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Equilibrium

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Nomak
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BeitragVerfasst am: Di Dez 02, 2008 19:07    Titel: Equilibrium

Equilibrium



Untertitel: Killer of Emotions
Regie: Kurt Wimmer
Darsteller: Christian Bale, Emily Watson, Taye Diggs, Angus MacFadyen, Sean Bean
Genre: Science Fiction
Land: USA
US-Start: 06.12.2002



Inhalt:
Equilibrium beschreibt ein Endzeitszenario welches nach dem 3. Weltkrieg spielt. Die Welt wird von einem totalitären Regime beherrscht welches die Gefühle der Menschen als Auslöser für Brutalität und Kriminalität sieht und eine Droge einführt welche im Equilibrium ausgegeben wird. Jeder Bürger der Stadt Libria hat dieses Mittel täglich einzunehmen. Diejenigen welche dieses Präparat nicht zu sich nehmen werden verfolgt und wie Verbrecher behandelt. Diese sogenannten Sinnestäter werden von den so genannten Grammaton Klerikern, einer Elitepolizeieinheit, verfolgt und eliminiert. John Preston (Christian Bale) ist einer der höchstrangigen Kleriker. Durch einen Zufall ist es ihm eines Tages nicht möglich das Serum zu injizieren und so wird ihm klar was es heisst Gefühle zu haben. Er hört auf die Droge zu nehmen und verbündet sich mit den Widerstandskämpfern um einen Komplott gegen den "Vater" zu planen.



Meinung:
Dies war der Film mit dem ich Christian Bale kennen und lieben gelernt habe. Seine beeindruckende Darstellung des John Preston macht den Film zu einem Erlebnis. Wie dieser Film so wenig Beachtung finden konnte und sich heute als "Insider" Tipp seinen Weg in die Heimkinos bahnen muss ist mir ein Rätsel. Nun zurück zum Film welcher eine ganz eigene Athmosphäre ausstrahlt. Die gefühlslose Welt wird einem durch die sterilen und kalt anmutenden Räumlichkeiten übermittelt. Auch wenn man Bale zum Beginn des Films ansieht merkt man ihm die Gefühlslosigkeit sofort an. Die emotionale Wandlung kann der Zuseher genauso spüren wie sie der Protagonist erlebt, was für mich den Film so besonders macht.
Der Film wird oft mit Matrix verglichen was man bei der Kampfchoreographie und Action auch durchaus durchgehen lassen kann aber mehr haben sie nicht gemeinsam. Der Stil und die Qualität sind hervorragend. Sogar ein eigener Kampfstil wurde vom Regisseur Kurt Wimmer für diesen Film entwickelt welcher sich GunKata nennt und Anlehnungen an die Kampfkunst Wing Tsun aufweist.

Fazit: Dank intelligenter Geschichte und der passenden musikalischen Präsentation wird der Zuschauer emotional berührt und empfindet den Film als anspruchsvoller als er vielleicht tatsächlich ist. Aber was macht das schon aus, wenn das Gesamtpaket einem hervorragend unterhält?



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Masako
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BeitragVerfasst am: Di Dez 02, 2008 20:04    Titel:

Für mich ist der Film vor allem optisch ein echtes Kunstwerk, er hat so viele Szenebilder, die man als Poster an die Wand hängen könnte. Wenn es auch eine sehr bedrückende Deko wäre. Neben Christian Bale auch richtig gut war Sean Bean. Die Szene, in der Christian Bale ihn lesend auffindet und was sich anschließend zwischen den beiden abspielt, hat mich sehr berührt.

Umso bedauerlicher fand ich es, dass mich der Finalkampf in diesem Säulengang derart an Matrix erinnert hat, dass es mich innerlich aus dem Film geworfen hat.
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Normalerweise sind dem Krieger die Wege des Konfuzianismus, des Buddhismus, der Teezeremonie und des Nô gleichgültig. Wenn aber jemand wirklich einem Weg folgt, wird er Gemeinsamkeiten mit Menschen feststellen, die anderen Wegen folgen. Dabei ist wichtig, dass jeder sich ernsthaft und sorgfältig auf dem Weg seiner Wahl übt.
Miyamoto Musashi (Das Buch der fünf Ringe, Erde)
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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: Di Dez 02, 2008 21:26    Titel:

Equilibrium klaut bei den Besten: die Story bei Größen wie Huxley und Orwell, die Effekte bei Matrix. Allerdings hat der Film keine eigenen Ideen, wer die Vorlagen kennt weiss in welche Richtung der Film sich entwickelt. Was dem Film an Spannung fehlt macht er aber durch die Effekte und die Kampfszenen wieder wett. Bale und Bean spielen wie immer gut, sonderlich anstrengen mussten sie sich aber für ihre Rollen auch nicht. 3 von 5
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Eljapano
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BeitragVerfasst am: Di Dez 02, 2008 21:33    Titel:

hab den film leider noch nicht gesehn aber dafür die gleichnamige band live Wink

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Kat
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BeitragVerfasst am: Mi Dez 03, 2008 13:15    Titel:

Ich hab den Film zwar seit geraumer Zeit hier liegen, aber ich bin noch nicht zum ansehen gekommen. Wird wohl nun doch mal Zeit. Wink

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Nomak
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 13, 2009 22:43    Titel:

Schon begutachtet Kat? Wie ist dein Resumee?
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Kat
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 14, 2009 11:09    Titel:

Also so wahnsinnig spannend und aufregend fand ich ihn eigentlich nicht, da ich durchweg das Gefühl hatte, alles schon einmal gesehn zu haben.
Die graue und triste Zukunft, in der die Menschen gefühlskalt sind und dennoch mit Waffengewalt daran gehindert werden, frei zu entscheiden. Spontan kam mir Equilibrium wie eine Mischung aus Aeon Flux, Ultraviolet, Immortal, Minority Report und sogar etwas Tank Girl vor. Und die Sicherheitsleute mit ihren ollen Motorradhelmen habe ich auch schon zu genüge gesehen. Alles haben sie gemeinsam, das Schutzglas bricht immer so, dass das Gesicht darunter nicht mehr zu gebrauchen ist. Wozu also so ein Helm gut ist, frage ich mich danach immer.

Positiv: Die Kampfszenen, die mich eigentlich überhaupt nicht an Matrix erinnert haben. (Okay, vielleicht ein ganz klein wenig.) Aber das störte nicht weiter, da Bale die Choegrafie hervorragend ausgeführt hat. Besonders die letzten paar Minuten fand ich gut.
Nun muss ich zugeben, dass ich Christian Bale bisher nicht sonderlich viel Beachtung geschenkt habe (ich schiebe auch noch The Machinist, The Dark Knight und American Psycho vor mir herum). Er spielt seinen Charakter zwar annehmbar, aber sonderlich Mitgefühl hat er bei mir nicht geweckt. Da fand ich seinen Sohn doch etwas besser, als er z.B. seiner Schwester das rumspielen mit den Kornflakes untersagt hat.
Auch fand ich, dass sich die Gespräche etwas in die Länge gezogen haben. Und die Sympathie zwischen ihm und der Freundin seines Expartners konnte ich auch nicht nachvollziehen. Egal ob er zu dieser Zeit nun unter der gefühlslehmenden Droge stand, oder nicht.

Dennoch (um doch noch etwas erfreuliches zu sagen) hallt der Film etwas in meinen Gedanken nach und lässt mich zwiegespalten mit der Frage zurück, ob das Betäubungsmittel Prozium nun eine schlechte oder doch eine gute Erfindung ist.
Die Atmosphäre ist zwar sehr stylish, da ich aber diese zukunftsvisierten Filme nicht wirklich mag, weil immer alles so deprimierend erscheint, gebe ich Equilibrium nur das Prädikat mittelmäßig, da ich ihn mir nicht noch einmal anschauen würde.
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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 14, 2009 11:32    Titel:

Vor allem klaut er ja nicht nur bei den von dir genannten Filmen, sondern vor allem von diversen Buchvorlagen und Ideen, die eben auch von den von dir genannten Filmen kopiert wurden: Fahrenheit 451, Phillip K. Dick, Orwells 1984 und Huxleys Brave New World...
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Kat
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 14, 2009 11:37    Titel:

Na besser gut geklaut, als selber schlecht gemacht, wah? Wink
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Baraka
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 14, 2009 14:47    Titel:

die von kat genannten filme kamen, bis auf Minority Report, NACH "Equi" raus, wie soll er denn da was geklaut haben?
Das mit den Helmen..Lol... das erinnert mich an ein Werner-Buch: "Gib dem Mann ma nen Schutzhelm!"
ich finde den Film zwar ganz gut aber ohne die Gun-Kata und Bale wäre er ein B-Movie älterer kategorie, da man auch nicht so richtig mit der kalten zukunftsperspektive nich so richtig warm wird. Alles ist mir da etwas zu distanziert gezeigt, man kommt nicht richtig rein und das Sean Bean nur so einen kurzen Auftritt hat, das verzeih ich den Machern auch nicht!
Achja: Herr der Ringe hat Tolkien auch von den nordischen Göttermythen und Sagas geklaut.
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Rechtschreibfehler sind volle Absicht und da wo die herkommen, gibt´s noch mehr
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