|
|
Vorheriges Thema: Uncertainty Nächstes Thema: Suburban Girl |
| Autor |
Nachricht |
Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1084
Wohnort: No Man's Land
|
Verfasst am: Fr Aug 06, 2010 14:20 Titel: Peacock |
|
|
Peacock
Regisseur: Michael Landner
Drehbuch: Michael Landner, Ryan O Roy
Darsteller: Cillian Murphy, Ellen Page, Susan Surandon, Josh Lucas
Land: USA
Jahr: 2010
Genre: Drama, Thriller
Laufzeit: ca. 90 Minuten
Darum geht’s:
Der Bankangestellte John Skillpa hat ein Geheimnis. In ihm verbergen sich zwei Persönlichkeiten, die durch seine gewaltsame Mutter geprägt wurden. Nach deren Tod lebt John diese Charaktere unfreiwillig aus. Vormittags trägt er Kleider und nennt sich selbst Emma. Er macht die Hausarbeit und bereitet das Frühstück für ihren Mann vor. Kurz vor neun zieht er sich um und begibt sich als John zu seiner Arbeit.
Ohne von der Existenz von Emma zu wissen, beginnt seine Welt zusammenzubrechen, als sein weibliches Ich versucht die Kontrolle zu übernehmen. Emma freundet sich mit der Frau des Bürgermeisters an und sogar mit Johns ehemaliger Geliebten, mit der er ein gemeinsames Kind hat.
Meinung:
Cillian Murphy hat mich vollends überzeugt. Nachdem ich ihn erst vor kurzen an der Seite von Ellen Page in Inception gesehen habe, hat er meine Abneigung gegen ihn nun ins Gegenteil gewandelt. Man hat ihm die Darstellung von Emma ohne Probleme abgekauft und letztendlich hat mir dieser Teil seiner Persönlichkeit besser gefallen als Johns Exzentrik.Hut ab Herr Murphy!
Ellen Page hat Kristen Stewart diese Woche um eine Nasenlänge überholt. Hier hat man wieder einmal gesehen, was für eine tolle Schauspielerin sie ist. Auch Susan Surandon hat den gewohnt hohen Standard erfüllt.
Teilweise hat mich Peacock an Psycho erinnert, was das Mutter-Sohn Verhältnis anging. Die Leiche im Keller blieb jedoch verborgen. Vielmehr spielt sich die grausame Wahrheit im Kopf des Zuschauers ab.
Der Film überzeugt von Anfang bis Ende und auch wenn man zu Beginn etwas zum schmunzeln angeregt wird, so entwickelt man doch sehr schnell Sympathie für den Protagonisten und dessen Lage. Überraschend empfand ich außerdem, dass die Geschichte eine ganz andere Wendung nimmt, als zunächst abgenommen. Und mehr erwarte ich gar nicht um gut unterhalten zu werden.
Fazit:
Peacock ist einer der besten Filme, die ich seit langem gesehen habe und besticht zudem mit einem brillanten Cillian Murphy.
|
|
| Nach oben |
|
 |
droppingpenny CineMaster


Anmeldedatum: 10.10.2009 Beiträge: 537
|
Verfasst am: Fr Aug 06, 2010 19:08 Titel: |
|
|
Und dank diesem wunderbaren Review schon auf die Liste gesetzt.
Den Vergleich zwischen Ellen Page und Kristen Stewart finde ich trotzdem etwas gewagt, insbesondere seit den Twilight-Performances...  _________________
 |
|
| Nach oben |
|
 |
Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1084
Wohnort: No Man's Land
|
Verfasst am: So Aug 08, 2010 20:15 Titel: |
|
|
Ich hoffe, er gefällt dir. Ich für meinen Teil schaue ihn gerade zum dritten mal.
Wie kann ich nur Kristen im gleichen Satz wie Ellen verwenden, wah? Im übrigen war es kein Vergleich. Ich bin nur gerade dabei, mir diese Woche die restichen Filme der beiden anzusehen und nach Das gelbe Segel mit Miss Stewart hat Fräulein Page mit Peacock und Inception die Nase vorne.
Die Diskussion über die Twilight / New Moon / Eclipsedarbietung würde jetzt den Rahmen sprengen. Obwohl dies wahrlich nicht ihre beste Leistung war,.... _________________ Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|
|
| |