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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land
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Verfasst am: Do Okt 16, 2008 20:42 Titel: My Sassy Girl (US) |
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My sassy Girl (US)
Regisseur: Yann Samuell
Drehbuchvorlage: Jae-young Kwak
Drehbuch: Victor Levin
Darsteller: Jesse Bradford, Elisha Cuthbert, Austin Basis, Chris Sarandon
Jahr: 2008
Genre: RomCom und etwas Drama
Laufzeit: ca. 92 Minuten
Land: USA
„Sometimes you start relationships,- and sometimes they start you.“
Darum geht’s:
Charlie Bellow macht sich auf den Weg von dem Provinznest French Lick auf zum Big Apple um dort Karriere zu machen und seine Eltern mit Stolz zu erfüllen. Als sein Cousin unverhofft stirbt, ist Charlie niedergeschlagen und sein bester Kumpel, der ihm einredet, endlich wieder eine Frau zu daten steht ihm bei. Nachdem er anscheinend die perfekte Traumfrau erspäht hat, muss er feststellen, dass diese gar nicht so lieb und nett ist, wie sie auf den ersten Blick erscheint. Im Gegenteil, als er sie in der U-Bahn von einem riskanten Manöver abgehalten hat, beginnt eine rasante Achterbahnfahrt der Gefühle, in der er oft als Prügelknabe herhalten, oder Jordan (so der Name der Auserwählten) nach ihrer Alkoholinfusion sicher nach Hause bringen muss.
Meinung:
Ganz am Anfang hieß es ja, dass Rachael Leigh Cook die Hauptdarstellerin in der Neuauflage werden soll. Jahre später ist es nun Elisha Cuthbert geworden und das ist auch okay so. Das sie sassy sein kann, hat sie ja schon in The Girl Next Door bewiesen.
Im Laufe der Jahre hat sich meine Einstellung zum Thema Remakes sehr verändert. Ich mag mich kaum mehr darüber aufregen, dass die asiatischen Filme gerne genommen werden, um sie noch einmal aufzuwärmen.
Einige Filmemacher schaffen es, dem Original gerecht zu werden, wenige können es verbessern. Dennoch sollte man vor der harschen Kritik an dem Remake, dieses zumindest gesehen haben, um darüber schlecht zu urteilen.
Es ist mindestens 3, vielleicht sogar 4 Jahre her, als ich das koreanische My Sassy Girl gesehen habe. Dementsprechend viel habe ich in der Zeit vergessen und ich bin froh darüber, denn so konnte ich ohne Vorurteile an den Film herantreten. Ohne Vergleiche, Missbilligung oder gar Enttäuschung. Und es hat funktioniert. My sassy Girl hat es geschafft, den Zauber des Originals einzufangen und erneut einem breiteren Publikum vorzustellen.
Der Anfang ist sehr stylish und komisch. Charlie gibt uns Einblick in seine erste große Liebe, mit allen Höhen und Tiefen. Elisha Cuthbert spielt ihren Part als anfänglich durchgeknalltes, dominantes Miststück perfekt. Beide können Sympathie erwecken und auch wenn Charlie einem manchmal leid tun kann, so ist es doch amüsant zu sehen, was er alles über sich ergehen lässt.
Das hier und da etwas weggelassen wurde, tut der Geschichte keinen Schaden, im Gegenteil. Auch die verschiedenen Locations sind kein sonderlicher Schwachpunkt. Die allseits beliebte U-Bahn als Treffpunkt ist allgegenwärtig und wo im Original ein Abgrund die beiden trennte, so ist es hier der Central Park.
Die Geschichte mit dem Vergnügungspark hat mir weder im Original, noch hier sonderlich gefallen. Ich kann mich einfach nicht an die vielen Menschen mit den Waffen gewöhnen, da sie mir sehr unpassend erscheinen. Natürlich liegt der Schwerpunkt in den Dialogen, die dort stattfinden und somit dem augenscheinlichen Selbstmörder wieder neues Leben einzuhauchen versuchen:
"We have to stay alive, because we have to see how the story ends."
Trotzdem hätte es ein anderes Szenario vielleicht auch getan.
Das Drama gegen Ende ist gefühlvoll eingefangen und besticht erneut durch die visuelle Darstellung.
Als eigenständiger Film, ob nun Remake oder nicht, funktioniert My sassy Girl in der amerikanischen Version sehr gut, was nicht zuletzt an dem Charme seiner beiden Hauptdarsteller liegt.
Unterlegt ist der Film mit wunderschöner Musik, die ihm noch einen gewissen Zauber verleiht.
Wenn es jemals ein gelungenes Remake eines asiatischen Filmes gegebenen hat, dann ist es dieses.
„You still have to build a bridge to the one you love.“
Zuletzt bearbeitet von Kat am Sa Aug 07, 2010 12:06, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4980
Wohnort: Oferdingen
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Verfasst am: Fr Okt 17, 2008 09:10 Titel: |
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Danke für die Kritik!
Ich habe das Remake zwar jetzt nicht gesehen, aber ich habe in der Zwischenzeit jetzt von relativ vielen Leuten gehört, daß es eigentlich ein sehr gelungenes Remake ist, auch wenn das Original zu den Lieblingsfilmen dieser Leute gehörte.
Daß es Dir gefallen hat, dürfte also dann doch nicht nur daran liegen, daß es so lange her ist, daß Du das Original gesehen hast. |
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GAMBIT CineMaster


Anmeldedatum: 24.10.2007 Beiträge: 744
Wohnort: München
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Verfasst am: Fr Okt 17, 2008 19:40 Titel: |
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Ich mah seit "The Girl Next Door" Elisha Cuthbert sehr sehr gerne .. würd mir ja den Film fast nur wegen ihr anschauen  _________________ Meine Rechtschreibfehler sind nicht urheberrechtlich geschützt und dürfen übernommen werden.
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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land
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Verfasst am: Di Dez 30, 2008 23:05 Titel: |
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Wenn du allein nur vom Optischem ins schwärmen kommst, dann kann ich sie dir in Captivity empfehlen, denn da sieht sie absolut umwerfend aus, was man vom Film allerdings nicht sagen kann. _________________ Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White |
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