten viele Leute Problem mit der Ausdrucklosigkeit des Charakters. Ich muß aber zugeben, daß ich das immer als Absicht empfunden habe. Ich dachte Kim Ji-woon wolle Lee Byeong-heons Figur als innerlich hohl und leer darstellen. Er lebt ja in einer Welt aus kaltem, künstlichen Licht und stilvollem, aber ebenfalls kaltem Ambiente. Die Welt, mit der er durch Shin Minas Figur zusammenkommt, bildet da einen Kontrast (sie hat ja diese kitschigen Lampen, mit dem warmen Licht). Das löst bei der Hauptfigur eine Sehnsucht aus, realisierend, das ihm etwas fehlt. Daher ist das, was für mich zwischen diesen beiden Figuren abläuft, auch keine Liebesgeschichte.
Aber das ist jetzt eine sehr persönliche Ansicht....


ja aber genau dieser Ansicht bin ich auch namu! da stehst du nicht allein da!
da fällt mir ein das es zeit wird ihn mir mal wieder anzusehen!
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yun
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 19, 2008 15:27    Titel:

ich habe da einmal eine frage ... fand die gezeigte handlung des filmes wirklich statt oder war sie nur teil und ausdruck der phantasie, der sehnsucht oder ein tagtraum von sun-woo?
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Sa Apr 19, 2008 15:49    Titel:

yun hat Folgendes geschrieben:
ich habe da einmal eine frage ... fand die gezeigte handlung des filmes wirklich statt oder war sie nur teil und ausdruck der phantasie, der sehnsucht oder ein tagtraum von sun-woo?


Du bist nicht die einzige, die diese Frage hat. Ich habe diese Idee schon öfter mal auf Foren auftauchen sehen. Die Szene, die dazu führt, ist natürlich die letzte.

Persönlich halte ich diese für eine Rückblende.
Das liegt aber daran, daß ich, wie oben gesagt, den Film so interpretiere, daß Lee Byeong-heons Charakter durch Shin Mi-nas Charakter mit einer ihm fremden Welt in Kontakt kommt, was schließlich auch diese Verstörung und Handlungsunsicherheit hervorruft.
Sollte das Ganze ein Tagtraum sein, dann muß er sich ja vorher schon einer solchen bewußt gewesen sein und dann würde sich für mich die anfängliche Gefühlskälte des Charakters nicht erklären.

Im Großen und Ganzen denke ich aber, daß das eine offene Frage bleiben sollte, die jeder für sich selbst beantworten muß.

Hoffentlich kommt niemand auf die Idee ein Remake von dem Film zu machen!!!
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yun
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 19, 2008 16:01    Titel:

noch ein frage, namu ... die erste szene des filmes mit dem baum, dessen zweige sich im wind bewegten, wo der schüler seinen meister fragt, wodurch die zweige des baumes denn bewegt werden ... der meister antwortete ihm, das er (der schüler) es sei, der die zweige in bewegung versetzt ... ich habe diese szene immer im zusammenhang mit der letzte szenen des filmes gesehen ... das sun-woo es ist, der die vorherigen szenen für sich (vor seinem inneren auge) lebendig werden lies ... um etwas ... wie leben ... in sich selbst zu verspüren ... etwas, was seinem augenblicklichen leben fehlt ... vielleicht die sehnsucht nach bedeutung, bewegung statt stillstand und natürlich vor allem nach liebe ... etwas, was die kälte in ihm - wenn auch nur für einen kurzen augenblick - vertreibt ...?

vielleicht bezog sich das aber auch nur auf sun-woos gefühle gegenüber shin mi-nas?


edit:
Zitat:
Hoffentlich kommt niemand auf die Idee ein Remake von dem Film zu machen!!!


das hoffe ich auch, ein remake wäre einfach nur schrecklich ...
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