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Der Buch-Thread

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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: Di Aug 10, 2010 20:27    Titel:

Stiglegger ist mit Vorsicht zu genießen. Ich schätze seine Texte zum kontroversen Film, seine Anbiederung mit den Sadionistica-Filmen ist mir aber sehr suspekt.
Abgesehen davon schätzt er Martyrs sehr...einen Film den ich leidenschaftlich in den Boden stampfe.

_________________
Mehr als 1200 Kurzkritiken und einige Specials zu Filmen aller Genres und Zeiten:
www.filmsucht.org
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Jigu
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BeitragVerfasst am: So Okt 24, 2010 14:25    Titel:

Ich suche ein gutes, informatives und vor allem deutsches Buch über die koreanische Geschichte...
...ah ja, und es sollte bezahlbar sein...

Weniger interessiert mich die Moderne, sondern mehr die historische Ära. Amazon bietet da aber recht wenig Informationen zu seinen Büchern, bzw. sind die meisten in Englisch verfasst.

Namu? Vielleicht kannst du mir ja helfen...

Kennst du das hier? Das macht mir schonmal nen einigermaßen ordentlichen Eindruck.

http://www.amazon.de/Kleine-Geschichte-Koreas-Marion-Eggert/dp/3406528414/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1287925835&sr=8-1


(Kann dich ja schlecht um nen Geschichtskurs bitten, nachdem du schon nen Sprachkurs gibst *gggg*)

Besonders interessant wäre eben ein bisschen Hintergrundwissen zu den Zeiten, in denen auch Serien wie Chuno oder Queen Seon Deok spielen, und auch Bücher mit koreanischen Sagen und Legenden, wie z.B. über Alcheon, usw...
_________________
"Das Abbild meiner selbst ist in dem Bild, das du von deinem Glück malst, nicht zu finden."
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Mo Okt 25, 2010 07:01    Titel:

Koreanische Geschichte ist leider nicht etwas, womit sich die Welt groß beschäftigt hätte und daher gibt es so gut wie keine brauchbaren deutschen (und englischen) Bücher.
Mal ganz abgesehen, daß so viele Quellen während der japanischen und der mongolischen Invasion verloren gingen und die Japaner später - während der Kolonialzeit - auch noch alles, womit man koreanische Geschichte rekontruieren könnte (Ausgrabungsstätten usw.), mit großer Begeisterung zu zerstört haben.
- Will sagen: es ist allgemein nicht gerade so einfach, koreanische Geschichte zu rekonstruieren.


Zetsubou hat Folgendes geschrieben:

Kennst du das hier? Das macht mir schonmal nen einigermaßen ordentlichen Eindruck.

http://www.amazon.de/Kleine-Geschichte-Koreas-Marion-Eggert/dp/3406528414/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1287925835&sr=8-1


Das Buch ist auch ordentlich. Nur ist es ein wenig unstruckturiert und hat die Angewohnheit Namen zu benutzen, ohne zu erklären, wer hinter den Namen steckt. Das heißt, es ist ganz toll, wenn man im Kopf schon so eine Art Landkarte der koreanischen Geschichte hat. Evtl. ist es aber für Einsteiger etwas schwierig zu lesen.

Ich würde es mit diesem Buch kombinieren:
http://www.amazon.de/New-History-Korea-Ki-Baik-Lee/dp/067461576X/ref=sr_1_cc_1?ie=UTF8&qid=1287984338&sr=1-1-catcorr

Das ist ein etwas ausführlicheres Geschichtswerk von den Anfängen Koreas bis ca. Mitte des letzten Jahrhunderts. Es ist gut struckturiert und hat vor allem, immer wenn es nötig ist, auch Karten dabei!!! Was auch ganz schön ist: der Autor hatte versucht, sich nicht nur auf Politik zu konzentrieren, sondern mehr kompletthistorisch vorzugehen, indem er jeweils auch Abschnitte zu Errungenschaften in Kunst und Technik, zur religösen Entwicklung und zu gesellschaftlichen Veränderungen geschrieben hat.

Leider ist das Buch halt auf englisch. Es gibt ein deutsches Buch, das auf dem englischen Buch basiert, aber da fehlen die Karten und es ist ziemlich gekürzt (den einen Satz, den Lee Ki-baek Bidam gewidmet hat, findet man zum Beispiel im deutschen Buch gar nicht mehr):
http://www.amazon.de/Koreanische-Geschichte-Kim-Hiyoul/dp/3537820402/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1287984974&sr=8-2



Zetsubou hat Folgendes geschrieben:
(Kann dich ja schlecht um nen Geschichtskurs bitten, nachdem du schon nen Sprachkurs gibst *gggg*)


Haha, da mich aber Geschichte doch ein klein wenig mehr interessiert als Sprache, hatte ich genau das nämlich angefangen (Überblick über die Geschichte, mit ein paar ausführlicheren Stellen zu den Leuten/Zeiten, die in letzter Zeit die Fernseher unsicher gemacht haben), bevor wir gesagt bekamen, daß wir in 6 Wochen in Taipei sein sollen...- Dann hatte ich natürlich keine Zeit mehr! Und jetzt warte ich auf meine Bücher... Und wenn die kommen, fängt schon bald danach mein Mandarinsprachkurs an, so daß ich keine Ahnung habe, wieviel Zeit ich dafür haben werde (zumal ich ja auch nicht unseren Koreanischsprachkurs vernachlässigen möchte Wink).


Zetsubou hat Folgendes geschrieben:

und auch Bücher mit koreanischen Sagen und Legenden, wie z.B. über Alcheon, usw...


Das, was für Historienserien benutzt wird, wenn diese zur Zeit der Drei Reiche spielen, findet man fast alles in Samguk Yusa und Samguk Sagi. Ersteres ist eine Legendensage, letzteres eine Chronik. Beide Werke beschäftigen sich aber ein wenig mehr mit Silla als mit den anderen beiden Königreichen (im Vorwort von der dt Übersetzung des Samguk Yusa steht irgendetwas - Samguk Yusa ist leider auch aufm Schiff, daher kann ich es nicht wortwörtlich nachschlagen - wie: "eigentlich hätte man die Legendensammlung nicht Legendensammlung der Drei Reiche, sondern Legendesammlung Sillas nennen sollen" Wink).
Von Samguk Yusa gibt es eine dt. Übersetzung:
http://www.amazon.de/Samguk-Yusa-Legende-Wundergeschichten-K%C3%B6nigreichen/dp/3936912394/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1287983478&sr=8-2
Für intensivere Beschäftigung mit den Geschichten darin, empfiehlt es sich aber, noch ein paar englische Übersetzungen parallel zu lesen. Im Koreanischen bleibt doch einiges interpretationsoffen... habe schon erlebt, daß die eine Samguk Yusa Übersetzung einen anderen Sinn ergibt als die andere...

Vom Samguk Sagi gibt es weder eine deutsche, noch eine vollständige englische Übersetzung. Es gibt eine Übersetzung der Baekje Chroniken des Samguk Sagi ins englische:
http://www.amazon.de/History-Early-Korean-Kingdom-Paekche/dp/0674019571/ref=sr_1_cc_1?ie=UTF8&qid=1287983761&sr=1-1-catcorr
Hier glaube ich, das sich die Investition aber nicht für Dich lohnt, da es eben eine Chronik ist und der Text eben meistens ungefär so lautet: "Jahr blablabla - ein Komet war am Himmel zu sehen." - Enthält also so gut wie keine Geschichten. Wenn Du da eine spezielle Frage hast, kann ich Dir auch immer noch so verraten, was zu dem und dem Jahr in dem Buch steht.


Ansonsten hat jemand bei http://www.hwarangdo.com/hwarang.htm Legenden zu den Hwarangkriegern in englischer Übersetzung zusammengetragen.
(Zum großen Teil findet man diese auch in Samguk Yusa. Bei einer der Geschichten dort habe ich diese aber nicht unter der dort angegebenen Quellenangabe gefunden - sry: irgendwie habe ich bei historischen Sachen einen Überprüfetick ! - und daher gebe ich den Hwarangdo.com Hinweis jetzt einmal nur mit "Vorsichtshinweis" weiter. Hm, wahrscheinlich hat sich da aber nur jemand im Eifer des Gefechts bei der Angabe des Quellentextes verschrieben... - hoffe ich mal.)
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Jigu
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 25, 2010 18:10    Titel:

Auf dich ist echt Verlass, Eonni <3

Ich werd mich jetzt mal durch die Links forsten. Aber es stimmt schon, das Fehlen von Karten ist ein großes Manko solcher Bücher. Über Japan war es nicht schwer, gute Bücher zu bekommen, über Korea scheint es fast unmöglich zu sein. Und da mein Englisch echt mies ist, wage ich mich an Sach- und Fachbüchern nur ungern in Fremdsprachen ran. Untertitel sind was anderes, da die meistens in sehr simplen Englisch verfasst sind, aber Bücher... hmm... aber gut, als Begleitwerk wäre das eine Überlegung wert.

Samguk Yusa klingt auf jeden Fall schonmal sehr interessant!

Danke dir für deine Mühe *drück*
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Quinn
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BeitragVerfasst am: Mo Nov 08, 2010 13:14    Titel:

Ich habe gerade "Per Anhalter durch die Galaxis" fertig gelesen und weiß nun, dass ein Handtuch genauso wenig wie die Unterwäsche im Gepäck fehlen darf^^ Ach ja und Pinky und Brain streben tatsächlich nach der Weltherrschaft Surprised

Freue mich schon sehr auch die Fortsetzungen zu lesen --
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Blackfairy
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 12, 2011 14:56    Titel:

Ich lese SEHR viel.
Am liebsten Horror, Fantasy, Vampire, Werwölfe, Thriller, Krimis und Historisches.

Im Moment lese ich "Die Teufelshure" von Martina Andre.

Folgendes kann ich empfehlen:

Bram Stoker: Dracula
Elisabeth Kostova: Der Historiker
Charlaine Harris: Southern Vampire Serie (True Blood)
Laurell K. Hamilton: Anita Blake Serie
Tanya Huff: Blood Ties
Kathy Reichs: Tempe Brennan Serie (Bones)
Jim Butcher: Die dunklen Fälle des Harry Dresden
_________________
Nichts ist umsonst. Nichtmal der Tod. Der kostet das Leben.
Mein Blog: http://blackfairy71.blogspot.com
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Kittie
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BeitragVerfasst am: Sa März 12, 2011 20:17    Titel: Sybille Lengauer - Goldstaub und Ruinen



Autorin: Sybille Lengauer

Genre: Gedichte, Kurzgeschichten

Verlag: Edition PaperONE

Covertext:

Warum sollte man heutzutage Gedichte und Kurzgeschichten lesen? Und wieso ausgerechnet dieses Buch? Ganz einfach: Politische Satire, fein gereimte Ironie und harte Realitätsgeschichten treffen auf schwarzen Humor und manchmal auch zarte Gefühle. Sybille Lengauer spannt den Bogen weit - und findet trotzdem zu einer, manchmal etwas bizarren, Harmornie. Dabei scheut sie auch nicht vor Selbstkritik zurück:

Fragen Sie gelegentlich,
Womit ein Dichter eigentlich,
Sein Tagespensum füllt?
Falls ja, hier sei's enthüllt:
Vom Morgen bis zum Nachtanbruch,
Nagt murrend er am Hungertuch.

Dabei ist die Autorin längst keine Unbekannte mehr auf dem Indie-Buchmarkt. Mit ihren Büchern "Hirnwichsen" und "Hospitalistische Liebeslieder" eroberte sie die Köpfe von Freigeistern, sorgte gleichsam für allerlei Tumult und Irritation in den deutschen Biedermeiderhaushalten. MIt "Goldstaub und Ruinen" knüpft sie genau dort an, wo sie mit diesen beiden Büchern aufgehört hatte, zu deren Veröffentlichungen die Presse folgende Wort fand: [...]


Kommentar:

"Goldstaub und Ruinen" ist mittlerweile der dritte geistige Auswurf von Sybille Lengauer. Hier sei schon einmal gleich gesagt, dass "Goldstaub" ihr (bisher) bestes Werk ist.

Vor gerade einmal drei Jahren ( 2008 ) beglückte sie uns mit "Hirnwichsen", welches eine Sammlung von Gedichten und Kurzgeschichten ist und schon dort musste man sich fragen was im Kopf dieser Autorin nur vor sich gehen mag. Es versprühte zwar eine (eigenwilligen) Humor, aber hatte man es durchgelesen, war man alles andere als lustig drauf. Wenn man jetzt wissen will warum dem so ist, liest man sich meine Review zu "Hirnwichsen" durch oder am besten das Buch selber. Weil es ist ein Trip auf dem man sich (als Leser) einfach einmal begeben haben muss. Gerade mal ein Jahr später folgte schon das moderne österreichische Märchen "Hospitalistische Liebeslieder" - auch dies ist ein Erlebnis, welches dem von "Hirnwichsen" in nichts nachsteht. Man muss ich nur drauf einlassen...

Wie man vielleicht auch schon mitbekommen hat, ist "Hirnwichsen" mein Nucleus, der umrundet und verehrt wird. Aber jetzt haben wir hier "Goldstaub" was auch eine Ansammlung von Gedichten und Kurzgeschichten ist. Also muss es sich auf dem direkten Vergleich mit "Hirnwichsen" stellen. Was einem dann auffällt ist, dass "Goldstaub" mehr Kurzgeschichten enthält und das es mehrere Gedichte in englisch gibt. Sollte man jetzt dem Englischen nicht so mächtig sein, ist das keine große Sache, denn es ist nur eine kleine handvoll an englischsprachigen Gedichten und sollte man dennoch 2-3 Wörter nachschlagen müssen, kommt man schnell auf die Kernaussage. Also braucht man sich dort keine Gedanken machen.

Dies beschränkt sich aber nur auf das Erscheinungsbild. Was hier eigentlich zählt ist der Inhalt. Während man die Gedichte und Kurzgeschichten liest, begibt man sich wieder auf eine Reise deren Ziel bisher unbekannt bleibt. Zu Anfang wird einem wieder ins Bewusstsein gerufen, dass wir alle letztlich nur Menschen sind und das ganze Drumherum vollkommen egal ist, aber gerade dieses Drumherum führt bei uns Menschen zu Konflikten. So zeichnet Sybille erst ein Bild vom Menschen um dann zu zeigen wie hässlich, aber auch zerbrechlich ein Mensch sein kann. Dies kennt man schon in ähnlicher Form aus "Hirnwichsen", aber hier geht es noch weiter. Es ist in "Goldstaub" alles etwas morbider, wenn nicht sogar schon etwas nekrophil - und es weiß zu gefallen. Dennoch kommt der Humor nicht zu kurz, aber dennoch muss man sich fragen, darf man hier noch gelacht werden!? Kommt wohl ganz darauf an welchen (eigenartigen) Humor man hat.

Eigentlich kaum zu glauben, aber "Goldstaub" ist dabei "Hirnwichsen" seinen Rang mehr als nur streitig zu machen. Weil es ist im Gesamten besser als "Hirnwichsen", obwohl dies schon sehr gut ist. Die Gedichte haben aber noch mehr Tiefgang, regen noch mehr zum Denken an und man kann sich auch schon schneller in ihnen verlieren. oder die Kurzgeschichten sind noch gewitzter und wenn man einen kleinen Hang zum Horror hat, wird man noch mehr Gefallen an ihnen finden. Stellenweise stellte sich dieses seelige Gefühl einer "Tales of the Crypt"-Geschichte ein, weil die (bitterböse) 'Auflösung' erst am Ende der Geschichte kommt. Und Sybille hält sich da auch nicht zurück - es kommt zu Splatter und Gore. Wenn man dazu auch eine kleine Neigung hat, ist das schon ein netter Bonus. Aber auch hier gilt es wie bei den Filmen - wer es nur darauf anlegt, wird nicht mit glücklich, denn sein Hirn sollte man schon eingeschaltet lassen. Weil im anderen Fall wird man den Intentionen der Geschichten bzw. Gedichte nicht folgen können.

Nährt man sich dann dem Ende von "Goldstaub" gibt es noch einmal eine kleine Auflockerung bzw. wird es humoristischer, aber damit wird man nicht entlassen. Am Ende erwischt es den Menschen doch noch einmal. Dies ist aber gut und es macht Spaß und Lust auf mehr. Demnach darf man auch gespannt sein, mit was uns Sybille in Zukunft beglücken wird. Ihre Entwicklung geht stetig voran und ihre Kopfgeburten haben nichts von ihrer Qualität verloren.

Wer die anderen beiden Werke der bezaubernden Sybille Lengauer kennt und mag, wird auch sehr viel Gefallen an "Goldstaub und Ruinen" finden. Da führt einfach kein Weg dran vorbei. Wer sich dieses Erlebnis bis jetzt hat entgehen lassen, sollte das spätestens jetzt ändern. Vorallem da "Goldstaub und Ruinen" denen zugänglicher sein sollte, die sich von dem Titel "Hirnwichsen" haben abstrecken lassen.



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Kittie
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BeitragVerfasst am: Di März 22, 2011 17:54    Titel:



Autor: Axel Melzener

Verlag: Sieben Verlag

Covertext:

Alle großen Regisseure haben klein angefangen: Mit Kurzfilmen. Und ihre bewegten Bilder begannen als schwarze Schrift auf weißem Grund: Mit einem Drehbuch - dem Stein, der alles weitere ins Rollen bringt.

Wie schreibt man ein Script für einen Kurzfilm, der für Aufsehen sorgt? Welche Ansätze sind erfolgversprechend, was kann man dabei falsch machen?

"Kurzfilme schreiben - Der erste Schritt zum ersten Film" schließt eine wichtige Lücke: Es ist das erste deutsch-sprachige Lehrbuch, das sich speziell mit dem Entwerfen von Geschichten für Kurzfilmprojekte auseinandersetzt.

Es enthält neben einem theoretischen Teil, der Schritt für Schritt die Besonderheiten der Kurzfilmdramaturgie sowie typische Themen und Erzählformen erläutert, als Anschauungsmaterial auch ein Szenentreatment und 3 komplette Drehbücher zu international preisgekrönten Kurzfilmen.

Ein praktischer Ratgeber für alle Filmstudenten und kreativen Autodidakten, die sich mit ihren Geschichten aufmachen, die Filmwelt zu erobern.


Kommentar:

Vom Movie-Reviewer zum Drehbuchautor - wer verfolgt nicht dieses Ziel?

Vielleicht kann "Kurzfilm-Drehbücher schreiben - Die ersten Schritte zum ersten Film" dabei helfen. Axel Melzener liefert schon einmal einen guten Einblick in die Thematik und erfreulicherweise kann man sich viel mit rausnehmen. Demnach gibt es auch drei Lesarten für dieses Buch.

Die erste Art ist für Studenten der Filmwissenschaft. Diese werden sich im Laufe ihres Studiums mehr oder weniger mit diesem Thema auseinandersetzen (müssen). Denen dürfte dann auch zugute kommen, dass Melzener Dozent an Film- und Medienhochschulen im In- und Ausland ist und daher weiß, welche Probleme bzw. Fehler von Filmstudenten entstehen und beschreibt diese auch im Buch. Also kann man hier schon aus den Fehlern von anderen lernen und man sollte dies auch im Hinterkopf behalten. So könnte man die schon einmal vermeiden und sich an die Ratschläge bzw. Tipps von Melzener halten. Ich kann mir da auch gut vorstellen, dass einige Studenten, die ihre ersten eigenen Kurzfilmprojekte schon realisiert haben, sich an mancher Stelle wiedererkennen. Aber auch für Studenten bleibt es nur ein Einblick, denn das Thema ist doch weit komplexer und es gibt dazu auch noch ausführlichere Literatur. Das Angenehme an "Kurzfilm-Drehbücher schreiben" ist es, dass es nicht so zwangsweise wissenschaftlich geschrieben ist. Der Schreibstil ist recht flott, bleibt aber weiterhin informativ.

Die zweite Lesart wäre für Amateurfilmer. Die verwirklichen meist auch nur Kurzfilme wie die Studenten, haben aber nur selten in einem Hörsaal gesessen. Und wenn doch, ist es meist eine komplett andere Richtung. Was bei Amateurfilmern auch bekannt ist, ist, das nicht immer ein ordentliches Drehbuch vorlag. Wenn es dann doch einmal eins gibt und man gewillt ist, alles ein bisschen besser machen zu wollen, könnte da auch "Kurzfilm-Drehbücher schreiben" weiterhelfen. Weil nachvollziehbar beschrieben wird, wie ein Drehbuch auszusehen hat und welche Vorteile man daraus ziehen kann. Darüber hinaus gibt es im Buch selber auch einige Beispiele, wo man sich den Aufbau gut ansehen kann. Dabei kann man auch noch etwas über den Aufbau von Kurzfilmen lernen. Wenn man als Amateurfilmer nicht nur noch Fun-Projekte umsetzen möchte, sondern auch in manchen Punkten etwas besser machen möchte, könnte man hier in diesem Buch Anreize finden.

Die dritte Lesart wäre dann für Movie-Reviewer. Je nach Interesse und Umfang der eigenen Reviews zerpflücken wir die Filme mal mehr und mal weniger und dabei bekommen wir meistens nur das Endprodukt zu sehen und nicht das Drehbuch. Es ist zwar schön und gut zu wissen, wie das mit dem Drehbuch läuft, aber da wir meist nur den Film kennen bzw. sehen, ist das Drehbuch ein bisschen nebensächlich. Dennoch kann man sich hier viel mitnehmen, denn Melzener geht auf den Aufbau von (Kurz-) Filmen ein und da findet man noch ein paar Sichtweisen von Filmen, die bei einer Filmanalyse hilfreich sein können. Ich will da jetzt auch gar nicht zu weit vorgreifen, sondern möchte es dafür auch schon einmal empfehlen. Wer sich also ein bisschen mehr mit Film beschäftigt und sie nicht nur konsumiert, sollte durchaus mal einen Blick in dieses Buch werfen. Ich meine, es kann dabei helfen, Film zu verstehen.

Es könnte eigentlich auch noch eine vierte Lesart geben. Und zwar für die, die sich einfach dafür interessieren. Aber ich denke, das ist nur eine kleine Handvoll von Leuten. Ich denke mal, die drei von mir aufgezählten Gruppen werden am meisten mit diesem Buch anfangen können und denen kann ich es auch weiterempfehlen.
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Yin Chi
CineMaster
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Anmeldedatum: 05.08.2009
Beiträge: 1715


BeitragVerfasst am: Sa Apr 16, 2011 12:45    Titel:

Maigret et l'homme tout seul (Maigret und der einsame Mann) franz. Originalfassung

Inhalt: In einem Abrisshaus findet man die Leiche eines gutgepflegten Obdachlosen, der in seinem Bett durch drei Schüsse in die Brust getötet worden ist. Da in der Umgebung ihn niemand besonders gut kennt, versucht Maigret in akribischer Kleinstarbeit den Lebenslauf dieses Mannes zu rekonstruieren. Der Ermordete war einst ein geachteter Kunsttischler mit Familie, der offenbar vor zwanzig Jahren von heute auf morgen ohne ersichtlichen Grund seine Lebensweise komplett geändert hat...

Kommentar: Ein wunderbarer Kriminalroman, spannend bis zum Schluß! Bravo! Very Happy
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UjaBuja
CineManiac
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Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: So Aug 07, 2011 23:42    Titel:

Bud Spencer Biografie


Herrlich hab es in knapp 7 h gelesen und ich bin begeistert, auch wenn er es mehrmals erwähnt, das sein Leben gar nicht sooo prikelnd gewesen sei, fand ich es dennoch sehr unterhaltsam, gerade so sein Übergang vom Schwimmer zum Film hatte mich ja sehr interessiert.Vor allem sollte man schon wissen das sich sein Leben nicht nur um die Hau-Drauf -Klamaukfilme drehte.

Da braucht der Mann fast 40 Jahre um zu merken das man Kurzsichtigkeit mit einer Brille korrigieren kann.
Ich will auch gar nix verraten, wenn man Bud mag sollte man das Buch gelesen haben denke ich!
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