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Schwerkraft

 
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kinofan2000
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Anmeldedatum: 27.03.2009
Beiträge: 3
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Mi März 24, 2010 15:35    Titel: Schwerkraft

SCHWERKRAFT



Regie: Maximilian Erlenwein
Hauptdarsteller: Fabian Hinrichs, Jürgen Vogel, Nora von Waldstätten Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2009
Preise: First Stepa Award, Max-Ophüls-Preis, Fabian Hinrichs ist als Bester Hauptdarsteller für den Deutschen Filmpreis nominiert

Inhalt:
Frederik Feinermann (Fabian Hinrichs) ist ein aufstrebender junger Bankangestellter, dessen Leben in geordneten Bahnen verläuft. Als sich ein Bankkunde, dem Frederik freundlich den Kredit kündigt, vor seinen Augen die Kugel gibt, knallt in Frederik eine Sicherung durch.

Er beschließt kurzfristig bei seinem alten Kumpel und Ex-Knacki Vince Holland (Jürgen Vogel) eine Ausbildung der besonderen Art zu absolvieren: zum Gangster. Zwar nicht staatlich anerkannt, aber mit einem großen Praxisanteil. Und tatsächlich: die zwei entwickeln sich zum unschlagbaren Team, dessen Geldbeschaffungsmaßnahmen innovativ, kreativ und gewalttätig sind. Irgendwo in Mitten der Gewalt scheint Frederik so etwas wie "sich selbst" wieder zu finden.

Doch was als Spaß beginnt entwickelt sich zur Sucht und langsam zum bitteren Ernst. Beflügelt durch seine neue Karriere versucht er endlich auch seine alte Jugendliebe Nadine (Nora von Waldstätten) zurück zu gewinnen. Aber was sagt die zu seinem zweiten Bildungsweg?

Trailer:
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Hab den Film schon in der Sneak gesehen und fand ihn für einen Debütfilm richtig gut gemacht. Ich würde sagen der Film ist eine Mischung aus American Psycho und Fight Club. Er ist durchaus gelungen, hat interessante Charaktere zu bieten, die vor allen Dingen von dem großartig aufspielenden Fabian Hinrichs und Jürgen Vogel grandios umgesetzt werden. Man folgt dem ungleichen Duo gerne auf ihren Gangster-Trips und lacht sich kaputt über die phantasievollen Aktionen von Hinrichs (der Banker) die Zeit hinter dem SChreibtisch totzuschlagen (z.B. wickelt wickelt er sich Tesafilm um den Kopf). Andererseits hat der Film auch Tiefgang und zeigt die Einsamkeit in unserer Gesellschaft.

Der Film ist lustig, regt aber auch zum Nachdenken an.
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