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Dark Ride

 
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Kat
CineMOD
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Anmeldedatum: 18.06.2008
Beiträge: 1084
Wohnort: No Man's Land

BeitragVerfasst am: Fr Feb 26, 2010 21:37    Titel: Dark Ride

Dark Ride



Regisseur: Craig Singer
Drehbuchautor: Craig Singer, Robert Dean Klein
Darsteller: Andrea Bogart, Patrick Renna, Jennifer Tisdale, Dave Warden
Land: USA
Jahr: 2006
Genre: Horror, Thriller
Laufzeit: ca. 94 Minuten


Darum geht’s:
Vor Jahren ermordete ein psychisch Kranker zwei Schwestern in einer Geisterbahn und wird dafür in eine Irrenanstalt eingeliefert. Etliche Zeit später bricht er genau in dem Moment aus, in dem eine Bande von Jugendlichen in das Gespensterhaus einbricht, um dort eine Party zu feiern. Somit bietet sich für ihn eine willkommene Einladung, die Vorkommnisse von damals zu wiederholen.



Meinung:

Das ist also wieder ein Horrorfilm aus dem Hause Lions Gate (Saw...), mehr als dieses Wissen nehme ich von Dark Ride aber auch nicht mit.
Die Einleitung ist gruselig und erinnert gegen Ende etwas an Haunted Hill (wegen der Musik und dem Horrordoc). Dann aber wird in die heutige Zeit geschaltet und die Gruppe der Hauptdarsteller vorgestellt. Und schon ist es vorbei mit Spannung und Gänsehaut. Stattdessen gibt es eindimensionale Charaktere, die hauptsächlich eins machen: sinnloses bla bla bla. Ach halt, sie kiffen auch noch und tauschen an anderer Stelle Körperflüssigkeiten aus. Wahnsinnig originell. Und als wenn 5 Möchtegernteenies nicht genug sind, steigt unterwegs die sechste Person noch hinzu. Und ich dachte, dass in solchen Filmen die Zahl immer dezimiert wird. ?

Der Drehort: Geisterbahn besticht durch mittelmäßige Effekte und flackerndes (nervtötendes) Licht. Mittendrin schleicht dann auch noch ein entstellter, geisteskranker Mörder (mit Puppenmaske) umher, dem das endlose bla bla bla wohl auch allmählich auf den Keks geht. Dieser schaltet einen nach dem anderen aus, bis am Ende eine absolut dämliche Auflösung offenbart wird. Also wirklich!



Die Schauspieler sind durch die Bank weg untalentiert und stümpern sich durch hirnlose Szenen. Besonders hervorheben muss ich hierbei Jamie-Lynn Sigler (Lovewrecked - Liebe über Bord) und Alex Solowitz (Alpha Dog), dessen Nachname eigentlich schon alles sagt. Beide kann ich schon rein visuell nicht ausstehen und überzeugen konnten sie mich noch nie.
Und die Effekte? - Erstens billig und zweitens schon mindestens tausend mal gesehen. Wenn es wenigstens gut kopiert worden wäre, aber so? - Nee!

Fazit:
Ich habe mich mehr gelangweilt als gegruselt und bin letztendlich eingeschlafen. Dark Ride ist ein schlechter Vertreter des Genres.


Zuletzt bearbeitet von Kat am Sa Feb 27, 2010 21:09, insgesamt einmal bearbeitet
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Kittie
CineMaster
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Beiträge: 929
Wohnort: Gegenerde

BeitragVerfasst am: Fr Feb 26, 2010 22:53    Titel:

Ich dachte ich hätt meine Review hier schon reingepackt. Anscheinend nicht - dann hol ich das mal eben nach.

Review:

Zwei junge Mädchen - sie sind Schwestern - besuchen eine
Geisterbahn und eine von ihnen hat angst und die andere
macht sich über sie lustig - wie im wahren Leben. Die
Geisterbahnfahrt sollte auch ihre letzte werden, denn in der
Geisterbahn treibt ein Killer sein Unwesen.

Etwas später werden die Leichen der Schwestern gefunden und
der Killer wird verhaftet und man bringt ihn in eine
psychiatrische Anstalt. Als die Polizei 14 weitere Leichen
findet, wird die Geisterbahn geschlossen.

Aber einige Zeit später wird sie wieder neu eröffnet und das
pünktlich zu den Collegeferien.

Da die Ferien vor der Tür stehen planen 5 junge Leute einen
Ausflug nach New Orleans. Auf den Weg dort hin machen sie
einen kurzen Zwischenstopp an einer Tankstelle und dort
erfahren sie von der Geisterbahn und deren Neueröffnung. Und
so entscheiden sie sich zum "Dark Ride" zu fahren und dort
die Nacht zu verbringen. Aber vorher treffen sie noch
zufällig auf eine Tramperin, die sie natürlich mitnehmen...

In der Zwischenzeit in der psychiatrischen Anstalt bringt
unser Killer zwei Pfelger um und so gelingt ihm die Flucht
aus der Anstalt und er macht sich auch dem Weg zum "Dark
Ride".

Als Killer und unsere jungen Leute beim "Dark Ride"
ankommen, kann dann auch schon bald das Morden losgehen.

Dark Ride ist eher Durchschnittsware wenn es um Slasher
geht. Obwohl alles da ist: der durch geknallte Killer, die
Gruppe aus Jugendlichen, die Drogen konsumieren, Sex haben
und die weibliche Heldin und einen Ort wo es kaum ein
Entkommen gibt - einen Ort wo man gerne Katz-und-Maus
spielt.

Aber leider scheiert es bei Dark Ride an der Spannung, denn
sie lässt lange auf sich warten und die einzeln verstreuten
Schreckmomente wollen auch nicht richtig funktionieren. Ich
schiebe hier auch mal ein wenig mehr die Schuld auf die
Tramperin, denn die nervt nur rum und macht vieles kaputt.
Sind die anderen Charaktere leicht oberflächlich, schießt
sie vollkommen den Vogel ab. In meinen Augen ist sie unnötig
und dient auch nur dazu, dass man wir hier 3 Frauen und 3
Männer haben. Ich meine so eine kleine 5er-Gruppe hätte es
hier auch vollkommen getan.

Die Darsteller in "Dark Ride" sind auch nur Durchschnitt. Es
gibt zwar nicht viel zu schauspielern, aber sie hätten sie
etwas mehr Mühe geben können, vorallem da alle schon
Schauspielerfahrung haben. Ob ich hier dem Regisseur Craig
Singer den Vorwurf machen kann, kann ich nicht beurteilen da
ich seine 3 früheren Werke nicht kenne. Ansonsten ist sein
Handwerk recht solide.

Ein bisschen mehr Tempo hätte dem Film auch nicht geschadet.
Weil hier dauert es lange bis mal etwas passiert und das
klappt vielleicht bei anderen Filmen, aber nicht bei einen
Slasher. Bei einem Slasher will ich eine kurze Einführung
der potenziellen Opfer und dann kann auch schon bald das
Schlitzen losgehen und gegen Ende möchte ich dann die
Hintergrundgeschichte zum Killer erfahren, aber wie schon
gesagt dauert es hier etwas länger und damit ging auch
einiges an Spannung verloren und irgendwann wurde es auch
lagweilig immer nur die selben Bilder aus dem Dark Ride zu
sehen.

In "Dark Ride" geht es auch recht blutig zu, aber hier darf
und sollte man kein Übermaß an Splatter oder Gore erwarten.
Das was dargeboten wird, ist über gut über den Film
verteilt und alle SFX sind handgemacht. Manche wirken recht
billig, aber ich hab seh lieber billige blutige Effekte als
diese Computeranimierten.

Letztendlich muss ich doch sagen, dass "Dark Ride" über
seine 90 Minuten hin Unterhaltung liefert. Einiges hätte man
besser machen können, aber wenigstens kommt keine
Langeweile auf. Slasherfans können mal einen Blick riskieren
und ich denke mal all die Anderen werden sowieso einen
Bogen um den Film machen. Ist wirklich nur was für Fans.
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Kat
CineMOD
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Beiträge: 1084
Wohnort: No Man's Land

BeitragVerfasst am: Sa Feb 27, 2010 16:03    Titel:

Weibliche Heldin? Wer? Die Tussi, die am Ende noch übrig war? Ich fand wenig heldenhaftes an ihr. Außer mit dem Auto in die Geisterbahn zu breschen, hat sie nicht wirklich etwas getan, was Anerkennung verdienen würde.
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Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White
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Kittie
CineMaster
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Beiträge: 929
Wohnort: Gegenerde

BeitragVerfasst am: Sa Feb 27, 2010 17:23    Titel:

Könnte man auch durch "Final Girl" ersetzen...
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Kat
CineMOD
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Anmeldedatum: 18.06.2008
Beiträge: 1084
Wohnort: No Man's Land

BeitragVerfasst am: Sa Feb 27, 2010 21:29    Titel:

Achso nennt man das? Wink Na dann ist ja alles in Ordnung.

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