Baraka CineMaster


Anmeldedatum: 22.11.2008 Beiträge: 313
Wohnort: Bad Pyrmont
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Verfasst am: So Dez 14, 2008 21:59 Titel: Das Relikt |
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DAS RELIKT
GENRE: Horror, Thriller, Action
REGIE: Peter Hyams
DARSTELLER: Penelope Ann Miller, Tom Sizemore, Linda Hunt, James Whitmore, Clayton Rohner, Chi Muoi Lo
LÄNGE: 110 Min.
DEUTSCHLANDSTART: 1.5.1997

INHALT:
Der Wissentschaftler eines Museums in Chicago verschickt eine Kiste, in der ein Geheimnis schlummert. Verzweifelt versucht er noch die versendung aufzuhalten, nachdem er erfahren hat, was er da aus dem Amazonas nach Hause bringt.
In der Zwischenzeit kämpft dort die junge Evolutionsbiologin Dr. Margo Green(Penelope Ann Miller) um die Existenz ihres Labors, denn sie muß einen Sponsor bei der nächsten Eröffnungsgala finden, sonst sitzt sie auf der Straße. Und ihr Rivale, ein schmieriger Arschkriecher, der sich bei den finanzkräftigsten verscuht einzuachleimen, macht es ihr auch nicht leichter. Inzwischen ist das Schiff mit der Kiste aus dem Amazonas angekommen, doch an Bord finden sich nur noch Leichen. Vom Mörder ist keine Spur zu finden, stellt Detective Vincent D´Agosta(Tom Sizemore) fest, aber Aufgeben steht dem mürrischen Polizisten nicht und als im Museum ein Wachangestellter tot auf der Toilette gefunden wird, ist für ihn klar, das es einen Zusammenhang geben muß. In der Pathologie(eine herrlich schwarz-humorige Szene) hat man nämlich festgestellt, das bei allen Opfern der Hypothalamus "entfernt" wurde. Bei einer Razzia im Museum findet die Polizei auch einen, im Heizungskeller lebenden Bettler, möglichen Täter. Alles scheint beendet, da auch der Bürgermeister Druck auf D´Agosta ausübt, da die anstehende Gala für alle oberen zehntausend aus Chicago ein gesellschaftliches Ereignis werden soll. Der Detective muß klein beigeben aber besteht auf Maximum an Security.
Denn wie sich herausstellt hat man den wahren Täter noch nicht gefunden...

MEINUNG:
Ein guter, solider Streifen. Spannend, mit einigem schwarzem Humor, unterhält "Das Relikt" jeden Fan dieser Gattung Film. Er ist kein großes Kino, doch zu gut um ihn nicht gesehen zu haben. Die Effekte sind auch heute noch gut, wenn auch einfach gemacht. Er ist atmosphärisch dicht, besitz keine Längen, einiges mystisches Klimbim und Charaktere die liebevoll dargestellt werden. Und der Regisseur scheut sich auch nicht einen, kleinen aber liebevollen, Nebencharakter sterben zu lassen. Zwar müssen einige dran glauben, denn das Relikt hat immer Hunger, doch es wird nicht besonders viel gesplattert, was beweist, das weniger manchmal mehr ist.
Penelope Ann Miller und Tom Sizemore spielen ihren Part intensiv und glaubwürdig. Vor allen die Sache mit dem Aberglauben seiner Rolle, sorgt für den einen oder anderen Schmunzler.
Ich habe mir diesen Film gerne angesehen, da hier mit wenigen Mitteln ein guter Film abgeliefert worden ist, der dramatisch und spannend ist, sowie Naturwissenschaft und Mystizismus sehr schön miteinander vereint worden sind. Deswegen lege ich ihn jedem ans Herz, der sich für Filme dieser Art interessiert. Ausserdem gibt es wenig wirklich gute Genrevertreter, Heutzutage wird vielzuviel mit übermässigen Schock-und Splattereffekten gearbeitet, was ich als zuwenig erachte um einen schönen Videoabend zu genießen. Und wer weiß, vllt bringt es wirklich Unglück unter einer Leiter hindurch zu gehen?
Euer Baraka
P.S. Der Film basiert auf dem Buch "Das Relikt-Museum der Angst" von Douglas Preston und Lincoln Child. Und da jeder weiß, das die Bücher meistens besser sind, wird sicherlich auch dabei eine spannende Zeit verbringen können.
_________________ Rechtschreibfehler sind volle Absicht und da wo die herkommen, gibt´s noch mehr |
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