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Auda CineMaster


Anmeldedatum: 14.08.2007 Beiträge: 885
Wohnort: Kölner Bucht
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Verfasst am: Fr Jul 10, 2009 01:44 Titel: Wen die Geister lieben / Ghost Town (USA 2008) |
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Wen die Geister lieben / Ghost Town
(USA 2008), 102 min
Regie: David Koepp
Autoren: David Koepp, John Kamps
Cast: Greg Kinnear (Frank Herlihy) , Ricky Gervais (Bertram Pincus) , Téa Leoni (Gwen) , Aasif Mandvi (Dr. Prashar) , Kristen Wiig (Surgeon) , Alan Ruck (Ghost Dad)
Kinostart: 29.01.2009
Verleih-VÖ: 29.05.2009
Nachdem ich gerade über 17 again abgelästert habe, wollte ich mal etwas Positives über eine Komödie schreiben. Unter den Komödien, die ich in der letzen Zeit gesehen habe, war zwar keine Offenbarung dabei, aber angenehm unterhalten hat mich Wen die Geister lieben / Ghost Town.
Der Film gehört wie 17again in den Kreis der „übersinnlichen Komödien“, die seit Jahren immer wiederkehrend um die Ideen „zweite Chance durch Verjüngung“, „Body-Switch“ und „Geister“ kreisen ohne dabei etwas markantes Neues dazuzuerfinden.
In Ghost Town sind es also Geister.
Der wohlhabende Frank Herlihy kommt bei einem Unfall ums Leben und bleibt (wie viele andere Verstorbene) als unsichtbarer Geist auf der Erde. Durch einen Zwischenfall im Krankenhaus erhält der Zahnarzt Bertram Pincus die Fähigkeit diese Geister wahrzunehmen. Die Geister versuchen nun Pincus für ihre „offene Erledigungen“ einzuspannen. Besonders Herlihy ist hartnäckig und als Pincus dessen Witwe sieht, verknallt er sich sofort und die Dinge nehmen ihren Lauf.
Wie man sieht, erfindet der Film das Rad nicht neu. Aber immerhin ist er flüssig inszeniert und das Drehbuch ist recht solide. Es liefert im Grunde eine Variante von Ghost – Nachricht von Sam, nur ohne Bösewicht und mit etwas anderer Geschichte. Das Hauptmanko des Films ist, das er im Mittelteil vergißt richtig komisch zu sein, weil er sich zu sehr auf seine Handlung konzentriert. Da wäre mehr möglich gewesen. Im übrigen hätte etwas mehr Biß hier und da den Gesamteindruck verbessert.
Aber es gibt auch gute Nachrichten. Der Film liefert ein paar sehr komische Szenen, in denen der Dialog und die Akteure toll eingesetzt werden, wie z.B. in allen Krankenhausszenen. Ein echter Gewinn ist das Darsteller-Trio Gervais, Kinnear und Leoni. Natürlich besonders Gervais als Misanthrop. Leider muß er allzu schnell zum bekehrten Menschenfreund werden und die Witwe bezirzen. Das kann der Film nicht so ganz bruchfrei vermitteln.
Trotzdem hat mich der Film unterhalten und gehört, wie bereits gesagt, zur besseren Hälfte des derzeitigen Filmangebots.
http://www.imdb.com/title/tt0995039/
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_________________ "Mein Freund, die Wahrheit wie die Kunst liegen im Auge des Betrachters." (Jim Williams) |
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