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Eden Lake

 
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Kat
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BeitragVerfasst am: Sa Sep 12, 2009 17:47    Titel: Eden Lake

Eden Lake



Regisseur: James Watkins
Drehbuch: James Watkins
Darsteller: Kelly Reilly, Michael Fassbender, Tara Ellis, Jack O'Connell
Land: Großbritannien
Jahr: 2008
Genre: Thriller
Laufzeit: ca. 91 Minuten


Darum geht’s:
Eigentlich wollten Jenny und Steve ein erholsames Wochenende am Eden Lake verbringen. Doch schon kurz nach der Ankunft an dem beschaulichen See, werden sie von einer Gruppe pubertierender Teenager belästigt. Als diese das Auto des Paares klauen eskaliert die Situation und aus dem anfänglichen Schabernack wird tödlicher Ernst.


Meinung:
Ein Thriller der Extraklasse!
Ich habe seit dem ersten Zusammentreffen mit der Gruppe sehr viel Sympathie für Steve und Jenny aufgebracht, was sich auch bis zum Ende nicht gelegt hat. Um so schlimmer ist es, dass dieses einen schon fast schockiert zurück lässt.

Die Gefahr liegt diesmal nicht im Übernatürlichen, einer unheimlichen Bestie oder einem maskierten Mörder. Nein, sie geht von einer Bande Teenager aus, von denen einer seine anführerische, sadistische Ader ausspielt um die anderen nach seiner Pfeife tanzen zu lassen. Auch wenn ich fast kein Wort von dem brachialen Akzent (Originalton) dieses Akteurs verstanden habe, so muss ich doch sagen, dass Jack O'Connell diese Rolle hervorragend gespielt hat.



Die beste schauspielerische Leistung kam jedoch von Kelly Reilly (die im kommenden Sherlock Holmes zu sehen sein wird), mit der man jede Sekunde mit gebangt hat und die, im Gegensatz zu vielen anderen Frauen in solchen Filmen, gesunden Menschenverstand verwendet hat, um ihren Verfolgern zu entkommen.

Der Film thematisiert die Kraft des Rudelverhaltens,- denn nichts von alle dem wäre passiert, wenn nicht einer die Macht über die anderen gehabt hätte. Um so schlimmer ist es, dass man diesem Psycho nicht einmal wirklich die Schuld daran geben kann, denn er war es von seinem Elternhaus nicht anders gewohnt. - Wie man im späteren Verlauf des Filmes leider sehen wird.

Eden Lake besticht vor allem durch ein gutes Drehbuch, dass genauso fesselnd umgesetzt ist. Daher lautet mein Fazit: An Eden Lake gibt es nichts auszusetzen. Mitreißender Thriller, der einen unentwegt mitfiebern lässt.


Zuletzt bearbeitet von Kat am Sa Aug 07, 2010 06:27, insgesamt einmal bearbeitet
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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: Sa Sep 12, 2009 19:52    Titel:

Eden Lake hat mir ganz und gar nicht gefallen.
Das Backwood-Thema ist nicht mehr ganz frisch, aber kann zumindest eine gute Basis für eine interessante Geschichte bilden.
Ich muss Kat aber gerade in ihren Pro-Argumenten widersprechen. (Hoffe du bist mir nicht böse)
Das Drehbuch ist imo strunzdumm. Die Charaktere agieren genretypisch dämlich. Da sitzt man dann als Zuschauer und denkt "das macht die jetzt nicht im ernst, so dumm wird sie ja wohl nicht sein.."
Bei nicht ernstgemeinten Slasherfilmen mag das ja noch verzeihlich sein, wenn ein Film wie Eden Lake sich aber ernstnimmt ist das nicht nur ein Spannungskiller, sondern das Todesurteil.
Das Ende mag zwar die Ereignisse etwas begründen, ist aber weder einleuchtend noch realistisch, die Autoren waren offensichtlich bemüht, dem ganzen irgendwie die Krone aufzusetzen.
1 von 5 Punkten.
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Kat
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BeitragVerfasst am: Sa Sep 12, 2009 22:34    Titel:

Ha ha, nein, warum sollte ich dir da böse sein? Jeder hat ein Recht auf seine Meinung, allerdings finde ich nicht, dass sie irgendwelche dummen Sachen getan hat. Oder gibts da eine bestimmte Szene, die mir vielleicht entgangen ist?

Zu dem Ende muss ich sagen, dass ich es schon nachvollziehen kann, denn die Eltern haben durch den Telefonanruf und die Schilderung des Jungen eine falsche Darstellung von den Geschehnissen bekommen und haben somit Rache auf ihre ganz eigene Art an Jenny genommen. Okay, zugegeben: die Sache mit der Sonnenbrille und dem diabolischen Blick in den Spiegel war etwas zu viel, aber insgesamt funktionierte Eden Lake für mich gut.
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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: Sa Sep 12, 2009 22:51    Titel:

Es ist schon ein wenig her dass ich den Film gesehen habe, und ich habe mich immer wieder geärgert über die Handlung und das Verhalten der Protagonisten, Einzelheiten sind aus dem Kontext schwer herauszureißen.


- dass der Mann in das fremde Haus geht war blödsinnig
- der Mann ist gefesselt, die Frau hat Sichtkontakt und ruft ihn an. Total idiotisch. Warum nicht Hilfe holen?


Was ich auch negativ empfinde ist das Fazit des Films, dass Kinder reine Produkte ihrer Eltern/Umgebung sind. Will jetzt hier nicht Hausfrauenpsychologie auspacken, aber nur weil Mami und Papi mir keine Wärme geben drehe ich nicht so ab. Das Gefälle zwischen dumme Jungen-Streiche/pubertärem Blödsinn und Gewaltverbrechen war mir zu steil.
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Kat
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BeitragVerfasst am: So Sep 13, 2009 01:36    Titel:

Stimmt, die Szene wo Steve einfach ins Haus geht hatte ich schon wieder vergessen. Das dies dämlich war, dachte ich mir in dem Moment übrigens auch. Und dein genanntes Bluetooth Telefonat war auch nicht gerade wohl durchdacht. Da stimme ich dir zu. Ich schätze, sie wusste sich einfach nicht anders zu helfen in dem Moment. Trotzdem hat Jenny nach diesem Fehler eigentlich ganz vernünftig gehandelt. Ich hatte zwar etwas bedenken, als sie am Ende allein im Auto saß und der Typ zu seinen Kumpels gelaufen ist,- aber sie hat dann glücklicherweise so gehandelt, wie ich es gehofft habe.

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Kittie
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BeitragVerfasst am: Fr Nov 13, 2009 17:33    Titel:

Ohh ja Eden Lake... der Film hat fast meine Grenze erreicht. Das hier Gezeigte ist mir zu nah an der Realität - dann doch lieber Monster und Mutanten, die sich gegenseitig zermatschen.

Demnach für mich ein guter Film und auch erfreulich, dass ich nach all den Jahren mit recht fragwürdigen Filmen ich doch noch Grenzen habe an denen lieber nicht gekratzt werden sollte.

FrEaKnoT deine Einwände gegen das Drehbuch kann ich auch nachvollziehen - dies fällt dann doch leiber auf und ich dachte mir manchmal "Orr so blöd kann man doch nicht sein!" - aber dennoch lässt das den Film für mich nicht einbrechen.
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