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GAMBIT CineMaster


Anmeldedatum: 24.10.2007 Beiträge: 744
Wohnort: München
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Verfasst am: Fr Okt 09, 2009 19:33 Titel: City of Life and Death - Nanjing! Nanjing! |
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Bild von asianfilmweb
Titelbeschreibung der gängigen Shops
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Nanjing, 1937.
The third film from award-winning Sixth Generation director Lu Chuan (Kekexili: Mountain Patrol), City of Life and Death is a devastating account of the massacre that occurred during the Sino-Japanese War when Japanese troops took the city of Nanjing in December 1937, a tragedy remembered as the Rape of Nanking. Shot completely in black and white, this powerful war drama unflinchingly captures the shocking violence and brutality of the Nanjing massacre, from the mass executions of POWs to the raping and slaughtering of civilians, while providing a deeply human portrait of both the victims and the perpetrators.
Rendered in many shades of gray, City of Life and Death touches on the different people whose lives are destroyed by the war: the Chinese soldiers who gave their lives, the foreign missionaries who sheltered refugees, the comfort women, the Chinese civilians, and the Japanese soldiers. In a surprising move for a Mainland Chinese film about the Rape of Nanking, City of Life and Death is told primarily from the perspective of a Japanese soldier, played by Nakaizumi Hideo (United Red Army), who witnesses, commits, and abhors the atrocities of his army. The film's large ensemble cast includes Liu Ye (Curse of the Golden Flower) as a fearless Chinese soldier; Gao Yuanyuan (Love in the City) as a selfless missionary teacher; John Paisley as John Rabe, a German businessman who helped establish the Nanjing Safety Zone and save thousands of civilians; and Fan Wei (Gimme Kudos) as Rabe's secretary, who collaborates with the Japanese to try to save his family. By choosing to humanize rather than demonize, Lu Chuan offers an all the more devastating memory of the Nanjing massacre, and the people who lived and died in the City of Life and Death. |
Kritik:
CITY OF LIFE AND DEATH - Nanjing! Nanjing! (China/HK 2009)
Einer der größten und noch immer jüngsten Verbrechen der Menschheit zu verfilmen ist hart. Vor allem bei so vielen Toten an Zivilen – die nicht mit einer Atombombe oder Flugzeug Bombardemo ganz anonym getötet worden sind sondern, ganz bewusst.
Gelingt dieser Film? – eigentlich wäre es am besten wen Japan selber seine Tat aus den zweiten Weltkrieg verfilmt hätte, aber dazu ist das Land anscheinend nicht fähig und Aufarbeitung wird dort fast durch die Bank abgewiesen, es wird sogar noch verherrlicht was dort geschehen ist (http://www.focus.de/politik/ausland/zwangsprostituierte_aid_125854.html). So bekommen wir nun einen Film der Opfer – hier ist natürlich die Gefahr um so Größer das der Film seine Neutralität und Sachlichkeit verliert.
Regiesseur Lu Chuan (verantwortlich für den recht meisterlichen Tibet Film „Kekexili - Mountain Patrol“) beweist das Gegenteil. Er zeigt den Film von japanischer und chinesischer Sicht und dämonisiert die Japaner nicht – nein er macht es noch viel schlimmer, er zeigt das es Menschen waren die diese Gräuel begangen haben, denn die Japaner werden hier genau so wie Menschen dargestellt wie die Chinesen. Das macht es umso erschreckender wie „menschlich“ die Taten sind.
Die Etappen halten sich an die Geschichte – erst die Massenexikutation der letzten Soldaten die Nanjing verteidigt haben oder die sich ergeben haben. Danach die unkontrollierten Übergriffe auf die Zivilbevölkerung – bis zur systematischen Massenvergewaltigung von Frauen für die die Japaner so berühmt waren.
Bilder wie man einer Frau in ihren Augen blickt während sie von den Besatzern vergewaltigt wird und wie sie danach mit dem selben Blick auf den Leichenwagen geworfen wird – prägen sich ein – sie war schon lange Tot und gebrochen. Besonders die vergehen an den Frauen sind schlimm gewesen und werden hier verdeutlicht. Ich würde ja sagen es ist einfach unmenschlich – aber das lässt der Film nicht zu er zeigt uns nein er zwingt uns zu sehen was Mensch ist.
Kinder die achtlos aus den Fenstern geworfen werden und auf den Boden zerschellen – all das wird hier gezeigt ohne viel Blut ohne mit irgendeiner Sensationsgeilheit – sondern einfach hart, nüchtern und eben realistisch.
Auf Seiten der chinesischen Rollen wurde meines Erachtens nach Liu Ye (Postmen in the Mountains; Wu Ji) zu früh bei der Massenexikutation der Soldaten geopfert – den sein ruhiges, intensives Spiel bot den Zuschauer am meisten halt – nach seinen Tot werden wir einfach zum Beobachter verdammt.
Interessant ist auch das wir unter den Japanern einen Soldaten haben der mit den ganzen Massaker seiner Landsleute nicht zu Recht kommt, er zerbricht förmlich daran, das ist auf Seiten der chinesischen Filmindustrie mehr als versöhnlich und es zeigt eben auf das nicht alle Japaner das befürworten können. Der Film verneigt sich sogar vor der Menschlichkeit der wenigen Personen die der Masse des Gräuels getrotzt haben.
Am Ende gibt uns der Film wieder Hoffnung – mit dem einzigen was hilft, das Lachen eines Kindes, das Hoffen auf eine bessere Zukunft.
Bewertung:
Kann man nicht bewerten.
Bilder in YUN Manier
Nanjing! Nanjing! fällt
Versteckte Flüchtlinge in einer Kirche
Komunistischer Kindersoldat - der letzte Wiederstand von Nanjing
Gewalt gegen die Zivilbevölkerung beginnt - besonders gegen Frauen
Mordeinheiten treiben ihr Unwesen in der Stadt - es wird gereinigt
Man treibt die Menschen ins Meer - verbrennt sie
begräbt sie lebendig
Die Soldaten wissen was kommt aber man macht sich Mut - Mut vor der eigenen Hinrichtung
Man schaut den Tod ins Gesicht -
und findet sich in einen Meer aus Leichen wieder - Nanjing!
Die Stadt des Todes -
und des überlebens
_________________ Meine Rechtschreibfehler sind nicht urheberrechtlich geschützt und dürfen übernommen werden.
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Alex2000 CineStarter

Anmeldedatum: 15.06.2011 Beiträge: 36
Wohnort: keine
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Verfasst am: Mi Jun 15, 2011 08:53 Titel: |
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| Vielleicht sollte man dazu noch sagen, daß der Film in schwarz-weiß gedreht wurde, zudem wurde die Originalsprachen japanisch und chinesisch beibehalten, in deutscher Sprache sind nur die Dialoge von John Rabe und dessen Dolmetscher, womit man auf Untertitel angewiesen ist. |
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