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Pathfinder - USA 2007

 
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Mo März 05, 2007 13:57    Titel: Pathfinder - USA 2007

Pathfinder
USA 2007





Regie: Marcus Nispel
Kamera: Daniel Pearl
Musik: Jonathan Elias
Screenplay: Laeta Kalogridis, Nils Gaup (Original)
DarstellerInnen: Karl Urban, Jay Tavare, Moon Bloodgood, Russel Means, Ralf Moeller, Clancy Brown, Kevin Loring, Jon Kralt, Nathaniel Arcand


Kinostart in Deutschland: 08.03.2007


Homepage


Irgendwann im 9. Jahrhundert: Eine Wikingertruppe erreicht die amerikanische Küste und lässt dort nach einem Scharmützel mit den Indianern einen kleinen Jungen zurück. Der Junge wird von den Indianern grossgezogen und bekommt den Namen Ghost. Als die Wikinger ca. 20 Jahre später wieder in das Land einfallen, muss Ghost (Karl Urban) sich entscheiden zu welchem Volk er gehört.


"Pathfinder" ist ein Remake des oskarnominierten, norwegisch-samischen Films "Ofelas" (aka Pathfinder) von 1987.
Das Original war ein sehr besonderer Film. Es war der erste samische (Samen: Ureinwohner Nordeuropas, bei uns vielleicht eher als Lappen bekannt) Kinofilm überhaupt. Nach langer Unterdrückung war Ofelas auch ein Versuch samische Kultur zu rekonstruieren. Der Film versuchte so adäquat wie möglich, eine samische Sage um einen samischen Jungen, dessen Familie von Tschudern getötet wird und der lernen muss, dass Rache zu nichts führt, umzusetzen.

Insofern finde ich schon die Idee diesen Film als eine Geschichte nordamerikanischer Ureinwohner umzusetzen vollkommen lächerlich!
Auch das Bild von Wikingern als hirnlose Schlächter scheint mir nicht mehr ganz up-to-date zu sein.
(In Ofelas kommen übrigens keine Wikinger vor!)
Also, ich werde diese Film nicht ansehen und laut der Reviews, die ich bisher darüber lesen durfte, werde ich da auch nicht viel verpassen.
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John Nash
CineMaster
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BeitragVerfasst am: Mo März 05, 2007 15:05    Titel:

Auf DVD werde ich mir den sicher geben, aber im Kino.... Hm, da muss mich schon jemand überreden!
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Und was sind ihre Hobbys, Mr. Spengler?
Ich sammle Sporen, Keime und Schimmelpilze.

Mitleid gibt es umsonst, Neid musst du dir erarbeiten.
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Mo März 05, 2007 16:24    Titel:

Obwohl es wahrscheinlich gerade im Kino sinnvollerer wäre. Angeblich hat der Film ja nichts Anderes zu bieten als episches Schlachten!

Also für mich auf keinen Fall! Ich fand schon Apocalypto todlangweilig, der vom Prinzip her ähnlich ist und der soll ja ca. Millionen Mal besser sein als dieses Pseudo-Ofelas-Remake.
In dem Fall lasse ich sogar das übliche "Ich bilde mir lieber selbst eine Meinung" weg. Mir hat der Trailer gereicht.

Ich glaube, ich habe in meinem Leben noch nie gegen einen Film solche Antipathie gehegt wie gegen diesen. Und ich hoffe von ganzem Herzen, dass er so richtig, ordentlich, brutal floppt!
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John Nash
CineMaster
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BeitragVerfasst am: Mo März 05, 2007 16:50    Titel:

Wird er auch... Karl Urban macht sich das Leben aber auch immer selber schwer!

Das mit dem Kino wird sicher stimmen, aber 7€ für so einen Film werde ich nicht bezahlen. Wie gesagt, da muss mir schon einer Richtig was erzählen.
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Wiesel
Bin neu hier
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BeitragVerfasst am: Fr März 09, 2007 02:01    Titel:

Ich hab den Film gesehen, hier meine Meinung:

1. Handlung

Eine Horde blutrünstiger Wikinger überfällt ein Indianerdorf und schlachtet jeden ab, der ihnen im Weg steht. Nach ihren Abzug bleibt allerdings ein kleiner Junge zurück, geschockt durch die Brutalität der eigenen Landleute.

Er wird von einem anderen Stamm aufgenommen und wächst dort zu einem Erwachsenen heran. Sein Zorn und die Rachegelüste holen ihn aber immer wieder ein. Als das Dorf 15 Jahre später von denselben Wikingern zerstört wird, sieht er seine Zeit gekommen und unternimmt einen verzweifelten Racheversuch.

Eingentlich eine ganz interessante Geschichte, die allerdings oft nur als schnell zusammengesteckter Rahmen für möglichst viele Actionszenen dient. Was bleibt ist eine "Einer gegen alle"-Story, wie es schon viele gegeben hat, die aber in der zweiten Hälfte - von kleineren Logikfehlern abgesehen - durchaus an Spannung zulegt, darum gebe ich hier 6/10 Punkten.


2. Schauspieler

Einen eher langweiligen Job müssen die Dialogautoren gehabt haben, Kamele in der Arktis sind zahlreicher als Gespräche in diesem Film. Irgendwie wirkte das ganze auf mich, nun ja, irgendwie zwar nicht aufgesetzt, aber doch eher flach. 5/10 Punkten.


3. Umsetzung

Kamera/Schnitt

Nicht schlecht, aber auch nix besonderes, so kann man die Kameraführung am besten beschreiben. Die Schnitte sind an manchen Stellen sehr hektisch, hier und da hätte etwas mehr Überblick über das Geschehen gutgetan. Mir sind einige Parallelen zu Bruckheimers King Arthur aufgefallen, eine Kamerafahrt scheint wohl sogar direkt geklaut (unter brechenden Eisschollen entlang, dann durch einen Spalt im Eis nach oben). Trotzdem: Das wesentliche ist stets gut zu sehen, daher 6/10 Punkten.

Sound

Ein Schelm, wer denkt, Pathfinder würde Storyschwächen mit extremen Dynamiksprüngen kaschieren. Jedenfalls ist von flüsterleise bis brüllend laut alles vertreten. Der Sound macht einen nicht unerheblichen Teil der Wirkung des Streifens aus, vor allem im Finale wird hier ordentlich was geboten, darum 8/10 Punkten.

CGI/Farbgebung

Mir fallen kaum Filme ein, die die Farbkorrekturmöglichkeiten derart intensiv nutzen wie Pathfinder. Manche Szenen sind farblich nahezu bis zur Unkenntlichkeit verschoben. So ist Schnee etwa meist nur als weiße Fläche ohne jede Detailzeichnung zu sehen, Schatten erleiden ein ähnliches Schicksal. Ob das nun beabsichtigt ist oder nicht, weiß ich nicht, werde es aber mal milde als Stilmittel durchgehen lassen.
Besondere CGI-Einsätze sind mir nicht aufgefallen, entweder sie sind nahezu nicht vorhanden, oder so gut, dass sie sich absolut perfekt in das restliche Bild einfügen. Eine faire Bewertung ist für mich so nicht möglich, darum werde ich nur die Farbgebung werten: 6/10 Punkten.


4. Fazit

Mal völlig subjektiv gesprochen: Der Film ist unterhaltsam. Natürlich hat man schon bessere Streifen gesehen, richtig grobe Schnitzer sind aber nicht zu finden. Die Kinokarte bereue ich nicht, ob ich mir Pathfinder irgendwann nochmal daheim angucken werde, ist allerdings fraglich. Auf jeden Fall empfehle ich, vor dem Kartenkauf den Trailer zu sehen, wer dann einen Film nach seinem Geschmack erwartet, sollte eigentlich nicht enttäuscht werden. Meine Wertung: 6/10 Wieseln.



_________________
schöne Grüße
Wiesel
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Namu
Die CineGLobe Perle


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Wohnort: Oferdingen

BeitragVerfasst am: Fr März 09, 2007 07:57    Titel:

Wiesel hat Folgendes geschrieben:
Was bleibt ist eine "Einer gegen alle"-Story, wie es schon viele gegeben hat, die aber in der zweiten Hälfte - von kleineren Logikfehlern abgesehen - durchaus an Spannung zulegt


Jaja, das ist nämlich dann der Teil, wegen dem es sich trotz allem um ein Remake des alten Pathfinderfilmes handelt, weil trotz allen Änderungen hier der Teil einsetzt, der aus der samischen Legende übernommen wurde. Hab ich manche Szenen problemlos im Trailer erkannt. Ist sogar aus den gleichen Winkeln gefilmt. Ts, ts!

Pathfinder-Remake ist der Antichrist! Evil or Very Mad
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