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Baraka CineMaster


Anmeldedatum: 22.11.2008 Beiträge: 313
Wohnort: Bad Pyrmont
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Verfasst am: So Jan 18, 2009 18:55 Titel: Inglourious Basterds |
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INGLOURIOUS BASTERDS
-Eigentlich sollte ich dieses bild als eigenständiges Statement stehen lassenMUHAHAHAHAHAHAHAH!!!!
-Brad Pitt spielt Adolf Hitler? äh, Nein...Adolf Hitler spielt Brad Pitt
-Oh mein Gott, wir werden alle sterben!
-Brad Hitler/ Adolf Pitt?
(Ich konne mich nicht für eine bildunterschrift entscheiden, suchts euch aus)
GENRE: Naziverhaue, Remake
DARSTELLER: Mike Myers, Brad Pitt, Diane Kruger, Daniel Brühl, Til Schweiger, Christian Berkel, Julie Dreyfus, Maggie Cheung, Gedeon Burkhard und viele andere kleinere Lichter...
REGIE UND DREHBUCH: Quentin Tarantino
KINOSTART: 2010
WORUM GEHT´S:
Ist das wichtig? also gut... im Nazi-besetzten Frankreich sieht eine junge Frau wie die Nazis ihre Familie umbringen, daraufhin flüchtet sie und nimmt eine neue Identität als Kinobesitzerin an.
In einem anderen teil Deutschlands tötet eine Gruppe jüdisch-amerikanischer Soldaten, bekannt als "Basterds", immer wieder Nazis. irgendwann treffen sie auf die Kinobesitzerin...(grandioser Plot Quentin)
MEINUNG:
Hmm, nachdem die USA nach ihrem Irakkrieg-Fiasko weltweit an Ansehen verloren haben, um es mal diplomatisch auszudrücken, nimmt man sich in Hollywood wieder einen Stoff vor, in dem sie als Sieger dastehen können. Voll ätzend, wie ich finde. In jedem Krieg danach haben sie verloren und nun wollen sie es wieder allen zeigen, das sie damls ja die bösen Nazis besiegt haben...Mann, geht mir das aufn Sack!!
Bei der cast-List tauchen einige bekanntere deutsche Namen auf und es beschämt mich zu sehen, das Diane Krüger seit Troja auch nix besseres mehr gemacht hat, sodass sie jetzt schon eine Nazirolle spielen muss um was zum Futtern aufn tisch zu kriegen. Genauso wie Daniel Brühl, dem es an den richtigen Rollen fehlt um endlich mal aufzusteigen. Zu till Schweiger brauche ich nix zu sagen, das spricht für sich selbst... Christian Berkel sagt den meisten vermutlich nichts aber wenn ihr sein gesicht seht, dann kommt er euch bekannt vor. Gedeon Burkhard wurde ja in "Alarm für Cobra 11" bekannt...
Soviele Deutsche...denken wohl das sie, wenn sie in einem tarantino-film mitspielen dürfen, den großen Durchbruch erzielen...Peinlich, Peinlich.
Zumindest ist Thomas Kretschmann nicht dabei
Und was ging in Brad Pitts Kopf vor als er sich dazu entschied diese Rolle anzunehmen? Rache für die "Alice"-Werbung, vermute ich ...und weil Brangelina in Berlin keine Wohnung gefunden haben.
Quentins Zeiten als aufsehenerregender regisseur sind lange vorbei... Death Proof und Planet Terror, sowie eine relativ langatmige und unspektakuläre CSI-Folge("Grabesstille") sind eindeutige Beweise, das in diesem Mann so langsam aber sicher das Feuer verglüht. Na dann, gut Nacht!
Euer Baraka
_________________ Rechtschreibfehler sind volle Absicht und da wo die herkommen, gibt´s noch mehr |
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Baraka CineMaster


Anmeldedatum: 22.11.2008 Beiträge: 313
Wohnort: Bad Pyrmont
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Verfasst am: Sa Feb 14, 2009 15:10 Titel: |
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peinliches und schamhaftes Update:
das ist das erste und das einzige Mal, das ich was zu diesem Film poste!!!
http://movies.yahoo.com/movie/1808404206/video/11988602
was hat sich brad pitt nur dabei gedacht??? _________________ Rechtschreibfehler sind volle Absicht und da wo die herkommen, gibt´s noch mehr |
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Cool Hand Luke CineExpert


Anmeldedatum: 23.08.2008 Beiträge: 103
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Verfasst am: So Feb 15, 2009 18:02 Titel: |
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Wieso, sieht doch ganz gut aus _________________ "Brüll mich doch nicht so an!.....hier wird gestorben..." |
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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land
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Verfasst am: So Feb 15, 2009 18:31 Titel: |
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Mich nervt es auch gewaltig, dass wieder verstärkt Nazis in sämtlichen Filmen auftauchen und Deutschland daher wieder als solches angesehen wird.
Ich will ja nicht sagen, dass man die Geschichte vergessen soll, aber muß man denn andauernd drauf rumreiten?! Letztens in einer Reportage wurde ein Reporter direkt nachdem klar stand, dass er aus Deutschland stammt, sofort als Nazi beschimpft bzw. veräppelt. In The Spirit wird sich auch darüber lustig gemacht und am gleichen Tag tauchte Hitler als Zeichenfigur in Family Guy auf.
Tom Cruise (Operation Walküre) und Brad Pitt als große Hitlerfeinde? - Ganz toll! Und dann werden sie auf der Premiere auch noch angehimmelt und gelobt, dafür, dass sie die Deutschen wieder als grausame Idioten darstellen.
Zu Tarantino muss ich sagen, dass der Name seine Bedeutung restlos für mich verloren hat. Da bleibe ich lieber bei seinem Kumpel Rodriguez. _________________ Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White
Zuletzt bearbeitet von Kat am Mi Sep 02, 2009 00:55, insgesamt einmal bearbeitet |
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Crenshaw CineMaster


Anmeldedatum: 08.01.2007 Beiträge: 784
Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Mo Feb 16, 2009 10:55 Titel: |
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au ja...Castle Wolfenstein als spielfilm...sieht im trailer zwar arg bescheuert aus, aber vielleicht ist er ja lustig. über den trivialen umgang mit der deutschen vergangenheit drüben hinterm grossen teich darf man sich ja sowieso nicht wundern.
_________________ FSK 6 = Der Held ist ein Mädchen.
FSK 12 = Der Held bekommt das Mädchen.
FSK 16 = Der Bösewicht bekommt das Mädchen.
FSK 18 = Jeder bekommt das Mädchen. |
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CinePhil Bin neu hier

Anmeldedatum: 24.10.2007 Beiträge: 9
Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Di Feb 17, 2009 12:55 Titel: |
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Och, ich kann eigentlich schon ganz gut verstehen, daß bei Kreativen im Ausland der Verdacht entsteht, die Nazis kehrten zurück. Ich meine, bei der Politik, die hier gerade betrieben wird - totalitäre Überwachungsphantasien, Gängelung, Maßregelung der Bürger, Ominpotenz-Kontrollwahnsinn ...  _________________ "but these days ... all around the globe ... taste and individuality are something of a handicap ..."
("Wolf", Mike Nichols) |
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Nomak CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 1436
Wohnort: Ziersdorf
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Verfasst am: Di Feb 17, 2009 19:45 Titel: |
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Tja nachdem ich den Trailer gesehen hab können wir uns schon mal auf Skandalschreie der Klatschblätter gefasst machen. Übrigens muss ich dir zustimmen Kat! Wenn ich das Gesamtwerk von Rodriguez und Tarantino vergleiche liegt Robert vorne! _________________ Homecinema:
AV-Receiver: Denon AVR-1911, DVD-Blu-Ray-Player: Playstation 3 (250GB), Projektor: Sanyo PLV-Z4000, Boxen: Elac Linie 120 5.1 Set, Sat-Receiver: Kathrein UFS 910, Leinwand: WS-Spalluto Elastic Frame |
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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land
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Verfasst am: So Sep 06, 2009 16:59 Titel: |
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Ich hab ihn also, durch Propaganda und hochpushen gesehen. Meine anfängliche „Toll, wieder ein Film, der Deutschland mit Nazis assoziiert“ Abwehrhaltung hielt sich auch bis Mitte des Filmes.
Ich muss aber zugeben, dass gerade Christoph Waltz hier sehr viel gerettet hat. Seine Darbietung war Weltklasse, auch wenn der Hintergrund es nicht ist. Er hat zu Recht den Preis als bester Schauspieler bei den Cannes Filmfestspielen gewonnen! Er konnte allein durch die Art zu reden den Zuschauer in Angst und Schrecken versetzen.
Es scheint, als wenn sich die gesamte Schauspielriege von Deutschland die Ehre gegeben hat. Gab es dafür extra ein „Ich möchte einen Nazi spielen“ Casting? Selbst in den kleinsten Rollen befanden sich bekannte Gesichter. Der Name Tarantino steht wohl noch immer für eine Art Erfolg. Nundenn, mit „Inglourious Basterds“ scheint er sein Meisterwerk abgeliefert zu haben, denn die halbe Welt lobt diesen Film gerade in den Himmel.
Brad Pitt in seiner Rolle fand ich nicht sonderlich berauschend. Ehrlich gesagt war er der genaue Kontrast zu Christoph Waltz's Charakter. Pseudocool, oberflächlich, dumm. Auch Til Schweiger ist nicht der Rede wert. Hervorheben möchte ich hingegen noch Mélanie Laurent, welche die Figur von Shosanna Dreyfus sehr überzeugend gespielt hat. Für sie hatte man denke ich am meisten Mitgefühl.
Der Film an sich ist typisch Tarantino. Lang und mit vielen Szenen gespickt, die sich teilweise wirklich ewig ziehen. Natürlich kann man das damit begründen, dass das Hauptaugenmerk auf den Dialogen liegt, aber für mich persönlich wurde es echt anstrengend und die 2 ½ Stunden waren für mich gefühlte acht. Dennoch konnte der Film in der zweiten Hälfte sehr viel wieder gut machen.
Was mir sehr gut gefallen hat ist das Ende, dass sich der Regisseur und Drehbuchautor hat einfallen lassen. Die späte, aber gerechte Rache der Juden an ihren Peinigern, als Schauplatz im Kino. Das bleibt es hingegen auch: Kino,... Fiktion. Trotzdem hat man mitgefiebert, da die Geschichtsbücher ja was ganz anderes belegen.
Die Schlussszene werden vor allem die Amis lieben. Ein Soldat aus ihren Reihen hat Rache auf seine ganz eigene Art an einem Nazi genommen...
Fazit:
An manchen Stellen etwas zu lang, aber doch gut in der Umsetzung. „Inglourious Basterds“ lebt vor allem durch seine Schauspieler,- seine deutschen Schauspieler! _________________ Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White |
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FrEaKnoT CineMaster


Anmeldedatum: 24.03.2008 Beiträge: 1166
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: So Sep 06, 2009 18:15 Titel: |
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Einige Gedanken von mir zu IB:
Darsteller:
Wie schon beim Hype um Heath Ledger wird auch Waltz überschätzt. Tarantino hat den Charakter geschaffen, das Script geschrieben, Waltz spielt zwar gut, durfte der Figur aber nichts Eigenes hinzufügen.
Viel zu wenig gelobt wurde dagegen August Diehl, der hervorragend spielt.
Schweiger hat Tarantino klugerweise nicht viele Sätze sagen lassen, Eli Roth nervte mit seinem pseudo-coolen Blick und Brad Pitt war auch nur durchschnittlich, stand in jeder Szene stets mit gerunzelter Stirn und vorgerecktem Kinn "cool" herum.
Brühl hat mir gefallen, die Darsteller von Goebbels und Hitler ebenso, die Kritik an Diane Krüger kann ich im Übrigen nicht nachvollziehen. Sie spielt zwar in einigen wenigen Momenten etwas hölzern, dass sie ständig bei der Kritik schlecht wegkommt liegt aber hauptsächlich an ihrer Rolle.
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Handlung:
Tarantino-typisch ziemlich schlicht. Allein deshalb ist der Film kein Meisterwerk. Das Ende kann aber expressiv gar nicht getoppt werden.
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Der Stil:
Manchmal wirkt der Film wie ein B-Movie: kleine Unschärfen, komische Kameraperspektiven. Kurze Zeit später mutiert der Film zum hochbudgierten Hollywoodstandard mit seinen ausladenden Perspektiven (insbesondere die Totalen und Halbtotalen). Tarantino ist eine Könner in beiden Arten des Filmemachens, gerade darum aber hätte er sich für einen Stil entscheiden müssen.
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Zitate, Anspielungen:
Jeder weiß, dass Tarantino unzählige andere Filme zitiert und auf Charaktere, Titel und Filmschaffende anspielt. Jeder redet davon. Überraschenderweise. Denn die Crux ist, dass nur ein winziger Prozentsatz der Zuschauer überhaupt bemerkt, wer oder was zitiert wird.
Wer hat denn einen Film von Pabst gesehen? Oder von Riefenstahl? Wer sah in den Basterds sofort das Dreckige Dutzend? Wer dachte sofort an Metropolis (und sah die Doppelbödigkeit, Metropolis ist von Fritz Lang, der sich den Nazis nicht unterwerfen wollte). Wer erinnerte sich an Chaplins Der große Diktator, in dem ebenfalls ein Portät der Führers gezeichnet wurde während dieser sich in Wutanfällen erging? Oder an das Westerngenre, wenn der Vater seine Kinder ins Haus schickt? Diese Zitate sind es, die mir an Tarantino so großen Spaß machen. Und die kaum jemand wahrnimmt.
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Intention:
Was in dieselbe Kerbe schlägt: nach dem Kinobesuch freuen sich die Zuschauer über die frischen Dialoge, über die herbe Action und über das unerwartete Ende, es war ein "cooler" Film.
Was Tarantino uns damit aber eigentlich sagen wollte, darüber denken die wenigsten nach.
Darüber, dass Kino mehr ist als Unterhaltung. Mehr sein kann zumindest. Dass Kino eine Kraft hat, die seit vielen Jahren beschnitten wird von Studios, Bossen und dem Publikum. Dass Kino nicht die Wirklichkeit abbilden muss.
Kino ist eine Kunstform, vielleicht die größte von allen, flexibler geht es nicht mehr. Tarantinos Filmen merkt man dies an, denn er macht seine Filme nicht für die Kritiker, nicht für die Zuschauer, er hat keine Zielgruppe. Er macht es für sein Kino, dass es so heute nur noch selten gibt.
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Fazit:
Tarantinos gehypter Film ist wahrlich ein guter, ein Meisterwerk ist es nicht geworden, aber er unterhält auf vielen Ebenen. Er bietet magische Momente, lässt sich erfreulicherweise in kein Genre einordnen, ist formal und inhaltlich durchdacht und ansehnlich umgesetzt. Der Film hat gezeigt, dass eine Liebeserklärung, so geschickt sie auch vorgebracht ist, nicht perfekt ist, wenn man nicht auch Taten folgen lässt.
Vielleicht tut Tarantino dies mit seinem nächsten Film.
3 von 5 Punkten. _________________ Mehr als 1200 Kurzkritiken und einige Specials zu Filmen aller Genres und Zeiten:
www.filmsucht.org |
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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land
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Verfasst am: So Sep 06, 2009 20:42 Titel: |
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Es ist ja schön und gut für Tarantino, wenn er Zitate aus seinen Lieblingsfilmen in seine Handlung mit einfließen lässt, letztendlich ist es aber ein Fehler davon auszugehen, dass jeder diese Streifen auch gesehen hat bzw. Insider meinen, andere erst mit der Nase darauf stoßen zu müssen. Wenn er seine Filme letztendlich vorrangig für sich dreht und nur ein Bruchteil des Publikums hinter die versteckten Anspielungen steigt: selber Schuld.
Hype hin-oder her. Ich fand die Darstellung von Herrn Waltz sehr gut und das er eine „Rolle“ spielt ist in soweit klar, da es sich um einen Film handelt. Schauspieler handeln nach dem vorgeschriebenen Script und das Tarantino der Kopf dahinter war: schön für ihn. Ob da nun jemand anderes in der Rolle eben so viel Schneid gehabt hätte? Vielleicht. Kann ich nicht sagen,- dieser hier hat mir aber sehr gut gefallen. Und das obwohl ich am Anfang die Hände über den Kopf zusammen geschlagen habe.
Diane Krueger: Ich weiß nicht, ob manche Texte zu betont werden mussten, wie sie es tat, aber ich hätte sie auch nicht gerade anerkennend in meine Review geschrieben. Schlecht war sie hingegen auch nicht.
Eben dieses Fazit habe ich auch schon erwähnt. Es bleibt Fiktion,- die Interpretation eines einzelnen. Filme dienen auch dazu, die Fantasie schweifen zu lassen und ich denke genau das ist es, was IB derzeit so erfolgreich macht. Würde wirklich jemand nach dem Film sagen „der war cool“ (?) wenn Hitler und Gefährten nicht zu der Premiere gegangen wären? _________________ Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White |
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