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DOOMSDAY

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Kittie
CineMaster
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BeitragVerfasst am: So Mai 25, 2008 22:33    Titel:



Kinostarttermin: 12.06.2008

Regie: Neil Marshall

Darsteller: Emma Cleasby, Paul Hyett, Cecil Carter, Jeremy Crutchley,
Rhona Mitra

Story:

"The Reaper", ein tödlicher Virus, bricht aus und tötet und befällt sehr viele
Menschen und um eine Ausbreitung eindämmen zu können, beschließt die
britische Regierung ein Sperrgebiet einzurichten.

Die Folge davon ist, dass ganz Schottland vom Rest der Welt abgeschnitten
wird und das für immer.

Riesige Mauern werden errichtet, es gibt militärische Bewachung und wer
versucht die Sperrzone zu verlassen, wird einfach kurzerhand erschoßen.

Es vergehen 25 Jahre, die Sache scheint vergessen zu sein - ausser wohl
für die Menschen, die im abgeschnittenen Schottland überlebt haben - bricht
The Reaper" erneut aus und diesmal in London.

Aber es scheint Hoffnung zu geben, denn Dr. Kane hat es geschafft, dass
nicht alle Infizierten sterben müssen. So bekommt ein kleines Elite-Team
den Auftrag in die Sperrzone zu gehen und Dr. Kane zu finden.

Kommentar:

Kommt euch diese Story nicht auch irgendwie bekannt vor? Müsst ihr auch
irgendwie an 28 Days Later oder auch Resident Evil denken?

Ist ja schon mal nicht schlecht und der Trailer auf der offiziellen Website
doomsdayiscoming.com verspricht hier auch einen netten Sci-Fi-Actioner mit
Endzeitstimmung.

Der Name Neil Marshall dürfte Horrorfilmfans sehr gut bekannt sein, denn
2002 lieferte er den Werwolf-Actionfilm Dog Soldiers ab und 3 Jahre
später beglückte er uns mit dem Film The Descent.

Demnach darf man wohl auch in Doomsday die ein oder andere härtere
Szene erwarten. Der Trailer hat in dieser Richtung schon gute Ansätze gehabt.

Ich glaube dieser Film könnte was werden und wäre mir vielleicht sogar mal
wieder einen Kinobesuch wert. Aber wir werden sehen, denn sollte ich es
nicht ins Kino schaffen, wird er spätestens mit dem Erscheinen der DVD
angesehen.
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Kat
CineMOD
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Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land

BeitragVerfasst am: Mi Mai 28, 2008 14:57    Titel:

Ich hatte das Vergnügen (Achtung: purer Sarkasmus) Doomsday bei meinen Aufenthalt in Paris zu sehen. Da lief er nämlich schon am 2. April an und überall hingen diese Poster, die mich unweigerlich an Resident Evil (wie soll es auch anders sein) erinnerten. Die Neugier war dann so groß, dass ich ihn mir trotz Sprachbarrieren angesehen habe.

Vergleiche mit Resident Evil kommen zwangsläufig auf, aber okay, jeder Film hat seine eigene Geschichte, deshalb habe ich versucht neutral an die Sache ranzugehen.
Der Anfang bietet natürlich diese bekannten Menschenmassen, die versuchen vor dem Virus zu fliehen und mittendrin ein paar, die anscheinend dachten sie befänden sich auf einer Demo und die ihre eigenen Schilder mitgebracht haben, auf dem „Das Ende naht“ steht.
Allerdings wehren sich die Leute gegen die Soldaten (endlich!) die sie versuchen zu isolieren und dabei geht’s echt heavy zur Sache.

Erwartet aber bitte keinen Zombiefilm, ihr werdet sonst furchtbar enttäuscht sein.

Nach ein paar Minuten hatte sich die Euphorie aber wieder gelegt. Eine halbe Stunde später war ich echt geneigt aufzustehen, um zu gehen. Ich hatte aber gerade nix anderes vor und man (es reicht auch, wenn man sich den Eiffel Tower einmal angesehen hat) hegt ja doch insgeheim die Hoffnung, dass es besser wird.

Das einzig Positive sind vielleicht die doch ganz passablen Spezialeffekte und die Idee mit dem Auge, wobei nicht klar ist, wie das eigentlich funktioniert. Zumal es auch ?unfreiwillig? komisch war. Die Hauptdarstellerin ::::::. hat ihren Reiz auch sehr schnell verloren und die Tiefe, die man der Figur gegen Ende schnell noch verleihen wollte blieb auch vollkommen auf der Strecke.

Zum Verlauf des Films:

Nachdem sie mit ihrem Trupp also in die verbotene Zone gelangt schmiert der Film total ab. Statt Zombies gibt’s eine Horde Freaks. „Oh, schau wie apokalyptisch ich bin. Ich laufe mit verrückten Frisuren herum, bin Ganzkörpertätowiert und total Banane im Kopf.“

So ein Schwachsinn! So ein Gosh darned Schwachsinn.

Wer einen Idioten auf der Bühne sehen will, der von noch mehr Idioten umjubelt wird, der kann sich den Film gerne ansehen. Für alle anderen gilt: umschalten. Da läuft bestimmt irgendwo ne nette Sendung über Hindukühe,- interessanter wäre dies allemal.

Als ihnen die Flucht mit dem Nostalgiezug gelungen ist, gehen sie durch eine Art magisches Tor und landen somit in Narnia für Arme. Ohne Witz, die kommen direkt aus Tank Girls Welt ins Mittelalter.

Gegen Ende wird er für 2 Minuten noch mal okay, wenn ein Infizierter sich seinen Weg zum Big Boss bahnt. Macht zusammen ca 32 Minuten Filmmaterial, was zu verkraften ist.

Ach, es ist einfach immer schade, wenn Filme potenzial zu scheinen haben und dieses nicht ausnutzen.
Ich denke, der Drehbuchautor war einfach auf Droge (eine verdammt schlechte noch dazu) oder vielleicht hat er auch nur zu viele Uwe Boll Filme gesehen und ihn als Hero auserkoren, anders kann ich mir diesen Film nicht erklären.

Die Musik war übrigens auch voll trashig, der übertriebene Soundtrack tat den Rest.

Doomsday ist von allem ein bisschen und eben doch gar nichts. Bleibt zu sagen, armer Hase, arme Kuh, arme Zuschauer!

1 von 10 für die netten Effekte und weil ich großzügig bin.

So und wenn wir gleich bei Resident Evil sind, dann mach ich da gleich mal mit dem kritisieren weiter,....
_________________
Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White


Zuletzt bearbeitet von Kat am Sa Aug 07, 2010 14:52, insgesamt einmal bearbeitet
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Seppel
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BeitragVerfasst am: Mi Mai 28, 2008 15:23    Titel:

Hmmm. Klingt natürlich nicht so berauschend. Klingt für mich aber auch so, als wärst du mit den falschen Vorraussetzungen an den Film herangegangen. Hab ihn zwar noch nicht selbst gesehen, aber doch vermehrt gelesen, dass der sich selbst überhaupt nicht ernst nimmt und komplett trashig sein soll. Genau aus den Gründen freu ich mich schon übelst drauf, dass der hierzulande endlich anläuft.

Folgende Ausschnitte von Filmstarts.de haben bei mir sehr viel Appetit auf den Film verursacht:

Zitat:
[...]Marshall pfeift mit seinem schädel- wie publikumsspaltenden Inferno so laut es eben geht auf die Etikette und wechselt in wunderbar respektlos-ironischer Art und Weise in irrem Tempo die Schauplätze und Stimmungen.[...]


Zitat:
[...]Im Niemandsland hat sich unbemerkt eine wilde, hochexplosive Punk/Kannibalen-Subkultur entwickelt, der sich Sinclair und ihre Mannen mit aller Gewalt und ohne Rücksicht auf Verluste stellen müssen...[...]


Mr. Green

Zitat:
[...]Marshall bedient sich zwar beidhändig im Raritätenfundus der Endzeitabteilung der Filmgeschichte, komponiert daraus aber anstatt eines Plagiats eine huldvolle Hommage an die Genrevorbilder.[...]


Zitat:
[...]Marshall arrangiert seine Splatterorgie mit der nötigen Portion Ironie und garniert sie mit gehörigem Sarkasmus. Doch noch viel mehr schert sich der Regisseur einen Dreck um Konventionen, was der Marketingabteilung schlaflöse Nächte bereitet haben muss. Die Helden quarzen quasi um die Wette und bemühen sich auch sonst keine Sekunde um politische Leinwandkorrektheit. [...]



Zitat:
[...]ist „Doomsday“ für Genrefans ein atmosphärisches Trashfest, das es zu feiern gilt. Dieses brachiale Inferno duldet keinen Stillstand, gibt Vollgas bis in den Abspann. Und wer unter der Oberfläche intelligente Gesellschaftskritik erwartet, sitzt im falschen Film. Dass die Details der Handlung überhaupt keinen Sinn machen und die Logik kaum einem Hinterfragen standhält, versteht sich in diesem Zusammenhang fast von selbst. Marshall destilliert einen Unterhaltungscocktail, dessen Reinheit Maßstäbe setzt. Keine störenden Anflüge von Anspruch oder Subtext: nur Action, Tempo und von der Leine gelassener Wahnwitz. Großartig.


So im Nachhinein fällt mir auf, dass ich jetzt eigentlich auch den ganzen Artikel hätte zitieren können. Very Happy

Ich freu mich auf jeden Fall schon riesig drauf, stell mir den Film wie eine Mischung aus 28 days later, Shaun of the Dead und Planet Terror vor. Nur halt mit "wilde[n], hochexplosive[n] Punk[s]/Kannibalen" anstelle von Zombies.
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Kat
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BeitragVerfasst am: Mi Mai 28, 2008 17:03    Titel:

Das ist absolut richtig Seppel. Da ich null Infos hatte, war ich auch so überrascht, dass der Film so total abschmierte.

Wenn man natürlich davon ausgeht, dass der Film als solcher so trashig sein sollte, dann könnte er die volle Punktzahl bekommen.
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Orlendo
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BeitragVerfasst am: Mi Mai 28, 2008 18:27    Titel:

OH MEIN GOTT ...da bekomm ich ja Kopfschmerzen. Das ist doch wieder so eine Billige Nachmache.

So ein bisschen von Resident Evil und ein bisschen mehr Drama... "O HO was für ein geiler Film"

Also ich freu mich nicht, den das wird sicherlich ein REINFALL Dagegen

_________________
Jemand hat mir mal gesagt:" Dass Filmgeschäft ist eine Hirnlose und Grausame Geldmaschine. Dar Laufen Zuhälter und Diebe frei herum und gute Menschen gehen vor die Hunde. "

Er fügte noch hinzu:" Es hat auch negative Seiten "
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Kat
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BeitragVerfasst am: Mi Mai 28, 2008 18:35    Titel:

Keine Bange, Drama gibts es null in dem Film. Wink
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Kittie
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BeitragVerfasst am: Sa Mai 31, 2008 19:04    Titel:

Ich hatte mir hier ernsthaft überlegt ins Kino zu gehen, aber was musste ich heute in der neuen Ausgabe von Deadline lesen?

Dass es auf DVD den DC geben wird und das im Kino mal eben 10-15 Minuten fehlen. Also fällt der Kinobesuch hier aus. Sowas regt mich doch schon wieder auf.

Ist doch mal ein schönes Beispiel dafür wie Studios/Produzenten Kino zerstören.

Gut dann eben auf DVD. Da hoffe ich doch mal, dass es schnell 'ne US/UK-DVD mit dem DC geben wird. Aber zum Glück dauert das nicht mehr solange wie zu VHS-Zeiten - auch wenn dies die besseren waren.
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Seppel
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BeitragVerfasst am: So Jun 01, 2008 10:56    Titel:

Kittie hat Folgendes geschrieben:
Dass es auf DVD den DC geben wird und das im Kino mal eben 10-15 Minuten fehlen. Also fällt der Kinobesuch hier aus. Sowas regt mich doch schon wieder auf.


Ach du Schande. Überall in Deutschland? Dann werd ich mir den wohl auch schenken. Leider...
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Kittie
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BeitragVerfasst am: So Jun 01, 2008 12:07    Titel:

Seppel hat Folgendes geschrieben:

(...)

Überall in Deutschland?

(...)


Ja, denn ich denke nicht, dass es unterschiedliche Kinofassungen gibt.
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Auda
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BeitragVerfasst am: So Jun 01, 2008 14:38    Titel:

.
Eigentlich wollte ich nur kurz etwas auf Kitties Äußerung schreiben. Nun ist es etwas länger geworden und bezieht sich vor allem nicht nur auf Kürzungspraktiken der Studios sondern - im letzten Absatz - auch auf die immer wiederkehrende Kritik am Jugendschutz und strafgesetzlichen Vorgaben.

@ Kittie: Dies hier ist kein Angriff, sondern ein Versuch alle Seiten zu betrachten, scheinen mir doch die gängigen Äußerungen sehr einseitig. .

Kittie hat Folgendes geschrieben:
Ist doch mal ein schönes Beispiel dafür wie Studios/Produzenten Kino zerstören.

Sicherlich gibt es Fälle, in denen Kürzungen nicht zum Vorteil des Films ausfallen. Es gibt sicher genau so viele Fälle in denen der ein oder andere Schnitt einem Film guttun würde. Davon auszugehen, daß längere Versionen immer die besseren sind, halte ich für gewagt - vor allem, wenn man weder die kurze noch die lange Fassung kennt.

Ich weiß nicht genau wie es heute unter den aktuellen Hollywood-Produktionsbedingungen ausschaut, aber früher war es Gang und Gebe, daß ein Film im Rohschnitt einfach zu lang und holperig war. Mit "Kürzungen" und anderen Schnittveränderungen wurde/wird der Film "geschliffen".

Wenn dieser Vorgang als Teil des Produktionsprozesses vor dem Verfahren der entsprechenden Prüfgremien stattfindet, kann man meiner Ansicht nach nicht von Kürzungen reden. Einen Film zu straffen (oder zu entschärfen) ist legitimes Gestaltungsmittel.
Konsequenterweise müßte man doch sonst auch "nachträglich" eingefügte Szenen ablehnen, die in Nachdrehs entstehen, weil festgestellt wurde, daß "da noch etwas fehlt". Das entspricht ja auch nicht dem ursprünglichen Drehbuch.
(Von Filmen, deren Dreharbeiten ohne fertiges Drehbuch beginnen oder deren Drehbuch während der Drehzeit zigmal umgeschrieben werden ganz zu schweigen.)

Und wie oft liest man in Rezensionen von "Experten" und in Forumsbeiträgen von "Freizeitkritikern": "Der Film hat Längen, da wäre weniger mehr gewesen."

Im übrigen ist es auch eine Marketingstrategie vieler Studios geworden, sich vorzubehalten verschiedene Versionen zu produzieren, um Kaufanreize für DVDs zu schaffen. Man kann ja in der Produktionsphase schon ein paar Extra-Szenen einplanen, die nie für das Kino bestimmt sind, aber dem Kinogänger/Filmsammler dazu veranlassen, den in Kino bereits gesehenen Film auch noch auf DVD zu kaufen. Die Strategie funktioniert natürlich besonders gut, wenn man erst zum DVD-Start die längere Version ankündigt, damit die Fans sich der Kinoauswertung nicht fern bleiben, um sich nur mit der "guten, wahren" langen Fassung auf DVD zu begnügen. Das Siegel DC/Director's Cut hat sicher in vielen Fällen nicht mehr Aussagekraft als ein Werbeversprechen.

Natürlich gibt es auch Fälle, in denen der Produzent oder "das Studio" Schnitte (oder Änderungen) zugunsten einer besseren Vermarktbarkeit fordern. Da wird schon mal ein Happyend eingebaut oder die Chronologie verändert oder komplizierte Sachverhalte vereinfacht. Das sind für mich die Fälle, bei denen auch ich von unzulässigen Eingriffen sprechen würde. Und hier kann es auch zur signifikanten Beeinträchtigung einer künstlerischen Leistung kommen.
Zur Vermarktbarkeit gehört natürlich auch das gewünschte Rating.

Wenn Kürzungen (in Foren etc.) beklagt werden, geht manchmal nur um Sekundenschnipsel, die in der Regel Darstellung von Zerstörung menschlicher Körper und menschlichem Leid oder (seltener) Sex geht. Oft sind es "FSK-Kürzungen". Es wird dann beklagt, daß Gewaltszenen in einem gewaltübersättigtem Film fehlen. Man sieht also detailreich wie Menschen gefoltert, verstümmelt und ermordet werden. Und einige wenige Sekunden der Metzelei hat ein Gremium für unzumutbar befunden. Das zu kritisieren halte ich ohne eine Argumentation, warum gerade diese oder jene Szene nicht geschnitten werden sollte, für unangemessen. Das Argument „da fehlt was, das ist nicht richtig so und das Kunstwerk ist zerstört“ ist insbesondere aufgrund des mangelnden Kunstgehalts vieler Filme zu wage und nicht nachvollziehbar.
Gern wird den entsprechenden Gremien auch unzulässige Einmischung und Inkompetenz unterstellt. Ohne Kenntnis der gesetzlichen Vorgaben und anderer Rahmenbedingungen und vor allem der Entscheidungsbegründung, ist auch das sicher nicht angemessen.
.
_________________
"Mein Freund, die Wahrheit wie die Kunst liegen im Auge des Betrachters." (Jim Williams)
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