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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4978
Wohnort: Oferdingen
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Verfasst am: Do Sep 24, 2009 23:45 Titel: Insadong Scandal |
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Insadong Scandal
인사동 스캔들
Südkorea 2009
Regie: PARK Hee-gon 박희곤
Drehbuch: PARK Hee-gon 박희곤
Kamera: CHOI Sang-ho 최상호
DarstellerInnen: KIM Rae-won 김래원, EOM Jeong-hwa 엄정화, IM Ha-ryong 임하룡, HONG Su-hyeon 홍수연, KIM Jeong-tae 김정태, MA Dong-seok 마동석, OH Jeong-se 오정세, CHOI Song-hyeon 최송현, KIM Byeong-uk 김병욱, GO Chang-seok 고창석
Genre: Thriller
Trailer:
Story:
Bae Tae-jin organisiert Kunstausstellung, gleichzeit macht die eiskalte Dame Profite, indem sie die Fäden hinter all den krummen Geschäften zieht, die man in dieser Branche machen kann. Als ihr ein legendäres Bild aus der Zeit Königs Sejos unterkommt, wittert sie das große Geld. Das Gemälde ist jedoch in einem miserablen Zustand. Um es besser absetzen zu können, engagiert sie zur Instandsetzung den in Ungnade gefallenen Kunstrestaurateur Lee Kang-jun. Dieser verfolgt jedoch mit der Zusammenarbeit eigene Pläne...
Kurzkommentar:
"Insadong Scandal", so genannt nach dem Seouler Kunst- und Antiquitätenviertel, wurde zu Beginn diesen Jahres mit Hinweis auf die großen Namen im Cast und auf die interessante Thematik beworben. Im Kino lief das Werk dann ehr mit "lauwarmen" Erfolg und ich liege wohl nicht so falsch, wenn ich sagen würde, daß der Film auch recht schnell wieder vergessen war.
Nicht, daß der Film schlecht wäre, dann hätte man wohl auch länger über ihn gesprochen. Seine Vorteile liegen tatsächlich in der Thematik der Kunstrestauration und Kunstfälschung, auf die recht intensiv eingegangen wird und im gestandenen Cast. Letztere kommen aber leider aufgrund derselben kleinen Macken zu kurz, die den Film davon abhalten, sich zu einem wirklich wahren Sehgenuß für den Zuschauer zu entfalten.
Die Hauptprobleme sind Style und Tempo. Zwar lassen diese den Film gut aussehen und sorgen wahrscheinlich für eine gewisse Coolness, aber gleichzeitig kommt dadurch nicht nur die Emotionalität und ein Bezug zu den Hauptfiguren zu kurz, sondern die Geschwindigkeit, mit der Unmengen Personen, Hintergründe und Geschehenisse introduziert werden, führt beim Zuschauer eher zu Verwirrung und sorgt dafür, daß sich der Film anfangs unbeabsichtigt dahinzieht, als daß er wirklich Tempo aufweisen würde. Es ist wahrscheinlich nicht so falsch, sich den Film zweimal anzusehen, sollte man ihn wirklich genießen wollen. Allerdings weiß ich nicht, ob sich dadurch dann das Problem lösen würden, daß es den Figuren - wie bereits angesprochen - eben vor lauter lauter etwas an emotionaler Tiefe fehlt. Sie werden wohl auch beim zweiten Mal durch ihre Reduzierung auf die Seiten "Kleiderständerfemmefatale" und "Cool" ein wenig steril bleiben, auch wenn KIM Rae-won und EOM Jeong-hwa hier wenigstens noch ansatzweise etwas durch ihr Charisma retten konnten...
Meine Empfehlung für den Film wäre: Abwarten bis jemand das Ganze als 10 teilige Miniserie remaked! Dafür hätte die Geschichte mit ihrer Figurenmenge und der Kunstrestauration als Hintergrund nämlich Potenzial gehabt. In dem Zustand, in dem er sich jetzt befindet, muß man ihn aber - meiner Meinung nach - nicht unbedingt gesehen haben.

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GAMBIT CineMaster


Anmeldedatum: 24.10.2007 Beiträge: 744
Wohnort: München
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Verfasst am: Fr Sep 25, 2009 10:48 Titel: |
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Na ja dann wird der Film erstmal von meiner Wunschliste verschwinden – hört sich ja nicht so prickelnd an. _________________ Meine Rechtschreibfehler sind nicht urheberrechtlich geschützt und dürfen übernommen werden.
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