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Lover's Concerto

 
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Namu
Die CineGLobe Perle


Anmeldedatum: 21.09.2006
Beiträge: 4980
Wohnort: Oferdingen

BeitragVerfasst am: So Sep 27, 2009 23:07    Titel: Lover's Concerto

Yeonae soseol
연애 소설
aka Lover’s Concerto
Südkorea 2002





Regie: LEE Han 이한
Kamera: JIN Yeong-hwan 진영환
Drehbuch: LEE Han 이한
Musik: KIM Sang-heon 김상헌 (M&F)
Darsteller: CHA Tae-hyeon 차태현 als Ji-hwan, LEE Eun-ju 이은주 als Gyeong-hee, SON Ye-jin 손예진 als Su-in, MOON Geun-yeong 문근영 als Ji-yun

Genre: RomCom, Drama, Melodrama

Trailer mit englischen Untertiteln:
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Story:

Fotograf Ji-hwan (Cha Tae-hyeon) erhält regelmäßig absenderlose Briefe, die keine Nachricht, sondern Bilder enthalten. Mit der Vermutung, die Briefe könnten einen Bezug zu seiner Vergangenheit haben, begiebt er sich auf die Suche nach dem Absender.
Zurück in Ji-hwans Jugend: In einem Kaffe sieht Ji-hwan die hübsche Su-in (Son Ye-jin) sitzen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Um ihr näher zu kommen, versucht er sich zumindest mit ihr anzufreunden, muß aber feststellen, daß sie nur selten ohne ihre burschikose Freundin Gyeong-hee (Lee Eun-ju) anzutreffen ist und daß sich hinter deren enger Kameradschaft ein Geheimnis zu verbergen scheint. Das Dreiergespann verbringt einige glückliche Monate miteinander, aber aufkommende tiefere Gefühle zwischen den Dreien drohen die Freundschaft zwischen Su-in und Gyeong-hee zu zerstören…


Ein paar persönliche Bemerkungen zum Film:

Ich muß leider zu Beginn meiner Anmerkungen zu „Lover’s Concerto“ schon darauf hinweisen, daß es mir etwas schwer fällt, über diesen Film zu schreiben und daß man deshalb meine Worte nicht allzu sehr auf die Waagschale legen sollte. Zum einen ist es nämlich schon einige Jahre her, daß ich den Film gesehen habe (aufgrund von Lee Eun-jus Selbstmord, konnte ich mich bisher nie dazu durchringen, ihn wieder anzusehen) zum anderen ist es außerdem der erste koreanische Tearjerker, den ich gesehen habe und als solches war mir damals vieles neu. So kannte ich zum Beispiel die Mischung aus leichherzigem Humor und sehr tränenreichem Ende noch nicht, so daß ich damals noch wirklich davon berührt war (während es heute in mir gähnende Langweile auslöst). Und auch fand ich die Verweise auf alte Film/Literaturklassiker und die ästhetischen Inneneinrichtungen, die auch diesen Film kennzeichnen, noch charmant und beeindruckend, während ich in der Zwischenzeit weiß, daß dies Standardbestandteile eines koreanischen Melodrams oder Liebesfilms sind. Ich habe also den Film beim Ansehen damals sehr viel positiver aufgenommen, als ich es heute eventuell tun würde.
Trotzdem möchte ich ihn hiermit Fans von koreanischen Liebegeschichten ans Herz legen, denn ich denke, auch wenn „Lover’s Concerto“ nach dem üblichen Schema verläuft (wobei ich mir gar nicht so sicher bin, ob das 2002 schon genauso häugig genutzt wurde, wie ein paar Jahre später) und er in erster Linie das Publikum zum Lachen und zum Weinen animieren will (also nicht allzuviel Tiefgang bietet), hat er seine Vorzüge:
Die Geschichte ist, soweit ich mich erinnere, rund und in sich stimmig erzählt. Von der Stimmung her, ist diese etwas ruhiger, ein bißchen mehr Drama als Komödie und Melodrama (was für mich persönlich den Vorteil hatte, daß auch der Humor ein wenig sanfter war). Die Beschreibung der Freundschaft, die durch das Eindringen des jungen Mannes auf die Probe gestellt wird, empfand ich damals als treffend und feinfühlig inszeniert und ohne große Längen oder Brüche zwischen den Dramen-und den Komödienteilen umgesetzt.
Was mir an Lover’s Concerto am Meisten Freude gemacht hat, war eigentlich das Cast. Das ist natürlich eine subjektive Sache. Wer koreanische Liebegeschichten gesehen hat, wird wissen, daß viele davon wirklich damit stehen und fallen, ob man mit den Darstellerinnen oder ob man mit den Figuren zurecht kommt oder nicht. Hier waren es gar nicht mal meine Lieblingsschauspieler, die gespielt haben, aber ich fand, daß die Darsteller sehr gut zu ihren Rollen paßten (wenn das natürlich auch den Nachteil mit sich bringt, daß man in „Lover’s Concerto“ niemand gegen Type gecastet sehen kann). Cha Tae-hyeon macht mal wieder als normaler Junge von nebenan den lustigen Teil aus (was gut ist, weil man sich bei ihm darauf verlassen kann, daß es nicht völlig Over-the-Top ist). Son Ye-jin spielt die ruhige Hübsche, bei der man leicht nachvollziehen kann, warum sich ein junger Herr Hals-über Kopf in sie verguckt und Lee Eun-joo habe ich damals sehr, sehr gerne als das etwas lebendigere, toughere Mädchen gesehen. Amüsant natürlich auch ein früher Auftritt Moon Geun-yeongs als kleine Schwester von Cha Tae-hyeons Charakter. Stahl den anderen fast ein wenig die Show mit ihrer Seitengeschichte... Wink
Wenn man also das Gefühl hat, man könnte sich mit den Darstellern problemlos 1 ½ Stunden rumschlagen, dann sollte man es ruhig mal mit „Lover’s Concerto“ versuchen. Der Film erfindet zwar das Rad nicht neu, aber als obere Mittelschicht würde ich ihn schon einordnen!





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Kat
CineMOD
CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008
Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land

BeitragVerfasst am: Mo Sep 28, 2009 18:08    Titel:

Vielen Dank Namu. Ich hoffe, der Laptop funktioniert wieder ordnungsgemäß. Wink
Cha Tae-hyeon mag ich ganz gerne. Gegen Son Ye-jin habe ich ja auch keine wirklichen Einwände und auf Lee Eun-joo bin ich sehr gespannt.

Die Geschichte klingt typisch RomCom und das dabei ein Drama entsteht, ist abzusehen, ja. Und da er anscheinend keine zwei Stunden geht, bin ich gewillt, ihn mir anzusehen. Danke für die Review. Very Happy
_________________
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