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Meister aller Klassen

 
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Namu
Die CineGLobe Perle


Anmeldedatum: 21.09.2006
Beiträge: 4980
Wohnort: Oferdingen

BeitragVerfasst am: Fr Mai 09, 2008 00:43    Titel: Meister aller Klassen

Shi di chu ma
帥弟出馬
aka Meister aller Klassen
aka The Young Master
Hong Kong 1980


Crew:
Regie: Jackie Chan
Drehbuch: TANG King-Sang
Kamera: CHAN Ching-Kui
Musik: INOUE Akira, UZAKI Ryudo
Actionchoreographie: Jackie Chan, FENG Ke-An

Cast:
Jackie Chan ........ Lung
HWANG In-shik ... Meister Kim
YUEN Biao .......... Sam Kungs Sohn
LI Lili .................. Sam Kungs Tochter
SHIH Kien ........... Sam Kung
WEI Pei ............... Jing
TIEN Feng ........... Meister Tien

Genre: Martial Arts Komödie


Die Story des Films:

Als sich Jing, der beste Schüler der Tien Kampfkunstschule verletzt, soll Lung ihn bei einem Löwentanz vertreten. Dabei bemerkt Lung schnell, daß Jing seine Verletzungen nur vorgegeben hat, um für die konkurrierende Schule am Wettkampf teilzunehmen. Der Schwindel fliegt bald auf und Jing wird von der Schule verwiesen. Der nun arbeits-und obdachlose junge Mann sieht sich gezwungen, irgendwie sein Brot zu verdienen und läßt sich darauf ein, ein paar zwielichten Figuren zu helfen, einen gefährlichen Gefangenen, Meister Kim, zu befreien.
In der Zwischenzeit reut Meister Tien seine Entscheidung und er schickt Lung los, Jing zu suchen. Durch sein ähnliches Auftreten wird Lung von der Polizei mit Jing verwechselt, der nun steckbrieflich gesucht wird. So muß Lung sich mit allerlei Polizisten und einigen Bösewichten rumschlagen, um den verlorenen Sohn nach Hause zurückzubringen...


Über den Film:

Ich möchte meine Filmvorstellung mit einigen einleitenden Worten beginnen: ich habe in meinem Leben nie Kampfsport betrieben und bin daher vielleicht nicht qualifiziert, über solche Filme zu schreiben. Ich bitte darum alle Leser, keine professionellen Analysen zu erwarten, sondern ich werde diese Vorstellung einfach in einem sehr persönlichen Stil abfassen.

„The Young Master“ wird oft als Jackies Regiedebut bezeichnet, was theoretisch nicht ganz korrekt wäre, denn tatsächlich hat er zuvor schon „The Fearless Hyena“ gedreht. Der Grund, warum „The Young Master“ trotzdem diesen Titel erhielt, liegt daran, daß Jackie bei „Fearless Hyena“ noch an einen extrem einengenden Vertrag mit Loh Wei gebunden war, bei „The Young Master“ arbeitete Jackie für Golden Harvest, die ihm mehr Freiraum zur Verfügung stellten und auch einen neuen Abschnitt in seiner Karriere darstellen.
Jackie nutzte das auch aus und legte einen Film vor, der sich zum großen Blockbuster meisterte.
Heutzutage wird er leider allzu oft für die Menge der „ge-fake-ten“ Kämpfe kritisiert. Gefakete Kämpfe bedeutet, daß dieselbigen langsam ablaufen und die Kämpfer wenig tatsächlichen Körperkontakt haben.
Ich finde diese Kritik ein wenig traurig. Erstens weil es so wirkt, als wäre es möglich „echte“Kämpfe zu choreographieren – ein Widerspruch in sich – zweitens weiß ich vom Fechten und Theaterfechten (ich habe beides gemacht), daß ein echter Kampf dem Zuschauer wenig bietet, und ich glaube nicht, daß das bei Kampfsportarten anders ist und drittens sind gerade in „The Young Master“ die Kämpfe mit soviel Liebe choreographiert und mit so viel Perfektionismus aufgenommen (alleine der Kampf mit dem Fächer brauchte weit über 300 Takes!!!), daß es Freude macht, diese anzuschauen...
Natürlich ist das Geschmackssache und mich hat es von vornherein nie interessiert, ob ein Kampf gefaket ist oder nicht... Wink

So, jetzt aber erst einmal zur Geschichte. Da der Film ursprünglich um einiges zu lang war, mußte er auf Kinolänge gekürzt werden und wirkt nun fast ein wenig episodenhaft und hat ein paar Logikfehler. Ich würde ihn mal grob in drei Teile teilen. Der erste Teil hat fast mehr dramenhafte Züge und behandelt die Einleitung bis Lungs (also Jackies.. Wink ) Weggang von der Schule. Meines Erachtens ist das der schwächste Teil des Films, denn er hat ein paar Längen und Jackie hält da einen ausgedehnten Monolog, der einen etwas aufgesetzt wirkenden, melodramatischen Touch hat. Stärke Nummer Eins diesen Abschnittes sind der Löwentanz – habe ich schon gesagt, daß „The Young Master" besonders schön choreographiert ist Wink - bei dem die Löwen über allerlei Zuber tanzen müssen und nicht auf den Boden fallen dürfen. Stärke Nummer Zwei ist die Figur des Meisters, die einen sehr realen Zug hat und einem einen Einblick in die Master-Schüler Verhältnissen einer solchen Schule gibt und auch über die Probleme, mit der ein Meister zu kämpfen hat.



Noch ahnt niemand, wer unter diesem Löwenkopf steckt.


Zwichen erstem Teil und zweitem Teil, gibt es einen kurzen Zwischenteil, der weitgehend aus dem bereits angesprochenen, legendären Fächertanz mit den hunderten von Takes besteht und aus Meister Kims heftiger und leicht in Überschnelle ablaufender Introduktion. Auf den ersten Blick wirkt sie fast beeindruckender als der Endkampf...

Der zweite Teil des Films ist meines Erachtens das Herzstück de Films. Hier beginnt die Verwechslungsgeschichte und Jackie muß sich wie gesagt mit allerlei Polizei und Angehörigen des Polizeiwachtmeisters rumschlagen. Der Stil wechselt ab hier auch vollends zur Komödie, die aus diesen Verwechslungen Kapital schlägt. Hong Kong Humor ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, aber hier ist er gar nicht mal so Over the Top und die Späße kommen sehr gut rüber. Die großen Stärken in diesem Teil sind die Sam Kung Angehörigen, denen man allen einen Charakter verliehen hat, Jackies seltsame Beziehung und Dialoge mit Sam Kung und das Zusammenspiel beider Akteure. Ja und dann natürlich Yuen Biaos wunderbare „Kämpfe“ mithilfe einer Bank... Wer schon immer mal wissen wollte, woher der Ausdruck, „jemanden vermöbeln“ kommt, der sollte „Young Master“ schauen. – Hm, war da nicht etwas mit schöner Choreographie...? -
Jackies Peking Opern Brüderchen Yuen Biao war in Young Master übrigens nicht nur als „der Junge mit der Bank“ tätig, sondern hat auch fleissig für die anderen Doubel gespielt. So wie üblich eben...



Jackie legt sich nicht nur mit den falschen Jungs an ...


Ups, beinahe hätte ich es vergessen: Im zweiten Teil erfahren wir von Lily Li auch, was es heißt, wenn man im Haus den Rock anhat! Für die berühmte Shawbrothers-Ikone war diese Szene ihr erster Ausflug von südchinesischem Kampfstil zu nordchinesischem Kampfstil. Sie hatte ein wenig Angst davor und hat daher fleißig geübt, was sich bezahlt gemacht hat. Die Kampfkunstart mit Rock gibt es übrigens wirklich...!!!
Kleine Anmerkung: Lily Li spielt auch in Dreadnaught Yuen Biaos große Schwester.



... sondern auch mit den falschen Mädels.


Im letzten Teil räumt Jackie dann mit Meister Kim und Gefährten auf. Der Endkampf ist für seine Länge – knapp 20 Minuten je nach Fassung - berühmt. Viele sind mit diesem Kampf aber nicht ganz glücklich, denn Jackie tut hier relativ wenig. Ich fand es konsequent, immerhin ist Lung nur ein Schüler und Meister Kim ein berühmt-berüchtigter Meister. Aber bei 20 Minuten kann das schon etwas lang werden und es braucht leider so etwas wie eine Deus Ex Machina Lösung, um das Ganze dann glücklich zu beenden.
Andererseits ist es auch nicht uninteressant Meister Kims Techniken anzusehen, auch wenn Jackie mehr wie ein lebender Punchingball wirkt. Immerhin ist aber der Koreaner Hwang In-shik heutzutage einer der angesehensten Hapkidomeister überhaupt. Kleine Anmerkung: Hwang In-shik war einer von Jackies Hapkido-Lehrern, als seine Firma einige Actiondarsteller zur „Weiterbildung“ nach Korea geschickt hat...
Der arme Jackie hatte ein bißchen Probleme mit Hwang In-shiks Tempo mitzuhalten. Wink
Im Film merkt man das nicht mehr, aber Jackie hat sich mal in einem Interview darüber „beschwert“. Very Happy

Übrigens dachte ich früher immer, daß soviele Koreaner die Bösen Buben in Hong Kong Filmen spielen, läge daran, daß koreanische Kampfsportarten beinlastiger sind und daher natürlich auf der Leinwand gefährlicher aussehen. Aber Joy hat mich jetzt darüber aufgeklärt, daß nordchinesische Kampfstile auch die Beinarbeit vorziehen und nur die Südchinesen fleißig mit den Ärmchen kämpfen. Also ist es wohl doch einfach nur Zufall... Crying or Very sad



Von Hwang In-shik ein gescheites Screenshot hinzubekommen ist schwer! Hier ein Versuch.


Abschließendes Dies und Das
Zum Ende wie immer meine ganz, ganz subjektive Meinung zum Film: „The Young Master“ ist mein LieblingsJackieChanFilm! Strich! Punkt! Fertig! Aus!

Und wenn ihr noch wissen wollt, wem ich den Film ampfehlen würde: Jedem, der immer mal einen alten Hong Kong Martial Arts Film sehen wollte, aber davon eigentlich keine Ahnung hat, jedem Jackie Fan der Vollständigkeit halber, jedem Yuen Biao Fan der Vollständigkeit halber und dann jedem anderen, der solche Filme aus reinen Unterhaltungsgründen schaut und das Ganze nicht so ernst nimmt!


Ach ja, noch eine kurze Bemerkung zu den DVDs: Man könnte fast sagen, daß jede Young Master DVD einen anderen Film enthält! Shocked
Nein, das stimmt natürlich nicht so ganz, aber es sind verschiedene Versionen in der Welt in Umlauf, die tatsächlich variierende Zusammenschnitte des Films enthalten. Es dürfte daher für manche Leute empfehlenswert sein, sich vorher zu informieren, welche Szenen man unbedingt dabei haben möchte, bevor man sich eine der DVDs zulegt.


Weitere Filme von und mit Jackie Chan bei cineglobe:
Rush Hour 3
The Forbidden Kingdom
Police Story




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Zuletzt bearbeitet von Namu am Mi Dez 17, 2008 14:53, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Crenshaw
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 09, 2008 08:09    Titel:

wow, ein beeindruckender beitrag !


er ist mir eine grosse hilfe, weil Jackie ja sehr, sehr viele kleinere streifen lange vor Twin Dragons und Police Story gemacht hat, sie ale gute martal arts beihalten und man sich als nicht-JC-kenner kaum damit auskennen dürfte.

drei daumen hoch !!!
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Tribun
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 09, 2008 09:28    Titel:

Ach Du lieber Himmel was ist das denn wieder?
Namu Deine Vorstellungen sind qualitativ und informativ sowas von hochwertig....mir fehlen da echt die Worte manchmal.

Meistens vergesse ich auch dann zu antworten...ich lese und genieße, aber ich denke das man trotzdem ein Dickes Danke darunter schreiben sollte, wenn es jemanden gefällt. Und gefallen ist hier noch untertrieben. Du erlebst mich einfach nur begeistert Froiiii


Naja was soll ich über den Film selbst schon gross sagen? Erstklassiges Material würde ich mal sagen und einer der großen in diesem Genre.

Knutsch Danke!! Mosher #1Bang ure head
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Nomak
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 09, 2008 17:41    Titel:

manchmal frag ich mich woher du die zeit nimmst solche beiträge mit soviel hintergrundwissen zu schreiben. wirklich beeindruckend was du hier ablieferst und tatsächlich kenne ich diesen martial arts film nicht was ich wohl nachholen sollte.
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: So Mai 11, 2008 01:23    Titel:

@Nomak: Bitte aber nicht mit den falschen Erwartungen rangehen. Es ist kein Film, bei dem es irgendwie "zur Sache geht". Er ist halt lustig, weil da allerlei Probs zum Einsatz kommen.
Zu Deiner frage: Ich habe an der Review mehrere Tage vorbereitet und dann fast eine ganze Nacht daran geschrieben. Ich brauche eine Weile, um Beiträge zu verfassen, weil meine Rechtschreibung sehr schlecht ist und ich immer wieder korigieren muß. Außerdem muß ich mir den Film vorher mehrmals ansehen.

Von den Yuen-Brüdern (Jackie, Sammo, Corey, Biao, Wah usw.) bekommt man einfach schon etwas mit, wenn man mal anfängt, sich mit einem davon zu beschäftigen.
Momentan schreibe ich übrigens gerade an einer Review zu Knockabout und dann muß ich wohl endlich noch etwas zu meinem LieblingsMartialArtsFilm "The Prodigal Son" verfassen...

Ja, und koreanische Kampfsportarten sind Teil des Studiums (also nicht die Praxis.. Wink). Aber darüber habe ich oben gar nicht soviel geschrieben...

Und LI Lili ist eine meiner LieblingsShawBrothersDamen...


Bevor Du Dir den Film zulegst, kannst Du Dir hier mal einen Eindruck machen, wie das mit den Begegnungen in Young Master so abläuft. Ich mag das so. Es ist aber wirklich mehr Choreographie und Schön Aussehen als "kämpfen" (außer der Endkampf, der ist aber ein wenig seltsam...). Manchen Leuten gefällt das nicht so...
Leider ist das Video etwas lahm. Wenn es anfängt, klick erst einmal Pause und mach' etwas anderes, bis es sich vollständig geladen hat...
Das ist die Stelle mit Jackie Chan, Yuen Biao und der Bank.
Der zuschauende Mann sagt übrigens, Jackie solle mit einem Stock parieren.

Gehe zu Youtube Download Video




Hihihi, für die, die das Video nicht abspielen können:


eins, zwei...


..und ZACK

Video ist natürlich besser...


Zuletzt bearbeitet von Namu am Fr Mai 23, 2008 21:57, insgesamt einmal bearbeitet
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Joy
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BeitragVerfasst am: So Mai 11, 2008 17:22    Titel:

ich habe es auch sehr genossen, als ich den film angeschaut hatte ^^v
ganz besonders die stellen, wo jackie mit dem riesenfächer kämpft ^^ und dann immer versucht zu fliehen...(oops...spoiler ^^°)

der film ist auf jeden fall sehr empfehlenswert und sehr unterhaltsam. auf jeden fall ist er sehr aufmunternd ^^

ach ja, fast vergessen, jackie scheint mir in diesem film schon fast unsterblich und unzerbrechlich (und das ist fast unmenschlich ^^°) aber was wäre der film (und natürlich jackies feind *grins*) ohne jackies zähigkeit ^.~
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Nomak
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BeitragVerfasst am: So Mai 11, 2008 20:27    Titel:

die bankszene kommt mir jetzt aber schon sehr bekannt vor. denk die hab ich doch schonmal gesehen.
mir gefällt das übrigens recht gut wie hier gekämpft wird. hab mir zwar gerade "Todesgrüsse aus Shanghai (Fist of Fury)" angesehen, wo es etwas härter zus sache geht, aber ich bin wohl für alle art von marial arts zugänglich.

übrigens ich denk nicht das es notwendig wäre alle 100 filme eines schauspielers anzusehen um eine vorstellung zu schreiben. aber wenns dir spass macht oder du sonst nicht gut schlafen kannst solls mir recht sein.
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Namu
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 12, 2008 02:40    Titel:

Nomak hat Folgendes geschrieben:
aber ich bin wohl für alle art von marial arts zugänglich.


Geht mir ähnlich, was daran liegt, daß ich in erster Linie die Körperherrschung der Darsteller bewundere und die Disziplin, die nötig ist, sich das anzutrainieren. In zweiter Linie bewundere ich auch die Choreographien.
Aber alles in allem mag ich ältere Filme lieber. Die haben weniger Cuts. Davon hat man als Zuschauer mehr (hm, jedenfalls, wenn die Darsteller und der Choreograph das gut machen...)


Nomak hat Folgendes geschrieben:
übrigens ich denk nicht das es notwendig wäre alle 100 filme eines schauspielers anzusehen um eine vorstellung zu schreiben. aber wenns dir spass macht oder du sonst nicht gut schlafen kannst solls mir recht sein.


Nee, ich wollte jetzt auch nicht in zwei-drei Wochen über 100 Filme anschauen. Shocked
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yun
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 23, 2008 15:45    Titel:

hm ... die musik, die im kampf zwischen jackie chan und hwang in-shik in *meister aller klassen* zu hören ist, stammt aus *the planets* von gustav holst und ist aus dem ersten satz *mars, the bringer of war* ... und gegen ende des filmes sind auch noch ein paar takte aus der übrigen symphonie zu hören ... allerdings ist die tonqualität der deutschen dvd nicht so gut ... so das sich die musik etwas *schräg* anhört ... die planetensymphonie gehört aber ins repertoire aller großen klassischen symphonieorchester der welt und wird gerne in den unterschiedlichsten filmen verwendet z.b.: *the man who fell to earth* mit david bowie ...
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Mo Mai 26, 2008 10:54    Titel:

Vielen, vielen Dank für diese Info! Ich hatte das, bevor Du es sagtest, gar nicht gewußt.
Musik für diese traditionellen Martial Arts Filme ist ein ganz eigenes interessantes Kapitel. Oft wurde da ja nichts oder wenig eigenes komponiert, sondern die Musik wurde aus vorhandenen Musikstücken arrangiert und zusammengestellt. Und meist hat das dann durchaus noch eine Bedeutung!
Hier paßt es ja wohl auch irgendwie ganz gut... Wink
Oder in "The Prodigal Son" läuft die Musik von "Psycho" während der Assassinenszene - der erschreckendsten, grausamsten Szene des Films...
Das ist wirklich faszinierend. Jemand sollte sich da mal mit näher befassen...!

Kriegst auch ein paar Pünktchen von mir für die Info! Wink
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