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Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde
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Verfasst am: Fr Okt 01, 2010 10:17 Titel: Alien Raiders |
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Regie: Ben Rock
Darsteller: Carlos Bernard, Mathew St. Patrick, Rockmond Dunbar,
Courtney Ford, Jeffrey Licon
Story:
Eine kleine Gruppe bewaffnet sich schwer und sie machen sie auf dem
Weg zu einem Supermarkt. Dann pünktlich zum Ladenschluss ist die kleine
Gruppe da und fängt an Menschen zu erschiessen. Was die Gruppe aber
nicht wusste, ist das sich im Supermarkt auch noch ein Polizist
befindet, der anfangs noch Gegenwehr leisten kann, aber auch erschossen
wird. Vorher konnte er aber noch einen Notruf absetzen, der andere
Polizisten auf den Plan ruft. Schnell wird der Suoermarkt verriegelt und
es werden Geiseln genommen. Darunter auch die Stieftochter von Seth
Steadman, der von außen die Geiselverhandlungen leiten wird.
Bald soll es sich herausstellen, dass es sich hier um keine
gewöhnliche Geiselnahme handelt. Denn die kleine Gruppe ist auf der Jagd
nach Aliens, die Menschen infiziert haben und es gibt die Mutmaßung,
dass es unter den Geiseln einen Alienwirt gibt, der den “König” in sich
trägt. Um heraus zu finden wer infiziert ist, bedarf es einiger Tests,
die sich nicht so einfach durchführen lassen und dadurch spitzt sich die
Lage im Supermarkt immer mehr zu.
Kommentar:
Ich hoffe doch mit meiner Storyzusammenfassung nicht allzu viel zu
verraten, denn im Film gegenüber den Geiseln wird recht lange
geheimnisvoll getan. Aber wenn man sich das Cover und den Titel ansieht,
dann dürfte recht schnell klar sein auf was dieser Film hinaus will.
Ein kleiner Science-Fiction-Horrorfilm in dem es sich Menschen und
Aliens mal wieder gegenseitig schwer machen.
Klein kann man sich auch im Sinne einer Low-Budget-Produktion sehen.
Denn es gibt nur diese örtliche Begrenzung im bzw. vor dem Supermarkt
und auch die SFX fallen eher einfach aus, sind dafür aber handgemacht.
Dies wertet den Film aber in keinster Weise ab, denn auch im kleinen
Rahmen lassen sich gute Dinge gestalten und speziell ein Supermarkt bzw.
Kaufhaus bot schon öfter den Schauplatz für sehr interessante
Filmprojekte. So hat man als Filmschaffender eigentlich die Möglichkeit
mehr Wert auf die Charakterausbildung zu legen. Hat man hier leider
nicht vollends ausgeschöpft, denn manche Charaktere sind schnell
ausgetauscht oder sie stehen in Konstellationen, welche man schon oft in
Film X gesehen hat. Dennoch schafft es die Geschichte und die Figuren,
die sich in ihr bewegen, den Zuschauer über die gesamte Laufzeit des
Films zu unterhalten. Das in irgendeiner Art Langeweile aufkam kann ich
nicht sagen. Ich hätte mir nur hier da und etwas mehr Spannung
gewünscht. Einen durchgehenden Spannungsbogen kann der Film nicht
verzeichnen. Es gibt zwar immer wieder Spannungsspitzen, aber diese sind
nur von kurzer Dauer. Zum Ende hin werden sie zwar mehr, aber leider
fehlt der Spannungsaufbau bis zu einem gewissen Grad, der sich dann auch
halten sollte.
Eine kleine Entschädigung dafür liefern die SFX. Wie schon erwähnt
sind die handgemacht und eher einfacher Natur. Vieles passiert im Off
und meist bekommt man nur das Ergebnis zu sehen und zwar in der Art in
denen man den Darstellern eine Wunde geschminkt hat. Hinzu kommt, aber
noch ein ordentlicher Goreeffekt und gegen Ende hin bekommt man auch
mehr von den fiesen Aliens zu sehen. Die Aliens sind aber recht klein,
denn sie müssen in uns Menschen passen damit sie uns als Wirt gebrauchen
können. Schon größer als in Slither, aber viel kleiner als in Alien.
Damit kann dann der Film schon wieder etwas punkten, auch wenn die
Screentime des Aliens kurz ausfällt.
Zu den Darstellern, der Regie- und Kameraarbeit gibt es eigentlich
nicht viel zu sagen. Alles ist auf einen soliden Level, die Darsteller
liefern eine gute Leistung ab und sonstige Verirrungen weist der Film
nicht auf. Das Einzige was noch zu sagen bleibt, ist das der Film
berückblickend auf die Review doch sehr durchwachsen ist. Er hat seine
Schwächen, bietet aber dennoch gute Sci-Fi-Horrorunterhaltung und man
sollte halt bedenken, dass hier nicht so ein riesiges Budget
dahintersteckt. Ich glaube mit mehr finanziellen Mitteln, hätte das
Filmteam hier mehr aus dem Film rausgeholt. So bleibt Alien Raiders
ein B-Movie mit Unterhaltungswert und das ist doch auch schon mal was.
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