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Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde
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Verfasst am: Mo Sep 15, 2008 19:48 Titel: Knochenwald |
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Regie: Marius Thomsen
Darsteller: Henrik Wierick, Dennis Jürgensen, Stefan
Anlauf, Marco Neumann, Marco Thomsen
Story: Mike Mansfield ist aus der Psychiatrie
ausgebrochen und versteckt sich nun bei einer Holzhütte
mitten im Wald.
In die Nähe der Holzhütte kommt auch eine Gruppe
Jugendliche, die dort zelten wollen. Und schon bald stoßen
sie auf Mike Mansfield, der Einen nach dem Anderen
abschlachtet.
Kommentar:
Knochenwald ist ein 23-minütiger Kurzfilm. Ich denke
daher kann ich mich auch kurz fassen. Die dort oben
beschriebene Story stellt eigentlich nur die Rahmenhandlung
dar. Knochenwald ist eigentlich nichts anderes als
eine Anreihung von Mordszenen. Sie sind zwar nicht
zusammenhangslos, aber unter einer Handlung versteht man
doch etwas anderes.
Aber dies ist hier mal nichts Schlechtes, denn der Film
bewirbt sich selber schon mit "Film rein - Hirn raus...
and have fun". Und endlich hält mal die Werbung was
sie verspricht. Dann kommt noch hinzu, dass dieser Film
ein Film von Fans für Fans ist. Dies spiegelt sich auch in
den zahlreichen Anspielungen zu anderen Filmen wieder -
wie zum Beispiel The Silence of the Lambs, TCM,
Woodoo oder Friday the 13th. Sehr schön gemacht
und so sammelt Knochenwald schon mal Symphatiepunkte.
Auch schön, dass man hier an Slasherfilmen orientiert hat
und so zieht Mike Mansfield mit Gasmaske und 2 Macheten
los und tötet eine Gruppe Jugendliche. Die Tötungsszenen
fallen auch recht blutig aus, aber die SFX sind einfach,
billig und schlecht gemacht. Die riesigen Blutbeutel sind
zu offensichtlich, aber dafür gibt es eine ordentliche
Sauerei. Und wie es scheint hatten die Beteiligten auch
viel Spaß dran.
Sowas wie darstellerische Leistung findet man hier nicht.
Würde auch nicht viel Sinn machen, denn die Opfer sind
eben nur Opfer und sollen mehr oder weniger kreativ ums
Leben kommen - eben eine große blutige Sauerei.
Von der Machart her erinnert mich dieser Film hier an Maik
Ude's The Butcher. Ähnlich schlechte Bild- und
Tonqualität, aber dafür auch wie oben schon mal erwähnt ein
Film von Fans für Fans. Besonders Fans des deutschen
Amateurfilms denen es mehr um die Effekte geht, dürften
Gefallen an Knochenwald finden. Die meisten Anderen
würden ihn als Mist abstempeln. Was ich auch irgendwo
verstehen kann, aber ich für meinen Teil hatte Spaß an
diesem Film. Ich mag die vielen Anspielungen und mein
manchmal recht seltsamer Humor wurde auch bedient - hier
als als Stichwort "Augapfel" erwähnt.
Wer diese Art von Film mag, kann ruhig mal einen Blick
riskieren. Allen Anderen rate ich lieber ab - es ist
wirklich nur was für Fans und Freaks.
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