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Blades of Blood

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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Do Apr 29, 2010 22:01    Titel:

yun hat Folgendes geschrieben:

den früheren filmtitel Like the Moon that Escaped the Cloud empfinde ich als sehr schön und ich kann mir darunter auch etwas vorstellen ... während der neue ... Blades of Blood ... dagegen mich gar nicht mehr anspricht ...


Das geht mir auch so! Sad

Hatte übrigens völlig vergessen, den vollen Trailer zu posten. Den gibt es ja jetzt auch schon seit längerem:

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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Do Feb 17, 2011 11:07    Titel:

Wollte mal nachfragen, ob in der Zwischenzeit jemand mal zufällig diesen Film gesehen hat (ist ja jetzt seit einer Weile auch in Deutschland auf DVD erhältlich)?


Ich habe ihn selbst noch nicht gesehen, aber ich bin gerade mit dem Manhwa fertig geworden (sind ja auch nur 3 Bände... Wink) und bin jetzt ein wenig unschlüssig.
Von anderen Reviews hatte ich mitbekommen und an den Trailern sieht man das ja auch, daß das Hauptaugemerk auf die Figuren des Hwang Jeong-hak (blinder Schwertkämpfer) und und Lee Mong-hak (Cha Seung-wons Charakter; der wie ein Scholar gekleidete Schwertkämpfer) verlegt wurde. Im Comic ist Gyeon-ja, Yangbanbastardsohn und Schüler Hwang Jeong-haks (hier gespielt von Baek Seong-hyeon), die Hauptfigur und der Comic schildert den Reifeprozess des Jungen.

"I'm eigtheen. My name comes from the Chinese charakters Kyun [Gyeon], which means firm, and Ju, which means support. Kyun Ju [Gyeon-ju] is a strong sounding name, but people call me by the charakters Kyun [Gyeon] for dog and Ja for person, meaning son of a bitch. Yep, those are the kind of things they call me."
Park Heung-yong: "Like The Moon Escaping from the Clouds", ins Englische übersetzt von Steven D. Capener, Seoul 2005; S. 12


Ich denke nicht, daß es unmöglich ist, andere Figuren als Gyeon-ja bei einer Filmadaption in den Vordergrund zu stellen, da der Comic auch von zwei Prinzipien handelt, die später durch Gyeon-ja (chasing the Moon) und Lee Mong-hak (chasing the clouds) verkörpert werden, die man schon aber auch durch Hwang Jeong-hak und Lee Mong-hak verkörpern könnte, nur macht die Erwachsen Werden Geschichte, in der auch der ganze spirituelle Teil des Manhwa eingebunden ist, irgendwie den Charme des Comics aus... Sad


Haha, ich will den Film eigentlich nicht ungesehen runterziehen. Ich bin nur völlig unsicher, ob ich ihn anschauen soll oder nicht (die letzte koreanische Manhwaadaption, die ich gesehen habe, hat mich eben leider gar nicht überzeugt Sad) und suche daher jemanden, der mir einen Schubs in die eine oder andere Richtung gibt!
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Do März 03, 2011 18:54    Titel:

Bin gerade eben bei hancinema über einen Artikel gestoßen, dem zu Folge Lee Jun-ik zukünftig keine Historienfilme mehr drehen wird! Shocked Sad

http://www.hancinema.net/king-of-period-films-takes-his-career-in-a-new-direction-28251.html
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Di Apr 05, 2011 10:14    Titel:

Nun, da sich niemand bereit dazu fand, sich meiner Frage anzunehmen, ich den Film aber in Deutschland gerade günstig rumstehen sah und ihn daher kurz entschlossen selbst gesehen habe, kann ich nun meine Frage selbst beantworten!

Gyeon-ja hat immer noch viel Screenzeit, aber er hat trotzdem keine so große Wichtigkeit mehr (er ist ziemlich auf ein Motiv reduziert, welches es im Comic nicht gab).
Da der Film Meister Hwang und Gyeon-ja eine Rachegeschichte als Hintergrund unterschiebt (selbiges, was es im Comic nicht gibt), wird auch eigentlich ihr Prinzip nicht mehr vorgestellt, sondern nur das Prinzip Lee Mong-haks. Und das wird wiederum dadurch, daß Lee Mong-hak im Film von vornherein als Antagonist (was er im Comic ja jetzt auch nicht gerade ist) vorgestellt wird, nicht unbedingt als eine Alternative dargestellt.

Um ehrlich zu sein, empfand ich den Film inhaltlich als recht chaotisch. Ich denke mal, daß das daran liegt, daß sich durch die Rachegeschichte und dadurch, daß Baek-ji im Film auf einmal Lee Mong-haks Freundin ist, die Beziehungen der Personen zueinander sich doch ziemlich verändert haben. Der Film übernimmt aber zum Teil exakte Szenen aus dem Comic, die mit den für den Film gemachten Veränderungen zusammen eigentlich keinen Sinn mehr ergeben (vielleicht ergeben sie auch einen anderen Sinn und ich habe das nicht gesehen, weil ich zu sehr auf das geeicht war, was der Comic mit ihnen sagen wollte; - aber ich habe den Film extra ein zweites Mal gesehen und hatte beim wiederholten Schauen das gleiche Problem) und manchmal für den für den Film gewählten Kontext überflüssig schienen.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, daß man sich bei dem Versuch eine satirisch-tragikkomische Darstellung der Zeit zu bieten (ein anderer Aspekt des Films, der nicht an den Comic gebunden war) und gleichzeitig den Comic zu verfilmen, einfach etwas übernommen hat!


Was ich an Blades of Blood ganz schön fand (außer den Szenen zwischen Meister Hwang und Gyeon-ja, die ganz gut getroffen waren), waren die Schwertkampfszenen. Irgendwie hatte ich in letzter Zeit doch zu viele koreanische Green-Screen-Actionszenen gesehen, da war es angenehm, Schwertkampfszenen zu sehen, die nicht wirkten wie aus einem Computerspiel und die dazu noch eine Choreographie hatte, die nicht nur aus zusammengestückelten Close-Up Aufnahmen bestand.



Die deutschen UT werden übrigens Gyeon-jas Namensproblematik nicht gerecht, da sie seinen wirklichen Namen und seinen Spitznamen höchst beliebig anwenden und selten den wiedergeben, der vom Sprecher benutzt wird. Aber es ist für den Film wahrscheinlich eh egal. Im Comic markiert die Art wie Gyeon-ja selbst mit diesem Namen umgeht verschiedene Stufen seiner Entwicklung. Im Film macht er ja diese Entwicklung nicht.
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