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Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde
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Verfasst am: Di Aug 12, 2008 16:19 Titel: Hell's Resident |
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Originaltitel: Para entrar a vivir
Regie: Jaume Balagueró
Darsteller: Macarena Gómez, Adrià Collado, Nuria
González, Ruth Díaz, Roberto Romero
Story:
Eine junge Frau und ein junger Mann sind auf der Suche nach
einer größeren Wohnung, denn sie erwarten bald Nachwuchs.
Die Beiden fahren in ein abgelegenen Viertel um sich eine
Wohnung anzusehen. Als sie dort angekommen sind, sind sie
alles andere als begeistert, denn die Wohnung ist nicht
das was sie sich vorgestellt haben und sie konnten auch
nicht ahnen, dass sich die Wohnungsbesichtigung als tödlich
erweisen könnte…
Kommentar:
Ich glaube auch hier kann ich mich kurz fassen. Zu einem
gibt es nicht wirklich viel zum Film zu sagen und zum
anderen will ich endlich die Reihe 6 Films To Keep You
Awake hiermit abschließen.
Fang ich auch gleich mit den erfreulichen Dingen an:
endlich handelt es sich hier mal um einen Horrorfilm, der
es auch verdient unter dem Titel einer "Horror Anthology"
zu erscheinen. Somit sehe ich Resident auch als
Highlight der Serie an und ist auch zugleich mein
persönlicher Favorit.
All die anderen Filme waren mehr Dramen als ein Horrorfilm,
mit einer leichten Ausnahme des ersten The Babys
Room. Dieser war nicht ganz so drama-lastig. Man könnte
hier bei Resident auch schon fast von einem
Psychohorrorfilm sprechen. Denn nicht nur die Darsteller
spielen kleine Psychospielchen, sondern man versucht auch
den Zuschauer etwas in die Irre zu führen.
Diese Spielereien tragen auch sehr stimmungsvoll zur
Atmosphäre bei und gleich zu Anfang des Films bekommt man
schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf die Spannung, die
sich bald aufbauen wird. Der Film hat eine relativ kurze
Laufzeit und daher kann er die Spannung den ganzen Film
überhalten. Da man hier auch nicht so viel Zeit hatte, geht
es auch recht schnell "zur Sache".
Hierbei kann der Film auch wieder punkten, denn er besitzt
slasher-ähnliche Elemente wie das Kat- und Mausspiel und
der Einsatz diverser "Werkzeuge". Aber wie gesagt slasher-
ähnlich – es handelt sich hier nicht um einen Slasherfilm,
nicht das man mich hier falsch versteht. Was mir auch zu
gefallen wusste ist, dass es hier ein klein wenig Splatter
zu sehen gibt und im Vergleich zu den anderen Filmen ist
dieser hier recht blutig. Es fließt zwar nicht literweise
was auch recht deplaziert wäre, aber nach der Blutarmut der
anderen Teile wirkt es hier recht erfrischend.
Die Darsteller können in ihren Rollen überzeugen. Es sind
zwar keine Meisterleistungen, aber es spielt sich auf einem
recht guten Niveau ab. Zum Regisseur Jaume Balagueró sei
noch zu sagen, dass er 1999 schon The Nameless
verfilmte und sein aktueller Film ist [rec], welchen
ich leider bis heute selber noch nicht gesehen habe.
Letztendlich möchte ich nur noch sagen, dass "The Horror
Anthology" im Gesamtbild eher eine Enttäuschung war. Die
meisten Filme entpuppten sich als Drama und haben so meiner
Auffassung nach nichts bei einer Horror Anthology
verloren. Die Filme für sich einzeln stehend sind nicht
schlecht, aber unter dem Aspekt eines Horrorfilms fallen
sie durch bis auf Hell's Resident. Daher würde ich
empfehlen, dass wenn man sich diese Filme ansehen will,
sollte man keine Horrorfilme erwarten. Außer bei diesem
hier und bedingt bei Room.
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