Vorheriges Thema: Russian Ark Nächstes Thema: Defendor |
| Autor |
Nachricht |
Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land
|
Verfasst am: Di Okt 13, 2009 22:59 Titel: Frozen – Etwas hat überlebt |
|
|
Frozen – Etwas hat überlebt
Originaltitel: The Thaw
Regisseur: Mark A. Lewis
Drehbuch: Mark A. Lewis, Michael Lewis
Darsteller: Martha MacIsaac, Val Kilmer, Aaron Ashmore, Kyle Schmid, Steph Song, Viv Leacock
Land: USA, Kanada
Jahr: 2009
Genre: Horror
Laufzeit: ca. 90 Minuten
When nature is the terrorist...
Darum geht’s:
Dr. David Kruipen und seine Crew haben vier Studenten auf ihre Forschungsstation eingeladen, darunter auch seine Tochter Evelyn. Doch noch vor deren Ankunft entdeckt er einen Mammut im Eis. Sie schaffen ihn in ein Zelt und lassen ihn auftauen. Doch damit setzten sie auch eine unbekannte Parasitenplage frei, die jedes Geschöpf als Wirt nutzt und es dann jämmerlich zu Grunde gehen lässt. Dr. Kruipen widert hierbei die Chance, dass ultimative Opfer für die Menschheit zu bringen,...
Meinung:
Gar nicht mal so schlecht.
Das Intro ist im Dokustil gehalten und erinnert dadurch sehr an (u.a.) Zack Snyder's „Dawn of the Dead“. Ich dachte zu Beginn auch, dass es sich um einen Zombiefilm handelt würde, denn Menschen werden gebissen und ihnen geht es zunehmend schlechter, bis sie sterben. Jedoch stehen sie nicht wieder auf, denn der Körper dient den Parasiten als Brutplatz und Nahrung. Was mich wiederum an die Folge „Eis“ aus Akte X erinnert hat.
Das der Film eigentlich eine Moralpredigt gehalten hat, störte mich nicht weiter, Ich bin durch A Man who once was Superman auch ziemlich gewappnet dafür. Ich finde es aber gut, dass die Charaktere auch gleich eine Begründung mitgegeben haben, warum die meisten Menschen nichts an ihrem Verhalten ändern, denn wer ist schon bereit, seinen Lebensstandart einzuschränken? Das man aber gleich einen ganzen Batzen ermorden muss, ist wahrlich der falsche Weg.
Die Gruppe an sich war ganz nett zusammen gewürfelt, auch wenn es absolut klischeehafte Stereotypen waren. „Iceman“ Shawn Ashmore und Martha MacIsaac, die zuletzt im Minirock in The last House on the left zu sehen war, waren ganz nett in ihren Rollen. Nicht gerade berauschend, aber immerhin konnten sie die Handlung mit ihrer Performance am Laufen halten.
Fazit:
Alles in allem ist Frozen ganz nette Unterhaltung, die einem noch einen Denkanstoß in Richtung Erderwärmung mit auf den Weg gibt.
Zuletzt bearbeitet von Kat am Sa Aug 07, 2010 06:32, insgesamt 2-mal bearbeitet |
|
| Nach oben |
|
 |
Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde
|
Verfasst am: Mo Mai 31, 2010 19:39 Titel: |
|
|
Story:
Ein klines Forscherteam entdeckt ein Mammut, welches vom “ewigen” Eis freigegeben wurde. Aber nicht nur das Mammut war im Eis mit eingeschlossen, sondern auch ein Parasit, der schon bald seine ersten Opfer unter den Forschen fordert. Bei diesen wenigen Opfern soll es aber nicht bleiben, denn ein paar Studenten und die Tochter von Dr. Krupien, sind auf dem Weg zu dieser “Entdeckung”. So bekommt der Parasit eine noch größere Möglichkeit den Tod zu verbreiten.
Kommentar:
Der Film nimmt als Aufhänger die Erderwärmung und den Ökoterrorismus. So bekommt man in den ersten Minuten vor den Kopf geknallt, dass es zu viele Menschen gibt und etwas später hält uns auch einer der Studenten vor, dass wir Menschen erstmal nur an uns und unseren Spaß denken und dabei keine Rücksicht auf die Natur nehmen. Und das Traurige an der Sache ist, dass er damit gar nicht mal Unrecht hat.
Aktuell haben wir dort auch das Beispiel mit der gesunkenen Bohrinsel. Der Mensch hat mal wieder die Natur ausgebeutet und wieder einmal ging dabei etwas schief. Nun läuft unablässig Öl in den Golf von Mexiko und zerstört dort die Umwelt. Und irgendwann bekommen wir Menschen die Rechnung dafür. Die Natur hat Zeit und sie wird sich auch irgendwann wieder davon erholen, aber wir Menschen werden dann noch drunter leiden – auch wenn viele von uns dann schon gar nicht mehr da sind und schon zu Staub zerfallen sind. Die Natur wird sich an uns rächen und verdient haben wir es alle mal.
Nun aber lieber zurück zum Film. Der Film fängt eben mit dieser leichten Sozialkritik an, rutscht dann aber im weiteren Verlauf mehr zum Tierhorror ab. Denn der Parasit (oder besser gesagt die Parasiten) sind Insekten aus der Urzeit. Aufgrund der Erderwärmung kommt dieses Mammut ans Licht und dies war schon Parasiteneiern verseucht, die jetzt auch langsam auftauen und dann die Menschen befallen. Da laufen dann auch noch ein paar Heimlichkeiten innnerhalb des Forschersteams ab, aber man erkennt schnell, dass sie eigentlich dort bescheid wissen und mit dem Ökoterrorismus im Hinterkopf kann man sich schon denken, dass das Ganze größere Ausmaße annehmen soll. Daher kann man sich auch schon einiges denken, aber dennoch tut dies dem Film keinen Abbruch.
Denn sind erstmal alle Figuren eingeführt und an ihren Bestimmungsort kommt auch die Spannung mit auf. Die kann sich auch bis zum Ende halten, obwohl die Wendungen keine wirklichen Überraschungen bieten. Jeder der ein paar Slasherfilme kennt, kann das auch hierher übertragen. Nur das in diesem Film der Killer eben Insekten sind – ansonsten ist hier auch das Final-Girl und Einer nach dem Anderen darf aus dem Leben treten. Allerdings geht es hier nicht ganz so blutig zu – wäre auch Fehl am Platz. Da gibt es eigentlich nur eine wirklich fiese Szene, aber auch die beweist mal wieder, dass das was man sich selber vorstellt manchmal grausamer ist als wenn die Kamera draufhalten würde. Da darf man auch froh sein, dass der Staat (bisher) das eigene Kopfkino nicht zensieren kann.
Wenn der Film gesamt gesehen gut ist, hab ich dennoch was zu bemängeln. Das sind nämlich die bösen CGI-Effekte bei den Insekten. Es hielt sich zwar in Grenzen, aber es ist dennoch sehr auffällig und es sieht nicht schön aus. Da lobe ich mir doch die alten (italienischen) Horrorfilme – dort wurde noch mit echten Insekten gearbeitet und das sieht verdammt gut aus. Es hat doch damals geklappt und wieso macht das heute kein Filmemacher mehr? Aber es liegt wohl in der Natur des Menschen, dass man lieber den einfachsten Weg geht.
Mehr bleibt mir zu diesem Film auch nicht zu sagen oder mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen. Es ist einer dieser Filme für zwischendurch, die für den Moment gute Unterhaltung bieten. Man kann ihn sich durchaus mal ansehen und ist somit eine gute Alternative sollte mal nur wieder Mist im TV kommen oder auch wenn der Videothekenbesuch sonst nichts Interessantes bietet. |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|
|