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Jarhead

 
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Kat
CineMOD
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Anmeldedatum: 18.06.2008
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BeitragVerfasst am: Di Jun 10, 2008 00:59    Titel: Jarhead

Jarhead



Darsteller: Jake Gyllenhaal, Jamie Foxx, Peter Sarsgaard, Lucas Black, Evan Jones
Regisseur: Sam Mendes
Drehbuch: William Broyles Jr.
Buch: Anthony Swofford
Genre: Kriegsdrama
Budget: $70 Mio.
Erscheinungsjahr: 2005
FSK: 12
Länge: 122 Minuten


Darum geht's:
Der 20-jährige Rekrute Anthony Swofford beschreibt seine Erfahrungen des Irakkrieges von 1991. Von Beginn seines Einzuges in den US-Marinechor bishin zu seiner Rückkehr nach Amerika. Fünf Monate lang wartet er auf eine Gelegenheit, als Scharfschütze seinem Land zu dienen. Immer in unmittelbarer Nähe der Feind, den er schon von weitem hört und dessen Schüsse und Explosionen ihn einschüchtern. Ewiges warten und Drill sind fortan auf dem Tagesplan von Swofford und seinen Kumpanen, bis sie plötzlich als Scharfschützen zum Einsatz kommen sollen.


Meinung:
Jarhead ist eine Art Satire auf den Krieg, wobei ich nicht wirklich sagen kann, dass er ein "Anti-Krieg" Film ist. Eher wird im ersten Teil die Message verbreitet, das Krieg eine Chance ist sich auszutobben, eine große Party in den man seinen Mann stehen kann. Zusammen in einem Kinosaal werden die Rekruten mit dem Film ~ Apocalypse Now ~ angestachelt und feiern ab, als ein vietnamesisches Dorf von den Hubschraubern angegriffen wird. Der richtige Motivationsschub um in den richtigen Krieg zu ziehen, der ganz anders aussieht. Plötzlich stellt sich die Gehirnwäsche, der sie unterzogen wurden, der Realität. Und schon zeigt sich, dass Krieg kein Spielplatz ist, sondern bitterer Ernst. Wobei man nie wirklich im Geschehen ist. Auch hält sich der Regisseur mit Blut zurück und zeigt uns verkohlte Körper, - unschuldige Opfer die auf der Flucht waren. Immer mittendrin Swofford, dessen Gefühle man so ziemlich immer nachvollziehen kann. Die Party zu Weihnachten und das ausgelassene Feiern in der Wüste liesen den Ernst der Lage dann schon wieder etwas verblassen, genau wie das saubermachen der Latrinen oder die sarkastischen Sprüche der Vorgesetzten.
Das Szenario als sie in das brennende Ölmeer gelaufen sind und das Pferd waren wiederrum ein Highlight des Filmes.
Peter Sarsgaard, den ich persönlich zwar nicht so mag brachte hier gut zur Geltung, was passiert, wenn man sich in eine Sache zu sehr reinsteigert und wie das Urteilsvermögen dadurch beeinträchtigt wird. Auch Jamie Foxx als Staff Sergeant Sykes steht der restlichen Besetzung in nichts nach und bringt Jarhead somit glaubhaft rüber.
Jarhead beschreibt nicht den Krieg, sondern was er aus jedem einzelnen Soldaten macht.


Schon gewußt?:
* Jarheads, benannt nach den leeren Einmachgläsern, die mit dem Corps-Geist der härtesten Armee-Einheit Amerikas gefüllt werden, woran der Bürstenkopf der Rekruten erinnert.
* Der Film beschreibt die Memoiren des Marine Anthony Swofford, welche in dem Bestseller "Swoff" nachzulesen sind.


Zuletzt bearbeitet von Kat am Sa Aug 07, 2010 15:19, insgesamt einmal bearbeitet
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skipper
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BeitragVerfasst am: Sa Aug 30, 2008 19:16    Titel:

Fand den Film damals im Kino zum Teil Amüsant aber auch zum Teil sehr erschreckend! wenn man mal so bedenkt, das der Film auf einer Basis entstanden ist, welche schon fast Real ist Wink
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Indiana Jones
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 01, 2008 19:06    Titel:

ich fand den film ehrlich gesagt totale scheiße...eig. gab es gar keine richtige story...und außerdem waren ein paar nicht jugendfreie dialoge oder sprüche zu hören die für 12 jährige nicht bestimmt sind...aber mir hats nix ausgemacht Twisted Evil
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skipper
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 01, 2008 19:51    Titel:

Nuja ... Meiner Meinung gibt es viele Filme, welche eigentlich eine andere FSK hätten bekommen sollen. Aber das sind so sachen die mal wieder keiner nachvollziehen kann!

Das der Film keine Story hat ist ja grade das geniale daran! Im Grunde sitzen die die ganze Zeit nur rum und warten darauf Ihre Ziele zu bekommen! Vergebens. Meines Wissens ist das eine Satire zum Irak Krieg, aber bei dieser Behauptung möchte ich mich ungern festlegen
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Seppel
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 01, 2008 20:06    Titel:

Keine Story ist ja mal auch ein wenig übertrieben. Der Film zeigt halt, dass Krieg herzlich wenig mit Heldentum, Mut und Tapferkeit zu tun hat. Und das stellenweise mit einem unübersehbaren Augenzwinkern. An anderer Stelle ist der Film dann selbst wieder zu realistisch und brutal, als dass er als reine Parodie angesehen werden könnte. Ich schau ja gern und oft Anti-Kriegsfilme und ich kann behaupten, dass Jarhead mit Sicherheit der ist, in dem am wenigsten passiert. Aber ich find auch genau das auch vollkommen in Ordnung. Schließlich sind die Dialoge nett gemacht und die Atmosphäre wird wunderbar wiedergegeben.
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skipper
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 01, 2008 20:35    Titel:

mit Satiere meinte ich auch eher den ganzen sinn der dahinter steckt.. 1000 von Soladaten gehen rüber und haben nichts zutun ( so gut wie nichts) War vlt etwas ungünstig formuliert
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Seppel
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BeitragVerfasst am: Di Sep 02, 2008 10:41    Titel:

skipper hat Folgendes geschrieben:
Satiere


Stehen die eigentlich unter Artenschutz?
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GAMBIT
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BeitragVerfasst am: Di Sep 02, 2008 11:11    Titel:

hab den auch am 21. Dezember 2006 geshen und was mal dazu irgendwo geschrieben

Zitat:

Endlich gesehen.
Ein richtig guter Film. Wer selber mal Soldat war wie ich war kann sich in den Film noch besser hreinversetzen in die dargestellte Sinnlosigkeit und Idiotie eines solchen tollen Männervereins. Vor allem finde ich gut wie die Sinnlosigkeit des Krieges hier mal in einer ganz anderen Form dargestellt wird. Die Marines werden auf einen Krieg scharf gemacht dessen Hintergründe sie nicht mal ansatzweise verstehen und wenn sie das ganze mal hinterfragen hört ihnen keiner zu bzw. keiner möchte wirklich die Hintergründe wissen. Man ist da "Im Dreck" um seiner Männlichkeit einen Sinn zu geben und lechzt nach Abenteuer angespornt durch diverse Vietnamkrieg-Filme wo wild Zivilisten abgeknallt werden .... egal Hauptsache mal zum Schuss kommen. Reine Waffengeilheit erhält die Moral und irgendwie die Illusion was besonderes zu sein. Leider haben unsere Hauptfiguren damit zu kämpfen das die Wirklichkeit alles andere als spannend ist. Der Krieg ist anders ... denn hier wird ihnen fast alles von der elenden Luftwaffe abgenommen die so ziemlich alles platt macht auch mal eine undefinierbare Zahl von Zivilisten .... ein Massaker. Von oben sieht alles gleich aus. Dieser Krieg wird von der Luftwaffe geführt ... die Marines beschleicht ein Gefühl von Überflüssigkeit und ein Hass auf die Luftwaffe. Das ganze gipfelt darin das die Luftwaffe sie bei einen Marsch selber bombardiert - Friendly Fire. Schlecht organisiert, planlos, defekte Ausrüstung ohne wirklicher glaubhafter Ideologie. Der erste Irak Krieg dargestellt in einen etwas anderen Kriegsfilm in dem nicht mal ein einziger Schuss gegen den Feind zum Einsatz kommt. Themen die heute genau so aktuell sind wie Leichenschändung usw. werden aufgegriffen. Ein wirklich guter und interessanter Film.


8/10
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skipper
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Wohnort: Wuppertal / NRW

BeitragVerfasst am: Di Sep 02, 2008 12:57    Titel:

Seppel hat Folgendes geschrieben:
skipper hat Folgendes geschrieben:
Satiere


Stehen die eigentlich unter Artenschutz?


kennst du die nicht? sind kleine Flauschige Wesen....sehr Putzig =)
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