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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4900
Wohnort: Taipeh
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Verfasst am: Mi Aug 11, 2010 20:14 Titel: Oishii Man |
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Oishii Man
오이시 맨
Südkorea 2009
Regie: KIM Jeong-jung 김정중
Drehbuch: YU Dong-sik 유동식
Kamera: OH Seung-hwan 오승환
Musik: LEE Byeong-hun 이병훈
DarstellerInnen: LEE Min-gi 이민기, IKEWAKI Chizuru, JEONG Yu-mi 정유미
Genre: Drama (Low Budget)
Oishii = japanischer Audruck für "lecker" - ja ich weiß, die meisten hier wissen das, aber ich weiß ja so etwas nicht immer und bin eben stolz auch ein japanisches Wort zu kennen
Story:
Ein junger, koreanischen Musiker muß seine Karriere wegen einer Krankheit aufgeben. Nachdem er in Korea eine geschiedene Frau kennenlernt, die ihr Leben mit Optimismus zu meistern sucht, packt er seine sieben Sachen und reist nach Japan, genauer gesagt nach Hokkaido. Dort trifft er auf ein japanisches Mädchen, mit dem er sich eher schlecht als recht verständigen kann. Durch diese Auszeit und die Begegnung mit beiden Frauen, gelingt es ihm, wieder einen Halt im Leben zu finden.
Sehr kurzer Schnellkommentar:
Da mir nicht wirklich etwas Sinnvolles zu diesem Film zu sagen einfällt, folgt im nächsten Abschnitt einfach nur das, was ich bereits in ”Zuletzt gesehene Filme” geschrieben hatte.
Mal abgesehen davon, daß ich den Themenkomplex des Films – Selbstfindungsreise, Neuorientierung nach Schicksalsschlag, heilende Begegnung mit Fremden - an für sich ansprechend fand, beinhaltete er noch ein paar sehr, nette skurrile Szenen und ein paar schöne Landschaftsaufnahmen.
Bei der Erzählung erschien mir leider der Fokus, der auf die drei Personen gelegt wird, nicht ganz ausgewogen (sorry, ich habe es heute mal wieder nicht mit Formulierungen. Ich hoffe, ihr versteht, was ich sagen will?). Um die Geschichte der Japanerin auch in den Vordergrund zu stellen, war ihr Part zu unbetont. Um sie zu einer bloßen Nebenfigur zu machen, die aber Einfluß auf die Geschichte des Koreaners nimmt, war sie wiederum zu betont. Das fand' ich ein wenig schade. (Ich mochte ihren Charakter besonders gern. )
Auch hatte ich manchmal den Eindruck mehr einen dieser Reisezielfilmchen zu schauen, was wahrscheinlich an der Machart lag. Oishii Man war im Stil koreanischer Independentfilme gedreht: Sehr einfach und mit Verzicht auf filmtechnischen Schnickschnack. Und das hat mich aufgrund der vielen Naturaufnahmen – wie bereits gesagt – eben an einen Reisefilme denken lassen. Auch wenn es ein durchaus ästhetischer Reisefilm war!
Insgesamt also ein zwar nettes, aber nicht ganz ausgereiftes Filmchen.

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