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Der Mongole

 
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Webmike
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 06, 2008 10:36    Titel: Der Mongole

Einleitung von Namu:

Mongol - Part 1
aka Der Mongole
Kasachstan, Rußland 2007





Regie: Sergei Bodrov Sr.
Kamera: Sergei Trofimov, Rogier Stoffers
Drehbuch: Sergei Bodrov Sr., Arif Aliev
Kostüme: Karin Lohr
Musik: Tuomas Kantelinen, Altan Urag
DarstellerInnen: Asano Tadanobu, Khulan Chulun, Sun Honglei, Amadu Mamadakov

Hompage

Teaser-Trailer


Diese russisch-internationale Produktion (auch mit deutscher Beteiligung) ist ein biographisches Epos über die Jugendzeit des späteren Dschinghis Kahn.

Temudgin (der spätere Großkhan) wird vom japanischen Schauspieler Asano Tadanobu (Last Life in the Universe, The Taste of Tea, Kaabee, Invisible Waves) gespielt. Sein Wiedersacher Targutai wird vom russischen Darsteller Amadu Mamdakov verkörpert. Weitere Rollen gingen an die Mongolin Khulan Chulun und den Chinesen Sun Honglei (The Road Home, Seven Swords)

Kommentar von Webmike:

Hallo Leute,
war gestern in Hamburg auf der Premiere.
Kurz:
Im ausgehenden 12. Jahrhundert begegnet der 9-jährige Nomade Temudgin in der Steppe der ein Jahr älteren Borte - sie wird seine Braut, der er ein Leben lang treu bleibt. Keine einfache Aufgabe, denn nach der Ermordung seines Vaters legt man ihn als neuen Stammesführer in Ketten. Aber sein Freiheitswille bricht niemals. Geschunden auch als Erwachsener (Tadanobu Asano), befreit er Borte aus den Händen der Gegner, zu denen Freund Jamukha (Honglei Sun) überläuft.
Fazit:
Dieses Epos um das Leben des
"Dschingis Kahn" ist ein beeindruckender Blick ins das Leben
eines der brutalsten aber genialsten Heeresführers der
Geschichte. Wirklich sehenswehrt!!
PS. Achtung dieser Film ist nichts für Kinder!!
lg WEBMIKE

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GAMBIT
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 06, 2008 10:40    Titel:

Gibts schon einen Thread dazu:
http://www.cineglobe.de/forum/der-mongole-aka-mongol-part-one-t710,highlight,mongol.html

Werd mir den morgen anschauen.
So was ich aber gelesen habe ist der Film sehr sehr abweichend von der Geschichte.

Hab mir letztens zum Thema und zur Vorbereitung auf MONGOL folgenden Film angeschaut:

Genghis Khan - A Proud Son Of Heaven

Man hält sich hier ziemlich nah an den historischen Tatsachen und greift selten zur Fiktion damit man das ganze auf das Medium Film zurecht stutzt und das passt auch denn Dramatik ist genug vorhanden.

Wie auch immer bin sehr gespannt auf MONGOL .. auch wenn vieles bissel rumfantasiert worden ist - hauptsache die Umsetzung des Szenarios stimmt Smile
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Webmike
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 06, 2008 14:10    Titel:

Hallo,
ob sich der Film nach tatsachen orientiert kann ich nicht
sagen. Mit der Geschichte der Mongolen bin ich leider nicht
vertraut.
Der Film ist aber trotzdem sehr gut.
Echt Sehenswert!
lg WEBMIKE
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GAMBIT
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 06, 2008 14:27    Titel:

Sagen wir so durch die Steppenvölker und vor allem die Hunnen und Mongolen bin ich bei Asien hängen geblieben – also weil mich hier die Geschichte schon immer fasziniert hat, aber ich will da nicht all zu kritisch ran gehen, denn die ALEXANDER der Große Verfilmung hat auch gezeigt wenn man auch alles getreu der Geschichte umsetzt kann es in die Hose gehen … Königreich dem Himmel hat wiederum das Gegenteil bewiesen … wie auch immer morgen bin ich schlauer. Warte auf den Film schon seit paar Jahren ^^
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Namu
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BeitragVerfasst am: Do Aug 07, 2008 11:25    Titel:

Also, normalerweise machen wir es ja schon, dass wir für eine Review einen neuen Thread öffnen.
Aber wäre es in dem Fall nicht besser gewesen, einfach wenigstens die Infos (Regisseur Trailerlink, Homepagelink, Darsteller etc.) etc. aus dem sehr ausführlichen Previewthread noch als Zitat einzufügen?

Weiss ja nicht, wie esEuch geht, aber ic hab so Infos doch ganz gerne am Anfang eines Threads.
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GAMBIT
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BeitragVerfasst am: Do Aug 07, 2008 12:23    Titel:

Ja kannst du die Infos von hier oben in den Thread von Webmike reinhauen .. so ist das ganze so nichts sagend Sad
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Nomak
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BeitragVerfasst am: Do Aug 07, 2008 13:22    Titel:

Hab das mal gemacht wie vorgeschlagen - deinen Kommentar (Namu) zum film hab ich aber im Preview gelassen - kommt ja sicher einer vom Review oder Wink
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GAMBIT
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 08, 2008 08:45    Titel:

Der Mongole

Dieser Film von Sergei Bodrov ist sehr schwer zu beurteilen, denn wenn man sich nur ein wenig mit der Geschichte von Dschingis Khan oder den Mongolen auskennt oder sich eben richtig damit beschäftigt hat – ja dann wird man hier erstmal zähneknirschend im Kino sitzen. Wieso? - der Film weicht erheblich von der Geschichte und den Tatsachen ab und braut hier sein eigenes. O.K ich habe mich dann einfach versucht damit abzufinden das der Film eher ein Märchenfilm ist – quasi eine schöne Legende die auf einer wahren Geschichte beruht, aber auch das funktioniert nicht ganz weil wenn es den Drehbuch passt bedient es sich hier und da dann doch paar Fakten und Tatsachen. Hier wird also viel Fiktion und Geschichte wie es beliebt durcheinander geschmissen, mehr als sonst der Fall ist bei vielen Historienfilmen. Sagen wir 25% hält sich an die Geschichte, der Rest na ja – da war die chinesische Verfilmung wesentlich authentischer „Genghis Khan - A Proud Son Of Heaven“ hier wird auch Temüjin nicht als Gutmensch dargestellt wie hier, ja selbst die japanische Verfilmung „Genghis Khan - To The Ends Of The Earth And Sea”
war hier ein wenig mehr bei den Fakten als diese hier. In Sergei Bodrov fehlt die wichtige Beziehung Temüjin`s zu seiner Mutter und auch der Mord an seinen Bruder .. auch nimmt er es hin das seine Geliebte Borte das Kind eines anderen austrägt, weil er hier so nett ist und ein Frauenversteher ist.
Nun gut lassen wir mal das aber bei Seite und sagen einfach das hier ist ein mongolischer Märchenepos … und eins muss man den Film lassen, er sieht fantastisch aus und überzeugt durch eine extrem aufwendige Inszenierung. Besonders die Schlacht und Kampfszenen sind einmalig und bieten wirklich mal was Neues und Innovatives – diese sind wirklich sehr beeindruckend und bis jetzt mit das beste was ich in einen Monumentalfilm gesehen habe. Was aber trotzdem stört ist das es im Film nur so von Logikfehlern wimmelt, dass es nicht mehr feierlich ist – auch wenn die Geschichte selber erfunden ist kann so was nicht ganz entschuldigt werden. Auch sind die Zeitsprünge oft etwas zu konfus und rabiat.
Insgesamt macht der Film zwar von Look & Feel echt was her und beeindruckt auch mit einer guten Atmosphäre, aber die Schwächen im Film sind leider trotzdem nicht zu übersehen. Ich wusste selber erst mal nicht was ich von den Film halten soll – ich muss mir den glaube ich noch mal anschauen. Mein Bruder fand den Film z.B. sehr gut, aber hat den Film auch nur als Film gesehen, was ich auch verkrampft versucht habe – bei der zweiten Sichtung bin ich besser vorbereitet ^^ .
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