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Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde
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Verfasst am: Fr Aug 08, 2008 14:49 Titel: A Real Friend |
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Originaltitel: Adivina quién soy
Regie: Enrique Urbizu
Darsteller: Goya Toledo, Nerea Inchausti, Eduard
Farelo, José María Pou, Aitor Mazo
Story:
Die kleine Estrela lebt alleine mit ihrer Mutter. Diese muss
viel arbeiten und hat so kuam Zeit für ihre Tochter.
Aber für ihre Einsamleit hat Estrella eine Lösung gefunden,
denn sie steht auf Horrorgeschichten und in ihrer Phantasie
hat sie auch Freunde wie Leatherface & Co.
Eines Tages lernt sie einen Vampir kennen – mit schlimmen
Folgen…
Meinung:
A Real Friend ist nun Nummer 4 der 6 Films To Keep
You Awake. Aber auch dieser hindert Einem nicht
wirklich beim Einschlafen und langsam sollte man auch
bemerkt haben, dass man sich hier zu viel mit diesem Spruch
vorgenommen hat.
Denn auch Friend ist viel mehr ein Drama als ein
Horrorfilm. Aber was ich diesem Film anrechnen kann, ist das
er schon mehr Horrorelemente enthält als Blame oder
Spectre. Hier bekommt man dann doch schon mal etwas
mehr Blut zu sehen, aber erwartet jetzt keine ausgefallenen
Spezialeffekte; das Meiste hier passiert nämlich im Off.
Aber dann sind da noch die Monster. Diese bekommt man zwar
auch erst gegen Ende zu sehen, wie z. B. ein paar Zombies
und Nosferatu selbst. Außer die spanische Variante von
Leatherface. Diesen bekommt man öfter im Film zu sehen und
das auch auf recht putzige Weise, denn er begleitet Estrella
durch den Alltag. Sei es nun in der Schule wo sich
Leatherface zwar langweilet und Estrella aufpassen muss,
dass er keinen Unsinn macht oder wenn er ihr mal Trost
spenden muss – ein wahrer Freund eben. Zu erwähnen wäre
noch, dass dieser spanische Leatherface hier dem Original
sehr nah kommt! Wirklich gut gemacht und eine schöne Hommage
ans Original.
Mit diesem Leatherface hier gibt es auch einige Szenen, die
Einem zum schmunzeln bringen. Ist zwar eher unfreiwillig
komisch, aber das vermag zu unterhalten, denn auf der
Spannungsebene ist hier nicht viel los. Leider kommt nur in
den letzten 10 Minuten Spannung auf, aber dafür kann man
die Auflösung des Films als kleine Entschädigung nehmen.
Dabei hätte man viel mehr aus der Atmosphäre rausholen
können, denn ähnlich wie in Blame gibt es hier diese
kalten Bilder, welche noch durch das Sterile des Wohnblocks
oder der lieblosen Wohnung unterstrichen werden.
Bei dem Mutter-Tochter-Konflikt hätte man auch mehr
rausholen können. Denn der Film legt schon seinen
Hauptaugenmerk auf die Beiden und besonders natürlich auf
Estrella. Aber bei einer recht kurzen Laufzeit (ca. 73
Minuten) war da wohl mehr einfach nicht möglich.
Über die Darsteller hier kann ich auch nichts Schlechtes
sagen, denn was mir hier dargeboten wurde war recht gut.
Viel zu schauspielern gab es hier nicht und es kochten auch
nicht die Emotionen über, ist schon alles recht ordentlich
so.
Urbizu liefert hier auch gute Arbeit als Regisseur ab und er
schrieb auch das Drehbuch und dies hier ist wohl seine
Verneigung vor dem Horrorgenre, aber wohl besonders vor den
Klassikern, wenn ich da an diesen Leatherface hier denke
oder gar an Nosferatu. Oder er ist einfach nur ein
Horrorfilmfan, der sich hier mal ausprobieren wollte, denn
wenn ich mir seine Filmographie so ansehe, scheint das
Horrorgenre für ihn noch Neuland zu sein.
Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass hier mal wieder
etwas aufwärts mit dieser Filmreihe ging und ich mich trotz
der Schwächen auf die letzten beiden Vertreter der 6
Films To Keep You Awake freue.
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