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Marie Antoinette (2006)

 
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Anmeldedatum: 06.02.2007
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 17, 2007 23:12    Titel: Marie Antoinette (2006)

Marie Antoinette





Inhalt:

Im zarten Alter von 14 Jahren ist für die behütete Marie Antoinette die Kindheit vorbei. Aus politischem Kalkül muss sie die geliebte Heimat Österreich verlassen, um den französischen Thronfolger Louis XVI zu heiraten. An dessen Hof gehen Marie die Augen über. Luxus pur ist angesagt - und Intrigen sind der beliebteste Zeitvertreib. Ihr Mann interessiert sich mehr für die Jagd als für sie, und die Ehe wird sieben Jahre lang nicht vollzogen. Also stürzt sich Marie Antoinette nach anfänglichem Zögern ins Wohlleben.


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Kritik:


Mit ihrer dritten Regiearbeit hat Sophia Coppola bewiesen dass sie sich wirklich etabliert hat.

Ich habe schlimmes befürchtet, eine zu moderne Version einer Historischen Geschichte, ein Film der total aus der Reihe schlägt.

So kommt es aber nicht rüber, denn trotz des modernen Soundtracks und der teilweisen schrillen Farben passt das Gesamtpaket, weil es nicht zu dick aufgetragen wirkt.
Es soll auch als kleine Hommage an den Bands der 80er dienen, die eine sehr schrille und romantische Darstellung von der Epoche vermittelten.

Sie schafft wirklich diese, nicht leicht zu meisternde, Gradwanderung zwischen authentischen Bildern (besonders die Beleuchtung und die original Schauplätze im Schloss Versailles) und moderner Erzählweise.

Selbst die kleinen Längen im Mittelteil waren für mich leicht zu akzeptieren, stellen sie doch nur ein Leben im Überfluss, und die daraus resultierende Langeweile da.
(Das hätte man aber eleganter Lösen können deshalb zwei Punkte Abzug)

Viele ältere oder konservative Kritiker rümpfen da natürlich die Nase, zumal noch nicht mal Franzosen mitspielen…. aber hey….Who cares? Solange es Glaubhaft rüberkommt!

Aus meinen Standpunkt hat es Sophia Coppola wirklich geschafft dass man sich in Marie Antoinette hineinversetzen kann.
Dabei bekommt man auch das Gefühl vermittelt wie schwer es ist eine Entscheidung zu treffen wenn man vom Volk Isoliert in einem Palast lebt, und dadurch auch kein Gespür für die Situation der Bevölkerung besitzt.

Eine wirklich sehr gute Arbeit, die nicht wie schwere Historienfilmkost herüber kommt, sondern Frisch und der Epoche angemessen zugleich.

Sehr gute

8 von 10

_________________
“Cinema is a matter of what's in the frame and what's out”
Martin Scorsese

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