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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land
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Verfasst am: Mo Aug 31, 2009 17:33 Titel: Orphan – Das Waisenkind |
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Orphan – Das Waisenkind
Regisseur: Jaume Collet-Serra
Drehbuch: David Johnson, Alex Mace
Darsteller: Vera Farmiga, Isabelle Fuhrman, Peter Sarsgaard, Aryana Engineer
Land: USA
Genre: Thriller, Drama
Jahr: 2009
Laufzeit: ca. 123 Minuten
Darum geht’s:
Das Ehepaar Kate und John Coleman verliert ihr geliebtes Baby noch vor der Geburt. Um diesen Schmerz zu überwinden, wollen sie ein Kind adoptieren. Durch Zufall stoßen sie dabei auf die neunjährige Esther, die sehr erwachsenen für ihr Alter ist. Zwischen ihnen herrscht sofort Sympathie, weswegen sie drei Wochen später in die neue Familie integriert wird. Doch das Findelkind verbirgt eine schreckliche Vergangenheit, auf diese ihre Pflegemutter erst aufmerksam wird, als es schon fast zu spät ist.
Meinung:
Orphan ist mit 2 Stunden Spielzeit so lang, wie ich es in letzter Zeit nur aus dem asiatischen Bereich gewohnt bin, aber dennoch habe ich jede Minute genossen. Aber das Genre Horror zu nennen? Nein. Orphan ist vielmehr ein sehr guter Thriller, der an den Nerven zieht. Bei einem Horrorfilm stelle ich mir Übernatürliches vor und da es eigentlich eine ganz plausible Erklärung für den Zustand von Esther gibt und die Anfangsszene auf einen Albtraum zurück zu führen ist, kann ich „Horror“ nicht unterschreiben.
Der Film hat mich auch an manchen Stellen zum lachen gebracht. Ob es nun die doch sehr erwachsene Art von Esther war oder das erste ernste Gespräch zwischen den Eltern über ihr Verhalten, nachdem sie unglücklicherweise Zeuge des Koitus zwischen ihnen war.
Zwar ist die Idee nicht wirklich neu, dass eine Person es auf eine andere abgesehen hat und diese bloßstellt und niemand ihr glaubt (es erinnerte mich stark an die Desperate Housewives Episoden, als Tom's Tochter seine Frau Lynette ausgespielt hat,....) weil sie Alkoholikerin etc. war, aber es war interessant zu sehen, wie eiskalt Esther dabei vorgeht, um ihrer Stiefmutter das Leben schwer zu machen.
Die Verwandlung von dem lieben Kind in diese doch sehr erwachsene und berechnende Frau war wirklich sehr gut erzählt. Es wurd sogar schockierend, als sie sich geschminkt an John ran gemacht hat, weil man als Zuschauer den Plot noch nicht erklärt bekommen hat.
Neben Isabelle Fuhrmann, die den Charakter von Esther hervorragend gespielt hat, möchte ich Aryana Engineer noch lobend erwähnen, welche die kleine Schwester gespielt hat. Allerdings war der Rest des Casts auch sehr gut.
Fazit:
An Orphan gibt es nichts zu bemängeln. Toller Film!
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