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Legend of the Condor Heroes - Zhou Xun Li Yapeng - Review

 
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Namu
Die CineGLobe Perle


Anmeldedatum: 21.09.2006
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1916 Punkte

BeitragVerfasst am: Sa Jun 21, 2008 19:18    Titel: Legend of the Condor Heroes - Zhou Xun Li Yapeng - Review

The Legend of the Condor Heroes
China 2002/2003



Originaltitel: 射鵰英雄傳 / She Diao Ying Xiong Zhuan
Alternativtitel: The Legend of the Arching Heroes / Legend of the Eagle Shooting Heroes

Regie: YU Min
Actionchoreograph: ZHAO Jian
Drehbuch: JIN Yong aka Louis Cha (Roman)
Genre: Wuxia

CCTV Miniserie, 42 Folgen à ca. 40-45 Minuten

Cast:
LI Yapeng --- Guo Jing
ZHOU Xun --- Huang Rong
ZHOU Jie --- Yang Kang
SHUI Ling --- Mu Nianci
CAO Pei-Chang --- Huang Yaoshi (Malevolent East)
YOU Yong --- Ouyang Feng (Malicious West)
SUN Hai-Ying --- Hong Qigong, Anführer des Bettlerclans
BA Yin --- Jebe
BA Sang --- Temujin bzw. Dschinghis Khan
HE Jing --- Bao Xiruo, Yang Kangs Mutter
LU Li-Ping --- Li Ping, Guo Jings Mutter
YANG Li-Ping --- Mei Chaofeng (The Iron Corpse)
ZHAO Liang --- Zhou Botong

Opening Theme:
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Zur Story:

Song China im 12. Jhd.n.Chr.. Die Armeen des Jin-Imperiums haben bereits die eine Hälfte des Landes erobert und auch die Mongolen stellen eine ernstzunehmende Gefahr an der Grenze dar. Zwei Songchinesische Patrioten und enge Freunde beschließen sich dem Kampf gegen die Jin anzuschließen, geraten aber, bevor sie dieses Vorhaben ausführen können in einen Hinterhalt der Jin. Die schwangeren Gattinnen der beiden überleben, verlieren sich jedoch aus den Augen. Eine der Frauen, Bao Xirou, wird vom Jinprinzen aufgenommen und ihr Sohn Yang Kang wächst wohlbehütet als Sohn desselbigen auf, nichts von seiner songchinesischen Herrkunft ahnend. Die andere Frau, Li Ping, landet nach zahlreichen Entbehrungen in der Steppe und findet später mit ihrem Sohn Guo Jing ein Heim beim Clan Temujins (Anmerkung: der später als DER Dschinghis Khan bekannt wurde).
Mittlerweile sucht der Taoist Qiu Chuji, ein Angehöriger der Quanzhen Schule und Freund der beiden Männer nach den Frauen und Kindern. Unterwegs gerät er aber mit einer Gruppe Kämpfer, den Seven Eccentrics of Jiangnan, aneinander. Als bei einem Gefecht weder die Seven Eccentrics noch Qiu Chuji die Oberhand gewinnen, schließen sie miteinander einen Pakt: Jede Gruppe soll eines der Kinder suchen und es in Kampfkunst unterrichten und wenn der 18. Geburtstag der beiden kommt, soll der Kampf stellvertretend durch die Kinder zu einer Entscheidung gebracht werden.
Sieben Jahre später stoßen die Seven Weirdos auf den kleinen Guo Jing. Aber ihn zu unterrichten ist nicht so einfach, denn der Junge ist zwar ehrlich und anständig, aber durch die Entbehrungen, die seine Mutter während der Schwangerschaft erleiden mußte, nicht gerade der Hellste.
Schweren Herzen lassen ihn seine Lehrer, als er erwachsen wird, trotzdem in die Welt hinausziehen, damit er vor dem Tunier noch ein wenig Erfahrung sammeln kann. Das ist der Auftakt zu einer Reihe Abenteuer, in der Guo Jing ein schlaues, aber manchmal auch schwieriges Mächen kennenlernen wird, auf eine Reihe Kampfkunstmeister und den listigen und eigentlich von den Eltern zu seinem Schwurbruder bestimmten Yang Kang stoßen wird und in denen sich Yang Kang und Guo Jing entscheiden werden müssen, wo sie eigentlich hingehören.



Guo Jing wächst glücklich und zufrieden in der Mongolei auf.


Was es so über die Serie zu sagen gibt:

”The Legend of the Condor Heroes” basiert auf der aus dem Jahre 1957 stammenden, dritten Wuxiaerzählung (die heute in Romanform erhältlich sind, urprünglich aber als Fortsetzungsgeschichten in Zeitungen publiziert wurden) des berühmten Schriftsstellers Jin Yong (aka Louis Cha) und ist die zweite von Zhang Jizhong produzierte Umsetzung einer Jin Yong Geschichte für das chinesische Fernsehen.
Die Geschichte zog zwei Folgegeschichten nach sich: ”Return of the Condor Heroes” (1959 geschrieben) und ”Heaven Sword & Dragon Sabre” (1961), ist also sozusagen der erste abgeschlossene Teil einer Trilogie.
Jin Yong, brach in dieser Geschichte etwas mit dem Stil seiner ersten Werke ”Book & Sword, Gratitude & Revenge” (1955) und ”Sword Stained With Royal Blood” (1956), in denen die Personen der Darstellung von historischen Ereignissen untergeordnet waren. In ”The Legend of Condor Heroes” stehen die Entwicklungen der Personen im Vordergrund, während die historischen Ereignissen in den Hintergrund rücken. Um das anders auszudrücken: ”Sword Stained With Royal Blood” ist die Geschichte des Untergangs der Ming Dynastie, ”Book & Sword, Gratitude & Revenge” ist die Geschichte von den vernichtenden Hoffnungen zur Reinstallation der Mingdynastie, aber ”Legend of Condor Heroes” ist nicht die Geschichte des Endes der Song Dynastie oder des Ansturms der Mongolen, sondern es ist die Geschicht Guo Jings, Huang Rongs und Yang Kangs. In Folge sind die Hauptpersonen in dieser Geschichte natürlich komplexer/individueller als die der ersten zwei Romane.
Inhaltlich verwebt die Geschichte zwei Erzählstränge. Zum einen ist das die den historischen Teil betreffende Frage nach der nationalen Zugehörigkeit. Die beiden Kinder werden am Anfang der Geschichte Jing und Kang genannt, um sie an die Demütigung Song Chinas durch den Einfall der Jin zu erinnern und in der Hoffnung, daß sie sich als Patrioten hervortun. Aber wie oben angedeutet, wachsen beide Kinder in einer anderen Heimat auf und ihr ”Erbe” wird daher im Laufe der Handlung Dilemmasituationen, schwere, persönliche Konflikte und Entscheidungen nach sich ziehen.
Der andere Erzählstrang betrifft Ereignisse, in der Jianghu, der Welt der Kämpfer. Hier geht es um Rivalitäten zwischen verschiedenen Martial Artisten darüber, wer der Stärkste der Jianghu ist und um ein verschwundenes Kampfkunstmanuskript.

Was ich persönlich an ”Legend of the Condor Heroes” so anziehend finde, ist der doch etwas ungewöhnliche Hauptcharakter Guo Jing. Der Junge ist ein langsamer Denker und noch nicht einmal so sehr begabt für das Lernen chinesischer Kampfkünste. Alles, was ihn auszeichnet ist eine gewisse Hartnäckigkeit und der Wille das Richtige zu tun und eine gute Person zu sein. Was ihm im Übrigen nicht immer gelingt. Er ist kein strahlender Held. Aber er erreicht durch seine Persönlichkeit und einem bißchen Glück mehr als andere ihm zutrauen. Mich erinnert er immer ein kleines bißchen an Parzival, dem Ritter, dem es letzendlich gelang, den heiligen Gral zu finden. Smile
Interessanterweise wird Guo Jing von den Mongolen ob seiner Tugenden, Loyalität & Tapferkeit und Aufrichtigkeit, sehr geschätzt, während die meisten Chinesen ihm doch eher mit Arroganz begegnen. Daran sieht man, daß die Mongolen in dieser Geschichte etwas romantisch verklärt wurden. Wink
Guo Jing wird in der hier vorgestellten Serie mit sehr viel Einfühlungsvernögen von dem Schauspieler LI Yapeng verkörpert. Er zeigt in dieser Serie eine wirklich tolle Leistung. Die Figur ist sowieso schon sehr gelungen in einer Weise portraitiert, daß man einerseits verstehen kann, warum andere Personen manchmal von ihr genervt sind, andererseits aber als Zuschauer nicht die Symapthien für sie verliert. Dazu kommt jetzt noch, daß man den Eindruck hat, daß Li Yapeng wirklich eine große Freude daran hatte, diese Rolle zu spielen und das läßt die Figur sehr lebendig wirken und überträgt sich auf den Zuschauer.

Ich hätte mir gewünscht, man hätte die gleiche Aufmerksamkeit, die man Guo Jings Figur entgegengebracht hat, auch Yang Kang gegenüber gezeigt. Yang Kang ist ein Mensch, der durch seine Erziehung einen Wert in Macht und Reichtum sieht. Noch dazu ist er sehr listig. Das würde ihn eigentlich zu einem interessanten Antagonisten machen. Leider ist er dem Drehbuch zum Opfer gefallen, das ihn in einer Reihe sich wiederholender Gespräche mit seiner Liebe Mu Nianci gepackt hat. Daraus folgt, daß diese Szenen den Zuschauer nach einer Weile langweilen und evtl sogar auch stören können. (Für diejenigen die Spirit od the Sword gesehen haben: es ist aber nicht ganz so schlimm wie Tuochen und Mulang!)
Nichts desto trotz ist auch Yang Kang sehr, sehr überzeugend von Zhou Ji dargestellt worden.

Überhaupt ist das Schauspiel eine der größten Vorzüge der Serie. Selbst die kleinsten Nebenrollen sind noch passend und mit wirklich guten Schauspielern besetzt. Es kommt der Serie auch zu Gute, daß ZHOU Xun, die die weibliche Hauptrolle spielt und Li Yapeng sehr überzeugend miteinander interagieren. Eventuell eine Folge davon, daß die beiden zu diesem Zeitpunkt auch ein Real-Life-Paar waren.

Der zweite große Vorzug an ”The Legend of Condor Heroes” ist der Riesenaufwand der für die Serie betrieben wurde. Nachdem Zhang Jizhong erste Jing Yong Adaption Swordsman (ebenfalls mit Li Yapang in der Hauptrolle) sehr erfolgreich war, stand ihm wohl für ”Legend of Condor Heroes” ein größeres Budget zur Verfügung.
Während Swordsman, das zwar auch schon durch seine Ausstattung glänzte, doch noch sehr studiolastig war, wurden viele Szenen der Condor Heroes vor Ort gefilmt, was der visuellen Ästhetik der Serie zu Gute kommt (besonders in den Mongolei Szenen). In den letzten Folgen bricht das allerdings ein ganz klein wenig ein.

Der größte Nachteil an der Serie liegt wohl in der Erzählung selbst, die zwar einen roten Faden hat, aber auf keinen wirklichen Höhepunkt hinausläuft, so daß die Spannung zumeist auf dem stets gleichen Level bleibt.
Ein paar Szenen und die Vorgeschichte sind außerdem allzu ausführlich und es hätte nicht geschadet, diese zu kürzen, um der Serie mehr Dynamik zu verleihen.

Der Soundtrack ist an manchen Stellen recht verspielt und bildet dadurch einen guten Kontrast/Dämpfer zu dem Pathos, der an manchen Stellen durchbrechen will.

Zu guter Letzt noch etwas zu den Kampfszenen:
Dieselbigen sind voar allem auf die ästhetische Wirkung ausgerichtet. Es werden überwiegend - und je nachdem, um welche Fertigkeit es sich handelt - entweder Bewegungsflüsse und CGI benutzt (zum Beispiel für Guo Jing Dragon Subdueing Palm) oder Lichteffekte mit Silhouetten/Schatten und Bewegungsflüssen (zum Beispiel bei den Szenen mit Mei Caofeng).
Ich fand diese Darstellungen sehr gelungen und zu den jeweiligen Figuren und ihren Fertigkeiten passend. Es gibt da aber auch genug Stimmen, die sich darüber beschweren, daß hier dem visuellen Effekt eine ”wirkliche” Kampfchoreographie geopfert wurde.



Guo Jing hält die als Bettler verkleidete Huang Rong anfangs für einen Jungen. Das kann Yang Kang mit Mu Nianci nicht passieren!


Abschließender Kommentar und Anmerkungen:

Alles in allem halte ich ”The Legend of Condor Heroes” aufgrund des Schauspiels, der ihr eigenen Äshthetik und des Produktionsaufwandes schon für eine sehenswerte Serie, wenn man Wuxia oder Abenteurgeschichten gerne mag.
Sie gehört aber nicht zu meinen allerliebsten Minserien, da sie sich an einigen Stellen einfach zu sehr in die Länge zieht. Ich ziehe Swordsman, daß zwar vom Aufwand hinter ”Legend of Condor Heroes” zurücksteht aufgrund von der für mich interessanteren Geschichte (die Thematik ist meines Erachtens kultur-und zeitübergreifender) und des höheren Spannungsgrades vor.
”Legend of Condor Heroes” ist für mich persönlich eben einfach nur eine besonders nette Abenteuer-und Fantasygeschichte. Nicht mehr und nicht weniger.

Eine Legend of Condor Heroes DVD-Version mit englischen Untertiteln gibt es momentan leider nicht käuflich zu erweben.

Es gibt dafür eine ganze Reihe weiterer Verfilmungen des Romans, die ich hier jetzt nicht alle aufzählen möchte.
Erwähnenswert ist aber vielleicht, daß die Geschichte der Condor Heroes eine der Grundlagen für Wong Kar-wais Ashes of Time (HK 1994) war, daß Wong Kar-wai gerade neu bearbeitet hat und in diesem Jahr als ”Ashes of Time Redux” auf diversen Festivals lief.
Ashes of Time ist ein sehr frei erzähltes Prequel, daß einige der Figuren aus ”Legend of Condor Heroes”, nämlich drei der ”Five Greats” benutzt: Ouyang Feng, Huang Yaoshi und Hong Qigong.

Und ganz zum Anschluß hier noch eine Überblickliste mit den von Zhang Jizhong produzierten Adaptionen von Jin Yong Romanen:
Swordsman (2000/2001)
The Legend of Condor Heroes (2002/2003)
Heaven Dragon the Eighth Episode aka Demi Gods & Semi Devils (2003)
Return of the Condor Heroes (2006)
Sword Stained With Royal Blood (2007)
The Royal Tramp (2008)
Heaven Sword & Dragon Sabre (2009)


Für die visuelle Gestaltung wird bei LoCH häufig auf Lichtquellen und die einen Kontrast bildende Ästhetik von Köperbewegungen zurückgegriffen


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Zuletzt bearbeitet von Namu am Mo Jul 06, 2009 14:01, insgesamt 15-mal bearbeitet
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Joy
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BeitragVerfasst am: Di Jul 01, 2008 00:30    Titel:

irgendwie scheint es mir, dass li yapeng mit zunehmendem alter jünger aussieht...vielleicht liegt es aber auch an seinem maskenbildner, der ihn so jung so schminkt?? ^^°
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Namu
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BeitragVerfasst am: Mo Jul 07, 2008 09:03    Titel:

Joy hat Folgendes geschrieben:
irgendwie scheint es mir, dass li yapeng mit zunehmendem alter jünger aussieht...vielleicht liegt es aber auch an seinem maskenbildner, der ihn so jung so schminkt?? ^^°


Ja, sagte ich ja auch mal: Ich habe mich bei Swordsman auch total mit seinem Alter verschätzt und dabei habe ich normalerweise nicht das Problem, daß es mir schwer fällt bei Asiaten das Alter zu bestimmen!

Ich glaube, es ist nicht der Maskenbildner und er hält sich einfach wirklich jugendlich!
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Do Jul 17, 2008 11:16    Titel:

O.k., ich bin jetzt bei Folge 10 und ich muß sagen, daß ich A) diese Serie bisher ganz toll finde! Ein bißchen traurig bin ich, daß Guo Jing jetzt die Mongolen verlassen hat.
Nach der schönen Einführung derselbigen, mußte man zwar wohl sparen und kriegerische Handlungen wurden ab dann nur noch als Ellipsen dargestellt (d.h. nach dem losreiten wurde gleich zu nach der Schlacht gesprungen), aber ich hatte mich unter den Mongolen sehr wohl gefühlt.
Außerdem hatten die Mongolen einen Respekt vor Guo Jings Tapferkeit und er war ja auch immerhin ein guter Bogenschütze. Die Chinesen schauen jetzt alle ein bißchen auf ihn runter, weil er wirklich nicht besonders schlau und nicht besonders begabt ist...
Naja, die ganz netten, reiferen Chinesen respektieren wenigstens seine Integrität.

Die Serie ist außerdem mit einem enormen Aufwand gefilmt.
Und die Schauspieler sind alle sehr gut. Sind ein paar alte Bekannte aus Swordsman dabei, wenn man genau darauf achtet...


Hm, wenn nicht Linghu Chong meine Lieblingswuxiafigur wäre, ich wüßte ja fast nicht, welche Serie mir besser gefallen würde... Aber ich habe bisher auch nur 1/4 gesehen. Das kann sich ja noch alles ändern.


Die Serie hat außerdem B) bewirkt, daß ich Li Yapeng jetzt aber ganz schnell in die Liste meiner Lieblingsschauspieler verschiebe und zwar irgendwohin nach ganz oben!
Der junge Mann hat schon dazu beigetragen, daß Swordsman gelungen ist, auch wenn ich da schwer Probleme hatte, weil sich Sam Hui so in mein Hirn in dieser Rolle eingebrannt hat. Und Jet Li war ja auch ein bißchen mehr wie Sam Hui und Li Yapeng dann plötzlich schon ziemlich anders...
Aber ich hatte gedacht, es würde schlimm werden, jetzt schon wieder Li Yapeng in einer Wuxiaserie zu sehen, weil einen ja normalerweise der gleiche Darsteller einen dann immer an die andere Rolle denken läßt... aber Pustekuchen...
Der Li Yapeng aus Swordsman hat mit dem Li Yapeng aus Legend of Condor Heroes nichts mehr gemeinsam. Außer vielleicht das Aussehen... Und selsbt da sieht der gute Mann in Condor Heroes ein ganzes Stück jünger aus (wie Joy schon bemerkt hat) und unschuldiger - und etwas beschränkter - Linghu Chong war ja zwar manchmal etwas vertrauensselig, aber trotzdem ein recht schneller Denker. Wink.
Und es ist ja wirklich noch dazu sehr schwierig, eine Rolle eines geistig nicht gerade zu Höhenflügen neigenden zu spielen, der den anderen mit seiner Einfachheit manchmal sogar auf den Wecker fällt, in einer Weise, daß der Zuschauer ihm dieses Wesen einerseits wirklich abnimmt, aber die Langsamkeit seines Denkens dem Zuschauer nicht nach ein paar Folgen auf die Nerven geht, sondern durchgehend sympathisch erscheint.
Ich würde sagen, Li Yapeng hat seiner Rolle hier wohl viel Liebe entgegengebracht, wahrscheinlich sogar mehr als in Swordsman und das merkt man irgendwie.

Wobei das oben genannte natürlich auch Fingerspitzengefühl des Drehbuchautoren verlangt hat und nicht nur des Darstellers!
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Joy
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BeitragVerfasst am: Do Jul 17, 2008 15:26    Titel:

meine mutter freut sich schon, mehr über die serie zu erfahren ^^
also, schau fleißig weiter ^^v

_________________
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Namu
Die CineGLobe Perle


Anmeldedatum: 21.09.2006
Beiträge: 4159

1916 Punkte

BeitragVerfasst am: Mo Jul 21, 2008 10:56    Titel:

So, jetzt bin ich mit der Serie fast durch. Daher noch mal ein kurzes Zwichenstatement. Werde später noch einmal eine Review schreiben:

Insgesamt finde ich, daß LoCH 2003 dann doch hinter Swordsman zurückfällt. Er hat einfach einige Durststecken.
Insgesamt macht das die Serie nicht schlecht. Es ist immer noch eine sehr gute Serie und besser als die meisten anderen, die mir untergekommen sind. Aber sie gefährdet nicht den Status von Swordsman" als die beste Serie, die ich gesehen habe. Wink
Warum das so ist, darauf werde ich dann in der Review eingehen.
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kami
CineStarter
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Anmeldedatum: 05.09.2008
Beiträge: 47

200 Punkte

BeitragVerfasst am: Mo März 02, 2009 22:17    Titel:

@Namu
Warum bezeichnest Du die Serie eigentlich als Miniserie? Dieser Begriff ist doch eher für Sachen wie die 180 Minuten langen Stephen King-Romanverfilmungen fürs Fernsehen o.ä. bestimmt. 42x40 Minuten dagegen empfinde ich nicht als "mini". Very Happy
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Masako
CineMaster
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Anmeldedatum: 27.05.2008
Beiträge: 365

1078 Punkte

BeitragVerfasst am: Di März 03, 2009 12:01    Titel:

kami hat Folgendes geschrieben:
@Namu
Warum bezeichnest Du die Serie eigentlich als Miniserie? Dieser Begriff ist doch eher für Sachen wie die 180 Minuten langen Stephen King-Romanverfilmungen fürs Fernsehen o.ä. bestimmt. 42x40 Minuten dagegen empfinde ich nicht als "mini". Very Happy

stimmt - das habe ich mich auch schon gefragt
oder haben Serien für dich mehrere Staffeln und einen gewissen Endlos-Charakter?
_________________
Normalerweise sind dem Krieger die Wege des Konfuzianismus, des Buddhismus, der Teezeremonie und des Nô gleichgültig. Wenn aber jemand wirklich einem Weg folgt, wird er Gemeinsamkeiten mit Menschen feststellen, die anderen Wegen folgen. Dabei ist wichtig, dass jeder sich ernsthaft und sorgfältig auf dem Weg seiner Wahl übt.
Miyamoto Musashi (Das Buch der fünf Ringe, Erde)
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