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Nachricht |
Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde
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Verfasst am: Do Okt 12, 2006 19:42 Titel: Razor Blade Smile |
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Regie: Jake West
Darsteller: Eileen Daly, Christopher Adammson, Jonathan Coote
FSK: 18
Story:
Vor vielen vielen Jahren sollte Lilith Silver ein unschuldiges Opfer eines Pistolenduells werden, aber Sir Blake schenkte ihr das ewige Leben und Lilith wurde zum Vampir.
In der heutigen Zeit ist Lilith eine Auftragskillerin und bei ihren Aufträgen stillt sie auch gleich nebenbei ihren Blutdurst.
Auf solche Morde wird natürlich die Polizei aufmerksam und macht sich auf die Jagd nach dem mysteriösen Mörder, der seine Opfer blutleer hinterlässt. Aber nicht nur die Polizei ist hinter Lilith her, sondern auch eine Sekte.
Meinung:
Ich freute mich drauf mal wieder ein Vampirfilm zu sehen, den ich noch nicht kannte. Der Film fängt ja auch super an, so wie im Sin-City-Stil in schwarz-weiß und nur die Farbe rot (für das Blut) ist vorhanden; der Rest des Films ist dann normal in Farbe.
Aber dann geht es los; ich fang mal mit den Dingen an, die mich extrem nervten. Das erste ist die schlechte Synchro und diese extreme schrille hohe Stimme der Hauptdarstellerin Eileen Daly, egal ob die deutsche oder ihre richtige beide sind grausam, aber irgendwann ab der Mitte des Films hat man sich dran gewohnt, mehr oder weniger. Dann dieser falsche Einsatz und Interpretation der Tarotkarten; also hier hat irgendwer seine Arbeit nicht richtig gemacht und wenn man sowas schon im Film verwenden will, dann sollte man sich vorher etwas schlau machen über diese Thematik und nicht irgendwelche Vorurteile aufzeigen. Was mich auch nervte war, dass ständig die Beißer gezeigt wurden und dann dazu auch noch deutlich hörbar ausgeatmet wurde. Man weiß doch das sie und einige Andere Vampire sind!
Hier im Film haben die Vampire auch andere Eigenschaften als die man sonst zusehen bekommt. Lilith kann sich auch bei Tageslicht draußen aufhalten und zerfällt mal nicht eben zu Staub, aber sie muss eine Sonnenbrille tragen, weil ihre Àugen dann doch lichtempfindlich sind.
Die schauspielerische Leistung hält sich in Grenzen, sie ist nicht ganz schlecht, aber es gibt auf jeden Fall sehr viel bessere Leistungen.
Der Film hat auch nicht diese gothikartige Atmosphäre sondern ist eher actionreicher. Es gibt zwar blasse Haut zu sehen und davon reichlich und Lilith muss auch im engen Lederoutfit, welches auch einen push-up Effekkt mit sich bringt und eben Sexszenen, welche man nicht bräuchte, man hätte sowas auch nur andeuten können, aber welcher Vampirfilm kommt heute noch ohne Sexszenen aus?!
Bei der Sekte handelt es sich um die Illuminaten. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, sondern komme ich lieber zu den Effekten.
Es gibt keine riesigen Blutorgien, wäre hier auch lächerlich, aber das was man zusehen bekommt, kennt man auch schon aus anderen Vampirfilmen und daher nichts Besonderes.
Fazit:
So schlecht wie das hier klingt ist der Film gar nicht, weil man wird doch recht gut unterhalten und durch das überraschende Ende bekommt der Film auch wieder Pluspunkte. Wer Vampirfilme mag, kann sich "Razor Blade Smile" ruhig ansehen.
DVD Sunrise Entertainment:
Sprachen: deutsch, englisch
UT: deutsch
Extras:
- Vampirhandbuch
- Sprechproben
- Making Of
- Biographien
- Trailer
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