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The Vampire Hunter

 
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Kittie
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Anmeldedatum: 20.09.2006
Beiträge: 929
Wohnort: Gegenerde

BeitragVerfasst am: Mo Jun 30, 2008 14:08    Titel: The Vampire Hunter

Originaltitel: The Witches Hammer

Regie: James Eaves

Darsteller: Stephanie Beacham, Claudia Coulter,
Andrew Cullum, Tom Dover, Harold Gasnier

Story:

Eine Frau wird von einem Vampir gebissen und blutend auf der
Straße zurückgelassen.

Später wacht sie in einem Leichensack auf und findet sich in
einem geheimen Labor wieder. Hier warten auch schon ein
Mann und eine Frau auf sie und versorgen sie und injizieren
ihr seltsame Flüssigkeiten.

Nach 3 Wochen wacht sie auf und kann sich kaum an etwas
erinnern, ist aber immer noch in dem Labor und muss auch
gleich einen Test über sich ergehen lassen – was will sie
trinken? Wasser oder Blut? Man erahnt schon, dass sie sich
für das Blut entscheiden wird.

Später bekommt sie dann auch Kampftraining und man zeigt ihr
wie man mit diversen Waffen umgeht und sie soll auch gleich
einen Vampir töten. So und wenn man sich jetzt den
„deutschen“ Titel ansieht und etwas voraus denkt, kann man
schon mal erahnen was in den nächsten 80 Minuten noch auf
einem zukommen mag…

Meinung:

… und es kommen nicht nur Vampire vor, sondern ein paar
Hexer bzw. Hexen mischen nachher auch noch mit.

Ich glaube „The Witches Hammer“ (zu dem später noch mehr)
sollte ein Vampir-Actionfilm werden mit kleinen
Mysteryeinlagen, aber was heraus kam erinnert Einem viel
mehr an einen Trashfilm und dem Trash Genre würde ich diesen
Film auch zu ordnen.

Denn die Handlung weist einige Lücken auf. Unsere Vampirin
(ich glaube sie hat noch nicht mal einen Namen) ist ein
genetisch veränderter Vampir. Aber was das für Veränderungen
genau sind erfährt man nicht wirklich; ich könnte mir nur
vorstellen, dass man ihr Verlangen nach Blut im Zaun hält
und so das Animalische unterdrückt. Und wenn man sich schon
die Mühe macht und einen Vampir genetisch verändert, könnte
man es doch auch gleich so machen, dass die Schwächen der
Vampire nicht vorhanden sind – vor allem die Sache mit dem
Sonnenlicht, das ja bekanntermaßen tödlich für Vampire ist,
aber auch das scheint unserer Vampirin hier nicht zu
stören, denn wandelt sie doch freudig bei schönsten
Sonnenschein über einen Friedhof. Gut sie suchte sich ein
schattiges Plätzchen, aber es ist ja auch bekannt, dass das
nicht bringt solange draußen die Sonne scheint.

Dann wären da auch noch die kaum vorhandenen
darstellerischen Leistungen. Zugegeben ich hab schon
deutlich Schlechteres gesehen, aber überzeugen kann das hier
nicht. Da hinzu kommen dann noch die schlecht
cheographierten Kampfszenen. Diese sind sehr lahm und man
kam erst gegen Ende des Films drauf, solche Szenen in
schnellerer Schnittfolge zu zeigen und umso wenigstens etwas
Action rein zu bringen. Und dann noch diese platten
Dialoge, aber diese haben was Komisches. Unsere Vampir liegt
gefesselt auf dem Boden und da kommt eine der „Bösen“ und
sagt „Ich wusste ja gar nicht das du auf Bondage stehst!“ –
hatte schon was. Wink

Bei einem Vampirfilm darf natürlich auch das Blut nicht
fehlen und wenn es auch nicht literweise fließt, gibt es
dennoch einiges zu sehen. Aber alles sehr billig – vor allem
der kleine Goreeffekt am Anfang des Films. Aber nicht nur
die blutigen Effekte sind billig, sondern auch die
Computereffekte von denen es nun auch nicht wenig gibt und
hier klaute man auch ganz einfach von „Blade“. Denn wird
hier ein Vampir getötet, spüren die auch Funken und man
sieht noch ihr Skelett verbrennen – ganz wie in „Blade“ nur
sehen diese hier billiger aus.

Zum „Hexenhammer“ – ich habe ihn ja auch gelesen und er
enthält auch Zauberpraktiken, aber ist er doch viel mehr ein
Regelwerk für Hexenprozesse und was man unter einer Hexe zu
verstehen habe. Aber hier im Film wird er einfach als
normales Zauberbuch herabgestuft. Da hätte man hier viel
besser auf das „Necronomicon“ zurückgreifen sollen, denn so
hätte das Ganze schon sehr viel mehr Sinn gemacht.

Was ich dem Film allerdings positiv anrechnen kann, ist dass
er die Hintergrundgeschichten zu den Gegnern unserer
Vampirin hier erzählt, sodass sie nicht ein „nur da sind“.
Ist zwar nichts Weltbewegendes, aber ich möchte wissen mit
wem man es hier alles zu tun hat.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass „The Vampire
Hunter“ wohl nur den Trashfans zu empfehlen ist, aber ob
diese wirklich Freude dran haben werden, kann ich nicht
genau sagen. Vampirfans ist dieser Film abzuraten – bleibt
lieber bei den klassischen Vampirfilmen.




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