|
|
Vorheriges Thema: Phil Collins - Finally ... The First Farewell Tour Nächstes Thema: Ittenbach's Familienradgeber Filmkritik |
| Autor |
Nachricht |
Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde
|
Verfasst am: Do März 15, 2007 18:37 Titel: Red Riding Hood Filmkritik |
|
|
Regie: Giacomo Cimini
Darsteller: Kathleen Archebald, Susanna Satta, Roberto Purvis, Marco Fiorini, Justine Powell
Story:
Es geht um ein kleines Mädchen, welches 12 Jahre (?) alt ist und alleine in Rom lebt. Ihr Vater wurde in aller Öffentlichkeit erschossen und wenn ich es richtig mitbekommen hab, dann ist ihre Mutter mit ihrem neuen "Toy-Boy" abgehauen. Da aber ein so junges Mädchen, namens Jenny nicht alleine wohnen kann, kommt ihre Großmutter extra aus New York um mit der Kleinen gemeinsam dorthin zurück zu kehren. Aber Jenny will auf keinen Fall nach New York, deswegen macht sie ihre Großmutter gehbehindert und fängt an sie zu quälen.
Aber nicht nur die Großmutter muss leiden, sondern auch andere Bewohner Roms, bei denen Jenny denkt, dass sie es verdient haben. Und bei ihren Taten steht ihr, ihr bester Freund George zur Seite - er ist der böse Wolf.
Meinung:
So viel zum Inhalt des Films, bei dem es sich um die Horrorversion von Rotkäppchen handeln soll. Und alle sind hier auch versammelt: der große böse Wolf, die liebe alte Großmutter und natürlich Rotkäppchen - obwohl sich hier die rote Kleidung eher auf rote Gummistiefel, rote Handschuhe und eine rote Bluse beschränkt - aber Moment! Wo war hier der Förster?
Ehrlich gesagt hab ich was etwas Anderes erwartet - etwas mehr "märchenhaftes", aber das wohl beste "moderne" Horrormärchen bleibt dann "Sleppy Hollow". Und so entpuppt sich "Red Riding Hood" als durchschnittlicher Horrorfilm, der bei genauerer Betrachtung einige Schwächen aufweist.
Da wäre dieses 12 jährige Mädchen, welches sehr viel älter als 12 Jahre aussieht und eine Rolle spielt, die besser zu einer 17-18 Jährige gepasst hätte, die Voraussehbarkeit, wo durch die Spannung auch etwas vermindert wird und das alberne schwache Ende. Wäre das anders, würde die Wertung einen Punkt höher ausfallen, aber ich finde es total bescheuert. Klar sah man hier schön, dass es "handgemacht" ist und nichts am Computer entstand, aber einer der letzten Special FX wirkte dann sehr billig. Die Anderen waren recht annehmbar und sie waren gut dosiert und fügen sich gut ins Gesamtbild. Ich glaube mehr Gore hätte den Film auch nur geschadet.
Die Schauspieler waren auch in Ordnung. An manchen Stellen haben sie etwas geschwächelt und gerade bei Jenny hätte ich mir gegen Ende mehr gewünscht, dass sie sich zwiespältiger darstellt; damit noch deutlicher dargestellt wird, dass sie eigentlich bekloppt ist.
Mehr hab ich zum Film nicht zu sagen. Bin etwas enttäuscht von ihm, liegt vielleicht daran das meine Erwartungen zu hoch waren. Eine Empfehlung für den Film kann ich nicht abgeben. Er ist zwar nicht schlecht, eben nur durchschnittlich, man kann ihn sich einmal ansehen, aber erwartet nicht zu viel.
6/10 Punkten
 Klicke hier, um den Artikel bei Amazon.de anzuschauen. |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|
|
| |