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Five Fingers

 
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nuazo
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BeitragVerfasst am: Mo Dez 18, 2006 21:47    Titel: Five Fingers



Five Fingers
Regie: Laurence Malkin
Darsteller: Ryan Phillippe, Laurence Fishburne, Touriya Haoud
Jahr: 2005
Produktion: USA
Laufzeit: ca. 83 min.
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren

Story:

Der holländische ex-Banker Martijn (Ryan Phillippe) begibt sich zusammen mit seinem Reiseführer Gavin nach Marokko. Sein Ziel: Das Rif-Gebirge. Hier will er mithilfe einer Million Dollar einen "Ernährungsplan" durchsetzen, um dem Volk zu helfen. Doch die beiden werden bereits während einer Busfahrt verschleppt und finden sich gefesselt in einem verwarlostem Raum wieder. Nachdem man Gavin exekutiert beginnt für Martijn ein sadistisches Verhör mit dem muslimischen Kopf der Gruppe - Ahmet (Laurence Fishburne). Er will Antworten... und jede falsche kostet einen Finger.

Meinung:

Dies ist einer der Filme, in dem der Zuschauer (mehr oder weniger) völlig ahnungslos auf die Suche nach der Wahrheit geschickt wird. Den Kern des Films bildet das immer wiederkehrende Verhör zwischen Ahmet und Martijn, dessen Konzept leider nicht ganz aufgeht. Viel zu konfus sind die Dialoge aufgebaut, ständig widerkehrende Floskeln wie "Das weißt du" oder "Du weißt warum" als Begründung einer Frage sind nicht nur für Martijn, sondern auch den Zuschauer völlig unzureichend und nerven erheblich. Außerdem finde ich es schade, sich völlig auf den Titel des Filmes zu versteifen - "Five Fingers". Auf Dauer verliert es an Nervenkitzel.

Doch ist nicht alles verloren, denn gegen Ende wird die Geschichte zunehmend schlüssiger und das gesamte Geschehen ergibt letztendlich Sinn.

Wertung: 6 / 10 Fingern


Wäre toll, wenn noch jemand anderes seine Erfahrungen mit dem Filmchen kund tun würde Wink

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Ich hab mal einem Mann ausgeredet den Sears Tower zu sprengen, aber ich schaffs nicht, dass meine Frau aus dem Bad kommt und meine Tochter aufhört zu telefonieren. - Verhandlungssache
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Tribun
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BeitragVerfasst am: Sa Dez 23, 2006 14:24    Titel:

Ich finde es hier enorm wichtig, dass wir auch Reviews zu Filme haben die nicht so den allgemeingeschmack treffen.

Der Grund für dieses Forum war damals, den Konsumenten vor schlechten Filmen zu schützen und Geld zu sparen.
Das fing ja bei cineforen.de an, obwohl der der gute cinetom jetzt im Impressum schreibt "Idee und Umsetzung von Thomas....". Schon witzig wie er sich auf meinen Lorbeeren ausruht und wieviel Spam Bots dort jetzt eine große Userliste suggerieren.. Naja egal ich schau nicht mehr zurück.

Was wollte ich eigentlich sagen?

Mit diesen tollen Darsteller einen Film zu versauen ist schon ein Kunststück. Malkin hat es wohl geschafft.

Sehr schade und Danke für diesen Informativen Review!!!
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Tribun
Der Cineglobe Gladiator


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BeitragVerfasst am: Sa Feb 24, 2007 15:04    Titel:

Hat den noch jemand gesehen? Kann den jemand empfehlen?
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Commander
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 24, 2007 15:05    Titel:

Bisher noch nicht...liest sich aber doch recht amüsant Wink
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nisch mit mir, nisch mit dem Commander
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lillifee22
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BeitragVerfasst am: So Jan 13, 2008 11:04    Titel:

ich habe five fingers gestern geschaut. es wurde wirklich viel geredet, aber er ´war sonst eigentlich ganz gut. Hatte ein bisschen mehr erwartet wegen den Schauspielern, aber so war er nicht schlecht, ein überraschendes ende.
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Auda
CineMaster
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BeitragVerfasst am: So Jan 13, 2008 19:33    Titel:

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Schon das Plakat stört mich erheblich. Die ästhetisierende bildliche Aufbereitung einer Verstümmelung gehört definitiv nicht auf ein Werbe-Plakat oder eine DVD-Hülle.

Quälen, Foltern, Verstümmeln. Sind das die Themen, mit denen man sich heute im Kino auseinandersetzen muß? Warum steht die systematische Zerstörung des menschlichen Körpers heute so im Vordergrund vieler Filme? Die Abartigkeit derartiger Darstellungen wird von einem zusehends emotional verrohendem und visuell abgestumpften Publikum gar nicht mehr wahrgenommen.

Ich werde den Film sicher nicht ansehen. Das Auswurf der letzen zwei Jahre hat meinen Bedarf ist für die nächste Jahrzehnte gedeckt.

Was ich hier schreibe trifft auf andere Filme, wie etwa die Saw- und Hostel-Reihe, sicher mehr zu als auf Five Fingers. Aber das Plakat hat mich angesprungen, darum schreibe ich es in diesen Thread.
.
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Namu
Die CineGLobe Perle


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Beiträge: 4977
Wohnort: Oferdingen

BeitragVerfasst am: So Jan 13, 2008 21:45    Titel:

Auda hat Folgendes geschrieben:
.
Schon das Plakat stört mich erheblich. Die ästhetisierende bildliche Aufbereitung einer Verstümmelung gehört definitiv nicht auf ein Werbe-Plakat oder eine DVD-Hülle.


Ich finde es interessant, daß Du das hier ansprichst, weil ich mir darüber auch schon öfter den Kopf zerbrochen habe, allerdings nicht direkt zum gleichen Thema, sondern zu den Vergewaltigungsszenen in (japanischen) Exploitationfilmen und zugegebenermaßen auch in manchen Filmen, die sich Arthousefilme nennen. Mir ist schon klar, daß diese Szenen (meist) nicht grundlos vorkommen und eine Aussage haben. Gleichzeitig frage ich mich, ob die Verbindung von einer Vergewaltigungsszenen mit ästhetisch schönen Bilder oder fast erotischen, zumindest jedoch ansprechenden Bildern nicht doch irgendwie den Effekt hat, daß im Unterbewußtsein die Vergewaltigung mit etwas positivem verbunden wird?
Mir macht es das oft sehr schwer, diese Filme anzusehen.

Mit anderer Gewalt im Film habe ich im Allgemeinen weniger Probleme. Diese empfinde ich als extrem unreal und schiebe das automatisch ins Reich der Fiktion. Das macht mir nur in Verbindung mit Biopics und Nachrichten Probleme und schlaflose Nächte bis hin zu Übelkeit. Daher glaube ich, man stumpft wohl eventuell doch nicht zu sehr ab oder daß das personenabhängig ist.
Andererseits kann ich da auch überhaupt wenig mitreden, da ich diese neuen Filme wie Hostel und diesen hier und andere in der Richtung gar nicht gesehen habe und von Saw nur den ersten Teil und bei dem bin ich fast eingeschlafen, weil ich ihn nicht besonders fesselnd fand. Eher ein bißchen albern.
Geschmäcker sind eben verschieden.
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Kat
CineMOD
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BeitragVerfasst am: Fr Sep 25, 2009 17:08    Titel:

Five Fingers



Regisseur: Laurence Malkin
Drehbuch: Chad Thumann, Laurence Malkin
Darsteller: Ryan Phillippe, Laurence Fishburne, Colm Meaney, Touriya Haoud
Land: USA
Jahr: 2006
Genre: Thriller, Drama
Laufzeit: ca. 87 Minuten


Darum geht’s:
Der junge Martijn reist mit einem Haufen Geld nach Marokko, um dort mit seinem Programm den Armen zu helfen. Doch unterwegs wird er von scheinbaren Terroristen entführt, die ihm in einem elend langen Verhör auf den Zahn fühlen. Sie wollen sämtliche Kontaktdaten von Martijn und seinen Komplizen und beschuldigen ihn, für die CIA zu arbeiten.



Meinung:
Was hat Ryan Phillippe verbrochen, dass er nun in so einem Film spielen muss? Ist es immer noch wegen den schlimmen Dingen, die er mit Sarah Michelle Gellar in Eiskalte Engel getrieben hat oder eben treiben wollte? Nunja, Goldlöckchen habe ich noch nie gerne gesehen und da er hier die Hauptrolle hat, kann man sich meine Begeisterung vorstellen.

Phillipe als Holländer und Fishburne als Araber haben beide mit tollen Dialekten gesprochen, wobei Herr Fishburne allerdings wirklich nervig war.

Die Geschichte ansich zieht sich ewig und wie es sich für einen Saw -kidnapper-ableger gehört finden regelmäßig Rückblenden statt um zu zeigen, wie toll Martijn doch eigentlich ist.
„We're gonna change the world.“ - Nette Idee, nur leider haben die Macher die Wahrheit gleich mitgeliefert: Niemand kann die Welt verändern. Und schon gar nicht, indem er Gift bei McDonalds ins Essen mischt und dabei Massenmord begeht, damit der Konzern untergeht.



Es ist viel Bla Bla um gar nichts. In 1 ½ Stunden werden 4 Finger abgeschnitten und um den heißen Brei herum geredet. Super Unterhaltung!

Und am Ende beweihräuchern sich die Amis mal wieder selber: Amerika ist und bleibt das stärkste, klügste, beste Land. Ein Hoch auf die Amerikaner! Rolling Eyes
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