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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4980
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Verfasst am: Di Nov 06, 2007 19:28 Titel: The Legend (MBC 2007) - Review |
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Taewangsashingi
Hangul: 태왕사신기
Hanja: 太王四神記
aka The Legend
aka The Four Guardian Gods of the King
aka Die vier himmlichen Insignien des Königs (eigene Übersetzung des Originaltitels)
Südkorea 2006/2007
MBC TV-Serie; 24 Folgen à ca. 60 Minuten
Japanische Kinoversion: 12 Teile
Chinesische Fernsehversion: 32 Folgen à ca. 45 Minuten
Homepage
Genre: Fantasy
Crew:
Regie: KIM Jong-hak, YUN Sang-ho
Drehbuch: SONG Ji-na, PARK Gyeong-su
Musik: Joe Hisaishi
Cast:
BAE Yong-jun ------ Hwanung / Damdeok
MUN So-ri ------ Gajin / Giha
LEE Ji-a ------ Sae-o / Sujini
YUN Tae-yeong ------ Yeon Hogae
CHOI Min-su ------ Daejang Ro, Ältester der Hwacheon (Feuersekte)
OH Gwang-rok ------ Hyeon Go, Wächter der Insignie der Schildkrötenschlange
PARK Sang-weon ------ Yeon Garyo, Premierminister von Goguryeo und Vater Hogaes
PARK Seong-min ------ Saryang, Untergebener des Ältesten Ro und Vertrauter Gihas
KIM Mi-gyeong ------ Bason, Schmiedin
PARK Seong-woon ------ Jumuchi, malgalischer Söldner
Philip Lee ------ Cheoro, Lord der Festung Gwanmin in Baekje
JANG Hang-seon ------ Heukgae, Oberhaupt von Julno
KIM Hyeok ------ Dalgu, Sohn von Heukgae (ist wohl auch wirklich Jang Hang-seons Sohn)
SHIN Eun-jeong ------ Dalbi, ehemalige Bedienstete im Hause Yeon
PARK Jeong-hak ------ Go U-Chung, General von Goguryeo
Opening:
Story:
Der Himmelssohn Hwanung steigt auf die Erde herab, um dort die Stadt Gottes zu errichten. Mit sich nimmt er seine Vasallen, den Blauen Drachen, den weißen Tiger und die Schildkrötenschlange. Auf der Erde begegnet er der Feuerpriesterin Gajin vom Stamm des Tigers, die sich in ihn verliebt. Hwanung beschließt aber, Sae-o vom Stamm des Bären zur Mutter seiner Kinder zu machen. Als Gajin sich hierauf gegen den Himmel stellt und ihn angreift, nimmt er ihr die Macht über das Feuer und gibt sie an Sae-o. Sae-o kann das Feuer jedoch nicht kontrollieren und verwandelt sich in einen schwarzen Phoenix, der die Welt in ein Flammenmeer verwandelt und Hwanung keine andere Wahl läßt, als sie zu töten.
Traurig schließt Hwanung die Macht des Feuers und die seiner Vasallen in vier Insignien ein. In 2000 Jahren soll ein Abkomme seines Blutes, der unter dem Jushinstern geboren wird, diese Insignien und ihre Wächter finden und so die Macht des Himmels erwecken, um auf der Erde das himmlische Reich Jushin zu gründen.
Als nach 2000 Jahren der Jushinstern wirklich über dem Reich Goguryeo, dessen Königslinie Hwanungs Blut in sich trägt, erstrahlt, werden gleich zwei Kinder geboren, die als Herren über die Insignien in Frage kämen: Damdeok, aus einer politisch schwachen Familie und sein Cousin Hogae aus der sehr einflußreichen Familie Yeon.
Gleichzeitig streben auch die Nachfahren des Tigerclans danach, die Kraft des Himmels an sich zu reißen, um Rache zu nehmen und die Herrschaft über die Erde für sich selbst zu erlangen.
Ein erbitterter Kampf um Thron und Insignien beginnt, aber auch mit den Wächtern gibt es Schwierigkeiten. Das "Amt" der Wächterin des Feuers ist nämlich auf zwei Personen verteilt: Giha, die zur Hwacheon gehört und als die wahre Wächterin des Feuers gilt und Sujini, die das Zeichen des Schwarzen Phoenix trägt, von deren Existenz als Phoenix aber nicht einmal sie selbst, sondern nur die das Schildkrötenschlangenartefakt hütende Gumulsekte weiß.
Dalgu, Damdeok und General Go auf einem Feldzug
Über die Serie:
Taewangsashingi ist eine Fantasyminiserie, die im Sommer/Herbst 2007 in Korea lief. Sie sorgte vorab für viel Gerede, weil sie ein unglaublich hohes Budget verschlungen hatte. Die Serie war in Korea sehr erfolgreich. Und es herrschte auch reges Interesse im Ausland daran. In Japan wurde die Serie sogar im Kino gezeigt, unterteilt in 12 Mal 2 Folgen.
Natürlich war ich nach diesem Auftakt sehr neugierig auf die Serie und habe sie mir vor kurzem endlich angesehen. Nun fühle ich mich beim Schreiben der Review etwas zwischen zwei Gefühlen hin-und hergerissen. Einerseits fand ich die Serie bis zum Ende unterhaltsam, andererseits kann ich nicht anders, als zu denken, daß der ganze Rummel darum dann doch etwas übertrieben war.
Ich werde im Folgenden versuchen, auf ein paar Punkte, die bei der Serie eine Bedeutung hatten, näher einzugehen.
Natürlich fange ich da bei der Story an. Diese ist eine Mischung aus koreanischer Geschichte, koreanischer Mythologie, und einigen Elementen aus diversen Religionen und Mythologien nicht-koreanischen Ursprungs. Alle diese Elemente wurden miteinander auf eine Weise verknüpft, daß keine Brüche oder Widersprüche entstanden und gegen Ende ergibt sich daraus sogar ein gewisser Sinn (wenn dieser auch nicht weltbewegend ist und man auch andere Ansichten dazu haben kann).
Das Allerbeste an der Geschichte ist, daß man sich bemüht hat, nur diese umzusetzen und nicht noch durch zahllose Wiederholungen (auch wenn es natürlich ein paar wenige gibt, aber sie halten sich in Grenzen) und in die Länge Ziehungen mancher Szenen, versucht hat, noch zusätzliche Folgen herauszuschlagen. Dadurch bleibt die Serie nach einem etwas stockenden Anfang durchgehend interessant.
Als negativen Punkt an der Story würde ich kritisieren, daß man sich schon wieder nicht von dem üblichen Liebesquadrat Mann A+B und Frau A+B lösen konnte. Ich habe das dieses Mal als zu einer koreanischen Serie dazugehörend einfach geschluckt. Zumal die Handlung zum Glück interessant genug bleibt, daß man darüber auch hinwegsehen kann.
Ein zweiter wichtiger Punkt, der wahrscheinlich für den Erfolg der Serie mit verantwortlich war, dürfte das Cast gewesen sein. Von den zwei weiblichen Hauptdarstellerinnen dürfte Moon So-ri (Oasis, Peppermint Candy) allgemein bekannt sein. Die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin mimt die facettenreichste Figur der Serie und wird dabei all den verschiedenen Seiten des Charakters gerecht. Aber auch die Newcomerin Lee Ji-a überzeugt in ihrer nicht ganz so anspruchsvollen, aber sympathischen Rolle. Ein Bekannter von mir aus der Sinologie meinte, man könne sich die Serie allein wegen ihr (bzw. ihrer Rolle?) anschauen.
"Yonsama" aka Bae Yong-jun (Untold Scandal, Winter Sonata, April Snow), der Damdeok - also die Hauptrolle - spielt, hat es in der Serie ein wenig schwer. Zu sehr hat man versucht, das Göttliche des Himmelssohn in seiner Figur zu betonen, so daß man ihn zumeist nur sanft lächelnd oder später wissend-ironisch lächelnd zu Gesicht bekommt. Das kann einem sogar mit der Zeit etwas auf die Nerven fallen. Ich finde es schade, daß seine Fähigkeiten hier so wenig genutzt wurden, denn er kann eigentlich wesentlich mehr. Nun, zumindest seine weiblichen Fans schienen damit zufrieden zu sein. Das dürfte aber auch daran liegen, daß man sehr darauf aus war, ihn immer möglichst vorteilhaft ins Bild zu setzen.
Ein bißchen schade fand ich es, daß man Oh Gwang-rok, den ich eigentlich ganz gerne mag, hier für die „komische“ Figur benutzt hat, die man in koreanischen Serien und Filmen so gut wie immer findet. Meines Erachtens keine Rolle, die zu ihm paßte und auch hier ging einem die Figur dann manchmal etwas auf die Nerven.
Und auch die Figur des Daejangro war meines Erachtens zu übertrieben inszeniert, so daß man sie nicht mehr ganz so ernst nehmen konnte. Auch ein wenig traurig, wenn man bedenkt, daß man dafür extra Choi Min-su engagiert hatte, der schon von alleine unheimlich genug wirken kann.
Ansonsten fand ich die Besetzung passend. Je nach Rolle mal mehr charismatisch (zB. Darsteller von Ho-gae), mal mehr zum Ansehen (zB. Cheoro, Dalbi), oder eben schauspielerisch versiert (zB. Yeon Garyeo).
Auffallend an Taewangsashingi waren natürlich auch noch die Special Effects – es ist schließlich eine Fantasyserie – von denen im Vorraus viel geredet wurde. Um ehrlich zu sein war ich von diesen eher enttäuscht und fand sie nicht sehr berauschend. Die ersten Folgen sehen fast mehr aus wie eine Videoszene aus einem Computerspiel und die Qualität der Computergraphik schwankt von einer Sekunde zur anderen. Zum Glück sinkt der Gebrauch von CG nach der Vorgeschichte aber wieder auf „normales“ Niveau. Aber auch dann bleibt die Qualität schwankend. Während ins Bild eingefügte Feuer-Blitz und Schatteneffekte oder Wurfsterne etc. ausgesprochen gut eingepaßt wurden und schön anzusehen sind, hätte man sich Szenen mit Computerwasser lieber sparen sollen und stattdessen besser gleich das Meer filmen sollen, von dem es um Korea herum schließlich viel genug gibt.
Kurz gesagt, man sollte sich die Serie vielleicht doch lieber nicht nur für die Computergraphik ansehen.
Genauso „wankelmütig“ wie die Computergraphik waren die Actionszenen des Films. Die Koreaner können es sich natürlich nicht leisten, Massenszenen und Massenkämpfe zu inszenieren wie die Chinesen, aber auch wenn man hier fair bleibt und sich auf die wenigeren Leute einstellt, sind die Actionszenen ein wenig fantasielos. Wenn sich trotzdem mal eine besonders schöne Szene dazwischen schleicht, dann wird diese natürlich voll ausgekostet. Einige Szenen sind ein wenig wie Manhwas inszeniert (dunkle Figuren hinter hellem Hintergrund und dynamische Bewegungen) und diese sind dann natürlich vom visuellen Gesichtspunkt sehr nett anzusehen.
Apropos Manhwa: Durch Kostüme (vor allem Sujinis), Frisuren (z.B. Sujinis und Saryangs) und Figuren (Saryang, Cheoro, Daejangro) hat die Serie sowieso einen leichten Look/Touch, der an eine Manhwaverfilmung erinnert.
Zum Abschluß noch einmal ein durchgehend positiver Punkt: Die Musik der Serie ist besonders passend und aufwendig und wohl extra für die Serie komponiert. Wenn ich mich nicht täusche, stammt sie sogar vom großen Joe Hisaishi persönlich.
Daejang Ro versucht Giha auf den Pfad ihrer Bestimmung zurückzuführen
Abschließende Bemerkungen:
Wenn man sich für koreanische Serien und Fantasyserien interessiert, sollte man sich „The Legend“ anschauen. Dank einer doch recht zügigen Inszenierung, interessanten Geschichte und sympathischen Figuren bleibt die Serie nämlich bis zum Ende für die Zuschauer unterhaltsam.
Mir hat sie ganz gut gefallen und ich werde sie auf jeden Fall auch aufheben und weiterempfehlen.
DVD
Momentan gibt es von Taewangsashingi nur eine mir bekannte DVD-Ausgabe mit englischen Untertiteln (von der ich auch immer noch nicht weiß, ob es ein Bootleg ist, oder nicht) und das ist eine Hong Kong Box von einer Firma, die den Namen „Ocean Rainbow“ trägt. Die Box ist aufklappbar mit Magnetverschluß un enthält 8 DVDs. Die Bildqualität ist aber leider schlecht. (Das heißt sie schwankt von scharf und klar bis verschwommen und körnig) und noch schlimmer sind die Untertitel. Ich meine damit nicht einmal Rechtschreib-oder Grammatikfehler. Das wäre kein Problem. Schlimmer ist es, daß die Untertitel mal da stehen, wo sie auch tatsächlich stehen sollen - nämlich an dem Zeitpunkt, an dem die Worte der Untertitel gesprochen werden – und manchmal stehen sie einige Sekunden bis zu über einer halben Minute vor oder nach dem Zeitpunkt, an dem sie gesprochen werden.
Manchmal gehen sie auch direkt vom Satz des einen Darstellers zum Satz des nächsten Darstellers über, ohne dies durch eine neue Zeile zu verdeutlichen.
Ich verstehe genug koreanisch, daß das für mich kein größeres Problem war, aber für Leute, die der Sprache nicht mächtig sind, könnte das evtl. schon ärgerlich oder frustrierend sein.
Damdeoks Gegner in Baekjes Gwanmin Festung ist nicht menschlich
Hintergründe:
Die Geburt Danguns bzw. der koreanische Gründungsmythos
In der koreanischen Mythologie ist die Enstehung Koreas eng mit dem Himmelsherrscher Hwanin (환인 - Anmerkung: laut Lee Ki-baek ein Sonnengott) verbunden.
Hwanins Sohn Hwanung (환웅) wollte gerne auf der Erde leben und so sandte ihn sein Vater zum Berg Taebaek, wo er sich niederlassen und mit Hilfe dreier himmlischer Vasallen (Wind, Regen und Wolken) und 3000 himmlischer Untertanen über die Menschen zu derem Wohl herrschen sollte. Hwanung gründete mit seinen Leuten die Stadt Sinsi (sprich: Schinschi), die „Stadt Gottes“.
Eines Tages traf Hwanung in einer Höhle auf eine Bärin und eine Tigerin, die ihn anflehten, er möge ihnen helfen, Mensch zu werden. Hwanung gab jeder ein Bündel Beifuß und 20 Knoblauchknollen und sagte ihnen, wenn sie diese Nahrung essen würden und 100 Tage nicht in die Sonne blicken würden, würde ihr Wunsch in Erfüllung gehen.
Die Bärin befolgte Hwanungs Angaben und wurde zu einer Menschenfrau, aber die Tigerin, die sich nicht an die Regeln gehalten hatte, mußte eine Tigerin bleiben.
Die ehemalige Bärenfrau war Hwanung sehr dankbar, aber sie hatte das Problem, daß sie keinen Partner finden konnte. Sie weinte und betete unter einem Sandelholzbaum zu Hwanung. Dieser hatte Mitleid mit ihr und nahm selbst menschliche Gestalt an.... – Und 9 Monate später gebar die Frau einen Sohn, dem sie den Namen Dangun Wanggeom (단군왕검 = König des Sandelholzes) gab.
Dangun gründete später das Königreich Joseon (gemeint ist das jetzt als Go-Joseon = Altes Joseon bekannte Reich, nicht die Joseon Dynastie von 1392-1910). Er regierte viele Jahre lang, bis er im Alter von 1908 Jahren ein Berggott auf dem Taebaek-san wurde.
Die in der Serie benutzte Auslegung dieser Geschichte ist nur eine von mehreren, aber eine sehr gängige. Korea bestand früher aus Stämmen und Sippen.
Und nach dieser Auslegungsversion verweist diese Geschichte auf einen Totemglauben, wonach die Bärin und die Tigerin dann Vertretrinnen dieser Stämme wären.
In der Serie wurde der Mythos mit starken Präferenzen zum Christentum versehen.
Inwieweit Dangun eine historische Figur ist, ist nicht sicher. Nordkorea will vor einigen Jahren sein Grab gefunden haben.
Dieser Fund wird aber von einigen Wissenschaftlern angezweifelt, dient er doch dazu, den nordkoreanischen Staat als den rechtmäßigen koreanischen Staat zu legitimieren.
Lee Ki-baek hält es für wahrscheinlich, daß Dangun Wanggeom der durchgehende Titel für die Könige des Alten Joseons war, der darauf hinweist, daß diese Könige in sich politische und religiöse Macht vereinten.
Prinz Damdeok bzw. König Gwanggaeto
Prinz Damdeok (담덕) wurde wahrscheinlich 392 nach Christus zum 19. König von Gorguryeo. Also in einer Zeit, in der das Reich sich gerade von einer größeren Krise erholt hatte. Er herrschte 21 Jahre lang bis er 413 im Alter von 39 Jahren starb. Während seiner Regierunszeit profitierte er von der inneren Stabilität Goguryeos, die seine Vorgänger durch Reformen und Umstruckturierungen herbeigeführt hatten und lebte selbst mehr auf dem Schlachtfeld als in seiner Hauptstadt. Er führte zahlreiche Feldzüge und vergrößerte sein Herrschaftsgebiet in alle Richtungen. Er vefügte über eine ausgezeichnete Kavallerie, mit der er 42 Festungen und über 1400 kleinere Siedlungen eroberte. Ziel seiner Feldzüge waren vor allem Gebiete des Königreichs Baekje im Süden, Gebiete im Westen - er eroberte zum Beispiel die begehrte Liao-tung Halbinsel - und Gebiete im Nordosten, so daß Goguryeo in seiner Zeit fast die gesamte Mandschurei dominierte. Außerdem eilte er dem Nachbarreich Shilla im Südosten zu Hilfe und trieb dort die mit dem Stammesstaat Gaya und dem Königreich Baekje verbündeten japanischen Invasoren zurück.
Er muß auch über ein ausgeprägtes Selbstverständnis verfügt haben, denn er gab seiner Regierungszeit eine Devise (nämlich Yeongnak=ewige Freude), was vorher nur bei chinesischen Kaisern üblich war und setzte auf diese Weise das Reich Goguryeos den chinesischen Reichen bzw. sich selbst den chinesischen Kaisern gleich.
Nach seinem Tod wurde ihm der Titel Gwanggaeto (광개토) verliehen, was soviel bedeutet wie „der, der die Grenzen ausweitet“. Zu Lebzeiten wurde er nach seiner Devise auch Yongnak Daewang, also „Großer König der ewigen Freude“ genannt.
Diese Taten sind auf einer Steinstele in seinem Grab (es wurde 1882 gefunden) im heutigen Tungkou (in der Mandschurei; der damalige Name der Stadt war Gungnaesong) beschrieben.
Der Thron ging an seinen Sohn über, der später den Namen König Jangsu (장수= der Langlebige) erhielt. Jangsu sicherte während seiner 74 jährigen Regierungszeit die neuen Grenzen des Reiches durch eine geschickte Bündnispolitik und verlegte die Hauptstadt aus den kargen Bergen in die fruchtbarere Gegend von Pyeongyang (heutige Hauptstadt Nordkoreas), so daß dort ein neues Reichszentrum entstehen konnte.
Durch Gwanggaetos militärisches und Jangsus politisches Geschick erreichte Goguryeo im 5. Jhd n. Chr. seine Blütezeit.
Sae-o vom Clan des Bären
Quellen:
Ilyeon bzw. Young-Ja Beckers-Kim (Hrsg.): „Samguk Yusa – Legenden und Wundergeschichten aus den Drei Königreichen Koreas“, Birkach 2005
Marion Eggert, Jörg Plassen: „Kleine Geschichte Koreas“, München 2005
Ki-baik Lee: „A New History of Korea“, Seoul Ilchokak 1984
Hiyoul Kim: „Koreanische Geschichte“, St. Augustin 2004
Zuletzt bearbeitet von Namu am Di Mai 04, 2010 12:06, insgesamt 45-mal bearbeitet |
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bulma Bin neu hier

Anmeldedatum: 14.12.2007 Beiträge: 2
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Verfasst am: Fr Dez 14, 2007 12:41 Titel: |
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Die Serie ist vor kurzem zu Ende geganen. Mit enttäuschende Ende.
Ausser Folge 24 sind alle Folge sehenswert und spannend. |
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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4980
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Verfasst am: Fr Dez 14, 2007 13:33 Titel: |
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Oh, das ist aber ein bißchen schade.
Ich habe wirklich goße Lust, diese Serie zu sehen. Vielleicht dann eben nur bis Folge 23 und sich danach selbst ein Ende ausdenken!
Vielen Dank auf jeden Fall für die Info!  |
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bulma Bin neu hier

Anmeldedatum: 14.12.2007 Beiträge: 2
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Verfasst am: Sa Dez 15, 2007 00:00 Titel: |
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es gibt original Skript von Autorin Song Jina für die Folge 24.
Aber allerdings nur auf Koreanisch. Das ist wesentlich anders als im Fernsehen gelaufen ist. |
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SweetAsianGirl Bin neu hier

Anmeldedatum: 02.12.2007 Beiträge: 8
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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4980
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Verfasst am: Fr Jun 13, 2008 20:49 Titel: |
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Hat eigentlich jemand eine Ahnung, ob es in der Zwischenzeit eine englisch untertitelte DVD-Version der Serie gibt?
(Hehehe, das muß ich jetzt noch hinzufügen, um Joy auf die Schippe zu nehmen HÖHÖHÖ: Ich will doch die Serie sehen, weil ich jetzt Hausfrau bin und in dem Alter, in dem man Yonsama Filme und Serien schauen muß... ) |
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Joy CineMOD


Anmeldedatum: 20.02.2007 Beiträge: 405
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Verfasst am: Sa Jun 14, 2008 00:27 Titel: |
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| Namu hat Folgendes geschrieben: |
| Hat eigentlich jemand eine Ahnung, ob es in der Zwischenzeit eine englisch untertitelte DVD-Version der Serie gibt? |
nein, ich habe auch keine ahnung, da muss ich dich enttäuschen...
| Namu hat Folgendes geschrieben: |
(Hehehe, das muß ich jetzt noch hinzufügen, um Joy auf die Schippe zu nehmen HÖHÖHÖ: Ich will doch die Serie sehen, weil ich jetzt Hausfrau bin und in dem Alter, in dem man Yonsama Filme und Serien schauen muß... ) |
da musst du aber noch einige jahre daran arbeiten, so viel ich weiß sind yon-sama-fans wesentlich älter als du es bist  _________________
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kami CineFan


Anmeldedatum: 05.09.2008 Beiträge: 65
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Verfasst am: Fr Sep 05, 2008 16:10 Titel: |
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| Gibt´s denn mittlerweile ne DVD-Veröffentlichung dieser angeblich in 80 Länder verkauften Serie? Vorzugsweise mit engl. UT? |
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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4980
Wohnort: Oferdingen
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Verfasst am: Fr Sep 05, 2008 16:25 Titel: |
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Ich habe gerade eben vor ein paar Minuten mal diejenige bestellt, die bei sensasian angeboten wird. Ich bin mir aber gar nicht sicher, ob das mit den englischen Untretiteln wiklich stimmt und habe außerdem den Verdacht, daß es sich dabei um ein Booklet handeln dürfte.
Moment, ich poste mal den Link:
http://sensasian.com/product.php/en/V17700-D
Ich kann ja mal mehr dazu sagen, wenn es angekommen ist.
Ich würde die Serie aber wirklich gerne sehen, denn eine meiner koreanischen Freundinnen (richtig koreanisch, also nicht hier aufgewachsen) kann normalerweise keine koreanischen Serien leiden, fand diese aber sehr gut.
Das gibt mir Mut! Bei koreanischen Serien fällt es mir nämlich schwer bis zum Ende durchzuhalten... Ich wundere mich eigentlich oft, wie es da so einen Hype hat geben können... |
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kami CineFan


Anmeldedatum: 05.09.2008 Beiträge: 65
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Verfasst am: Fr Sep 05, 2008 16:37 Titel: |
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| Namu hat Folgendes geschrieben: |
Ich habe gerade eben vor ein paar Minuten mal diejenige bestellt, die bei sensasian angeboten wird. Ich bin mir aber gar nicht sicher, ob das mit den englischen Untretiteln wiklich stimmt und habe außerdem den Verdacht, daß es sich dabei um ein Booklet handeln dürfte.
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Doch wohl eher ein Bootleg als ein "Büchlein", oder?  |
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