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Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde
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Verfasst am: Mi Sep 20, 2006 15:44 Titel: Paranoid - 48 Stunden in seiner Gewalt |
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Regie: John Duigan
Darsteller: Jessica Alba, Iain Glen, Jeanne Tripplehorn, Ewen Bremner
FSK: 16
Story:
Das Model Chloe Jeene lernt bei einer Modenschau den Fotographen Ned kennen. Die Beiden kommen sich näher und verbringen die Nacht zusammen und wollen übers Wochenende nach Devon fahren um sich dort mit ein paar Freunden von Ned zu treffen. Das Treffen findet in einem alten Hotel statt, das dem Musiker Stan und seiner Frau Rachel gehört.
Dort findet dann auch eine wilde Party statt und als Chloe am nächten Tag aufwacht, kann sie sich kaum an etwas erinnern und es kommt noch schlimmer, denn sie denkt, dass sie misshandelt wurden ist und wird dann auch noch von Stan & Co. im Keller des Hotels gefangen gehalten.
Meinung:
Die Story klingt nett oder? Und so freute ich mich auf einen fesselnenden Thriller mit Jessica Alba.
Als ich den Film dann zu Ende gesehen hatte, war ich nicht enttäuscht, aber ich hätte mir eine etwas andere Atmosphäre gewünscht, vorallem eine die etwas mehr beklemmend ist. Weil Chloe ist dort in diesem Keller mit Handschellen an ein Bett gekettet, hat kaum Bewegungsfreiheit und trotz allem zeigt sie kaum Emotionen. Und es wurde auch deutlich, dass sie nicht auf solche Fesselspielchen steht.
Man sollte jetzt aber nicht irgendwelche SM-Spektakel oder Fetish-Partys im Film erwarten, es gibt zwar kleine Andeutungen dazu, aber die sind eher am Rande.
Wo ich schon bei Jessica Alba war, komme ich auch gleich zu den Schauspielern. Insgesamt betrachtet recht gut, aber es gibt da ein paar Kritikpunkte. Der eine wäre, dass Jessica Alba eine gute Schauspielerin ist, aber hier kam sie nicht immer überzeugend rüber, gerade was die Emotionen angeht und da seh ich sie mir doch lieber in Filmen wie "Sin City" an oder der Sci-Fi-Serie "Dark Angel". Und manche Nebenrollen wirkten eher wie Lückenstopfer, hier hätte man das wirklich besser ausarbeiten können.
Dann wäre da noch dass der Darsteller des "Stan" die deutsche Synchro-Stimme von Nicolas Cage hatte. Was sollte das? Ich sehe ja ein, dass man nicht für jeden Schauspieler eine eigene deutsche Synchro haben kann, aber hier hat man eine mir bekannte und vertraute Stimme genommen, welche ich auch nur mit Nicolas Cage sehen/hören möchte, weil so wie hier finde ich das pervers. Das hatte ich auch mal bei "CSI" da wurde die deutsche Synchro von Jennifer Garner benutzt für eine Frau, die das komplette Gegenteil von Jennifer ist, sowas sollte man wirklich nicht machen!
Kamaratechnisch ist der Film auch eher unauffällig. Es zwar ein paar Einstellungen, dass man denkt man sei selber dabei, aber ansonsten die gewohnten Schnitte.
Fazit:
Paranoid gibt nicht viel her und ist eher ein mittelmäßiger Thriller und eher was für Jessica Alba Fans. Hätte der Film eine bessere Atmosphäre dann wäre er wirklich gut.
DVD von Pegasus Home Entertainment:
Extras:
- Bildergalerie
- Hintergrundinformationen
- Trailershow
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