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Red

 
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Kittie
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Anmeldedatum: 20.09.2006
Beiträge: 929
Wohnort: Gegenerde

BeitragVerfasst am: Do Feb 11, 2010 13:36    Titel: Red

Regie: Trygve Allister Diesen, Lucky McKee

Darsteller: Brian Cox, Noel Fisher, Tom Sizemore, Kyle Gallner,
Shiloh Fernandez, Marcia Bennett

Story:

Ludlow ist Witwer und hat nur noch seinen 14 Jahre alten Hund Red. Eines
Tages fahren die Beiden zum Angeln und während die Zwei friedlich am
See sitzen, kommen drei Teenager vorbei. Diese tragen eine Schrotflinte
mit sich rum und ohne ersichtlichen Grund erschiessen sie den alten Red.

Ludlow will Gerechtigekeit für seinen Hund, aber die Aussicht auf
Gerechtigkeit wird immer kleiner und so sinnt Lodlow nach Rache für
seinen Hund Red.

Kommentar:

Freunde der Literatur dürfte die Geschichte schon bekannt sein, denn
hierbei handelt es sich um die Verfilmung des gleichnamigen Romans von
Jack Ketchum. Dies ist somit nach The Girl Next Door eine weitere
Verfilmung eines Ketchum Romans. Beide Romane und auch der Film zu
Girl wurden von mir schon vorgestellt, daher soll an dieser Stelle
nicht weiter drauf eingegangen werden.

Obwohl ich mir dann doch nicht den Vergleich zwischen Buch und Film
nehmen lassen will. Man sollte solche Vergleiche eigentlich gar nicht
ziehen, aber vielleicht wird es anderen auch auffallen. Wenn man das
Buch kennt, wirkt der Film irgendwie unfertig oder das Drehbuch nicht
ganz durchtdacht. Das Grundgerüst ist da und der Film ist ähnlich intensiv
wie das Buch, aber um den Film besser verstehen zu können, musste ich
gedanklich viel auf das Buch zurückgreifen, denn dort ist es von der
Erzählung her nachvollziehbarer. Schade, dass dies verbockt wurde -
vorallem weil Ketchum selbst das Drehbuch lieferte. Er selbst hätte sich
mehr an seine eigene Vorlage halten sollen und die Regisseure hätten
auch mit drauf achten können, denn dann wäre der Film wohl noch besser
gewurden als er sowieso schon ist.

Zum Film selbst - viele sprechen immer nur von Thriller, was er auch ist,
aber nur bis zu einem gewissen Grad. Meiner Auffassung nach handelt es
sich hier viel mehr um ein Drama. Im Mittelpunkt steht Ludlow, gespielt
von Brian Cox, der alles verloren hat - seine Frau, seine Söhne und nun
auch seinen Hund für den er Gerechtigkeit fordert, die ihm aber einfach
nicht vergönnt sein soll, denn sein Gegenspieler McCormack, gespielt von
Tom Sizemore, tut alles um seine Söhne zu schützen. Besonders
Hundebesitzer bzw. -liebhaber dürften bei Ludlow mitfühlen und
mitfiebern. Weil ist es einfach schrecklich was dem armen Hund dort
angetan wird und perverse Tierquäler gibt es leider immer wieder.

Das alles erzeugt dann auch eine grundtief traurige Atmosphäre im Film.
man hofft dennoch die ganze Zeit mit, dass doch irgendwie alles gut
wird, aber dann kommt auch schon das nächste Ereignis, welches zu
Ungunsten von Ludlow ausfällt. Man leidet doch schon mit und dies ist
auch zu großen Teilen dem Schauspiel von Cox zu verdanken. Man
nimmt ihn die Rolle ab - man sieht den Schmerz und die Trauer um
seinen Hund in den Augen von Ludlow und später auch die Wut und den
Hass auf die McCormack Sippschaft.

Zu erwähnen wäre auch noch der Auftritt von Robert Englund als Vater
von einem der drei Teenager. Zwar hat er hier nur eine kleine
Nebenrolle, aber sein Auftreten ist wie immer großartig.

Bleibt nur noch zu sagen, dass dieser Film für Ketchum-Anhänger ein
Muss ist und die Anderen sollten sich auch ruhig mal auf den Film
einlassen. Wie aber schon gesagt, ist dieser Film eher ein Drama mit
leichten Thrillereinschlag was sich auf Ketchum zurückschieben lässt,
denn wo Ketchum drauf steht, ist meistens rohe Gewalt drin. Gewaltig
geht es hier auch zu, aber erst zum Ende überwiegend und selbst dort
sollte man auf keine Effekthascherei hoffen. Denn ein alter Mann und sein
getreuer Freund der Hund stehen im Mittelpunkt.




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Mugen
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Anmeldedatum: 10.01.2010
Beiträge: 13


BeitragVerfasst am: Do Feb 11, 2010 20:48    Titel:

Tolle Kritik! Ich fand den Film bei uns in der Videothek für 3Euro und ich fand ihn von der Thematik recht interessant, deswegen hab ich ihn mitgenommen ^^ Ich war sehr positiv überrascht von dem Film und fand ihn wirklich gut

Zitat:
Besonders
Hundebesitzer bzw. -liebhaber dürften bei Ludlow mitfühlen und
mitfiebern. Weil ist es einfach schrecklich was dem armen Hund dort
angetan wird und perverse Tierquäler gibt es leider immer wieder.


Das stimmt! Ich war von der Grundstimmung eh schon mitgenommen, weil ich zuvor Marley & Me geschaut habe, da ich in den auch in der Videothek fand und ich das Buch so gut fand ^^
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