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Breakfast Club-Der Frühstücksclub 1984 Judd Nelson

 
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Tribun
Der Cineglobe Gladiator


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BeitragVerfasst am: Do Sep 21, 2006 07:27    Titel: Breakfast Club-Der Frühstücksclub 1984 Judd Nelson



The Breakfast Club ( Der Früshstücks Club)
Erscheinungsjahr: 1984
Produktion: John Hughes (Ferris macht blau, Kevin allein zu Haus). Ned Tanen
Regie: John Hughes
Buch: John Hughes
Kamera: Thomas Del Ruth, George Bouillet
Musik: Keith Forsey
Schnitt: Dede Allen
Genre: Drama
Länge ca. 97 min.
FSK: ab 12



Schauspieler:
Emilio Estevez: Andrew 'Andy' Clark
Anthony Michael Hall: Brian Ralph Johnson
Judd Nelson: John Bender
Molly Ringwald: Claire Standish
Ally Sheedy: Allison Reynolds
Paul Gleason: Rektor Richard Vernon
John Kapelos: Carl der Hausmeister



Handlung:
Shermer High School in Illinois. 5 völlig verschiedene Charaktere treffen sich in der Bücherei dieser Schule zum Nachsitzen.
Rektor Vernon hat diesmal eine ganz besondere Aufgabe für die Anwesenden. Er lässt sie einen Aufsatz verfassen mit dem Thema: "Wer bin ich".
Was sich Anfangs als sehr fader langweiliger Tag erscheinen lässt, wird dann für alle 5 so tiefgründig, dass es ihr weiteres Leben völlig auf den Kopf stellt.
Sie erfahren in der Tat wer und was sie sind und erlauben den anderen einen tiefen Einblick in ihre Probleme/Ängste/Zweifel und schauen hinter die Fassade.



Kommentar:
"Der Frühstücksclub“ wird als "Mutter aller High School" Filme gesehen. Der Frühstücksclub wurde nachträglich auch in vielen anderen Filmen zitiert oder erwähnt, wie z.B. in Dogma, American Pie, Ferris macht blau, Final Destination, 10 Dinge, die ich an Dir hasse und Nicht noch ein Teenie-Film und hat längst Kult Status erreicht.
Dieser Film begeleitete mich in meiner Jugend und es gibt wenige Filme die ich so oft gesehen habe.
Er zeigt wie wenig man doch über die anderen weiß und man denkt darüber nach, ob vielleicht hinter der unscheinbaren Fassade ein Interessanten Mensch steckt mit vielen Ängsten, Macken, Facetten wo es sich lohnt ihn kennen zu lernen.
In diesem Film wird deutlich, dass man den Menschen nicht nur nach seinem Erscheinungsbild bewerten sollte, denn er ist mir vielleicht ähnlicher als ich denke.
Viele Probleme der Gesellschaft bestehen aus Vorurteilen und Klischees. Diese werden in diesem Film aufgegriffen und sehr authentisch bzw. glaubwürdig in Szene gesetzt.
Für mich einer der besten und tiefgründigsten Filme die es bis hier gab und ich kann mir den heute auch noch sehr gut anschauen. Hier stimmt einfach alles.
Story, Schauspieler, Thema, Umsetzung, Anspruch.



Hintergründe:

- "...und diese Kinder, Auf die Ihr spuckt, obwohl sie versuchen ihre Welt zu verändern, Sie sind immun gegen Eure Ratschläge, sie sind
sich dessen ganz bewusst, was sie selbst durchmachen..."
Mit diesem Zitat beginnt dieser Movie. Es ist ein Zitat von einem David Bowie Song (CHANGES)



- Simple Minds hatten mit dem Song "Don't You" (Soundtrack) einen ihrer größten Hits.

- Die Bücherei, in der der Hauptteil des Filmes spielt wurde in der Turnhalle der Maine North High School speziell für den Film gebaut. Bereits zwei Jahre zuvor wurde die Schule geschlossen. Heute ist dort eine Polizeistation beheimatet.



- Die Orginalfassung des Films hatte eine Laufzeit von 150 Minuten. Universal Pictures, die Vertriebsfirma, glaubte nicht an das Potenzial des Films und veranlasste eine Kürzung auf die heutigen 97 Minuten. Weiterhin zerstörte Universal Pictures alle Negative der gelöschten Szenen. In einem Interview sagte John Hughes, daß einzig er allein noch eine komplette Version besitze.

- Ursprünglich war es geplant, daß alle 10 Jahre ein weiteres Sequel des Breakfast Clubs entstehen sollte, der das Leben der einzelnen Mitglieder des Clubs weitererzählen sollte.



- Alle begangenen Fehlverhalten der einzelnen Charaktere, die dazu führten, Samstag in der Schule nachzusitzen:
Spoiler:
Bender: Auslösen eines Feueralarms
Brian: Auslösen einer Leuchtpistole in seinem Spind
Andy (Andrew): Verklebte die Haare eines Jungen mit Tesafilm
Claire: Schwänzte den Unterricht, um shoppen zu gehen
Allison: Sie verursachte kein Fehlverhalten, sie hatte nichts besseres zu tun.






Bewertung: 9 von 10 Punkten



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Zuletzt bearbeitet von Tribun am Di Jun 28, 2011 11:22, insgesamt 2-mal bearbeitet
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bEsk
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BeitragVerfasst am: Do Nov 16, 2006 19:58    Titel: Re: Breakfast Club (Der Frühstücksclub), 1984 von John Hug

Hört sich sehr gut an, gleich mal bestellt. Meine Meinung dazu post ich dann nochmal hier.
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Tribun
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BeitragVerfasst am: Mi Dez 06, 2006 07:45    Titel:

Und schon gesehen?

Hab ihn mir mal endlich gekauft.
Der darf in keiner Sammlung fehlen finde ich.

Ein Film mit Botschaft.

Alle 5 sind im Übrigen danach sehr Erfolgreich gewesen.
Ally Sheedy in Nr. 5 lebt, Molly in Pretty in Pink, Emilio in Young Guns, Judd in Black City und dann eher im TV in Susan, Anthony in Lisa der helle Wahnsinn und jetzt auch im TV. usw.
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Auda
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BeitragVerfasst am: Di Apr 29, 2008 20:59    Titel:

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Ich habe den Film nie besonders gemocht. Die Figuren schienen mir immer zu künstlich und schablonenhaft. Sie sind selbst jene Klischees, die der Film gerne beleuchten möchte. Insbesondere die von Ally Sheedy und Judd Nelson dargestellten Figuren sind dabei nicht überzeugend.
Die Weisheiten des Films empfinde ich als wenig überzeugend vorgetragene Allgemeinplätze.
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Tribun
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 02, 2008 09:20    Titel:

Da bist Du aber der erste..bis jetzt.

Der Film ist einfach Kult und wurde auch 20 Jahre später auf den MTV Awards nochmal geehrt.

Gehe zu Youtube Download Video



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Zuletzt bearbeitet von Tribun am Di Jun 28, 2011 11:24, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 02, 2008 15:05    Titel:

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Es mag schon sein, daß der Film kultisch verehrt wird. Das bedeutet für mich nicht automatisch, daß er künstlerisch gelungen ist. Ich war - wie wir alle - selbst in der Schule und kann nur sagen: Selbst wenn man berücksichtigt, daß im Film amerikanische Verhältnisse herrschen, liefert der Film nur Abziehbilder.

Auch wenn er nicht nur "Kult", sondern auch filmhistorisch von Bedeutung ist, so ist das nur bedingt ein Idikator für künstlerische Qualitäten.
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Tribun
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 02, 2008 17:12    Titel:

Sehe das in manchen Fällen ähnlich, aber dieser Film hat meine Jugend geprägt und finde ich einen der Tiefgründigsten in der Art.

Die Moral, die Entwicklung, die Begegnungen, die Konsequenzen die man aus seinen Taten ziehen muss.....für mich schon fast ein Pädagogischer Film und einfach Klasse rüber gebracht.
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 09, 2008 07:29    Titel:

hmmm...die tatsache, dass er zT die klischees darlegt, ändert nichts an der tatsache, dass es eben diese klischees sind, die jeder von uns in der schule hatte:
die reiche, verwöhnte göre, der dick auftragende, aufgesetzte aussenseiter, der jedem gegen den strich läuft und der auf erfolg getrimmte high school-sportler. abziehbilder hin oder her, aber im kern treffen sie alle ganz gut.

sofern man meint, das gelte nur für US-verhältnisse, so stelle ich mich dem entgegen. US-mässig ist nur die umgebung der high school , es geht eher um die profilierung der einzelnen figuren, und die ist exzellent. der film hat gerade dadurch soviel substanz aufzubieten, weil er eine materie behandelt, die an sich jederzeit aktuell ist, anders als viele coming-of-age-filme.
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