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nuazo CineMaster


Anmeldedatum: 30.09.2006 Beiträge: 492
Wohnort: München
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Verfasst am: Di Mai 01, 2007 18:52 Titel: Freddy vs Jason Filmkritik |
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Freddy vs. Jason
Regie: Ronny Yu
Darsteller: Robert Englund, Ken Kirzinger, Monica Keena, Jason Ritter, Kelly Rowland, Chris Marquette, ...
Produktionsland: USA / Italien
Erscheinungsjahr: 2003
Laufzeit: ca. 93 Minuten
FSK: Keine Jugendfreigabe
Story
In Springwood fürchtet niemand mehr seinen Namen, er ist mittlerweile in Vergessenheit geraten und hat seine Macht verloren. Die Macht, seine Opfer in der Traumwelt zu jagen und nach allen Regeln der Kunst abzuschlachten. Doch inmitten der Hölle schmiedet Freddy Krueger bereits einen teuflischen Plan, der ihm seine Rückkehr ermöglichen soll. Er re-animiert den legendären Killer des Camp Crystal Lake, Jason Voorhees, zu neuem Leben und schickt ihn mit einer List zur Elm Street, dem Schauplatz der vergangenen „Nightmare“-Mordreihe. Während Jason dort ein regelrechtes Blutbad anrichtet, erlangt Freddy schon bald wieder seinen Terrorstatus in den Köpfen der Einwohner zurück und wird zunehmend mächtiger. Doch Jason ist in seinem Blutrausch nicht mehr zu bremsen und Freddy nicht bereit, die Opfer zu teilen... die ultimative Schlacht beginnt.
Meinung
Zwei der berühmtesten Killer des Horrorgenre gemeinsam in einem Projekt – wagemutige Idee oder einfallslose Geldmacherei? Wohl etwas von beidem, einerseits dürfte dieses Aufgebot an Bösewichten bei Horrorfans durchweg Gefallen finden, andererseits könnte man auch behaupten, die Drehbuchautoren haben weder für einen weiteren Teil von „Nightmare“ noch „Friday the 13th“ ein vernünftiges Skript zu Stande bekommen.
Zunächst muss ich leider sagen, das ich mir mehr erwartet hatte. Bei „Freddy vs. Jason“ bleibt der Crossover die einzige Innovation des Films. Freddy und Jason geben sich hier beim schlachten die Klinke in die Hand, bis sich die beiden schließlich von Angesicht zu Angesicht bekämpfen.
Vielleicht zu hohe Ansprüche? Nun, bei einem Titel wie diesem wird die Messlatte natürlich weitaus höher angelegt. Wer den Mut hat, zwei Figuren dieser Größenordnung zusammen zu legen sollte auch genügend Ideenreichtum in petto haben um dieses Vorhaben zum Erfolg zu führen.
Das wäre dann auch der Hauptkritikpunkt. „Freddy vs. Jason“ hebt sich keinen Deut von dem Rest der erhältlichen Slasher-Ware ab. Das seichte Drehbuch mit seinen platten Dialogen liefert ein stupides Gemetzel mit hohem Bodycount und massig Blutfontänen. Unterhaltsam? Ja. Interessant? Nein.
Doch zugegeben, ich find’s einfach herrlich wenn sich Freddy und Jason in der „realen Welt“ inmitten von Flammen gegenüberstehen, bis aufs Blut bekämpfen und dabei ihre Umgebung in Schutt und Asche legen. Extreme Rage Monster Bash Da kommt Freude auf!
Ungeachtet meiner negativen Kritik sollten Freunde gepflegten Gemetzels dennoch ihre Zeit in das 93-Minütige Blutgericht investieren, denn hier wird deftig gehackt, geschlitzt, gestochen und gebrochen. Das Ganze ist überaus unterhaltsam, vorausgesetzt die Erwartungen bleiben herunter geschraubt - daher auch meine positiv angehobene Gesamtwertung.
Fazit
Zwei Giganten des Horrorgenre, eine Menge Gekreische, viele dümmliche Teenies und literweise Blut. Ein buchstäbliches Hack’n’Slay-Fest.
Wertung 7 / 10
Trailer
Bonusmaterial der DVD (2-Disc-Edition):
Disc 1
- Original-Kommentar von Regisseur Ronny Yu, Robert Englund und Ken Kirzinger
Disc 2
- Nicht verwendete / alternative Szenen
- Musikvideo von Ill Nino "How Can I Live"
- Werbung und Promotion: Pre-Fight Pressekonferenz
- Produktions-Specials
- USA-Kinotrailer, TV Spots
_________________ MyDVDs
Ich hab mal einem Mann ausgeredet den Sears Tower zu sprengen, aber ich schaffs nicht, dass meine Frau aus dem Bad kommt und meine Tochter aufhört zu telefonieren. - Verhandlungssache
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Zuletzt bearbeitet von nuazo am Fr März 21, 2008 15:29, insgesamt einmal bearbeitet |
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Crenshaw CineMaster


Anmeldedatum: 08.01.2007 Beiträge: 784
Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Do Mai 03, 2007 13:59 Titel: |
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ich würde "FvsJ" eine 3,5 von 5 geben.
er unterhält durchaus, aber auf einem eben recht eindimensionalen niveau. man kann sich das ganze auch sparen und sich lieber nochmal Kubricks "The Shining" reinziehen. wenn man jedoch mit den zwei horror-ikonen vertraut ist, sind immerhin knappe 90min hackn'n slay- touché, Nuazo ! -drin. dennoch : ein "guter" horror-film ist "FvsJ" leider nicht.
geht man davon aus, dass Freddy - in meinen augen, anders als Jason Voorhees- eine recht "ernstzunehmende" filmfigur ist, die NICHT teenie-slasher, sondern mit ihrer alptraum-atmosphäre HORROR-filme salonfähig machte, nebst Leatherface, Michael Myers und Candyman.
was ich meine : solche biester wie der Creeper aus "Jeepers Creepers", und die gestalten aus "Ich weiss, was du...", "Urban Legends" und "Schrei wenn du kannst" sind antagonisten in filmen, die mE kaum noch als horror-streifen definiert werden können, da sie nur auf einen bodycount mit viel, viel blut und gemetzel hinauslaufen, nicht auf gruselige momente oder spannung hinauslaufen.
recht verstörend fand ich, dass für einen horrorfilm mit 2 derart wohlbekannten figuren nur deren auseinandersetzung gezeigt wird, fast ohne jegliche atmosphäre aufzubauen. die zwei im grunde genommen unbesiegbaren akteure dreschen in verschiedenen locations aufeinander ohne eine merkliche wirkung ein, da ja beide nicht zu verwüsten sind.
irgendwo dazwischen werden dann die jugendlichen, die halbwegs bemüht in die handlung einsortiert worden sind, weggeshreddert.
dabei kommt die kultfigur von Freddy Krueger mit ihrem sadistischen humor (endszene) noch ein stück besser weg als der wortlose riese Jason mit der machete, der von seiner ganzen umwelt mit der weissen goalie-maske abgeschirmt wird.
im prinzip bietet das ganze gefighte schon spassigen zeitvertreib, der jedoch nachlässt, da die morde an den jugendlichen zur nebensache verkommen und nicht ersichtlich ist, wie die beiden super-monster einander besiegen können/sollen.
folglich : 3,5 mit 0,5 sympathie-bonus für die beiden alten schreckhähne. _________________ FSK 6 = Der Held ist ein Mädchen.
FSK 12 = Der Held bekommt das Mädchen.
FSK 16 = Der Bösewicht bekommt das Mädchen.
FSK 18 = Jeder bekommt das Mädchen. |
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