Du hast noch keinen Cineglobe-Account? Unsere Mitglieder lesen alle werbefrei! Klicke hier um Dich jetzt kostenlos zu registrieren!
 
    Login
 Registrieren  DVD-SHOP     KarteKarte    FAQ   Suchen   Mitgliederliste   Benutzergruppen   Profil   Nachrichten

Severance

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Forum -> DVD Filmkritik
Vorheriges Thema: Doghouse
Nächstes Thema: Extreme Movie  
Autor Nachricht
John Nash
CineMaster
CineMaster


Anmeldedatum: 06.02.2007
Beiträge: 369
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: Mi Feb 07, 2007 11:53    Titel: Severance

Das ist mal ein netter Horror Film mit Lacheffekt!
Der Film hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht und werde ihn mir dann auch gleich auf DVD zu legen.

Inhalt
Die Geschäftsleitung eines Rüstungskonzerns hat sich für seine Mitarbeiter etwas besonderes ausgedacht: ein Motivations-Wochenende in einer Firmen-Lodge im tiefsten Osteuropa. Schon die Anreise im Bus läuft schief, doch es kommt - natürlich - noch schlimmer. Die Immobilie mitten im finstersten Wald entpuppt sich als das Quartier durchgeknallter Kriegssöldner, die nicht begeistert vom unangemeldeten Besuch der Weicheier aus dem Westen und mit allen unfairen Mitteln Jagd auf die bleiche Beute machen.

8/10

_________________
Und was sind ihre Hobbys, Mr. Spengler?
Ich sammle Sporen, Keime und Schimmelpilze.

Mitleid gibt es umsonst, Neid musst du dir erarbeiten.
Nach oben
Commander
CineMaster
CineMaster


Anmeldedatum: 07.01.2007
Beiträge: 375
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Mi Feb 07, 2007 12:02    Titel:

Review

Ich bin eher durch Zufall auf diesen Film gestoßen. In der Cinema stand ein kurzer Bericht über den Film, welcher postulierte Severance könne auch Leuten gefallen die Hostel mögen. Nunja, erstmal wieder aus dem Kopf verdrängt. Heute fragte mich ein Freund ob ich nicht Lust habe mit ins Kino zu kommen. Also mal kurz ein Blick in die ofdb geworfen, was SEverance denn so für Benotungen bekommen hat. Und das war durchweg positiv. Also einfach mal mitgehen. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Der Film fängt auf jeden Fall schonmal verdammt lustig an. Einige Mitarbeiter eines Waffenkonzerns werden nach Ungarn geschickt, um sich in Sachen Teamfähigkeit weiterzubilden. Die durchaus zweifelhafte Firmenpolitik wird in feinstem Humor durch ein kleines Werbevideo präsentiert. Das hat schonmal für ordentlich Lacher gesorgt. Die charakterlich wild gemixte Truppe fährt also mit dem Bus zu einem verlassenen angemieteten Landhaus, welches sich als eine Bruchbude entpuppt. Sehr langsam und langatmig wird deutlich, dass hier wohl so einiges im Argen liegt. Handelt es sich bei dem Haus um eine alte Rehaklinik für psychisch kranke russische Soldaten? Der Verdacht wird bestärkt als der Busfahrer ausgeweidet aufgefunden wird. Die Truppe will fliehen und wird schließlich in feinster Backwoodslasher-Manier im Zehn-Kleine-Negerlein Prinzip abgeschlachtet. Zumindest fast.
Klingt an sich wie ein recht standardisierter Slasher. Ist es auch fast, wenn da nicht der absolut trockene englische Humor wäre. Beispiele? Eine Bärenfalle durchtrennt das Bein eines Teammitglieds. Um es zu retten soll das Bein in den Kühlschrank des Busses gelegt werden. Da der Kühlschrank allerdings nicht sonderlich groß ist, erweist sich dieses Vorhaben als äußerst schwierig. Oder die Szene in der eine Protagonistin an einem Baum gefesselt ist, mit Benzin übergossen wird und schließlich von einem "Hinterwäldler" angezündet werden soll. Nur leider wollen die Streichhölzer nicht, also muss eben kurz der Flammenwerfer ausgepackt werden. Gerade diese groteske Vermischung von extremen Slasherszenen und trockenem Humor macht den Reiz des Films aus. Und leider ist das auch einer der wenigen Reize. Schwächeln tut der Film immer an den Stellen wo er total zur Komödie abdriftet. Denn dort sitzen nur die wenigsten Gags. Schade eigentlich, aber da war wohl die Intention den Film nicht rein zur Lachnummer abdriften zu lassen, sondern durchaus noch die typische bedrohliche Atmosphäre des Backwoodhorrors zu erhalten. Es wirkt also irgendwie ein bischen unentschlossen. Rein visuell macht der Film einen eher billigen Eindruck. Keine Ahnung woran das gelegen haben mag, aber das war mir einfach zu langweilig in Szene gesetzt. Ansonsten halt ganz solide Inszeniert, auch wenn man schon wesentlich besseres gesehen hat.
Der Vergleich zu Hostel ist stellenweise sogar gerechtfertigt, spätestens bei einer Szene im Keller des Hauses fühlt man sich unweigerlich in Eli Roths Streifen versetzt und auch die Wahl des Ortes im Osten Europas oder die beiden Escortgirls gegen Ende scheinen schon irgendwie von Hostel inspiriert worden zu sein. Ich würde allerdings nicht soweit gehen Severance als eine Parodie anzusehen. Dafür fehlte einfach das gewisse Augenzwinkern. Szenen die auch in anderen ähnlichen Filmen vorkommen wirkten also eher inspiriert als parodierend.
Nunja, für wen ist der Film denn nun was? Die Hostelfans? Teilweise. Ich denke wer sich mit englischem Humor anfreundet und Slasherfilmen nicht abgeneigt ist, der wird an Severance auf jeden Fall seine Freude haben, auch wenn es nicht grad das Höchste der Gefühle ist.

Fazit:
6 von 10 Punkten (Der Film zieht seine positiven Aspekte vor allem aus der grotesken Mischung von Gore und Humor. Ansonsten gibt es nicht viel Neues zu entdecken)
_________________

nisch mit mir, nisch mit dem Commander
Lache...und die Welt lacht mit Dir! Weine...und Du weinst allein!
Lieber ein Haus im Grünen als einen Grünen im Haus
Nach oben
Mos Def
CineFan
CineFan


Anmeldedatum: 06.02.2007
Beiträge: 52
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: Mi Feb 07, 2007 19:36    Titel:

Für mich immer noch die beste Kombination aus Horror und Komödie, weil beides glaubhaft rüberkommt, im Gegensatz zu "Shaun of the Dead" der z.B. mehr Komödie als Horror ist.
_________________
“Cinema is a matter of what's in the frame and what's out”
Martin Scorsese

Nach oben
pelznase
Bin neu hier
Bin neu hier


Anmeldedatum: 27.02.2007
Beiträge: 10
Wohnort: HF

BeitragVerfasst am: Mi Feb 28, 2007 10:08    Titel:

Ich habe den Film in der Sneak gesehen und mir hat er super gefallen.
Selten habe ich in einem Horror-Film so gelacht (außer in Wrong Turn Wink)...manche Szenen waren einfach so schön böse-gemein Very Happy
Wenn er auf DVD erscheint, dann werde ich ihn mir sicher zulegen.
Nach oben
John Nash
CineMaster
CineMaster


Anmeldedatum: 06.02.2007
Beiträge: 369
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: Mi Feb 28, 2007 10:49    Titel:

Ja, ich werde ihn mir auch gleich zulegen.

12.04.07 ist VÖ Datum für die Leih Version und ab dem 27.4. im Verkauf.

_________________
Und was sind ihre Hobbys, Mr. Spengler?
Ich sammle Sporen, Keime und Schimmelpilze.

Mitleid gibt es umsonst, Neid musst du dir erarbeiten.
Nach oben
Kittie
CineMaster
CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006
Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde

BeitragVerfasst am: Fr Feb 22, 2008 20:35    Titel: Severance - Ein blutiger Betriebsausflug

Regie: Christopher Smith

Darsteller: Danny Dyer, Laura Harris, Tim McInnerny, Toby Stephens, Claudie Blakley

Story:

Bei der Handlungszusammenfassung kann ich mich kurz fassen, denn sie ist recht
einfach und schnell zusammengefasst. Es passiert zwar noch deutlich mehr, aber das
muss man selber sehen (ich weiß es klingt blöd, ist aber so) und man könnte da ewig
viel rein interpretieren, aber letztendlich geht es auch hier nur ums Töten.

Für eine kleine Gruppe von Angstellten bei einer Waffenfirma geht es zum
Betriebsausflug raus aufs Land - irgendwohin in die Wälder des östlichen Europas wo
eigentlich eine "Luxushütte" auf sie warten sollte. Es gibt diese "Luxushütte" auch, aber
durch dumme Zufälle landen sie in einem schäbigen Haus . dies ist nicht gerade
stimmungsfördernd. Aber zu allem Übel kommt es noch schlimmer, denn in diesen

Gebiet halten sich "ausgemusterte" Solodaten auf (Kriegsverbrecher) auf und diese
begeben sich auf die Jagd - nach den Angestellten der Waffenfirma.

Meinung:

Wie gesagt es passiert noch mehr im Film, aber das ist nicht so wichtig, denn
"Severance" ist ein Slasherfilm und bei diesem geht es nun mal ums jagen und töten.
Aber hier gibt es einen Unterschied zu all den anderen Slasherfilmen - normalerweise
sind Jugendliche die Opfer, aber hier sind es mal Erwachsene, aber die stehen den
Jugendlichen in nichts nach.

Hier werden auch reichlich Drogen konsumiert, es gibt sexuelle Anspielungen,
übertriebene Gewalt, eine gewisse Portion Selbstironie und Charaktere, die fast jedes
Klischee erfüllen.

Was haben wir hier? Den Drogenkonsumenten, den Arschkriecher, den Quotenneger,
den Arroganten, einen verzweifelten Boss, eine Frau, die ich irgendwie in keine
Schublade stecken kann, aber bei dachte ich zuerst an eine Feministin, aber das trifft
es nicht ganz genau und zu guter letzt eine Blondine mit einer Essstörung, welcher
aber als Heldin angesehen werden kann. - Ich denke mal damit wären alle Klischees
erfüllt. Aber das ist gut, denn es funktioniert und es macht Spaß, weil diese Charaktere
einen doch irgendwie vertraut sind.
Man nimmt den Darstellern auch ihre Rollen ab. Da kann ich wirklich nicht meckern.
Es gab zwar nicht so viel zu schauspielern, aber das was dageboten wird, hat mir
gefallen.

Für einen Slasherfilm ist die Spannung auch sehr wichtig, aber hier gibt es eher
weniger spannende Momente. In diesem Film überwiegt der Humor (schwarzer
Humor) und das macht riesige Freude. Selbst bei den wenigen spannenden
Momenten kann man diesen Film nicht ernst nehmen, denn es kommt irgendein
Spruch oder eine der Figuren tut etwas worüber man eher lächeln/lachen muss. Als
Stichwort gebe ich hier nur mal die "Enthauptung". Erst reden sie drüber was dabei
passiert und später wird es gezeigt - und seien wir mal ehrlich, da kann Keiner ernst
bei bleiben.

Und wo ich schon von einer Enthauptung rede - es gibt gute Splatter/Goreeffekte,
welche wohldosiert wurden. Man darf hier kein reines Splatterfest erwarten, aber der
Gorehound kommt dennoch auf seine Kosten und es waren einige fiese Dinge mit
dabei (Bärenfalle). Aber auch manche Gewaltszenen kann man nicht so ernst
nehmen. Hier möchte ich nur mal auf die Szene verweisen wo der eine Boss mit der
Bazooka loszieht, als Musikuntermalung "The Stars and Stripes Forever" läüft und
statt die Gegner das Flugzeug trifft. Klingt jetzt so vielleicht härter als es ist - wenn
man es sieht wirkt es lustig - so bei mir zumindest.

Fazit:

Severance - Ein blutiger Betriebsausflug - herrlich lusitger (Slasher/Splatter)Film, das
Ansehen hat sich auf jeden Fall gelohnt. Der Film hat kaum Schwächen, ist aber auch
kein Meisterwerk, liegt aber deutlich über den Durchschnitt und ist mal etwas (aber
nur ein wenig) anders.



Klicke hier, um den Artikel bei Amazon.de anzuschauen.
Nach oben
FrEaKnoT
CineMaster
CineMaster


Anmeldedatum: 24.03.2008
Beiträge: 1166
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: Mo März 31, 2008 13:09    Titel:

Mein Lieblingsfunsplatter (gucke aber eher wenig Gore/Splatter).

Severance ist auf jeden Fall herrlich, von Persiflagen auf typische Genre-Klitschees (Frauen haben Angst vor Spinnen) und derbem Rumgeblödel (die wärmesuchende Rakete) bis zu lustig-blutigen Gags (Die Bärenfalle Mr. Green ) ist alles dabei, das gibt einige dicke Lacher und 3 von 5 Punkten.
_________________
Mehr als 1200 Kurzkritiken und einige Specials zu Filmen aller Genres und Zeiten:
www.filmsucht.org


Zuletzt bearbeitet von FrEaKnoT am Fr März 19, 2010 17:23, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Kat
CineMOD
CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008
Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land

BeitragVerfasst am: Fr März 19, 2010 16:45    Titel:

Severance – Ein blutiger Betriebsausflug



Regisseur: Christopher Smith
Drehbuchautor: Christopher Smith, James Moran
Darsteller: Danny Dyer, Laura Harris, Andy Nyman, Claudie Blakley
Land: Großbritannien, Deutschland
Jahr: 2006
Genre: Horrokomödie
Laufzeit: ca. 96 Minuten

Darum geht’s:
Die gesamte Verkaufsabteilung der Waffenherstellungsfirma Palisade fährt in die tschechischen Wälder, um dort ein Teambildungswochenende zu verbringen. Doch der Trip nimmt einen falschen Verlauf, als die Straße blockiert wurde und sich der Busfahrer weigert, eine Abzweigung zu nehmen. Kurzentschlossen macht sich die Gruppe zu Fuß auf den Weg zu dem neu erworbenen Haus ihres Chefs und geraten dabei in die Falle von Kriegsverbrechern, die allein aus Freude einen nach den anderen abmurksen.


Meinung:
Genial. Severance schaute ich mir damals in einer kleineren Gruppe im Kino an, die den schwarzen Humor so aufgefasst hatten, wie er gemeint war und damit machte der Film eine Menge Spaß.
Wirklich hervorragend war der Chef der Abteilung, gespielt von Tim McInnerny, der mit seiner unsicheren Art eher eine Lachnummer war. Auch Danny Dyer als Drogenabsorbierender Loser und Laura Harris als toughe Amerikanerin haben mir sehr gut gefallen. - Besonders weil diese nicht als dummes Blondchen gezeichnet wurd.

„Ich wollte mir nicht vorwerfen ihn nicht getötet zu haben, als ich die Gelegenheit dazu hatte.“



Als witzigste Szene würde ich die, mit der Spinne auf Jill's Schulter nennen. Ich muss noch immer schmunzeln, wenn ich daran denke. Obwohl natürlich die Raketenaktion vom großen Boss auch sehr amüsant war. Oder die verschiedenen Verschwörungstheorien, die in Bild und Ton wiedergegeben wurden....

Lediglich das deutsche Kinoposter fand ich etwas zu blutrünstig. Das Severance an manchen Stellen sehr derb ist, sollte klar sein, aber einen abgetrennten Kopf in ein öffentliches Schaufenster zu hängen fand ich dann doch sehr makaber. Ansonsten ist der Film wieder ein guter Beitrag aus Großbritannien.

Fazit:
Cristopher Smith, der auch schon Creep gedreht hatte, hat hier eine köstliche Horrorkomödie abgeliefert, die zusammen bei einem Videoabend mit Freunden auf jeden Fall Freude bringt.
Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Forum -> DVD Filmkritik Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

 
   Copyright © Cineglobe Webdesign