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CooLbOy Bin neu hier


Anmeldedatum: 08.01.2007 Beiträge: 3
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Verfasst am: Fr Jan 26, 2007 08:51 Titel: Das Streben nach Glück |
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Hi,
war am Mittwoch im Kino und hab mir den Film "Das Streben nach Glück" angesehen - mehr dazu findet ihr hier: Filmstarts: Das Streben nach Glück
Meinung:
Da ich mehr auf SciFi, Horror und natürlich Action stehe war ich mit etwas Skepsis in die Vorstellung rein, grund war eine Freundin die diesen Film sehen mochte (aber egal jetzt)
muss ehrlich zugeben, das mir der Film sehr gut gefallen hat - bin auch ein Will Smith Fan, er zeigt genau das, was mit jedem von uns passieren kann, nämlich der Soziale Absturz und von einer Miserie in die nächste. Der Film hat nen guten Background , regt zum nachdenken an und teilweise ist es echt sehr trauig aber Ende gut alles gut
kann jeden den Film empfehlen auch wenn er nicht so der Genre Fan von solchen Filmen ist - ich bereue nicht das ich mir diesen Film angesehen habe
also ab ins Kino und anguggen 
_________________ No Risk = No Fun  |
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Le!f Bin neu hier


Anmeldedatum: 16.02.2007 Beiträge: 12
Wohnort: Im hohen Norden
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Verfasst am: Sa Feb 17, 2007 00:39 Titel: |
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Hi @all!
So, dann werde ich auch mal mein Debüt geben, nachdem ich mir nun einige Stunden dieses interessante Forum zu Gemüte geführt habe.
"Das Streben nach Glück" habe ich persönlich vor etwa zwei Wochen im Kino sehen dürfen und möchte nun auch gerne meine Meinung dazu abgeben:
Das Streben Nach Glück Rezension
Der Film begann mit einem außergewönlich langen Vorspann.
"Das Streben nach Glück" sollte man aus zwei Perspektiven betrachten. Einerseits besteht der Film aus einer äußerst vorhersehbaren typischen "vom Tellerwäscher zum Millionär" Handlung, das heißt, diejenigen unter Euch, die einen spannenden Film erwarten, bei dem man nicht schon von Beginn an weiß, wie er in seiner Gesamtheit verlaufen wird und der die eine oder andere unvorhersehbare Wendung enthält, sollten sich für einen anderen Film entscheiden. Die deutliche Vorhersehbarkeit ist die Einzige, aber dafür auch eine deutliche Schwachstelle des Films, denn wer möchte schon gerne im Kinosaal sitzen und einen Film sehen, dessen Struktur bereits nach den ersten Minuten bekannt ist? Manchmal kamen in mir Gedankengänge auf, wie zum Beispiel: "Nun lebt er 5 Minuten innerhalb eines U Bahn WCs, wird aber am nächsten Tag bereits eine geeignetere Unterkunft finden, denn der Aufstieg dieses Mannes soll dokumentiert werden und er wird niemals stagnieren.
Natürlich ist meine Sichtweise subjektiv und es wird bestimmt viele Kinozuschauer geben, die anders denken als ich, aber wenn ich ein halbes Vermögen für eine Kinokarte ausgebe, erwarte ich, von dem Film mitgerissen und vor allem überrascht zu werden. Diese beiden Gefühle wollten sich bei diesem Exemplar leider nicht so recht einstellen, wobei ich ihn deshalb nicht als schlecht bezeichnen würde.
Die positive Kehrseite des Drehbuchs besteht aus Emotionen, der zweifellos guten schauspielerischen Leistung von Will Smith und seinem Sohn, sowie aus der Botschaft, die vermittelt werden soll.
Viele Menschen unter uns führen meiner Meinung nach ein Chris Gartner Leben, das heißt, sie sind aus tiefstem Herzen gute Persönlichkeiten, geben ihr letztes Hemd für Freunde, Familie und sogar flüchtige Bekanntschaften, erreichen aber dennoch verhältnismäßig wenig in ihrem Leben, weil ihnen oftmals sperrangelweit geöffnete Türen vor der Nase zu geschlagen werden und ihnen das Glück nicht in die Wiege gelegt wurde bzw. es fällt ihnen schwerer in die Hände als anderen. Doch trotz allem verlieren sie niemals den Mut, sich immer wieder aufzurichten und einen neuen Anlauf zu wagen, um eine geordnete Struktur in ihrem Alltag zu erreichen. Die Botschaft dieses Films ist in meinen Augen:
"Versuche permanent nach den Sternen zu greifen aber finde Dich gleichzeitig, während Du diesen Versuch unternimmst, damit ab, was Du bereits erreicht hast, denn genau das ist das Podest, um die Sterne überhaupt erreichen zu können."
Eine Formulierung des Films hat es mir besonders angetan. Im Vorfeld wurde die Frage gestellt, weshalb es meistens heißt, wir "streben" nach Glück? Die Antwort wurde nachgereicht und lautete in etwa:
"Das vollkommene Glück erreicht man niemals, aber dennoch verbringt man sein ganzes Leben damit, diese nicht vorhandene Illusion, die innerhalb eines jeden menschlichen Gehirns existiert, zu erreichen."
Die Wahrheitsdichte dieser Aussage ist sehr hoch, nicht wahr?
Fazit: Wenn man hinsichtlich der Spannung und des mangelnden "Unberechenbarkeitsfaktors" zwei Augen zu drücken kann, ist "Das Streben nach Glück" auf jeden Fall sehenswert.
Gruß, Leif |
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