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Scream - Schrei! Filmkritik

 
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Kittie
CineMaster
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Anmeldedatum: 20.09.2006
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 28, 2007 18:31    Titel: Scream - Schrei! Filmkritik

Regie: Wes Craven

Darsteller: Drew Barrymore, Neve Campbell, Courteney Cox, David Arquette, Matthew Lillard, Rose McGowan

Story:

Eine junge Frau, names Casey, bereitet sich allein auf einen gemütlichen Horrorfilmabend vor, dazu macht sie sich Popcorn und eigentlich könnte es losgehen doch dann klingelt das Telefon. Sie kennt den Anrufer nicht und wimmelt ihn schnell ab, aber der Anrufer gibt keine Ruhe und ruft immer wieder an und Casey lässt sich auf ein Gespräch ein. Anfangs ist noch alles in Ordnung, sie unterhalten sich über Horrorfilme - unter anderen "Halloween" und "Nightmare on Elm Street", aber auf die komm ich später noch mal zu sprechen - aber dann schlägt das Gespräch schnell eine andere Richtung ein. Der Anrufer bedroht sie und gibt ihr zu verstehen, dass er ganz in der Nähe ist und sie beobachtet und Casey gerät schnell in Panik und sie droht dem Anrufer damit, dass ihr großer starker Freund Steve gleich vorbei kommen wird und ihm dann alle Knochen bricht. Aber die Drohungen lassen den Anrufer kalt, denn er hat sich um Steve schon gekümmert. Steve sitzt geknebelt und gefesselt auf der Terrasse und nun hat der Anrufer vor mit Casey ein Speil zu spielen und bei diesem Spiel ist Steves Leben der Einsatz. Bei diesem Spiel handelt es sich um ein Frage-Antwort-Spiel, welches Casey leider verliert und so verliert auch Steve sein Leben. Steve ist erledigt und der Killer dringt in das Haus ein und greift Casey an; sie wird aber nur leicht verletzt und rennt aus dem Haus, aber der Killer ist immer noch hinter ihr her und erwischt sie ein zweites Mal. Aber das Perverse an der Sache ist, dass Caseys Eltern im selben Moment nach Hause kommen und das Chaos entdecken und sich natürlich Sorgen machen und auch gleich Hilfe holen wollen, aber als sie nach draußen kommen, finden sie ihre Tochter nur noch tot auf.

In der selben Nacht an einen anderen Ort steigt Billy bei seiner Freundin Sidney durchs Fenster in ihr Zimmer ein und Sidney ist gar nicht so begeistert davon, denn ihr Vater ist noch zu Hause und dieser kommt auch gleich zu ihrem Zimmer, Billy versteckt sich schnell, sodass ihr Vater nichts merkt und erklärt Sidney, dass er übers Wochenende weg ist und wo sie ihn dann erreichen kann. Als der Vater dann weg ist, bekommt Billy plötzlich Lust, aber Sidney scheint etwas verklemmt zu sein - also wird es leider nichts aus der heißen Liebesnacht.

Am nächsten Tag ist in der Schule mächtig viel los. Haufenweise Polizei und Reporter tummeln sich dort rum und einige Polizeibeamte führen Befragungen durch um eine Spur zu Caseys Mörder zu bekommen. Da sich solche Aktionen schnell rumsprechen ist der Mord natürlich das Thema Nummer Eins in den Nachrichten und unter Sidneys Freunden. Während Sidneys Freunde noch drüber leicht am rumalbern sind, scheint sich für Sidney einiges zu wiederholen, denn es ist ein Jahr her da wurde ihre Mutter vergewaltigt und ermordet.
Aber der tag wird für Sidney noch schlimmer, denn am Abend bekommt auch sie seltsame Anrufe und schnell ist auch der Killer hinter ihr her. Aber sie schafft es erstmal diesem zu entkommen und per Internet einen Hilferuf an die Polizei zu schicken, diese kommt auch schnell, aber plötzlich ist auch der Killer weg und plötzlich taucht auch ihr Freund wieder am Fenster auf. Er kommt ihr aber seltsam vor und so flüchtet sie auch ihm, mittlerweile ist die Polizei da, welche Billy erstmal festnimmt und später dann verhört.

Billy kann man aber nichts nachweisen und so kommt er wieder frei. Aber da draußen rennt immer noch der Killer rum und so wird die Schule vorerst geschlossen und eine Ausgangssperre wird verhängt. Aber dennoch beschließen die Freunde von Sidney eine Party zu feiern ... obwohl das Morden weiter geht.

Meinung:

Ich hab die Handlung mal ein wenig gekürzt und bin auch nicht auf Gale Weathers eingegangen, welche schon über den Mord an Sidneys Mutter berichtete, weil ich hab hier in meinen Notizien doch einige Spoiler, welche die Spannung rauben könnten.

Ich möchte mal behaupten, dass Scream der Horrorfilm für Horrorfilmfans ist. Nicht nur das er als großes Vorbild für Filme wie "Ich weiß was du letzten Sommer getan hast" oder "Düstere Legenden" dient, sondern im Film selbst spielen Horrorfilme eine große Rolle und es gibt viele Anspielungen auf andere Horrorfilme.
Meine liebste Anspielung ist die auf "Nightmare on Elm Street", denn hier hat Wes Craven einen kurzen Auftritt als Hausmeister mit dem Namen Fred und dieser Fred trägt einen Hut und einen grün-rot gestreiften Pullover - ob er sich die Kleidung von Freddy Krueger selbst geliehen hat? Wer weiß!? Wink
Eine weitere Anspielung gibt es zu "Halloween", denn Billy hat den Nachnamen Loomis und ein gewisser Dr. Sam Loomis therapierte ja schon Michael Myers in "Halloween" und bezeichnete ihn das "Böse". Und gegen Ende bei der Party werden die klassischen Horrorfilmregeln erklärt, diese wären: kein Sex, keine Drogen oder Alkohol und man sollte niemals - niemals! - sagen, dass man gleich wieder zurück kommt, denn das wird garantiert nicht passieren und das meistens nur Jungfrauen überleben oder Jungfrauen die Helden im Film sind.
Scream muss auch recht beliebt und/oder erfolgreich gewesen sein, denn es folgten noch 2 weitere Fortsetzungen (zu denen ich mich mal extra was schreiben werde) und zu Scream gibt es die Parodie "Scary Movie" - was nebenbei bemerkt auch kein schlechter Film ist.

Wie gesagt ist der Horrorfilm im Film ein wichtiges Thema, aber schimmert dort gegen Ende sowas wie Kritik an den Horrorfilmen durch? Wo gegen Ende unser Killer, welcher mit Kostüm Ghostface genannt wird, Sidney erklärt woher er seine Inspirtaion fürs Töten und das Austüpfteln der Taten hat? Ich hab mir jetzt leider nicht das genaue Zitat dazu aufgeschrieben, aber ich denke mal, die die den Film kennen wissen welche Stelle ich meine und da ich diese Fragen in diesem Review nicht beantworten kann, hoffe ich drauf, dass wir im Forum eine vernünftige Diskussion drüber führen können.

Was ist bei einem Horrorfilm noch wichtig? Nein nicht nur der Blutgehalt, sondern viel mehr die Atmosphäre. Und hier ist sie sehr spannend an den richtigen Stellen und die verwendete Musik bei diesen Szenen verfehlt ihre Wirkung auch nicht. Scream hat richtige spannende Momente, aber es sind auch ein paar Witze mit dabei, die sogar mich zum lächeln bringen - obwohl ich mich sonst damit schwer tue.

Ein paar Zeilen weiter oben hab den ich Blutgehalt angesprochen und hier muss ich die Gorekiddies enttäuschen, denn der ist eher gering, aber dafür gut dosiert. Bei den Gewaltszenen ist zwar die FSK 18 gerechtfertig, aber bei manchen DVD Auflagen versteh ich die Indizierung nicht, denn es gibt wesentlich härtere und brutalere Filme als Scream, welche nicht auf dem Index stehen oder sogar eine FSK 16 haben.

Bleiben noch die Schauspieler bei denen ich sagen kann, dass sie alle gute Leistungen zeigen und ihre Charaktere sympatisch wirken lassen und ihnen ihre Rollen wirklich abnimmt. Besonders gut hat mit Rose McGowan gefallen - hier in Scream ist sie zwar noch jünger und nicht ganz so heiß wie heute, aber das nur nebenbei.

Fazit:

Ich danke Wes Craven für diesen Film und um eine weitere Bereichung des Horrorgenres. Slasherfilmfans mögen diesen Film sowieso und wenn ihr das entsprechende Alter habt, dann seht euch diesen Film ruhig an. Ich denke er wird euch auch so gut gefallen wie mir.
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Namu
Die CineGLobe Perle


Anmeldedatum: 21.09.2006
Beiträge: 4981
Wohnort: Oferdingen

BeitragVerfasst am: So Apr 29, 2007 09:07    Titel: Re: Scream - Schrei! Filmkritik

Kittie hat Folgendes geschrieben:

Wie gesagt ist der Horrorfilm im Film ein wichtiges Thema, aber schimmert dort gegen Ende sowas wie Kritik an den Horrorfilmen durch? Wo gegen Ende unser Killer, welcher mit Kostüm Ghostface genannt wird, Sidney erklärt woher er seine Inspirtaion fürs Töten und das Austüpfteln der Taten hat? Ich hab mir jetzt leider nicht das genaue Zitat dazu aufgeschrieben, aber ich denke mal, die die den Film kennen wissen welche Stelle ich meine und da ich diese Fragen in diesem Review nicht beantworten kann, hoffe ich drauf, dass wir im Forum eine vernünftige Diskussion drüber führen können.


Mir ist nicht ganz klar, zu welcher Frage genau Dich unsere Meinung interessieren würde? Ich konnte jetzt nämlich drei herauslesen:

A: Ist das Zitat eine negative Kritik an Horrorfilmen?
B: Wie lautet das Zitat eigentlich genau?
C: Lösen Horrorfilme "Trittbrettfahrer"- Reaktionen aus?


Zu A und B kann ich auch nicht weiterhelfen, da ich den Film nicht gesehen habe. Bei C wäre ich der Ansicht, daß ein Film nicht wirklich dabei hilft so eine Schwelle zu überwinden. Es sind wohl eher Medienereignisse, die zu so etwas führen. In diesen bekommt die Person mit, daß eine andere Person, sich tatsächlich so etwas "gewagt" hat.
Was ich auf jeden Fall nicht glaube, ist, daß Horrorfilme schwere psychische Deffekte auslösen...
Und wer schon ein psychisches Problem hat, der wird aus allem Nahrung ziehen können, enthält man ihm Filme vor, wird er sich eben von Büchern inspirieren lassen... und selbst wenn man alles wegnehmen würde, würde immer noch die Realität bleiben...

Eine andere Sache ist es, Horrorfilme mit Kindern zu schauen. Die werden davon schon traumatisiert, weil sie von vornherein Filmrealität und Weltrealität weniger unterscheiden können...
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Kittie
CineMaster
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Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde

BeitragVerfasst am: So Apr 29, 2007 10:36    Titel:

"Irre werden durch diese filme nicht wahnsinig - sie holen sich Anregung!

Das meinte ich und das kommt mir im Film wie Kritik an Horrorfilmen vor. Vielleicht ist es nicht mal Kritik - vielleicht wollte man damit nur das Bekloppte am Killer verdeutlichen.

Das (Horror)Filme der direkte Auslöser sind, denke ich auch weniger. Ist ja wie bei den Killerspielen - die sind auch nicht der Auslöser oder besser gesagt die Ursache.

Ist vielleicht wie beim Rauchen - Rauchen ist keine Ursache für Lungenkrebs, sondern nur ein Faktor, der Lungenlrebs verursachen kann.

Und ja Kinder sollten keine Horrorfilme sehen oder andere Filme, die für ihr Alter nicht geeignet sind. Umsonst gibt es die FSK nicht (und auch wenn ich oft auf die FSK schimpfe, ist es doch schon gut das es sie gibt). Aber das liegt an den Eltern und dem sozialen Umfeld.
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