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Nela CineStarter


Anmeldedatum: 20.07.2008 Beiträge: 44
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: So Jul 20, 2008 17:56 Titel: Der Baader-Meinhof Komplex 25.09.2008 |
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Im September 2008 kommt in enger Zusammenarbeit mit dem ehem. Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust und basierend auf dessen Buch: “Der Baader Meinhof Komplex” ein gleichlautender Film von Bernd Eichinger in die Kinos, der nicht nur die Kino-Geher-Nation, durch das brisante Thema, vielleicht in zwei Meinungslager spalten könnte. Uli Edel führt Regie und auch ansonsten ist nur die Creme de la Creme der deutschen Schauspielkunst (u.a. Martina Gedeck als Ulrike Meinhof , Moritz Bleibtreu als Andreas Baader , Johanna Wokalek, Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara ) zu erleben und zu sehen. Bei der Auswahl der Darsteller wurde auf einen größtmöglichen „Wiedererkennungseffekt” wert gelegt und die Verantwortlichen gingen dabei offenbar äußerst akribisch und gewissenhaft vor. Ja - fast schon erschreckend, ersten Pressebildern zufolge, ist die optische Ähnlichkeit der Schauspieler im Vergleich zu den Originalperson.
Die RAF, um die es in dem Film -Der Baader Meinhof - geht, entstand Anfang der 70er Jahre aus der Studentenbewegung bzw. der Außerparlamentarischen Opposition. Insbesondere in den 70ern und Anfang der 80er Jahre war die Gruppe durch Terroraktionen oft trauriger Bestandteil der Nachrichten. So sind sie u.a. für die Entführung und Ermordung des ehem. Vorsitzenden des Deutschen Arbeitergeberverbandes (BDA) Hanns Martin Schleyer verantwortlich. Fast dreißig Jahre sind inzwischen seit dem „Deutschen Herbst“ (1967 - 1977) und jenen dramatischen Ereignissen vergangen, jedoch bis weit in die Gegenwart hat es gedauert, bevor die linksextremistische “Roten Armee Fraktion” wirklich zerschlagen werden konnte. Selbst jetzt ist die Akte “RAF”, welche die Grundpfeiler der Bundesrepublik Deutschland ins Wanken brachte, und deren Aufarbeitung noch nicht abgeschlossen. -Der Baader Meinhof Komplex - wird hoffentlich nicht zu einer nachträglichen Ver(er)klärung oder gar zu einem „gewissen, politischem Verständnis“ führen, sondern schonungslos die einfach wahnsinnigen Greultaten der Terrorgruppe auf die Leinwand bringen.
Ja - bleibt zu hoffen, dass es Bernd Eichinger wieder in einer epische Erzählweise gelingt, neben einem verdienten kommerziellen Erfolg und analog zum Film “Der Untergang”, das Geschichtsbewusstsein zu schärfen, wach zu halten, ohne allerdings dabei als „Moralapostel“ zu fungieren.
Quelle: http://www.hanniwall.de/der-baader-meinhof-komplex
Ich hab vor kurzem den Trailer im Kino gesehen und bin richtig neugierig geworden. Was meint ihr?
_________________ ~Don't talk about it. Be about it.~ |
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Macho CineFan


Anmeldedatum: 03.09.2007 Beiträge: 53
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Verfasst am: Di Aug 19, 2008 21:16 Titel: |
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| Der neue Trailer! -> HIER |
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Crenshaw CineMaster


Anmeldedatum: 08.01.2007 Beiträge: 784
Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Di Aug 19, 2008 21:34 Titel: |
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whew, das sieht eigentlich schon kaum wie ein dt.genrevertreter aus...vielmehr wie eine US-produktion...ich bin sehr gespannt, ist ein spannendes thema und die jungen schauspieler mag ich auch extrem gerne - v.a. Bleibtreu mit seiner dynamischen art !
auch das Stefan Aust-buch werde ich mir mal zu gemüte führen. _________________ FSK 6 = Der Held ist ein Mädchen.
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Nomak CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 1436
Wohnort: Ziersdorf
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Verfasst am: Mi Aug 20, 2008 09:18 Titel: |
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wow sieht gut aus der Trailer. schon dieser ist sehr bedrückend inszeniert - da bin ich schon gespannt auf den Film.
Dramas und Tragödien dürften die Sparte sein welche dem deutschen Film wohl am meisten liegt. (Der Untergang, Das Experiment, Knockin' on Heaven's Door, Elementarteilchen) _________________ Homecinema:
AV-Receiver: Denon AVR-1911, DVD-Blu-Ray-Player: Playstation 3 (250GB), Projektor: Sanyo PLV-Z4000, Boxen: Elac Linie 120 5.1 Set, Sat-Receiver: Kathrein UFS 910, Leinwand: WS-Spalluto Elastic Frame |
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plam CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 676
Wohnort: Jena
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Verfasst am: Mi Aug 20, 2008 11:15 Titel: |
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Auch wenn es mir schwer fällt Eure Euphorie für diesen Film ein wenig zu dämpfen, so möchte ich dennoch Folgendes zu Bedenken geben und in diesem Zusammenhang an dieser Stelle mit aller Deutlichkeit zum TOTALBOYKOTT des Films im Kino auf DVD und sonstigen Vertriebswegen aufrufen!
Knapp einen Monat vor Kinostart läd der Verleiher des Films, die Constantin Film AG, wie allgemein branchenüblich, zu einem Pressescreening für geladene Gäste ein. Teilnehmer dieser Sondervorführung müssen sich jedoch mit Unterschrift auf einem Extravertrag dazu verpflichten, keinerlei Berichterstattung über diesen Film vor dem 17.9., knapp eine Woche vor dem Kinostart zu veröffentlichen. Ebenso dürfen Interviews und sonstige Artikel zum Film nicht vor dem 12.9. veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen werden mit 100.000 EURO geahndet.
Pressevorführungen, einen Monat vor der offiziellen Kinostart, sind - wie bereits angedeutet, keine Seltenheit in der Filmbranche und durchaus die Regel. Dass dann im Anschluss nicht darüber berichtet werden darf, muss dabei durchaus negativ konnotiert werden. Denn welchen Zweck verfolgt eine derartige Geschäftspraxis? Im Normalfall sind es doch vor allem die Vorabberichterstattungen in Zeitungen, Fernsehen und Radio, die einem Film zusätzliche Publicity verschaffen und damit der Marketingabteilung - auch bei Constantin - eigentlich gute Dienste leisten sollten.
Doch es gibt eben immer wieder auch Filme, bei denen es keine Pressevorführung gibt, oder diese nur sehr knapp vor dem Kinostart angesetzt wird. Oftmals ist dies dann eben auf die miese Qualität des Films selbst zurückzuführen. Der Filmverleih hat Angst davor, dass im Vorfeld des Kinostarts zuviele kritische Stimmen laut werden könnten und das Einspielergebnis maßgeblich negativ beeinflussen. Unter diesem Aspekt scheint "Der Baader-Meinhof-Komplex" wohl zu den schlechtesten Filmen zählen, die in diesem Land jemals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Wie sonst lässt sich das Verhalten von Constantin sinnvoll erklären? Wenn man die Frist zur Veröffentlichung einer Kritik schon auf den 17.9. festlegt, wieso läd man dann ohnehin nicht einfach die Presse erst am 16.9. zur Vorführung ein? Wieso stellt sich ein Filmverleih also derart unprofessionell an?
Der Verleih selbst hat bereits den Versuch einer Erklärung unternommen, spielt dabei die Sache aber erwartungsgemäß herab und verstrickt sich in Widersprüchlichkeit. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) hat inzwischen vor den Knebelverträgen des Verleihs gewarnt und zu einem Boykott der Berichterstattung aufgerufen. Daneben sollte Constantin doch auch klar sein, dass die Filmkritiker, wenn sie denn schon nicht über den Film berichten dürfen, wohl aber über die Gründe der fehlenden Berichterstattung schreiben werden. Der Image-Schaden dürfte folgenschwer für Constantin sein.
Weitere Informationen zu diesem durchaus brisanten Thema, versucht hier doch ein großes deutsches Unternehmen die Pressefreiheit ausser Kraft zu setzen, gibt es unter folgenden Links:
Berichterstattung eines Filmkritikers
Mitteilung des DJV
Beitrag zum Thema in der "Welt online"
Für mich hat sich der Film, so wie weitere Veröffentlichung aus dem Hause Constantin damit vorerst erledigt. Schließlich kann ich es nicht tragen, dass durch mein Geld, welches ich für eine Kinokarte zahle, derartige Geschäftspraktiken auch noch unterstützt werden. Ich kann an dieser Stelle daher nur Jedem raten, auch trotz möglichem Interesses für den Film, die Auswertung im Kino ab dem 25.9. zu boykottieren![/url]
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Crenshaw CineMaster


Anmeldedatum: 08.01.2007 Beiträge: 784
Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Mi Aug 20, 2008 12:14 Titel: |
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okay...das mit der verdeckten strategie kannte ich bislang nur von den ami-studios...wenn man einen ordentlichen film macht, weshalb sollte man ihn dann geheimhalten ? okay, die kritiker sind recht schwer zufriedenstellen, aber die vollkommene ummantelung impliziert eine sehr ernsthafte sorge, dass die kritiken ZU schlecht für den weiteren verlauf des filmsverleihs werden können.
ich werde also dann erstmal die kritiken abwarten, um dann weiterzusehen. ich hoffe mal, dass es kein totalausfall werden wird, aber es ist wohl durchaus drin
danke, plam für diese warnenden worte. _________________ FSK 6 = Der Held ist ein Mädchen.
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Auda CineMaster


Anmeldedatum: 14.08.2007 Beiträge: 885
Wohnort: Kölner Bucht
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Verfasst am: Mi Aug 20, 2008 13:14 Titel: |
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Ich kann die Kritik der Journalisten verstehen, jedoch scheint mir hier das rechte Maß zu fehlen.
Natürlich ist ein derartiger Vertrag, der einen Journalisten in seiner journalistischen Freiheit einschränkt ein Affront gegen ein elementares Grundrecht. Denn natürlich ist nicht der Inhalt einer Nachricht von Belang, sondern auch der Zeitpunkt der Veröffentlichung. Nichts ist älter als die Zeitung von gestern und Nachrichtenmeldungen können auch eine warnende und demokratisch-regulative Funktion haben, wenn sie rechtzeitig erscheinen. Dies ist eine Grundsätzlichkeit und damit gilt das gilt natürlich auch für weniger weltbewegende Themen, wie z.B. die Berichterstattung über einen Film. Ich arbeite weder im journalistischen noch im juristischen Umfeld, jedoch erscheint mir ein Vertrag, der einen Journalisten ein Erscheinungsdatum für Meldungen - gleich welcher Art - vorschreibt, rechtlich mehr als bedenklich. Dieses Vorgehen anzuprangern und mit allen gebotenen Mitteln dagegen vorzugehen halte ich für richtig.
So weit, so gut. Nun gibt es aber außer dem Streitpunkt des Vorgehens der Constantin und des Marketing-Unternehmens Just Publicity noch etwas: Den Film an sich. Also etwas, das nicht nur Konsumprodukt ist, sondern auch ein Werk, das den Anspruch erheben darf, Kunst zu sein (egal ob "gute" oder "schlechte" Kunst). Und als solches verdient das Werk, ebenso wie seine Macher (Regisseur, Autoren, Darsteller), eine angemessene Aufmerksamkeit (auch dann, wenn ein Autor und der Produzent identisch sind). Damit finde ich den Aufruf zum Totalboykott überzogen und unangemessen, ebenso wie das Totschweigen des Films in der Presse, um dem Verleih zu schaden und zwar auf Kosten der gebührenden Anerkennung der künstlerischen Leistung. Ob gebührende Annerkennung in diesem Falle Lob oder Tadel bedeutet, sei dahingestellt.
Des weiteren ist die Annahme, der Film könne qualitative Mängel haben, legitim, jedoch scheint mir die Aussage von Herrn Suchsland "Offenkundig ist Der Baader Meinhof Komplex ein mißlungener Film" über das Ziel hinauszuschießen. Offenkundig sagt nicht anderes als "dafür gibt es keine andere Erklärung". Die schlechte Qualität wird also als Tatsache deklariert. Das finde ich wiederum unangemessen. Eine derartige Äußerung ist meiner Ansicht nach nur in einer Rezension mit direktem Bezug auf das Gesehene zulässig.
Ich erkläre mir die Formulierung so, daß Suchsland beim Preview war und seine Meinung über den Film nun, da er sich nicht direkt kundtun darf, äußert, indem er sie aus dem Verhalten des Verleihers ableitet und somit nichts über seine eigentliche Rezeption schreibt.
Aber diese meine Überlegung ist ihrerseits nur einen Vermutung.
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plam CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 676
Wohnort: Jena
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Verfasst am: Do Aug 21, 2008 07:28 Titel: |
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Danke für Dein Statement, Auda. Allerdings kann ich Dir nicht in jedem Punkt zustimmen. Wie sollte man denn gegen die Machenschaften des Verleihs vorgehen, wenn nicht durch Boykott des Films? Öffentlich dem Ärger mal Luft machen? Da lachen doch alle bei Constantin und freuen sich über die guten Einspielergebnisse.
Sicherlich geht solch ein Boykott nicht nur gegen den Verleih, sondern auch gegen alle, die am Film hart gearbeitet haben. Aber vielleicht schafft es ein Boykott so, dass gerade diese Leute dann den Druck auf den Verleih erhöhen, denn einige verprellte Filmkritiker, die lautstark motzen, dürfte Constantin nicht wirklich als störend empfingen. Wenn dann aber Regisseur Uli Edel bspw. beschließt, für weitere Projekte vorerst nicht mehr mit Constantin zu arbeiten, weil er den Erfolg seiner künstlerischen Arbeit in Gefahr sieht, dann hat dies doch eine andere Qualität.
Ich zumindest bleibe dabei: dieser Film kommt mir nicht vor die Augen. Constantin will dass niemand darüber schreibt, also soll auch niemand den Film sehen. Lassen wir sie doch allein mit ihrem hochelitären, exklusiven Mist. _________________ plams DVD-Sammlung
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plam CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 676
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Verfasst am: Do Aug 21, 2008 08:00 Titel: |
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Vielleicht noch ein Nachtrag zu Suchsland und seinem Telepolis-Artikel. Mag man über seine Ausdrucksweise und seine Schlussfolgerungen über die Qualität des Films diskutieren können, so stellt er damit doch indirekt die einzig richtige Frage nach dem Warum des Vorgehens von Constantin.
Ein kleiner Exkurs: Was wir im Allgemeinen als Hype bezeichnen würden, beschreiben Filmökonomen als "buzz". Jeder Film generiert einen "Buzz", der kann sowohl negativer, als auch positiver Natur sein. Zum "buzz" zählt man dann so ziemlich alles, was über den Film gesagt, geschrieben und sonst wie veröffentlicht wird. Auch Filmforen, wie unseres hier, lässt sich demnach als Teil des "buzz" zu einem Film messen. Je mehr und je positiver der "buzz" desto besser ist im Normalfall auch das Einspielergebnis. Schau dir nur mal an, wie groß der "buzz" zum neuen Batman-Film allein bei Cineglobe ist und wie lang dieser schon existiert. Da ist der derzeitige Erfolg des Films gar nicht mehr die große Überraschung, wie sie von einigen noch behauptet wird. Und das Beste am "buzz": er ist im Grunde genommen kostenlos für die Marketingabteilungen der Filmstudios. Zumindest hat die lebhafte Diskussion, die zum zunehmenden Interesse für den neuen Batman geführt hat, Warner Bros. in unserem Forum keinen Cent mehr gekostet.
Zurück zu Constantin. Warum will Constantin nun also auf die frühzeitige Generierung von "buzz" verzichten? Natürlich hat man keine Kontrolle auf die negative oder positive Ausrichtung des "buzz". Einmal losgelassen wird sowas zum Selbstläufer, doch bei einem so tollen Film, wie dem "Baader-Meinhof-Film", muss man sich doch keine Sorgen machen. Oder vielleicht doch? Constantin erklärt das Vorgehen ja damit, dass man vorab nur einigen wenigen Pressevertretern den Film gezeigt hat und man aus Rücksicht auf die anderen Medien fair sein will und die Auserwählten deshalb noch nichts berichten dürfen. Bei soviel Selbstlosigkeit kommen mir ja fast die Tränen, allerdings vor lachen.
Soll man tatsächlich glauben, dass eine knallhart kalkulierende Marketingabteilung auf die beste Werbung die man sich wünschen kann, nämlich den positiven "buzz" - Mund-zu-Mund-Propaganda - verzichten will, nur weil man es allen Medienteilnehmern recht machen will und niemanden benachteiligen will? Mir fällt es einfach extrem schwer, dass es in unseren eiskalten, profitsüchtigen Großunternehmen noch soviel Nächstenliebe geben soll. Ganz ehrlich würde ich mich daher Suchsland anschließen: die einzige Erklärung für das Vorgehen von Constantin ist und bleibt die Vermutung, dass der Film enorm schlecht sein muss. _________________ plams DVD-Sammlung
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Macho CineFan


Anmeldedatum: 03.09.2007 Beiträge: 53
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Verfasst am: Do Aug 21, 2008 15:37 Titel: |
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Wer Interessiert sich schon für Kritiken, oder Meinungen andere Leute? (Gut ... Leute die keine eigene Meinung haben)
Ich lese grundsätzlich keine Film-Kritiken, also warum sollte ich dann bei diesem Film eine Ausnahme machen und den Film boykottieren? Das jetzt einige Journalisten jetzt deswegen angepisst sind, interessiert mich ehrlich gesagt ein scheiß. |
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