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Panic Room

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Kittie
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BeitragVerfasst am: Sa Sep 23, 2006 10:00    Titel: Panic Room



Regie: David Fincher

Darsteller: Jodie Foster, Kristen Stewart, Forest Whitaker, Jared Leto, Dwight Yoakam

Story:

Meg hat sich vor kurzem von ihrem Mann scheiden lassen und nun sucht sie für sich und ihre Tochter Sarah ein neues zu Hause. Schnell ist auch schon ein älteres großes Stadthaus in New York gefunden. Aber dieses Haus hat eine Besonderheit - es besitzt einen "Panic Room". Dieser Raum, welcher sich der Vormieter hatte einbauen lassen, besitzt alles Nötige was man zum Überleben braucht und ist mit modernster Überwachungstechnik ausgestattet.

Am selben Abend noch als die Beiden eigentlich schon schlafen, dringen 3 Einbrecher ein und die haben es auf ein Objekt abgesehen, welches sich im Panic Room befindet. Die Einbrecher gingen davon aus, dass das Haus noch leer steht und das sie so leicht an ihre "Beute" im Panic Room rankommen, aber da stoßen sie auf das Problem, dass Meg und Sarah sich in diesem Raum eingeschlossen haben um sicher zu sein. Aber die vermeintliche Sicherheit ist nicht so sicher, denn sie sind im Panic Room gefangen und die 3 Einbrecher versuchen alles um in diesen Raum zu gelangen.

Meinung:

Kurz bevor ich "Ranic Room" sah, hab ich mir den Film "Nicht auflegen" angesehen und noch durch diesen Film noch traumatisiert, hatte ich ähnlich schlechte Erwartungen an "Panic Room". Weil ich ging vom Titel aus und das hörte sich so an, dass sich alles an nur einem Ort abspielen würde - wie es auch der Fall ist und das Ganze in nur einer Nacht - aber zu meinem Erstaunen wurde ich von "Panic Room" sehr überrascht.

Panic Room ist ein atemberaubender Thriller in dem sich die Spannung immer mehr aufbaut. Zu Anfang ist da diese verletzliche Frau, welche noch unter der Scheidung leidet und nun auf der Suche nach einem sicheren und ruhigen Zuhause für sich und ihre Tochter ist. Als sie dann vom Panic Room erfährt und in ihm ist, kommt ihre Klaustrophobie durch und dann in der ersten Nacht kommen gleich Einbrecher und sie muss sich mit ihrer Tochter in diesem ihr unheimlichen Raum zurückziehen, aber damit hat sie immer noch keine Ruhe, denn die Einbrecher wollen unbedingt in diesem Raum und die Nacht scheint keine Ende nehmen zu wollen. Fabelhaft und durch die schauspielerische Leistung sehr gut umgesetzt. Aber denkt jetzt nicht, dass sie den ganzen Film über nur in diesem Raum eingesperrt sind - es gibt einige Wendepunkte, welche zu dieser beklemmenden Atmosphäre beitragen und dadurch die Spannung zunimmt und man regelrecht mitfiebert.

Komme ich auch gleich zu den Schauspielern: Meg wird von Jodie Foster gespielt und hier bringt sie ihre Rolle sehr gut rüber. Ich hab noch nicht viele Filme mit ihr gesehen, aber was ich von ihr alles schon gesehen hab, hat mir immer gefallen und hier bei Panic Room hat sie mich vollkommen überzeugt. Anfangs ist sie eben verletzlich, aber um ihre Tochter und sich beschützen zu können, geht sie auf, wächst und wird stärker.
Kristen Stewart spielt Meg's Tochter Sarah und obwohl sie noch jung ist und ich noch nicht viel von ihr gehört hab, macht sie ihre Sache auch gut. Ich denke mal aus ihr werden wir noch einiges sehen.
Die 3 Einbrecher bestehen aus Forest Whitaker, bekannt aus Filmen wie "Boby Snatchers - Die Körperfresser kommen" oder "Species", Jared Leto; zu sehen in "Lord of War - Händler des Todes" oder "American Psycho" und Dwight Yoakam, Filme mit ihm sind "Visitors - Besucher aus einer anderen Welt" oder "Bandidas". Auch diese 3 spielen hier gut, aber am meisten konnte mich Forest Whitaker überzeugen. Weil er bringt seine Rollen immer gefühlvoll und sympathisch rüber.

Ein paar Kamaraspielchen sind auch mit dabei. Da sind zum Beispiel Kamarafahrten durch das Haus die dann mit einem Durchblick durchs Schlüsselloch enden. Diese sind zwar am Computer entstanden, aber es stört nicht, weil es ist schön anzusehen.

Fazit:

Panic Room ist ein sehr guter Psycho-Thriller mit guter schauspielerische Leistung, einer sehr gutausgedachten Handlung und einer schönen beklemmenden Atmosphäre. Und an die Fans von David Fincher ("Fight Club", "The Game"), die den Film noch nicht gesehen haben, sollten das unbedingt nachholen und alle anderen natürlich auch.

DVD:

Sprachen: deutsch, englisch

Untertitel: deutsch, englisch, türkisch

Extras: Trailer, Filmografien




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Zuletzt bearbeitet von Kittie am Fr Jun 20, 2008 14:08, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Tribun
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BeitragVerfasst am: Mi Dez 06, 2006 08:40    Titel:

Danke für die Filmkritik.

Weiss zwar nicht warum, aber ich hatte diesen Film bisher gemieden. Bin mir nicht mehr sicher ob ich Jodie Foster noch sehen will.

Aber ok dann werd ich mal bestellen Wink
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Nomak
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BeitragVerfasst am: Mi Dez 06, 2006 14:53    Titel:

hab die kritik jetzt zwar nicht gelsesen aber aus meiner sicht kann ich den film mit recht guten erinnerungen verbinden.
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Tribun
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BeitragVerfasst am: Mi Dez 06, 2006 16:33    Titel:

Ok denke dann ist der fällig Wink
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plam
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BeitragVerfasst am: Mi Dez 06, 2006 16:42    Titel:

Ich kann den Film ebenfalls unbedingt empfehlen. Super spannend!!

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Kat
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BeitragVerfasst am: Di Jun 02, 2009 23:58    Titel:

Eigentlich gibt es nichts weiter zuzufügen. Kittie hat in seinem Post genau das beschrieben, was auch mir bei Panic Room eingefallen ist. Solides Drehbuch, tolle Darsteller, sehr guter Thriller.

Dennoch:
Nachdem ich den Film nun noch mal gesehen habe, ist mir beim Anblick des Hauses sofort „100 Feet“ eingefallen. Möglicherweise handelt es sich auch um den selben Drehort? Egal.
Die Rolle, die mir am meisten gefallen hat, ist die von Jared Leto, da er den Möchtegerneinbrecher hervorragend in Szene gesetzt hat. Forest Whitaker finde ich auf Dauer etwas monoton, da seine Rollen (in den bisherig gesehen Filmen) keine großartigen Differenzen aufweisen. In „The Air I breathe“ war er praktisch der selbe Kerl. Und bei dem maskierten Typen komme ich nicht umher, ihn seit „Crank“ nur noch als diesen verrückten Doktor zu sehen, obwohl er den Psychopathen in Panic Room brilliant gespielt hat.

Das Jodie Foster (Flightplan) gleichzeitig zerbrechlich und tough sein kann, hat sie ja schon oft bewiesen. Und auch hier enttäuscht sie nicht, sondern lässt den Zuschauer mitfiebern.
Sarah’s Charakter war nicht gerade der neuste, denn es gab schon öfters, dass das Kind eigentlich die erwachsenere von beiden ist, weil die Mutter irgendein psychisches Problem hat. Ich fand Kristen Stewarts (New Moon) Darstellung schon damals sehr gut, wusste aber auch noch nicht wirklich etwas mit dem Namen anzufangen.

Panic Room ist wirklich ein sehr guter Thriller, mit einer Menge guter Ideen wie z.B. das Feuer im Luftschacht oder der Telefonkabelklau über die Steckdose. Hinzukommt eine grandiose Kamerafahrt, die manchmal bis ins Detail geht (Taschenlampe, Wand etc.) und einer tollen Schauspielerriege. Top!
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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: Fr Jun 05, 2009 15:37    Titel:

Für mich ist Panic Room der schwächste Film von Fincher, schade dass er seine Zeit für einen schicken, ansonsten aber in allen Belangen durchschnittlichen Thriller verschenkt hat. 2 von 5 Punkten.
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Nomak
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BeitragVerfasst am: Fr Jun 05, 2009 16:13    Titel:

Aus Fincher Sicht gesehen würde ich zwar Zodiac noch daruntersetzen aber sonst gebe ich dir Recht. Jedoch ist ein schlechter Fincher noch besser als 80% der Konkurrenz!
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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: Fr Jun 05, 2009 16:26    Titel:

Imo hat Panic Room kaum etwas was ihn von anderen Filmen des Genres abhebt. Ich mag die virtuellen Kamerafahrten ja auch, ist nett gemacht, aber ansonsten ist weder die Handlung, noch die Dialoge, Darsteller, Charaktere oder die Action besser als der Durchschnitt.
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plam
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BeitragVerfasst am: Fr Jun 05, 2009 20:55    Titel:

FrEaKnoT hat Folgendes geschrieben:
Imo hat Panic Room kaum etwas was ihn von anderen Filmen des Genres abhebt. Ich mag die virtuellen Kamerafahrten ja auch, ist nett gemacht, aber ansonsten ist weder die Handlung, noch die Dialoge, Darsteller, Charaktere oder die Action besser als der Durchschnitt.


Doch, ist besser als der Durchschnitt: kein dämliches, permanentes Kameragewackel um damit Nervösität zu "zeigen", kein dummdreistes Dauergedudel auf der Tonspur zur Untermalung der Atmosphäre. Genau hier kann Fincher, wie gewohnt, punkten: er schafft Atmosphäre einzig durch die Kraft der Bilder und nicht die im Durchschnitt üblichen Hilfsmittel.

Und selbst wenn es sein Schwächster für Dich ist: Nomak hat vollkommen Recht: ein schlechter Fincher ist um Längen besser als der gute Durchschnitt.
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