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nuazo CineMaster


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Verfasst am: So Jan 07, 2007 12:58 Titel: Bram Stokers Dracula |
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Bram Stoker’s Dracula
Originaltitel: Dracula
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1992
Regie: Francis Ford Coppola
Darsteller: Gary Oldman, Winona Ryder, Keanu Reeves, Anthony Hopkins
Laufzeit: ca. 123 min.
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Die Geschichte basiert auf Bram Stoker’s gleichnamiger Romanvorlage „Dracula“.
Story
Prinz Dracul war einst ein Krieger im Namen Gottes, doch sein Glaube zerbrach als sich sein Weib Elisabeta ihr Leben nahm. Er wandte sich deshalb von Gott ab und wurde auf den Pfad der ewigen Verdammnis geschickt.
Über 400 Jahre später wird der junge Anwalt Jonathan Harker von seiner Kanzlei in die Karpaten geschickt, um den Klienten Graf Dracula auf dessen Schloss zu treffen. Der simple Auftrag erweist sich jedoch als harte Bewährungsprobe für Jonathan, denn der Graf hält ihn gegen seinen Willen auf dem Schloss fest. In der Zwischenzeit begibt sich Dracula auf den Weg zu Jonathan’s Verlobter Mina nach London – ihr Antlitz spiegelt das seiner verstorbenen Geliebten wider. Der mächtige Vampir-Fürst versucht um jeden Preis Mina für sich zu gewinnen, doch seine dunklen Kräfte rufen schon bald Prof. Abraham van Helsing auf den Plan. Er weiß die düstere Gefahr zu bekämpfen.
Besprechung
Vorwort
Der Mythos um den Vampir „Dracula“ wurden bereits in vielen Büchern und Filmen thematisiert. Diese Version basiert auf dem Roman des Abraham „Bram“ Stoker, einem irischen Schriftsteller.
Die Grundlage für die Figur des "Dracula" bildet die historische Existenz des Vlad III. Drăculea bzw. Vlad III. Tepes. In einer kurzen Online-Recherche habe ich erfahren, dass sich die Fakten seiner Legenden oftmals in Ungereimtheiten verfahren. Daher werde ich auch nicht näher darauf eingehen, zumal es keine Auswirkung auf die Umsetzung des hier besprochenen Filmes hat.
Umsetzung der Vorlage
Bram Stoker’s Roman setzt sich aus Tagebucheinträgen der Protagonisten und (Zeitungs-)Artikeln zusammen. Dem Leser werden die Ereignisse dokumentarisch geschildert, dabei nicht immer chronologisch.
Das Drehbuch zum Film hingegen ist eine chronologisch ausgearbeitete Handlung, die aber teilweise von der Ich-Erzählperspektive einer Figur im Off Gebrauch macht (Zeitungsartikel, Logbuch, Tagebucheinträge, Briefe). Auf diese Weise wird oft ein neuer Abschnitt der Geschichte eingeleitet.
Dracula's Personifierzung
Den Vampir „Dracula“ kennen die meisten als eine blutsaugende Bestie. Francis Ford Coppola’s Buchverfilmung schildert den Mythos um den Untoten aus einer emotionalen Sichtweise, denn schließlich war „Dracula“ einst ein Mensch mit Herz und Seele. So beginnt auch die Geschichte, im Jahre 1462, mit „Dracula’s“ damaligen Persönlichkeit, dem Prinzen und Ritter Vlad. Er führte sein Leben als Krieger im Namen Gottes und war mit seiner großen Liebe, Elisabeta, glücklich verheiratet gewesen - bis sie sich das Leben nahm. Zu allem Überfluss verweigerte Gott ihrer Seele die Erlösung, der Seele einer Selbstmörderin. Elisabeta’s Schicksal ward damit in der Verdammnis besiegelt. Vlad’s Herzen entbrannte tiefer Hass gegen Gott, der Prinz fühlte sich verraten und betrogen und wandte sich in Folge dessen vollkommen von Gott und dessen Willen ab. Mit diesem Entschluss wählte auch er sein Schicksal, das Leben eines Untoten in ewiger Verdammnis zu Leben.
Die Grundlage bzw. den so genannten „rote Faden“ bildet die ewige Liebe des Grafen zu seiner verstorbenen Frau Elisabeta. Nach über 400 Jahren blüht seine Liebe wieder neu auf als er auf Madame Mina aufmerksam wird, die zwar mit einem jungen Anwalt verlobt ist, aber seiner großen Liebe wie aus dem Gesicht geschnitten scheint. Nach dieser Entdeckung setzt er alles daran Mina’s Herz für sich zu gewinnen.
Im Verlauf des Films erlebt man Dracula natürlich wie gewohnt als eine „böse Macht“, er zieht die Frauen in seinen Bann und bedroht angesichts seiner Blutgier das Leben der Menschen – er ist erschreckend, erbarmungslos, tödlich. Der dunkle Graf besitzt aber auch noch eine andere Seite seiner Persönlichkeit: seine Liebe zu Elisabeta und Mina zeigen ihn bekümmert und trauernd, genauso wie (tragisch) verliebt.
Meinung
An dieser Stelle möchte ich die schauspielerische Leistung von Gary Oldman erwähnen. Er schlüpft in diverse Rollen des „Dracula“. Sei es nun als alter, bitterer Graf Dracula, als zorniger Krieger Dracul, oder als junger, verliebter Prinz Vlad – die Darstellung ist stets ausgezeichnet. Selbst seine Auftritte als Dämon oder Wolfsmensch sind von entsprechenden Emotionen geprägt.
Fabelhaft ist auch noch die Darbietung von Sir Anthony Hopkins als Van Helsing. Die Rolle des Metaphysiker und Philosophen, dem begeisterten Jäger der dunklen Künste nimmt man ihm ohne jeden Zweifel ab.
Aber der Film besticht nicht bloß durch schauspielerischen Leistungen. Die Maske hat klasse Arbeit geleistet bei der Inszenierung des Dracula in seinen diversen Rollen. Gary Oldman ist als 400 Jahre alter Graf kaum wieder zu erkennen, ebenso wenig wie jene „finsteren Wesen“ – dem dämonischen Blutsauger oder Wolfsmenschen. Weiterhin liegt ein tolles Repertoire an Kostümen vor, alle Darsteller sind wunderbar ausgestattet, so dass man keinen Zweifel hat, in das 19. Jahrhundert versetzt worden zu sein.
Was mich allerdings am meisten begeistert hat, waren die fabelhaften Kulissen und Effekte, getaucht in betörende Optik. Eine Kutsche durch Nacht und Nebel, eine „haarige“ Liebesszene im stürmischen Wind bei Blitz und Donner, ein Schloss voll obskurer Geschehnisse, finster-blaue Beobachteraugen am roten Himmel der Abenddämmerung, uvm.
Das Ergebnis ist ganz und gar kein Schubladen-Werk, viel mehr ein romantisches Abenteuer im Horrorgenre - alles in Allem ein bildgewaltiges Werk mit einer grandiosen Optik. Teilweise brutal in der Schilderung Dracul's Kriegsgeschichten und beim exorzieren der Geschöpfe der Nacht, aber genauso sinnlich und erotisch bei der Darstellung der lustvollen Vampierweiber und der Liebe zwischen Dracula und Mina. Die düstere Atmosphäre wird mittels orchestraler Begleitmusik noch stärker untermalt. Einziger Nachteil: in der ersten Hälfte verläuft der Film etwas „langatmig“. Zuschauern mit geringem Interesse könnte daher schnell langweilig werden. Wer sich aber für den Mythos „Dracula“ begeistern kann, sollte sich heran wagen.
Auszeichnungen
Der Film wurde in insgesamt in 22 Kategorien von sieben verschiedenen Award-Vergabeinstitutionen nominiert ("ASCAP Film and Television Music Awards", "Academy Awards", "Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films", "BAFTA Awards", "Fotogramas de Plata", "Hugo Awards", "MTV Movie Awards". Zehn Trophäen konnte er bei den Verleihungen schließlich ergattern, u.a. drei Oscars ("Best Costume Design", "Best Effects, Sound Effects Editing", "Best MakeUp")
Fazit
Ein opulentes Meisterwerk voll berauschender Bilder.
Erotisch und brutal. Betörend und düster.
Wertung: 8,5 / 10
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Ich hab mal einem Mann ausgeredet den Sears Tower zu sprengen, aber ich schaffs nicht, dass meine Frau aus dem Bad kommt und meine Tochter aufhört zu telefonieren. - Verhandlungssache
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Blackfairy CineStarter


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Verfasst am: Mi Jan 12, 2011 14:48 Titel: |
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Für Fans des Mythos Dracula natürlich ein Muss.
Das Buch habe ich zweimal gelesen und kann nur sagen, dies ist die einzige Verfilmung die so nahe am Buch ist.
Ein bildgewaltiges Epos, sehr beeindruckend verfilmt.
Einzig Gary Oldman war meiner Meinung nach falsch besetzt. Er ist ja ein super Schauspieler, aber den Vampir nehme ich ihm irgendwie nicht ab. Weiß auch nicht warum.
Jedenfalls sehe ich mir den Film immer wieder gerne an. _________________ Nichts ist umsonst. Nichtmal der Tod. Der kostet das Leben.
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dvdome Bin neu hier

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Verfasst am: Mi Jan 26, 2011 12:20 Titel: Gute Kritik |
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Diesen Film und The Wolfman habe ich mir an Halloween mit Decke Kerzenlicht und etwas Schauriger Atmosphäre angesehn. Dank diesen beiden Streifen, auch wenn sie jetzt nicht wirklich Grusselig sind, bekommt man totales Halloween Feeling Tolle Kritik Daumen Hoch |
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Blackfairy CineStarter


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Verfasst am: Mi Jan 26, 2011 21:23 Titel: |
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Hihi, ja, das glaube ich.  _________________ Nichts ist umsonst. Nichtmal der Tod. Der kostet das Leben.
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Alex2000 CineStarter

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Verfasst am: Di Jun 21, 2011 08:41 Titel: |
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Filme sind zum Glück immer Geschmackssache und ändern sich auch oft, ich fand zuvor eigentlich interview mit einem Vampir toll, ich glaube den kennt wohl jeder Vampir oder Dracula Fans, als ich ihn sah, dachte ich, an den Film reicht kein anderer heran, inzwischen hat sich das allerding geändert.
In dem Fall bevorzuge ich jetzt die Verfilmung Fürst der Finsternis - Die wahre Geschichte von Dracula. Auf dieser Geschichte beruhen auch die Geschichte von Bram Stoker über Dracula, deshalb setzte ich dies hier einmal rein, da dieser Film eigentlich die Grundlage aller Filme und Bücher von Dracula ist, womit du dann auch schon nicht näher auf sein wahres Leben eingehen mußt.
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