Namu Die CineGLobe Perle

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Wohnort: Oferdingen
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Verfasst am: Fr Jul 03, 2009 16:18 Titel: Crazy Waiting |
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Gidarida michyeo
기다리다 미쳐
aka Crazy Waiting
Südkorea 2007/2008
Regie: RYU Seung-jin 류승진
Kamera: KIM Cheol-ju 김철주
Drehbuch: RYU Seung-jin 류승진
Musik: KIM Jun-seok 김준석
Genre: Liebe, Komödie
Cast:
SON Tae-yeong 손태영 ---------- Hyo-jeong
JANG Geun-seok 장근석 ----------- Won-jae
YU In-yeong 유인영---------- Jin-a
KIM San-ho 김산호 ---------- Eun-seok
JANG Hee-jin 장희진 ---------- Bo-ram
Danny Ahn 데니 안 ---------- Min-cheol
HAN Yeo-reum 한여름 ---------- Bi-ang
WOO Seung-min 우승민 ---------- Wook
LEE Gi-u 이기우 ---------- Gi-seong
KWON Jin-yeong 권진영 ---------- Gyeong-suk
KIM Tae-hyeon 김태현---------- Jae-hyeon
LEE Yeong-jin 이영진 ---------- Han-na
SEO Min-u 서민우 ----------- Ho-sin
Musikvideo:
Story:
Eine Leben auf Distanz ist ein Prüfstein für jede Beziehung. Diese Erfahrung müssen Hyo-jeong, Jin-a, Bo-ram und Bi-ang machen als die Männer ihres Herzens in die Armee eintreten müssen:
Hyo-jeong liebt Won-jae, aber da sie auf die 30 zugeht und er erst um die 20 Jahre alt ist und noch dazu ein kleiner Draufgänger zu sein scheint, ist sie sich über ihre Beziehung unsicher.
Für Jin-a und Eun-seok ist der jeweils andere Partner die Welt. Da Eun-seok befürchtet, daß Jin-a in seiner Anwesenheit zu einsam sein wird, bittet er seinen Freund Gi-seong, sich ein wenig um Jin-a zu kümmern.
Bo-ram spielt Keyboard in einer Band und hegt eine geheime Zuneigung zu Gitarrist Min-cheol. Dieser hat jedoch nur Augen für Leadsängerin Han-na. Wird Min-cheol Bo-ram endlich wahrnehmen, da Han-na den in der Kaserne feststeckenden Min-cheol ignoriert?
Die opportunistische Bi-ang, die in der Wohnung ihres Freundes Wook lebt, geht mit dessen Abwesenheit auf ihre ganz eigene Weise um.
Persönlicher Kurzkommentar:
„Crazy Waiting“ gefiel mir beim ersten Mal Anschauen sehr gut, aber nachdem ich ihn neulich noch einmal angesehen habe, wurde ich etwas skeptisch. Ich weiß daher nun nicht genau, was ich eigentlich dazu schreiben soll, versuche mich aber trotzdem zumindest an einem kurzen Kommentar.
Die Verknüpfung der Geschichten und das Timing, wann von einer zu anderen Geschichte gewechselt wird, funktioniert in „Crazy Waiting“ ausgeprochen gut. Besser als in anderen Mehrgeschichtenfilmen wie „Romantic Island“ oder „Hello Schoolgirl!“
Auch die Szenen, die die einzelnen Geschichten - die bei der stattlichen Anzahl von vier Stories einzeln genommen ja nicht mehr besonders viel Screenzeit haben – auf den Punkt bringen sollen, sind sehr gut ausgewählt.
Besonders schön fand ich es (und dies ist, glaube ich, auch der Grund, warum ich beim ersten Mal wirklich zufrieden mit dem Film war), daß die Geschichten sich zwar alle um die gleiche Thematik drehen, aber dennoch alle eine andere Stimmung, fast möchte man sagen „ein anderes Genre“ haben: Bi-angs und Wooks Teil ist Komödie, Min-cheols und Bo-rams geht in Richtung Low Budget Teenagerdrama, der Teil von Jin-a und Eun-seok ist Liebe und Herzschmerzdrama und der von Won-jae und Hyo-jeong ist der charmant-süß-rührende Teil.
Das macht den Film abwechslungsreich und hat den Vorteile, daß bestimmt jeden zumindest eine Geschichte des Film ansprechen dürfte (mir persönlich gefiel zum Beispiel der Min-cheol Bo-ram Teil am Besten).
Leider sind die Geschichten aber, und das hat mich beim zweiten Mal schauen doch sehr gestört, in ihrem jeweiligen „Genre“ dann eben allzu typisch und allzu vorhersehbar. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, daß ich bis aufs Bi-angs und Wooks Geschichte, die aber sowieso eher zur Auflockerung dient, alle Geschichten des öfteren schon als Spielfilm gesehen habe und konnte mich einem Gefühl von Enttäuschung und Müdigkeit nicht entziehen. Wobei das dann wieder auch seine gute Seite hatte, da die Geschichten sich logisch entwickeln. Die Frage ist: wer belibt mit wem am Ende trotz der zweijährigen zusammen und dies ist eine Frage nach der Ernsthaftigkeit und der Reife, mit der die Beteiligten mit ihrer Beziehung umgehen. Das wurde hier durchaus berücksichtigt und daher ist es eventuell nicht unbedingt negativ, daß sich die Geschichten genauso entfalten, wie man es auch erwartet...
Leider bin ich nun im Großen und Ganzen verwirrt, was ich daraus für den Film schließen soll.
Ich würde nicht vom Sehen Abraten, denn der Film ist trotz allem, wie oben beschrieben, in vielen Dingen sehr schön gemacht. Er ist auch sehr ordentlich besetzt und hat ein paar Szenen, die hängenbleiben.
Allerdings würde ich ihn jetzt auch nicht direkt empfehlen wollen. Wobei ich ihn beim zweiten Mal mit Freunden gesehen hatte und die fanden ihn wiederum ganz nett...
Wahrscheinlich muß es eben jeder für sich entscheiden, ob er/sie sich 4 allzu vorhersehbare, jedoch sympathische Geschichtchen ansehen kann/möchte oder lieber nicht...
Bi-ang, mehr eine lustige Figur, die von HAN Yeo-reum amüsant umgesetzt wurde
Bo-ram
Jin-a kauft mit Gi-seong Weihnachtsgeschenke für Eun-seok
Min-cheol (rechts) mit seiner Band
Hyo-jeong und Won-jae
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