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plam CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 676
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Verfasst am: Mo Jul 23, 2007 08:59 Titel: Death Proof Filmkritik |
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Death Proof
Regie: Quentin Tarantino
Zum Inhalt:
Es ist schwer, etwas zum Inhalt eines Films zu schreiben, der im Grunde keinen wirklichen Inhalt hat: Eine Gruppe junger Frauen sitzt in einer Kneipe, trifft auf Stuntman Mike und wird von diesem kurz darauf bei einem Crash getötet.
Eine weitere Gruppe junger Frauen, die Mike ebenfalls auf seiner Liste hat, dreht den Spieß jedoch um, und macht Jagd auf Mike....
Kritik:
Die oben beschriebene Inhaltsangabe gibt folglich bereits den kompletten Film Tarantinos wieder, mehr ist wirklich nicht zu sehen. So fragte sich denn auch lautstark das komplette Publikum im Kino nach der Vorstellung, die ich gestern besuchte: "Wie, das war jetzt alles???".
Selten war ein Film dermaßen enttäuschend wie "Death Proof". Zunächst lässt sich Tarantino ewig Zeit um pseudo-coole Gespräche zwischen den Darstellerinnen zu entfalten. Diese kommen jedoch einfach nicht an die Klasse und Frische von "Pulp Fiction" heran, stattdessen macht sich sehr schnell lange Weile breit. Dann endlich gehts auf die Strasse und man denkt: Aha, nun gehts also los. Doch nach wenigen Sekunden ist mit der Action auch schon wieder vorbei und erneut muss man sich durch endlos lange, belanglose Dialoge ackern, bevor es dann erneut erwartungsgemäß zur Sache geht....immerhin versprechen etliche Kritiken schließlich die vermeintlich grandioseste Verfolgungsjagd der Filmgeschichte.
Doch auf diese wartet man vergeblich, denn die hier gezeigte Verfolgungsjagd kann es nicht einmal ansatzweise mit 10 Sekunden Autojagd aus "Auf dem Highway ist die Hölle los" aufnehmen.
Umso erstaunter, ob dieser Belanglosigkeit ist man dann schließlich, als plötzlich "The End" auf der Leinwand erscheint. Zunächst vermutet man noch einen Scherz, denn hier kann unmöglich schon Schluss sein, dies kann nicht alles gewesen sein. Doch spätestens wenn "written and directed by quentin tarantino" die Leinwand wieder erhellt, wird klar, dass dies tatsächlich das Ende war.
Und es wird noch mehr klar: Einerseits tritt Tarantino selbst den Beweis an, dass er nach dem ohnehin inhaltlich extrem dünnen "Kill Bill" tatsächlich einen Film machen kann, der mit noch weniger Inhalt auskommt.
Andererseits zeigt Tarantino einmal mehr, dass er ein handwerklich perfekter Regisseur ist, er nur leider absolut nicht in der Lage ist, vernünftige Drehbücher zu verfassen.
Und auch wenn es die Tarantino-Fangemeinde (noch) nicht wahrhaben will: Quentin Tarantino war, ist und bleibt eine der wohl am meißten überschätzten Personen auf diesem Planeten.
_________________ plams DVD-Sammlung
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Crenshaw CineMaster


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Verfasst am: Mo Jul 23, 2007 11:07 Titel: |
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| Zitat: |
| Selten war ein Film dermaßen enttäuschend wie "Death Proof". |
Nö - diese auszeichnung hat zuvor schon "Spider-Man III" erhalten
ich erinnere an dieser stelle kurz daran, dass Tarantino einzig und allein die schiene der hommagemache, orientiert an den streifen der 70er im groben und ganzen, fährt.
dies bedeutet im falle von "Death Proof" ein entlanghangeln nicht nur an der handwerklichen umsetzung wie zB starkes bildrauschen, unbeholfene schnitte und zigarettenbrandspuren im zelloloid. der ganze film atmet die zT sehr cheesige und extrem unrealistische atmosphäre der 70er, was sich meines erachtens auch konsequent in der handlung ausdrückt.
über den sinn und unsinn der dialoglänge kann man streiten.mir haben sie in der OV gut gefallen, langweilig sind sie nicht, sie lassen sich eben zeit.
der film hat ausserdem die beste frauen-tanzszene seit "From Dusk Till Dawn" und einen extrem kultigen soundtrack, über dessen musikalische qualität sich nicht streiten lässt.
zu der "grandiosesten jagd der kinogeschichte" kann ich nichts sagen, dies art von einstufung halte ich für vollkommen übertrieben und fehlplatziert. der film trägt eindeutig direct-to-dvd-format bzw in diesem, seinen fall veröffentlichung auf tonbändern / vhs.
es gibt ein paar actionszenen, ja, aber sie sind okay, handwerklich ordentlich inszeniert, aber nicht wirklich überwältigend.
ja, Tarantino's fähigkeiten sind, was frischen wind angeht, arg begrenzt, vielleihct haben wird das beste schon bei "Pulp Fiction" ( den er wohlgemerkt mit Roger Avary und nicht im alleingang managte ) und "Reservoir Dogs" gesehen. "Kill Bill" war nicht wirklich einfallsreich, aber spaßig und in eben diese sparte fällt auch "Death Proof", der sich anstatt der fernost-kulisse an den US-filmen der 70er vergreift. wer ständig geniales, neues kino im stil von neudefinierungen des genres erwartet - davon ist hier nichts zu spüren. ich kann die enttäuschung nachvollziehen, wenn man sich erhifft, einen grossartigen film zu sehen, der den namen Quentin Tarantino trägt, der ehemals clevere filme und eben keine abziehbilder gemacht hat.
und ja, Tarantino wird überschätzt, das glaube ich auch. er beschränkt sich bei "Death Proof" darauf, zT recht krude handlungen mit alten mitteln und aktuellen darstellern auf die leinwand zu bringen. dies ist aber weder originell, noch sonderlich bewegend für den normalo-zuschauer oder für leute, die anti-mainstream-kino erwarten.tatsächlich bewegt sich "Death Proof" schon fast im trash-niveau und man muss eine ader für diese art von schlechten filmen mitbringen. die kategorie "schlechter film" war immerhin von Rodriguez & Tarantino angepeilt, als sie "Grindhouse" schufen. _________________ FSK 6 = Der Held ist ein Mädchen.
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plam CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 676
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Verfasst am: Mo Jul 23, 2007 13:19 Titel: |
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Nun gut, wirklich groß waren meine Erwartungen an Death Proof sowieso nicht, und selbst dies wurde noch unterboten. Ich finde es nur mehr als erbärmlich, dass ein Regisseur wie Tarantino, dem ich durchaus mehr zutraugetraut hätte, sich bestenfalls noch im Kopieren alter Genrekonventionen versteht: Schon Kill Bill war ja nichts weiter als eine Hommage an den "alten Asienkampffilm", und mit seinem neuesten Film schafft es Tarantino auch nur zu einer handwerklich sicherlich sehr gut gemachten Hommage an die alten Trash-Filme der 70er. Doch kann dies alles sein, was ein Regisseur zu leisten vermag?
Genauer gefragt: Kann es für einen Regisseur genügen, nur noch schön bebilderte Kopien untergegangener Genres zu verfilmen? Wir wissen nun, dass Tarantino bei den alten Klassikern gut hingesehen hat und dass er ein wahrer Filmfreak ist, doch es wäre an der Zeit, sein handwerkliches Potential mal wieder richtig auszunutzen.
Klar, Rodriguez und Tarantino haben sich unzweifelbar am Trash-Kino orientiert, doch Trash heißt ja nicht "Handlungsfrei". Ich will die fehlende Narration hier auch gar nicht so ausschlachten, doch es gibt durchaus auch Trash-Filme, die eine Geschichte erzählen. Wenn Tarantino meint, dies wäre das Grindhouse der 70er Jahre, dann waren die 70er in dieser Hinsicht entweder absolut bedauernswert, weil sie nichts zu erzählen hatten, oder Tarantino fehlt anscheindend doch jegliches Feingefühl für soetwas wie eine Rahmenhandlung.
Mich wundert nunmehr überhaupt nicht mehr, dass dieser Film in den USA bereits floppte. Schade ist es nur um Rodriguez, dem ich in dieser Hinsicht durchaus mehr zutraue. Denn sein Film wird ja, entgegen den Double-Feature Vorstellungen in den USA hierzulande erst später laufen. Ob sich daher Tarantinos Filmgurke als Lead-In empfiehlt, wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Ich bin mir zumindest sicher, dass von den Leuten, die gestern abend überrascht und enttäuscht, ob des schwachen Death Proof das Kino verlassen haben, niemand mehr Lust hat, erneut Geld für den zweiten Grindhousefilm Planet Terror auszugeben.
Wie gesagt, der Grindhouse-Bezug war auch mir von Anfang an völlig bewusst, und dennoch wirkt dieser Film völlig sinnentladen, es fehlt jegliche Motivation für irgendeine Handlung der Protagonisten und das plötzliche Ende wirkt, als wäre Tarantino das Zelluloid ausgegangen und niemand konnte mehr rechtzeitig Ersatz auftreiben. _________________ plams DVD-Sammlung
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Namu Die CineGLobe Perle

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Verfasst am: Mo Jul 23, 2007 14:33 Titel: |
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Danke für die Kritik! Mads und ich wollten eigentlich von Anfang an eher den Rodriguez-Teil sehen, aber nachdem Crenshaw Death Proof so toll fand, waren wir doch etwas unsicher.
Da wir in einem sehr kleinen Dorf leben, ist ein Kinobesuch immer mit einigem Aufwand verbunden und da fallen Enttäuschungen doppelt ins Gewicht.
Für endloses leeres Gerde wie in Kill Bill 1/2 müssen wir also wirklich nicht ins Kino! |
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Crenshaw CineMaster


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Verfasst am: Mo Jul 23, 2007 16:10 Titel: |
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oje, dann ist dem tatsächlich abzuraten. wenn ihr schon extrem weite strecken fahren müsst, ist das so eine sache. ich kann dazu wenig sagen, wenn ich hier in der landeshauptstadt die besten kinos perfekt an den nachtverkehr angebunden weiss und ich zur fortbewegung so an die 20min von tür zur tür brauche
mir persönlich hat es spaß gemacht, ins kino zu gehen, weil es mal wieder ein kleinerer director-film und nicht was möchtegern-großes wie "PotC III" oder "Spider-Man" mit allmachtsphantasien war.
an sich ist "Death Proof" durchaus auf dvd geniessbar, s.o. ich hebe meine empfehlung für Namu und mannen hiermit auf. ich werde mir demnächst auch überlegen, dass ich die filme so bewerten kann, ob sich denn dafür langes fahren oder ähnliche anstrengungen lohnen. es ist eine sache, mal eben etwas in der videothek um die ecke auszuleihen oder gähnend die glotze anzuschalten [Crenshaw comes to mind ], oder hierfür durch bundesländer rumzudüsen.sorry
ich habe dem film wohlgemerkt nur 4 sterne gegeben. das ist keine uneingeschränkte empfehlung wie bei "Die Hard IV". wenn plam meint, von Tarantino könne man mehr erwarten, stimme ich ihm zu.
weil ich aber an sich gar nichts erwartet habe, hat es mir im endeffekt ganz gut gefallen, wie Tarantino da mit einigem inhaltslosen zeug vor dem sehr fehlerbehafteten 70er-background umhergaukelt, auch wenn dabei innovationen ausbleiben.
( ich will nicht ständig das schagwort hommage benutzen und mich dahinter fan-mäßig verstecken, auf dauer rechtfertigt es keine negativ-aspekte wie ideenlosigkeit oder handlungsleere -wie wir bei "Death Proof" bereits festgestellt haben )
vielleicht liegt es an dem ansatz, dass man - sofern man sich auf trash-filme einstellen kann - einen guten film erwartet, der aus den vorgegebenen elementen etwas neues macht. bei "Death Proof" geschieht dies aber eben nicht. aus den einzelnen technischen und erzählerischen versatzstücken entsteht ein werk, das - meines erachtens - auch von der inhaltslosigkeit her - eng an der vorlage bleibt.
damit meine ich : die filme waren tatsächlich sehr grausam und es ist so, wie plam schreibt :
| Zitat: |
| dann waren die 70er in dieser Hinsicht entweder absolut bedauernswert |
das waren sie vermutlich, ich weiss es leider nicht. aber hieraus ensteht zumindest eine krasse ironie zu den heutigen perfektionistischen ansprüchen der westlichen filmindustrie, alles noch grösser und besser zu machen - vielen großformatigen modernen filmen fehlt es immer noch an der nötigen handlung, um sich als guter film qualifizieren zu können.
mal einen heutigen film "von damals" zu sehen, der den modernen sehgewohnheiten erfolgreich trotzt (sei es, indem er so leer ist, dass es schon fast weh tut und indem er sich der machart von anno-dazu-mal bedient), bildet für mich jedenfalls einen gewissen reiz. er entsteht quasi durch tollkühnheit, bedingt durch die persiflierung des zeitraums, in dem die angepeilten filme gemacht worden sind und weil es dadurch schier unglaublich erscheint, heute so etwas bescheuertes ins kino zu lassen.
vielleicht denkt sich Tarantino, er mache durch diese kopiererei gute filme, die das publikum im allgemeinen nur durch diese stilelemente begeistern. okaaaaay
| Zitat: |
| sich bestenfalls noch im Kopieren alter Genrekonventionen versteht |
ja. leider stimmt dies vielleihct, aber ja.
aber vielleihct ist es auch der reine kommerz, weil der liebe Quentin meint, egal, was ich mache, die volltrottel gucken es sich eh an, weil ich mal zwei richtig gute filme gemacht habe, hat immerhin schon bei George Lucas gereicht. das hiesse im klartext, ich lebe hier Elvis-artig meine marotten aus, drehe irgendwas und ihr blecht dafür, egal, was ich hier anstelle. das fände ich sehr schade.
und : Planet Terror will ich mir noch lieber ansehen, als "Death Proof". mir machen die mutanten, zombies, nazi-werwölfe und supermodels mit
m-203-beinprothesen schon jetzt den mund wässerig
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Tribun Der Cineglobe Gladiator

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Verfasst am: Mi Aug 01, 2007 10:25 Titel: |
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Muss hier auch mal meinen Senf ablassen.
Gott was ein schlechter Film.
Das wirkt alles so als ob er paar Szenen dreht und dann einfach ohne Hand und Fuss das zusammen schnippelt um sich einem anderen Film zuzuwenden.
Kurze Gute Ansätze....aber ohne Hand und Fruss und Unfertig.
Da hat mir nun wirklich rein gar nichts gefallen.
Selten so einen Sinnlosen Schrott gesehen.
Woher kommt Mike? Wieso steht die 2te Truppe Mädels auf seiner Liste?
Was ist mit der ersten Truppe aus dem Krankenhaus? Keine Rache? Keine Ermittlungen? WOzu ist der Polizist dann dort?
Er liegt da...2 min später frisch wieder auf der Jagd nach den anderen.
Sowas dummes...grrrr
Absoluter Reinfall und nicht mal nen Punkt. _________________ :.Tribun.:
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plam CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 676
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Verfasst am: Mi Aug 01, 2007 10:30 Titel: |
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Danke Danke Danke, lieber Tribun. Ich dachte schon ich habe irgendwie Wahrnehmungstsörungen, weil die breite Masse (nicht unbedingt hier im Forum natürlich) mal wieder von einem typischen, grandiosen Tarantino-Meisterwerk spricht und ich bislang allein da stehe mit meiner Meinung, dass es hier absolut nichts schön zu reden gibt.
Aber du bringst es absolut auf den Punkt. Alles wirkt so haarsträubend zusammengestückelt, ohne jegliche Zusammenhänge und Motivationen der Handelnden auch nur ansatzweise anzudeuten. Tarantino verfilmte hier tatsächlich 90 Minuten lang NICHTS! _________________ plams DVD-Sammlung
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Namu Die CineGLobe Perle

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Verfasst am: Mo Aug 13, 2007 09:10 Titel: |
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Also, ich weiß jetzt nicht so genau: sehr ihr das nicht vielleicht doch etwas zu eng?
So wie sich das anhört, ist es wieder einfach nur eine Zusammensetzung von einzelnen Szenen, die irgendwie als Hommage dienen sollen.
Das ist im Grunde genommen wirklich nichts besonderes, aber immerhin doch noch lustig für die Leute, die bekennende Fans solcher Filme sind.
Scheint mir nicht viel anders als Kill Billd zu sein. Der war doch auch nur eine Aneinanderreihung von Szenen (die typisch für ein bestimmtes Genre sind). Wenn man die Filme kennt, ist das immerhin noch amüsant, weil es eben so typische Dinge noch einmal auf den Punkt bringt.
Ich hab zwar jetzt Kill Bill auch nicht in meiner Sammlung und bei Death Proof glaube ich, daß der mir gar nichts bringen wird (da ich die Anspielungen nicht verstehen kann), aber ich würde jetzt dem Tarantino auch nicht gleich die Existenzberechtigung entziehen.
(Auch wenn er einem momentan ganz schön auf die Palme bringt!) |
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Kat CineMOD


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Verfasst am: Sa Jun 07, 2008 03:10 Titel: |
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Tarantino ist ja eine Marke für sich. Was mich anfangs immer nervt sind diese ewig langen Konversationen, die anscheinend nie ein Ende zu finden scheinen, dann aber doch in den Verlauf der Geschichte passen....irgendwie. Beim zweiten Mal ansehen stört es nicht mehr so sehr, aber bei der Premiere nervt es einfach, da der Film einfach nicht in Schwung zu kommen scheint.
Auto: Blah blah blah, Bar: Blah blah blah, wieder im Auto und noch mehr Blah. Irgendwie war mir Stuntman Mike dann schon sympathisch, als er dem ein Ende setzte.
Fetzig fand ich dann die kurze Krankenhausszene mit Dr. Dakota McGraw Block (ich musste den Namen in der Tat erst googeln). Herrlich genervt und perfekte Drehung auf dem roten Streifen. Leider folgt darauf eines des nervtödensten Gespräche des Filmes. Ich habs dann einfach laufen lassen und hab erstmal ein Bad genommen, Essen gekocht, war mit dem Hund draußen und dann war auch dieses Gespräch vorbei.
In Anbetracht dass er in zwei Teile gespalten ist, fand ich die zweite Girlietruppe dann doch ansprechender.
Allerdings fand ich Zoe Bell richtig ätzend, was noch zu entschuldigen wäre, wenn sie eine Rolle gespielt hätte, aber dadurch dass sie sie selbst war hoffe ich, ihr niemals zu begegnen, sonst würde ich ihr wahrscheinlich dieses ewige Gesichter ziehen und Stirn runzeln mit einem Bügeleisen weg radieren,...................aber beim zweiten Mal war's dann nicht mehr ganz so schlimm.
Kurt Rusell als böser Stuntman Mike hat wunderbar gespielt und den Mädchenmordenden Freak perfekt rübergebracht. Ich fands wunderbar, wie er am Ende dann auf einen ebenbürtigen Gegner getroffen ist. Das hat die Karre so zu sagen wieder aus dem Dreck gezogen.
Don't mess with those girls!
Für gut gelungen fand ich übrigens den Einbau der Charactere von Planet Terror, der mir allerdings eine Spur besser gefallen hat. Allerdings haben die Babysittertwins hier eine bessere Figur gemacht, als in PT. _________________ Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White
Zuletzt bearbeitet von Kat am Sa Aug 07, 2010 14:46, insgesamt einmal bearbeitet |
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Kat CineMOD


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Verfasst am: Sa Jun 07, 2008 03:42 Titel: |
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| Tribun hat Folgendes geschrieben: |
Muss hier auch mal meinen Senf ablassen.
Wieso steht die 2te Truppe Mädels auf seiner Liste? |
Ich will den Film jetzt nicht in Schutz nehmen, aber die 2te Truppe Mädels erspäht er ja wohl eher zufällig, als er deren ihr hirnloses Gespräch mithört.
| Tribun hat Folgendes geschrieben: |
| Was ist mit der ersten Truppe aus dem Krankenhaus? |
Erste Truppe aus dem Krankenhaus? Da gabs niemanden fürs Krankenhaus. Außer du meinst das Leichenhaus.
| Tribun hat Folgendes geschrieben: |
| Er liegt da...2 min später frisch wieder auf der Jagd nach den anderen. |
Wurde die Handlung da nicht zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt? 14 Monate stand jedenfalls da, also kann von 2 Minuten ja kaum die Rede sein.
Ich für meinen Teil muss gar nicht immer alle Fragen beantwortet bekommen. Ist es denn wirklich so wichtig, wo Stuntman Mike herkommt? Dann müssten noch viel mehr Fragen aufgeworfen werden. Ob man sich das bei Death Proof allerdings wirklich antun will ist fraglich, aber es gibt nun wirklich konfusere Filme als diesen hier.
Sorry für den Doppelpost, wollte den ersten nicht so lang erscheinen lassen. _________________ Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White |
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